Die besten Buck Messer im Vergleich – Ein Amerikanischer Traum

Buck Messer Test - Ein Amerikanischer TraumBuck Messer oder Buck Knives – die Geschichte dieser famosen Messerschmiede liest sich wie der prototypische Amerikanische Traum.

So stellte Hoyt Buck, der Urgroßvater des heutigen Firmenleiters, nicht nur das erste Buck Messer in Handarbeit aus Metallresten her, sondern entwickelte auch in Ansätzen das spezielle Verfahren, mit dem Buck Messer bzw. ihr Standardstahl noch heute behandelt werden.

Doch bevor ich genauer darauf eingehe und Ihnen dann eine ganze Reihe, nämlich sage und schreibe 13 (!) Buck Messer vorstelle, hier zuerst wie immer meine Top-Favoriten.

Meine Buck Messer Favoriten

Das beste Buck Messer – Buck 110 Folding Hunter
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Der beste Folder neben dem Klassiker – Buck Alpha Hunter
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Das beste feststehende Buck Messer – Buck 119 Special
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Die besten Buck Taschenmesser

1. Buck Model 110 Folding Hunter

 

Buck messer test

  • Klingenlänge: 9,5 cm
  • Gewicht: 205 Gramm
  • Griffe: Dymondholz
  • Gesamtlänge: 23 cm
  • Zubehör: Lederetui
  • Preis:EUR 71,99

Was soll ich über diesen Klassiker sagen, was wir nicht schon mehrfach an anderer Stelle erwähnt hätten? Außer, dass es mir manchmal sentimentale Tränen in die Augen treibt, wenn ich an den damit verbundenen Mythos und Tradition denken muss.

Hier noch einmal das wichtigste im Überblick.

Das Model 110 Folding Hunter ist das klassische Buck Jagdmesser schlechthin. Und um mein Fazit für dieses Messer vorweg zu nehmen: für mich gehört dieser Klassiker ausnahmslos in jede Sammlung!

Der Folder wird seit 1964 produziert und wurde seitdem in mehreren Varianten angeboten, auf die wir auch unten eingehen. Aber dieses klassische Modell ist immer noch zu haben und gehört nun seit über 50 Jahren zu den meistverkauften in den USA.

Seine Clip Point Klinge, traditioneller Weise bestens geeignet also zum Jagen, ist 9,5 cm lang und 3 mm stark.

Das ist also eine gute, handhabbare Größe für diesen Slip Joint Folder. Das Gewicht von 205 Gramm kann man dabei nicht übersehen. Das liegt vor allem an den Ebenholz-Dymondwood-Griffschalen, die den Look dieses Messers so unverkennbar prägen.

Hinzu kommen das Satin Finish der 420 HC Stahls, dieser ansonsten mäßige Stahl ist also hitzebehandelt. Alle Buck Model 110 Varianten, auch die folgenden, werden mit der klassischen Lederscheide ausgeliefert.

Pro

+ formschöner Klassiker

Contra

– Griffe etwas zu glatt

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2. Buck 110 Finger Grooved


Den Klassiker 110 gibt es in zwei Varianten. einmal mit den original geraden Griffschalen und einmal mit den so genannten „finger grooves“, also mit ergonomischeren Griffen mit Fingermulden.

Ansonsten ist das 110 Finger Grooved mit dem Model 110 Folding Hunter identisch. Mir gefällt der Klassiker vom Design her besser, aber unter funktionalen Gesichtspunkten könnte die Finger Grooved-Variante Ihnen vielleicht besser gefallen.

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3. Buck 112 Ranger

  • Klingenlänge: 7,6  cm
  • Gewicht: 185 Gramm
  • Griffe: Dymondholz
  • Gesamtlänge: 18,5 cm
  • Zubehör: Lederetui
  • Preis:EUR 83,13

Ein weiterer Klassiker und eng verwandt mit dem 110 Hunter ist das 112 oder auch „Ranger“. Auch hier gibt es von Buck eine hübsche Geschichte auf ihrer Homepage dazu:

Das 110 war so beliebt bei den Streitkräften, dass es viele Matrosen der Navy als E.D.C. bei sich trugen.

