Der beste Deckenschlafsack 2017 – 6 x unter einer Decke

Deckenschlafsack TestNachdem wir neulich einen großen Schlafsack-Artikel veröffentlicht haben, sowie mehrere Artikel zu Hütten- und Kinderschlafsäcken, soll es nun einmal wieder um ganz spezielle Arten gehen, und den Anfang macht der so genannte Deckenschlafsack.

Lange Jahre dachte ich, der Notfallschlafsack im Auto meiner Eltern – man weiß ja nie, wo man (buchstäblich) mal liegenbleiben könnte – schien die Überlegung zu sein, sei nur ein ganz einfaches, veraltetes Exemplar.

Zugegeben stammt der große Schlafsack wohl aus den Sechzigern, aber das ist nicht der Punkt. Vielmehr schien mir das sackartige Design zu simpel, so gar nicht körpernah geschnitten, ganz zu schweigen von High-Tech Isolierung.

Nun musste ich rückblickend feststellen, dass es sich schlichtweg um einen Deckenschlafsack gehandelt haben muss, und noch nicht einmal den schlechtesten.

Bevor ich auf die wichtigsten Merkmale eingehe und überlege, worauf man beim Kauf eines guten Deckenschlafsacks achten sollte, hier wie immer die Favoriten vorab.

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Der beste Deckenschlafsack

1. Empfehlung: Vaude Deckenschlafsack – Navajo

Vaude Deckenschlafsack Test

  • Maße: verschiedene Größen/Temperaturbereich
  • Material: Polyester
  • Gewicht: je nach Größe/Temperaturbereich
  • Merkmale: Eco-freundlich, Microfaser
  • Temperaturbereich: je nach Variante
  • Preis: höheres Preissegment

Ganz verzückt hat mich mein absoluter Favorit, der Vaude Navajo Deckenschlafsack.

Made in Germany und zwar von einer Firma, die sich nicht nur auf Outdoorausrüstung und -kleidung versteht, sondern auch ein ganz ausgezeichnetes ökologisches Bewusstsein an den Tag legt.

Und welchem Outdoorfreund liegt die Natur und der Naturschutz sowie Fragen der Nachhaltigkeit (das bedeutet auch, regionale Produkte zu kaufen) nicht am Herzen?

Aber es kommt noch besser, denn dieser Deckenschlafsack ist äußerst vielseitig und besteht laut Nutzern auch einen harten Deckenschlafsack Test.

Den Vaude Navajo gibt es in unterschiedlichen Größen und für unterschiedliche Temperaturbereiche. Was sie alle gemeinsam haben, ist das atmungsaktive Futter. So halten die Microfasern zwar warm, aber die Feuchtigkeit wird nach außen geleitet.

Außerdem ist der Deckenschlafsack mit allen Navajo-Modellen koppelbar und links oder rechts zu öffnen. Die Oberseite ist zudem noch umklappbar, so dass man den Kopfbereich freilegen kann.

Der Vaude Navajo Deckenschlafsack ist zwar auch etwas hochpreisiger, aber definitiv auch qualitativ hochwertig.

Eine klare Kaufempfehlung, besonders als Übergangschlafsatz, und damit mein Top-Favorit!

Vorteile

+ verschiedene Varianten
+ nachhaltig
+ Öko-Material

Nachteile

– Preis

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2. Günstig: Coleman Deckenschlafsack – Pacific

Coleman Deckenschlafsack Test

  • Maße: 205 x 85 cm, 220×100 cm
  • Material: Polyester/Baumwolle
  • Gewicht: 1,45 kg
  • Merkmale: Zwei-Wege Reißverschluss
  • Temperaturbereich: 15 bis 8 Grad
  • Preis: mittleres Segment

Die Marke Coleman ist ein grundsolider Hersteller im Outdoor-Bereich, um den man kaum herumkommt. Ohne es besonders darauf angelegt zu haben, findet sich in der Familien(an)sammlung ein Zelt, ein Campingbett und drei Schlafsäcke dieser Marke.

Im Prinzip kann man damit auch nichts verkehrt machen, zumal der Preis vollkommen in Ordnung ist. Richtig vom Hocker reißt mich der Coleman Pacific leider auch nicht, aber man muss ja auch kein Stürmer sein, um sich solide im Mittelfeld behaupten zu können.

Positiv ist, dass es den Coleman Pacific in zwei Größen gibt.

Nichts ist nerviger, als zu groß für seinen Schlafsack zu sein. Das Gewicht gefällt mir auch, ebenso – sehr praktisch – der Zwei-Wege Reißverschluss.

