Beste Robens Zelte im Test 2017 – Top 5 im Vergleich

Robens Zelte oder nicht – seine Freizeit oder den Urlaub in freier Natur beim Trekking, zum Campen oder im Aktivurlaub zu verbringen liegt derzeit stark im Trend. Nicht von ungefähr boomen deshalb die Umsätze der Hersteller für Outdoorequipment aller Art.

Für längere Touren in der Natur oder gar Wildnis schnell unverzichtbar wird dabei ein qualitativ hochwertiges Zelt, das seinem Benutzer ebenso viel Komfort wie Funktionalität zu bieten hat. Auf der Suche nach einem hochwertigen Zelt zum vielseitigen Outdoor-Einsatz stößt man schnell auf die europaweit mit marktführenden Qualitätsprodukte der deutsch-dänischen Marke Robens.

 

Robens – Tradition und Innovation

 

Vor über 40 Jahren (1973) von Klaus Robens unweit Hamburg gegründet ist man inzwischen in Synergie mit dem dänischen Label Oase Outdoors auf dem Markt unterwegs. Regelmäßig finden dabei neueste Verarbeitungstechniken und innovative Materialien Eingang in die laufende Zeltproduktion.

Vor ihrer Serienreife werden alle Modelle von Robens im firmeneigenen dänischen Testcenter regelmäßig strengen Produktchecks u. a. hinsichtlich:

  • Windbelastbarkeit,
  • Materialverschleiß,
  • Nähteversiegelung
  • oder Klimatauglichkeit unterzogen und ständig optimiert.

Nun ist auch bei Robens Zelt nicht gleich Zelt, viel zu unterschiedlich sind die funktionellen, wie optischen Anforderungen der jeweiligen Nutzer und deren Verwendungsabsichten.

Für nur 1 oder gleich 10 Personen, einfach zum Trekken, im Abenteuerurlaub oder für eine Expedition, preislich im Einsteigerbereich oder für höchste Ansprüche warten im Roben-Angebot zahlreiche adäquate Produktlösungen.

Nachfolgend möchte ich Ihnen zur Erleichterung einer Kaufentscheidung oder einfach nur als Überblick deshalb die in unserem kritischen Test ermittelten Top 5 näher vorstellen.

 

Robens Technologien – im Zelt wie zu Hause

 

Aktuell besitzt das Robens-Sortiment 5 unterschiedliche Produktlinien mit jeweils 4 – 10 verschiedenen Modellen darin. Darüber hinaus sind noch zahlreiche weitere Zelte aus älteren Serien im Umlauf und bei Bedarf über den stationären wie Online-Fachhandel beziehbar.

 

Überzelt aus HydroTex

Wesentliches Feature des gesamten Produktangebots war und ist die Fertigung aller Zelte aus dem patentierten und  extrem wetterfesten HiTec-Material Hydrotex für das Überzelt.

 

Atmungsaktives Innenzelt

Durch die Verwendung atmungsaktiver Synthetikstoffe für das Innenzelt legt der Hersteller von jeher einen zweiten Schwerpunkt auf ein bei Tag und Nacht optimiertes Zeltklima. Selbst für ungeübte Neucamper möglichst einfaches Handling mit schnellen Auf- und Abbau steht beim Robens-Zelten ebenso mit im Vordergrund der Produktgestaltung.

 

Robens Outback Zelte

Auch in Sachen Formgebung kann Robens für viele seiner Produkte längst auf eine sehr markentypische Optik verweisen. Speziell konzipiert zu besonderen Herausforderungen für alleine oder gemeinsam unternommene Abenteuererlebnisse wartet die „Outback“ Zeltkollektion.

Außergewöhnliches Design verbindet sich bei dieser Zelt-Linie wertvoll mit extremer Langlebigkeit. Dauerregen oder schwüle Hitze: Dank wasserabweisendem und atmungsaktivem HydroTex® Polycotton als Außenmaterial sowie kaum zerreißbares Spezial-Polyester im Inneren wird hier durchgehend angenehmes Innenraum-Klima auch bei feuchten und hohen Außentemperaturen gewährleistet.

Aufbau, Handhabung, Extras – ständig erweitert bietet Robens zu seinen Zelten den Service aussagekräftiger Produktvideos mit vielen wertvollen Tipps für die Praxis unter www.youtube.com/user/Robenstents und www.robens.de.

 

1. Robens „Lite Raptor“ Tunnelzelt – das Raubtier für den Trekking-Rucksack


Robens Lite Raptor

Dieses kompakte 2-Personen-Zelt aus der durchgehend armygrünen Lite-Serie kam in unserem Test besonders gut weg. Mit dem Robens „Lite Raptor“ Zelt begegnet ein frei stehendes Tunnelzelt für Frühjahr bis Herbst, welchem eine zusätzliche Seitenstange im Windkanal überraschend hohe Stabilität verhieß.

 

Produktdetails im Kurzportrait

Hinter seinen 2 großen Türen verbergen sich 1 Schlafkabine plus 2 großzügig bemessene Vorräume, welche im Camping-Notfall sogar noch einer 3. Person notdürftigen Unterschlupf bieten könnten.

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Mit aufgestellten Maßen von 340 x 240 x 115 cm (L / B / H) ist in dem geduckt längsgestreckten Tunnelzelt aufrechtes Stehen natürlich von vorne herein nicht angesagt – ein reines Ruhe- und Schlafzelt also.