Eines Tages kam es an Bord eines Schiffes, so die Legende, zu einer Messerstecherei und der Kapitän erlaubte nur noch Messer einer bestimmten Klingenlänge.

Dieses Waffengesetz der Navy inspirierte die geschäftstüchtigen Bucks dazu, eine kleinere Variante des 110 vorzulegen.

Das 112 Ranger ist also das gleiche in grün, nur kürzer mit einer Klingenlänge von 7,6 cm.

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4. Buck Messer 55

  • Klingenlänge: 6 cm
  • Gewicht: 54 Gramm
  • Griffe: Dymondholz
  • Gesamtlänge: 12 cm
  • Zubehör: Lederetui
  • Preis:EUR 75,26

Und schließlich noch das kleinste in der Familie der klassischen 110 Folding Hunter.

Das Buck 55 ist fast nur halb so groß wie das Original mit einer Klingenlänge von 6 cm und einem Fliegengewicht von 54 Gramm.

So passt dieser wunderschöne kleine Folder mit Walnussholz-Griffschalen bequem in jede Hosentasche.

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5. Buck Alpha Hunter

  • Klingenlänge: 9 cm
  • Verriegelung: keine, Slip Joint
  • Gewicht: 130 Gramm
  • Griffe: Santopren
  • mit Gürteltasche/Etui
  • Preis:Hier auf Amazon.de

Beim Alpha Hunter hingegen handelt es sich um einen Slip Joint, also ein Einhandmesser ohne Verriegelung oder neudeutsch „Lock“.

Mir gefällt das Alpha Hunter, obwohl ich es weniger als Jagdmesser und vielmehr als E.D.C. empfehlen würde, vor allem wegen der Klingenform und seinem Schliff.

Dieses Klappmesser hat eine knapp 9 cm lange, vielseitige Drop Point Klinge hat nicht nur einen ausgeprägteren Bauch, sondern der Flachschliff ist auch etwas ausgeprägter. Hinzu kommt eine ebenfalls markante Sekundärphase und fertig ist der perfekte E.D.C.-Schnitter.

Wem Slip Joints weniger gut gefallen, dem sei gesagt, dass die gummierten Griffschalen aus „Santopren“ dem Handling eine gewisse Sicherheit durch extreme Griffigkeit verleihen.

Das Gewicht ist mit 130 Gramm noch vertretbar, vor allem, wenn man das Messer mit der mitgelieferten Tasche am Gürtel trägt.

Fazit

Ein interessanter mittelgroßer Slip Joint Folder, der mich vor allem durch seine besonderen gummierten Griffschalen überzeugen konnte.

Pro

+ Slip Joint
+ Santopren-Griffe

Contra

– Gewicht

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6. Buck Spitfire

  • Klingenlänge: 8,5 cm
  • Gesamtlänge: 19 cm
  • Gewicht: 91 Gramm
  • Griffe: Aluminium
  • Verrieglung: Back Lock
  • Preis:EUR 77,80

Kommen wir nun nach der Klassikerfamilie um das Model 110 nun zu anderen Foldern aus dem Hause Buck.

Das Spitfire, wie der Klassiker 110 auch in den USA gefertigt, ist ganz klar als E.D.C. konzipiert. Es handelt sich um ein Einhandmesser mit einem Back Lock, dessen Drop Point Klinge so stabil wie vielseitig ist.

Die Griffschalen, erhältlich in den Farben des Regenbogens, sind aus Aluminium und sorgen für das angenehme Gewicht von gerade einmal 91 Gramm.

Die Klinge ist 8,5 cm lang, also eine eher kleinere E.D.C.-Klinge, die aber sogar als Kombiklinge angeboten wird.

Fazit

Mir persönlich ist das Spitfire etwas zu klein, aber das dürfte wirklich Geschmackssache sein. Mir fehlt auch persönlich ein Gürtelclip.

Pro

+ Aluminium

Contra

– Klingengröße

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7. Buck Bantam

  • Klingenlänge: 9,5 cm
  • Gesamtlänge: 19,3 cm
  • Verriegelung: Back Lock
  • Gewicht: 91 Gramm
  • Griffe: Kunststoff
  • mit Gürtelclip
  • Preis:EUR 34,93

Das Bantam gibt es in verschiedenen Größen. Ich möchte hier näher auf das BHW eingehen, das seine Drop Point Klinge mit einer Länge von 9,5 cm hat.