Ein guter Sommerschlafsack zu einem fairen Preis.

Vorteile

+ Preis
+ Gewicht

Nachteile

– oberer Temperaturbereich

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3. Mivall Patrol Deckenschlafsack

Mivall Patrol Deckenschlafsack Test

  • Maße: 215 x 80 cm
  • Material: Polyester
  • Gewicht: 900 Gramm
  • Merkmale: kleines Packmaß (22×14 cm)
  • Temperaturbereich: 16-13 Grad
  • Preis: unteres Preissegment

Der Mivall Patrol ist definitiv ein Sommerschlafsack, der sich für arktische Wanderungen eher nicht eignet.

Aber das allein ist ja kein Kritikpunkt, im Gegenteil, denn die Deckenschlafsäcke sind ja im Allgemeinen eher für den Übergang bzw. die wärmeren Tage gemacht.

Und wenn man sich die anderen Merkmale anschaut, dann kann der Mivall durchaus überzeugen.

Er wiegt unter einem Kilo, ist also ein ultraleichter Deckenschlafsack. Er hat ein sensationell kleines Packmaß, hält trotzdem dank der Microfaser-Füllung akzeptabel warm und, auch nicht zu verachten, hat einen sehr günstigen Preis.

Daher ist der Mivall Patrol Deckenschlafsack unter den Top 3 auf unserer Liste!

Vorteile

+ Preis
+ Gewicht
+kleines Packmaß

Nachteile

– oberer Temperaturbereich

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4. Skandika Dundee

 Skandika Dundee Deckenschlafsack Test

  • Maße: 220×80 cm
  • Material: Polyester/Baumwolle/Flanell
  • Gewicht: 2,3 kg
  • Merkmale: wasserabweisend, koppelbar, kleines Packmaß
  • Temperaturbereich: bis minus 20 Grad
  • Preis: höherer Preis

Ein wunderschöner, kuscheliger Schlafsack der gehobenen Klasse ist der skandika Dundee.

Ausreichend Platz und ein Baumwoll-Flanell-Gemisch als Innenfutter schlägt sich zwar entsprechend auf die Gewichtsklasse aus – mit 2,3 Kilo ist der Dundee Deckenschlafsack kein Fliegengewicht. Aber er hält ungemein warm und ist wirklich sehr gemütlich.

Viele Merkmale lassen sich positiv hervorheben, aber mir gefällt

  • das wasserabweisende Obermaterial,
  • die abgedeckten Reißverschlüsse,
  • die koppelbaren Varianten in links und rechts-Ausrichtung
  • und der geringe Temperaturbereich

am besten.

Was will man mehr?

Leider hat das Ganze auch seinen Preis, den ich aber immer noch sehr vertretbar finde.

Vorteile

+ auch unterer Temperaturbereich

Nachteile

– Preis
– Gewicht

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5. Outwell Unisex Camper Lux

  • Maße: 235 x 90 cm
  • Material: Polycotton
  • Gewicht: 2,4 kg
  • Merkmale: kleines Packmaß
  • Temperaturbereich: 23 bis minus 15 Grad
  • Preis: höherer Preis

Nahezu das gleiche lässt sich über den Outwell Camper Deckenschlafsack sagen – Gewicht, Temperaturbereich und Preis sind dem skandika Dundee schon sehr ähnlich.

Aber Obacht, der Teufel steckt im Detail – oder vielmehr ein Pluspunkt für viele. Der Outwell ist nicht nur deutlich größer, sondern hat auch eine höhere Füllqualität, nämlich 1200 Gramm statt nur 200 Gramm.

Und wo wir schon von Details sprechen: der Outwell Camper hat sehr viele schöne Details, wie zum Beispiel das abnehmbare Kopfteil oder Innentaschen.

Wer die Wahl hat und den Preis bezahlen kann, dem sei der Outwell Camper Lux eher als der skandika Deckenschlafsack empfohlen.

Vorteile

+ XL-Größe selten
+ kleines Packmaß
+ gute Füllqualität

Nachteile

– Preis
– Gewicht

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6. The Body Source Deckenschlafsack

  • Maße: 190 x 75 cm
  • Material: Polyester, Hohlfaser-Innenfutter
  • Gewicht: 950 Gramm
  • Merkmale: wasserfester Transportbeutel
  • Temperaturbereich: 15 – 10 Grad C.
  • Preis: Budget

Ein sehr einfacher und günstiger Deckenschlafsack für diejenigen, die nicht regelmäßig Zelten oder Outdoor-Aktivitäten planen.