Das Bantam hat wie das Spitfire ein Back Lock, das hier allerdings mittig sitzt, und ist ebenfalls ein Einhandmesser.

Zudem gefällt mir das Bantam besser, weil wir ein schönes Jimping am Rücken haben und eine ausgeprägte Fingermulde. Das Handling des Bantam finde ich wesentlich angenehmer und ich kann dieses Buck Messer auch im Choke Griff besser kontrollieren.

Das Bantam ist ebenfalls ein Leichtgewicht mit nur 91 Gramm. Es hat einen Gürtelclip und eine extra Öse oder Lanyard Hole, so dass man es auch um den Hals tragen kann.

Die Griffschalen sind aus strukturiertem und griffigem Kunststoff (leider macht Buck hier keine genauere Angabe), aber es scheint mir Nylon zu sein.

Das Bantan gibt es wie das Spitfire in vielen Farben und Mustern.

Fazit

Das Bantam bietet viele Details, die ich mir von einem E.D.C. wünsche. Hinzu kommt ein solides Back Lock und ein gutes Gewicht bei einem Spitzenpreis.

Absolut empfehlenswert, allerdings das Bantam nicht komplett in den USA produziert, und das sieht man auch an Details in der Verarbeitung.

Pro

+ sehr gute E.D.C. Funktionalität

Contra

– kleinere Macken in der Verarbeitung

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8. Buck Bucklite Max

 

  • Klingenlänge: 9,5 cm
  • Verriegelung: Back Lock
  • Gewicht: 88 Gramm
  • Griffe: Nylon
  • mit Gürtelclip
  • Preis:Hier auf Amazon.de

Das Bucklight ist fast genauso groß wie das Alpha Hunter, mit einer Klingenlänge von 9,5 cm, aber es ist deutlich leichter mit seinen 88 Gramm (nicht 68 Gram, wie auf Amazon angegeben).

Folgerichtig ist das Bucklight auch mit einem Gürtelclip und nicht mit einer Tasche ausgerüstet, da dieses Gewicht auch für die Hosentasche optimal geeignet ist. Und wieder gibt es zusätzlich ein Lanyard Hole, um dieses Fliegengewicht um den Hals tragen zu können oder einfach mit einem Fangriemen den Griff sichern zu können.

Aber was macht diesen Folder nun so leicht, oder besser gesagt leichter als das Alpha Hunter? Die Griffschalen, die beim Bucklight wieder aus Kunststoff und nicht aus schwerem Santopren-Gummi sind.

Fazit

Ein durchschnittlicher Folder ohne besondere Kennzeichen. Funktional in Ordnung, aber nichts Besonderes.

Pro

+ Gewicht

Contra

– langweilig

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9. Buck Colleague

  • Klingenlänge: 5 cm
  • Verriegelung: Liner Lock
  • Gewicht: 37 Gramm
  • Griffe: Stahl
  • mit Gürteltasche/Etui
  • Preis:EUR 30,83

Anders als bei Amazon angegeben heißt das letzte Foldermodell, das ich Ihnen vorstellen möchte, nicht College, sondern Colleague.

Es ist ein recht kleiner, schmaler und elegant designter Folder mit einer Klingenlänge von gerade einmal 5 cm und einer klassischen Drop Point Klinge mit interessant gestalteter Sekundärphase (wenn man das überhaupt so nennen kann).

Ich hatte ihn mir einst als Zweit- bzw. Drittmesser für die Hosentasche während einer Reise besorgt, da ich dachte, man könnte bei diesem Preis und Look nichts verkehrt machen.

Das stimmt auch, denn für sämtliche einfachen alltäglichen Arbeiten eignet sich dieses Messer recht gut. Lange und schwere Arbeiten wird man mit diesem Messer nicht ausführen wollen, so dass weder die skelettierten Platinen noch die extrem pointierte Spitze groß ins Gewicht fallen.

Fazit

Und wo wir schon bei Gewicht sind, das Colleague lässt sich mit seinen knapp 40 Gramm prima in der Hosentasche mitführen. Für mich ist dieser Mini-Folder ein wunderbares Geschenk oder Erstmesser, an dem sicher jeder Gefallen findet.

Pro

+ schönes Geschenk

Contra

– chinesisches Produkt
– Verarbeitung

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Feststehende Buck Messer

Wenngleich die bekanntesten und beliebtesten Buck Messer vor allem Einhand-Klappmesser sind, heißt das natürlich nicht, dass Buck nur Folder herstellt.

Im Folgenden möchte ich Ihnen noch vier feststehende Messer vorstellen, die Sie vor allem für die Jagd und als Outdoor-Messer interessieren könnten.

Lesenswert: unser Überblicksartikel zu Jagdmessern.

10. Buck Nighthawk

  • Klingenlänge: 12, 5 cm
  • Gesamtlänge: 26,5 cm
  • Gewicht: 270 Gramm
  • Griffe: Santopren
  • mit MOLLE-kompatibler Nylonscheide
  • Preis:Hier auf Amazon.de

Beginnen wir mit dem Nighthawk, einem Messer für schwerere Arbeiten und härtere Gangarten.

Die Clip Point Klinge ist 12,5 cm lang, damit lässt sich gut arbeiten, aber das wirklich bemerkenswerte ist die Klingenstärke mit 6 mm. Das findet sich eher seltener.

Clip Point Klingen eignen sich besonders gut als Jagdmeser und das Nighthawk bietet ein weiteres Merkmal, das hierbei von Interesse ist: die Griffschalen sind aus einer Gummierung, die trotz Nässe oder anderen Verunreinigungen eine extreme Griffigkeit bietet.

Aber an der schwarzen Oxid-Beschichtung, die natürlich die Widerstandsfähigkeit der Klinge erhöht, gepaart mit dem Namen, zeigt sich, dass Buck hier auch einen taktischen Nutzen im Sinn hatte.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich diesem Messer als taktischem Messer vertrauen würde. Erstens scheint es mir eher als Messer für Einsatzkräfte konzipiert, wie zum Beispiel das Eickhorn KM 3000. Aber mit dem typischen Buck Stahl hat man, denke ich, keine große Freude daran.

Was auch noch für ein Einsatzwerkzeug spricht sind die Durchschüsse oder Löcher in der Klinge, die nach Herstellerangaben als Drahtschneider und zum Öffnen von Sauerstoffflaschen dienen sollen.

Das Nighthawk ist komplett in den USA hergestellt und mit einer MOLLE-kompatibler Nylonscheide ausgeliefert.

Fazit

Ein schönes, wenngleich schweres Messer, das mich persönlich an eine günstige Variante von Eickhorn KM-Messern erinnert und das für einen eher privaten „Sondereinsatz“ konzipiert ist.

Pro

+ multifunktional

Contra

– Gewicht

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11. Buck 119 Special

  • Klingenlänge: 15,2 cm
  • Gesamtlänge: 26,5 cm
  • Gewicht: 300 Gramm
  • Griffe: Dymond oder Phenolharz
  • mit Sattellederscheide
  • Preis:EUR 93,88

Das 119 Special ist ebenfalls ein Klassiker. Es handelt sich bei diesem Messer um das Original-Buck, also um jenes Messer, das Ur-Opa Hoyt im Jahre 1902 entworfen hat. Jedenfalls basiert das 119 Special auf diesem Entwurf.

Wieder eine schöne Geschichte: Nach dem Angriff auf Pearl Harbor 1942 wurde es in größeren Mengen, aber immer noch von Hand, für die Streitkräfte im Keller einer Kirche hergestellt.

Bei meinem Messer handelt es sich um die Auflage zum 75. Jubiläum, wie man am Griff und auf der Klinge sehen kann.

Und wem das alles schnurzegal ist, der kann sich trotzdem  einfach an diesem klassisch-schönen Jagdmesser mit ausgeprägter Clip Point Klinge freuen.