Folgerichtig gibt der Hersteller an, dies sei ein guter Party-Schlafsack für den Sommer – also für eher für Spontanübernachter wie meine Eltern.

Dagegen ist im Prinzip nun überhaupt nichts einzuwenden und leider werden die Sommer immer wärmer. Aber man muss sich bewusst machen, dass dieser Schlafsack nicht wirklich warm hält, eher klein und kurz geraten ist und sich bei Regen richtig schön vollsaugt.

Kurzum: als Ersatzschlafsack bzw. Decke für das Auto, kein Problem. Für Outdoorfreunde lohnt es sich, die 15 Euro mehr für meinen Preis-Leistungssieger auszugeben.

Vorteile

+ Preis
+ Gewicht

Nachteile

– Materialqualität
– Verarbeitung

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Deckenschlafsack – worauf muss ich achten?

Der obige Vergleich legt schon das Wesentliche nahe. Ein Deckenschlafsack ist

  • rechteckig,
  • komplett zu öffnen, so dass er zu einer Decke werden,
  • koppelbar, so dass er zu einem Doppelschlafsack für zwei Personen werden kann.

Daraus folgt, dass man eben genau auf diese Merkmale achten sollte. Doch bevor ich genauer auf diese Aspekte eingehe, stellt sich zunächst einmal eine andere Frage:

Wann macht ein Deckenschlafsack Sinn, gerade im Vergleich mit anderen Arten wie einem Mumienschlafsack zum Beispiel?

In wärmeren Gefilden

Ganz allgemein sind Deckenschlafsäcke für die sommerlichen Outdoortouren konzipiert.

Das schlagen sich zum einen im Temperaturbereich nieder, zum anderen darin, dass man einen Deckenschlafsack eben auch bei höheren Temperaturen zu einer leichten Decke (oder Unterlage) umfunktionieren kann.

Deckenschlafsack oder Mumienschlafsack?

 Deckenschlafsack Test

Ob Wandertouren oder Camping, ein Deckenschlafsack besticht also durch seine oben erwähnte Vielseitigkeit. Das bietet ein Mumienschlafsack schon einmal nicht.

Hinzu kommt das rechteckige Format, das nicht nur luftiger ist, sondern auch mehr Bewegungsfreiheit bietet, was einige vielleicht als angenehmer empfinden dürften.

Und schließlich sind Mumienschlafsäcke für eher geringe Temperaturbereiche konzipiert. Man wird schneller warm, da mich weniger Luft umgibt, die gewärmt werden muss.

Deckenschlafsack als Reiseschlafsack

Schließlich sind Schlafsäcke (fast) immer Reiseschlafsäcke.

Logisch.

Doch dass man sie für unterwegs, ob als Sommer- oder Winterschlafsack, braucht bedeutet auch, dass sich daraus bestimmte Anforderungen ableiten.

Hier im Überblick die wichtigsten Kriterien. Ein guter Reise- und damit Deckenschlafsack sollte

leicht sein,

  • leicht zu transportieren sein (nein, das ist nicht das gleiche wie Punkt 1)
  • für einen bestimmten Temperaturbereich geeignet sein,
  • für gutes Schlafklima sorgen,
  • pflegeleicht sein.

Es leuchtet wohl jedem ein, dass man sich auf seiner Rucksack-, Fahrrad- oder einfach nur Campingtour mit schweren Gepäck belasten will, klar.

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Es ist ebenso klar, dass man auch oft mit dem Platz haushalten muss bzw. die Ausrüstungsgegenstände nicht zu sperrig sein sollten. Also möchte man einen Deckenschlafsack mit geringem Packmaß.

Drei Jahreszeiten Deckenschlafsack?

Es versteht sich, ebenfalls von selbst, dass man seine Tour mit Blick auf das Klima und die Witterungsbedingungen plant.

Natürlich ist der Schlafsack keine Ausnahme.

Ein Deckenschlafsack ist eher wie oben erwähnt für den Sommer konzipiert, aber kann ich meinen Deckenschlafsack auch im Winter benutzen?

Falls Sie die Vielseitigkeit eines Deckenschlafsacks schätzen und nicht nur im Sommer unterwegs sind, gibt es eine gute Nachricht.

Es gibt mittlerweile auch die so genannten 3 Jahreszeiten Schlafsäcke, einige von ihnen sogar Deckenschlafsäcke.