Die Klinge hat eine Länge von 15,2 cm, die Gesamtlänge beträgt ca. 27 cm. Das 119 Special bringt gut 300 Gramm auf die Waage. Das mag vor allem an den Holzgriffen aus Dymond wie beim 110er liegen.

Fazit

Zusammen mit der formschönen Scheide gehört das 119 Special inklusiver schöner Sattellederscheide in jede Sammlung, ist aber auch besonders beim Jagen eine helle Freude, wenngleich es mir persönlich etwas zu schwer für längere Arbeiten ist.

Pro

+ formschöner Klassiker

Contra

– Griffe etwas zu glatt

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12. Buck Vanguard

  • Klingenlänge: 11 cm
  • Gesamtlänge: 21,5 cm
  • Gewicht: 230 Gramm
  • Griffe: Kraton, Santopren oder Dymond
  • mit Cordura-Scheide
  • Preis:EUR 87,00

Das Vanguard wird von Buck als Jagdmesser für größeres Wild beworben.

Doch mit seiner knapp 11 cm langen, robusten und bauchigen Drop Point Klinge scheint es mir persönlich auch (?) gut als Buschcraft-Messer geeignet.

Die ergonomischen Griffe aus Dymondholz oder auch Gummi sind angenehm konturiert und das Messer liegt sehr gut in der Hand.

Das Handling wird weiterhin positiv beeinflusst von dem Fingerschutz.

Das Gewicht des Vanguards ist eben noch vertretbar mit 230 Gramm und spricht für mich wieder für ein Bushcraft-Messer, wegen der dadurch erhöhten Einschlagskraft.

Lesenswert: unser Artikel zu Bushcraft-Messern.

Fazit

Für mich ist das Vaguard, das mit einer Lederscheide ausgeliefert wird, die beste Mischung zwischen Jagd- und Bushcraft-Messer, die ich seit langem gesehen habe, will sagen: es ist ein solides, vielseitiges Messer.

Pro

+ vielseitig
+ robust

Contra

– Gewicht

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13. Buck 102 Woodsman

  • Klingenlänge: 9 cm
  • Gesamtlänge: 19,7 cm
  • Gewicht: 70 Gramm
  • Griffe: Phenolharz
  • mit Lederscheide
  • Preis:EUR 81,63

Beim Woodsman gibt es im Gegensatz zum Vanguard kein Vertun. Bei diesem leichten, nur 70 Gramm schweren Messer handelt es sich um ein klassisches Jagdmesser.

Die sehr schmale Clip Point Klinge eignet sich besonders gut, um kleines Wild oder auch Fisch zu bearbeiten.

Diese Full Tang Konstruktion mit Fingerschutz hat eine 9,5 cm lange Klinge bei einer Gesamtlänge von knapp 20 cm, ist also grifflastig.

Diese Tatsache, gepaart mit den Phenolharzgriffen macht das Messer bei diesen Arbeiten sehr sicher und griffig. Wem das nicht gefällt, das 102 Woodsman gibt es auch mit Dymond-Holzgriffen.

Fazit

Ein elegant anmutendes, schönes Messer, das sich zum Ausnehmen und Filetieren bestens eignet. Als Anglermesser ist es mir aber zu wenig griffig. Die Lederscheide ist schön, aber für diese Arbeiten eher unpraktisch, da man das Messer immer absolut sauber halten muss.

Pro

+ formschöner Klassiker

Contra

– Lederscheide

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Über Buck

Wie immer gibt es auch bei diesem Familienunternehmen, das mittlerweile in der vierten Generation geführt wird, einen Gründungsmythos.

Quasi aus dem Nichts sei dieses Traditionsunternehmen entstanden, gegründet von einem einfachen Grobschmied.

Der junge Lehrling versuchte 1902 ein Hitze-Verfahren zu entwickeln, das Stahl noch schnitthaltiger machen könnte.

Die Firmengeschichte von Buck ging natürlich noch weiter.

1942, kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbor (hier also die Prise Patriotismus) gab es einen erhöhten Bedarf an Messern für die Streitkräfte.

Und Hoyt Buck dachte sich, „Das kann ich auch!“

Und so wurde aus dem Custom Knive-Handwerksbetrieb ein florierendes Unternehmen, dass 1961 zu Buck Knives Incorporated wurde.