Temperatursturz

Aber Obacht, die Herstellerangaben sind mit Vorsicht zu genießen. Selbst bei sehr guten Herstellern sind die Angaben oft etwas großzügiger und jeder muss es für sich selbst ausprobieren.

Und es dürfte auch klar sein, dass es darauf ankommt, welche Kleidung man trägt – ob nackt oder Schneeanzug macht offensichtlich einen Unterschied.

Frauen frieren leichter…

…ein Mythos? Nein, es stimmt.

Entsprechend gibt es unterschiedliche Herstellerangaben.

Der Temperaturbereich wird oft angegeben mit “Komfort” und einem unteren Limit. Der Komfortbereich beschreibt, was die Durchschnittsfrau oder „Kalt-Schläfer“ gerade noch als angenehm empfinden.

Der untere Bereich markiert, was ein Mann oder ein „Warm-Schläfer“ noch als angenehm empfinden.

Schließlich beziehen sich die Temperaturangaben der Hersteller auf den “Durchschnittsmenschen” (Sie wissen schon, der mit exakt 36 Grad Körpertemperatur), der lange Unterwäsche trägt und eine Isomatte benutzt.

Ziehen Sie diese Faktoren ins Kalkül mit ein und überlegen Sie sich, welche Tiefsttemperatur Sie auf Ihrer Wander- oder Campingtour erwarten. Und dann kaufen Sie einen Schlafsack, dessen Temperaturbereich etwas darunter liegt.

Eine gute Alternative bzw. Zusatz ist meiner Meinung nach ein Seidenschlafsack oder -inlett, oder auch Hüttenschlafsack, das im Zweifel dem Schlafsack gleich fünf Grad mehr gibt und ultraleicht kaum ins Gewicht fällt.

Prima Klima

Nicht zu vergessen ist auch das Materialgemisch des Deckenschlafsacks. Achten Sie darauf, dass der Schlafsack atmungsaktiv ist. Das ist bei einem Deckenschlafsack meiner Meinung nach wichtiger als wasserabweisendes Obermaterial.

Vor allem wegen der Wärme.

Und damit hängt auch zusammen, dass ein Deckenschlafsack unbedingt pflegeleicht sein sollte.

Ein guter Deckenschlafsack sollte in der Maschine, zumindest im Schonwaschgang, waschbar sein. Bei Schlafsäcken mit Baumwoll-Innenfutter oft kein Problem.

Wasserfester Deckenschlafsack?

Ob wasserfest oder nicht, hängt natürlich auch davon ab, was man plant.

Möchte Sie einen Schlafsack zum Nacht-Angeln, um es sich auf Ihrer Karpfenliege schön bequem zu machen, oder planen Sie eine Nacht unter freiem Himmel, dann ist ein wasserfester oder zumindest wasserabweisender Schlafsack sicher in Erwägung zu ziehen.

Schlafsäcke für die ganze Familie

Einmal abgesehen von der Deckenfunktion sind Deckenschlafsäcke aufgrund ihrer rechteckigen, geräumigen Form für die ganze Familie geeignet.

Unisex

Deckenschlafsäcke sind für gewöhnlich unisex. Die meisten Schlafsäcke spezifisch für Frauen sind anders geschnitten, um dem weiblichen Körperbau gerecht zu werden, was insbesondere bei Schlafsäcken für den Winter und Mumienschlafsäcken wichtig wird.

Die Schlafsäcke sollen natürlich weder zu eng, noch zu weit sein. Die Deckenschlafsäcke hingegen sind weit genug, da Wärmeverlust eher keine Rolle spielt.

Deckenschlafsack für Kinder

Auch für Kinder haben Deckenschlafsäcke ihre Vorteile, wenn man nicht ohnehin schon in einen Kinderschlafsack investiert. Das ist wichtig, denn wenn das Kind nicht gut schläft, dann tun Sie es auch nicht.

So kann zum Beispiel die Größe durch den entsprechend geöffneten Reißverschluss und das Umklappen der Vorderseite variiert werden. Und natürlich ist die Bewegungsfreiheit und das richtige, luftige Klima für die meisten kleinen Schläfer von Vorteil.

Lesenswert: Grüezi Bag Kinderschlafsack im Test

Unter einer Decke – Pärchenschlafsack

Bei einem Deckenschlafsack sollten Sie unbedingt darauf achten, ob er auch koppelbar ist.

Das heißt,

  • öffnet der Schlafsack nach links oder rechts?
  • sind die beiden Reißverschlüsse kompatibel,
  • also sind sie gleich groß und lang?

Daunen oder Synthetik?

Das bringt mich schließlich noch einmal zu einem etwas allgemeinen Thema, dem Material des Schlafsacks.

Bei Schlafsäcken bestimmt das Innenfutter, wie viel Körperwärme man verliert bzw. wie gut der Schlafsack isoliert ist. Das Innenfutter selbst spendet also keine Wärme, logisch.

Grundsätzlich kann man die Futter in zwei Kategorien unterteilen, nämlich Daunen und Synthetikfutter. Hier ein kleiner Überblick:

Daunen – Vorteile

+ geringes Gewicht
+ leicht zu komprimieren
+ besonders gut bei kalten, trockenen Bedingungen

Synthetik – Vorteile

+ günstiger
+ trocknet schnell
+ anti-allergen
+ isoliert (auch), wenn nass

Was soll ich wählen?

Daunen sind ganz grundsätzlich einfach das bessere Isoliermaterial. Besonders die Leichtigkeit wird immer wieder hervorgehoben, aber Daunen sind natürlich auch sehr weich, leicht zusammenzupressen, atmungsaktiv und halten bei guter Pflege relativ lange.

Wann immer man an Gewicht sparen möchte und in kalten und trockenen Gebieten unterwegs ist, empfiehlt sich ein Daunenfutter.

Lesenswert: Die besten Daunenschlafsäcke

Synthetik hingegen, also normalerweise eine Art von Polyester, ist weitaus günstiger als Daunen und trocknet auch sehr viel schneller. Und schließlich isoliert Synthetik auch bei feuchtem Klima.

Kurzum: Synthetik ist eher für feuchtes Klima und Budget-bewusste Rucksacktouristen geeignet.

Hinzu kommt, dass sich auch Allergiker an Synthetik eher freuen werden als an Daunen (insbesondere Hausstauballergiker, wohlgemerkt).

Die richtige Länge des Schlafsacks

Die meisten Schlafsäcke haben durchschnittliche Längen und werden zumeist in zwei Größen, normal und lang, angeboten. Selten findet man auch „short“ oder Schlafsäcke XL, die dann auch oft entsprechend in der Weite ab- und zunehmen.

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Es lohnt sich tatsächlich, beim Kauf eines Schlafsacks darauf zu achten. Meist wird angegeben „bis zu“ welcher Körpergröße der Schlafsack geeignet ist.

Im Zweifel liber zu groß? Auch nicht. Klar ist es nervig, wenn der Schlafsack zu kurz ist. Ist er aber zu lang, können kalte Füße die unangenehme Folge sein.

Fazit

Wer hätte gedacht, dass ich noch einmal über den guten, alten Steppdeckenschlafsack meiner Eltern schreiben würde.

Jetzt macht auch alles Sinn, denn dieser diente nicht nur für Spontanübernachtungen, sondern auch als Decke oder Sitzunterlage, vielleicht sogar als Picknickunterlage, schließlich war er aus Baumwolle – perfekt vielseitig also.

Aber es gibt auch Abzüge in der B-Note.

Dieser Deckenschlafsack hatte leicht rostende, offen liegende Reißverschlüsse, ein großes, unhandliches und schweres Buamwollbündel, so gut wie keine Iso-Funktion und damit nur im Hochsommer einsetzbar, der in meiner Kindheit jedenfalls so gut wie nie in unser Region vorkam.

Zusammenfassung

Wenn Sie sich überlegen, einen Deckenschlafsack zu kaufen, dann seien hier noch einmal die wichtigsten Kriterien erwähnt:

  • Temperaturbereich
  • Futtermaterial
  • Gewicht und Packmaß
  • Besondere Merkmale, wie zum Beispiel Koppelbarkeit, 2-Wege Reißverschluss oder Kopfteil.

Zwar will man Gewicht reduzieren, aber wenn es nicht gerade um eine Survival-Tour geht, sondern um einen gemütlichen Familienausflug, dann geht oft der Komfort vor.

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Deshalb bietet sich ja oft ein Deckenschlafsack an, der nicht nur für Pärchen eine angenehme Nachtruhe und kuschelige Gemütlichkeit verspricht.

Um es darüber hinaus auf den Punkt zu bringen können wir sagen, dass ein guter Deckenschlafsack leicht, warm und koppelbar sein sowie ein kleines Packmaß haben sollte.

Haben wir etwas vergessen? Was sind für Sie die Vor- und Nachteile von Deckenschlafsäcken? Und lohnen sich Daunen-Deckenschlafsäcke oder doch lieber gleich ein Mumienschlafsack für den Winter?

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