Doch der Durchbruch kam 1964 mit dem legendären Klassiker, der so Amerikanisch ist wie die Stars and Stripes, das Model 110 Folding Hunter.

Ich bin weiter oben auf diesen schönen Folder und seine Varianten bereits eingegangen und möchte an dieser Stelle nochmal kurz auf eine Besonderheit dieses Herstellers hinweisen:

Alle Buck Messer sind aus dem gleichen Stahl!

Einer für alle: 420HC

Der 420 HC Stahl ist der Stahl, der von Buck standardmäßig verwendet wird. Damit stehen Buck Messer qualitativ zwischen rostfreiem Stahl und Carbon.

Die Klingen haben also die Widerstandsfähigkeit von Verbindungen mit hohem Carbongehalt bei gleichzeitiger Korrosionsbeständigkeit eines rostfreien Stahl.

Schließlich hat der Buck Stahl noch ein Zusatzfeature. Die zusätzliche Hitzebehandlung, dem Ur-Großvater sei Dank, erhöht zusätzlich noch einmal die Korrosionsbeständigkeit und die Langlebigkeit des Stahls.

Alle Messer sind auf eine Rockwellhärte von 58 HRC gehärtet und die Messer sind sehr leicht nachzuschärfen.

Das stimmt auch absolut, aber es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die Schnitthaltigkeit natürlich leidet. Oder um es anders zu formulieren: ich kann meine Buck Messer nicht nur kinderleicht nachschärfen, sondern muss es auch öfter als bei anderen Stählen tun.

Familie verpflichtet

Doch bei der Firmenphilosophie der Familie Buck stehen weniger die Innovationen, einmal abgesehen von ihren speziellen Hitzeverfahren, im Vordergrund.

Das Familienunternehmen Buck steht wie unser Herr Hipp mit seinem guten Namen für persönliche Qualitätssicherung bis ins kleinste Detail.

Die Firma rühmt sich weiterhin damit, fast alles in den USA zu produzieren, jedenfalls das Aushängeschild von Buck Knives, das Model 110, und weitere wichtige Messer. Die Familie Buck gibt sich also als tiefverwurzeltes amerikanisches Unternehmen.

Doch Obacht, einige Messer verwenden chinesische Komponenten, während andere Buck Messer komplett in China produziert werden, und das schlägt sich meiner Meinung nach auch in der Qualität nieder.

Fazit: Familientradition und China

Einige Buck Messer werden komplett in den USA produziert, doch gut die Hälfte der Modelle haben zumindest Teile, die aus China geliefert werden.

Und gerade Messern wie dem Buck Colleague merkt man das einfach auch an.

Nun haben wir in letzter Zeit des Öfteren gesehen, dass Made in China schon lange nichts mehr heißen muss. Ich denke dabei vor allem an Real Steel Messer.

Doch Buck Messer sind im Allgemeinen im unteren Preissegment zu finden. Sie wollen nicht exklusiv sein, im Gegenteil. Sie wollen das Messer für Jedermann bieten, das eine Messer für den Durchschnittsamerikaner. Das heißt sowohl solide Funktionalität und Verarbeitung wie auch ein erschwinglicher Preis. Aber mehr eben auch nicht.

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Das beste feststehende Buck Messer – Buck 119 Special
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Gerade wenn man das Messer viel und häufig benutzen oder gar etwas beanspruchen möchte, muss man für meinen Geschmack etwas zu oft nachschleifen, da Bucks Standardstahl 420HC wenig schnitthaltig ist. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

Ausnahmen bilden für mich die Klassiker wie 110 und 119. die neben einer guten Verarbeitung auch noch schön sind und einfach in jede Sammlung gehören.

Im Prinzip würde ich sagen, dass alle Messer, die Buck ausschließlich in den USA produziert, wirklich grundsolide sind. Zum Beispiel die oben genannten Klassiker, aber auch das Nighthawk. Bei den chinesischen Produkten muss man leider Abstriche machen.

Doch wie sehen Sie das? Was sind ihre Erfahrungen mit dem „Buck-Stahl“ oder mit einzelnen Messern?

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