Mit einer unsererseits ermittelten Wassersäule von etwa 3000 Millimetern am Überzelt aus der Polyester-Spezifikation HydroTex kann der „Raptor“ zwar nicht mit der hoch professionellen Wetterfestigkeit der größeren Robens-Zelte im Test mithalten, trotzt aber damit problemlos leichterem Dauerregen oder plötzlichen starken Schauern.

Den leichten und schnellen Aufbau zu zweit unterstützten im Zeltcheck die einseitig kommenden Fast-Foot-Bodenschalen und eine verdoppelte Clip-on-Hakentechnologie sowie das Clipsystem für die simple Aufhängung des Innenzelts.

Gute Frischluftzufuhr und kontinuierliche Luftzirkulation sichern beim „Raptor“ regendichte, große Lüftungsöffnungen mit luftdurchläsiger Netzstoff-Auskleidung.

 

Ultraleicht und im Nu aufgestellt

„Lite“ – auch der eingängige Serienname lügt nicht: Unser kleines Synthetik-Raubtier in Zeltgestalt brachte im Gewichtscheck gerade einmal schlanke 3 kg Packbelastung auf die Waage und ist somit prädestiniert zum Mitnehmen auf dem Trekkingrad oder im großen Rucksack.

Immer auf dem Sprung: Seinen nicht gerade handelsüblichen Zeltnamen verdankt der „Raptor“ vermutlich seinem „animalischen“ Produktprofil gedrungener Kompaktheit gepaart mit aufbaubezogen leichter Wendigkeit sowie effizienter Robustheit.

Ruck-zuck aufgestellt, ultra leicht, geringes Packmaß und sehr wetterbeständig: Mit diesen gerade bei qualitätsbewussten Kurzzeit-Trekkern und Hobbycampern gerne gesehenen Vorzügen konnte sich das kleine grüne Zelt-Raubtier im Produktcheck seiner Klasse letztlich besonders empfehlen.

 

Preis

Preislich scheint beim „Raptor“ unter standesgemäßen 430 Euro derzeit kaum etwas zu gehen.

Dieser uns trotz der zweifellos starken Gesamtperformance doch etwas hoch erscheinende Preis für dieses 2-Personen-Zelt hat uns dann auch länger an einer Aufnahme unter die 5 Testsieger zweifeln lassen, aber wir wollten letztlich der Qualität den Vorzug geben.

Da auch nach Testende die Anzahl unserer beteiligten Tester unverändert war, muss der gefährlich anmutende Modellname also niemandem wirklich Furcht einflößen.

 

 

2. Robens Trail Voyager 2EX Kuppelzelt – für die Reise zu dritt

 

Robens Zelt Trail Voyager 2EX

Das Robens Trail Voyager 2EX Kuppelzelt mit 2 Apsiden kommt aus der größten und vermutlich bekanntesten Zelt-Serie aus dem Hause Robens.

Als mit größter Vertreter der leichten Bestseller-Reihe „Trail“ erwartetete unsere Tester-Crew hier ein schnell aufzustellendes Kuppelzelt für 2-3-Personen in ansprechendem Dunkelgrün.

Eine überraschend effektive und Raumgestaltung mit variabler Nutzbarkeit des „Voyager 2EX“ war letztlich mit Ausschlag gebend für seine Positionierung unter den besten 5 der aktuellen Robens-Hitparade.

 

Zeltmaße und -zielgruppe

Diese stark benutzerfreundliche Raumkonzeption der 410 x 195 x 115 cm (L / B / H) Gesamtabmessungen zeigt sich auch rasch als ideale Unterbringungsmöglichkeit für beispielsweise ein sehr platzbedürftiges Pärchen oder eine Familie mit 1 Kind.

Doppelt gemoppelt: Vergrößerten Stauraum und erweiterte Aufenthaltszone in einem bietet das gemessen an der Gesamtfläche ungewöhnlich großflächig bemessene Vorzelt. Neben dem Hauptzugang über das Vorzelt konnten die Produktchecker aber auch alternativ durch eine Seitentür bequem ohne zu krabbeln ins Zeltinnere gelangen.

Vorraum- wie Seitentür öffnen und schließen sich variabel über praktische abgedeckte Zwei-Wege-Reißverschlüsse, die optional auch einen zweiten rückwertigen Apsis-Vorraum abtrennbar und für benötigte Lagerungen verfügbar machen. Die hierdurch dann verkürzte eigentliche Liegenfläche kann ausgleichend via Öffnung des vorderen Innenzelt-Reißverschlusses entsprechend weiter nach vorne in den Vorraum hinein verlegt werden.

Die Abdeckung sämtlicher Reißverschlüsse, rundum verschweißte Nähte sowie eine 5000-mm- und 10 000-mm-Wassersäulen von Überzelt und Bodenbereich bestachen sogar im Dauerregen mit nahezu 100 % Wasserundurchlässigkeit.

 

Extras des Voyager 2EX Zeltes

Außen zusammen mit PU-beschichtetem HydroTex-HD-Synthetik und innen ausschließlich verwendetes Spezial-Polyester als wesentliches Zeltmaterial zeigte sich unter Testbedingungen bei künstlich erzeugter Umgebungshitze wohltuend atmungsaktiv sowie nur schwer entflammbar und extrem reißfest.

Erhöhten Aufbaukomfort lieferten unseren Zelttestern extra flache Einschubschlaufen für das stabile Leichtmetall-Gestänge aus korrosionsbeständig eloxiertem Aluminium. Samt Packsack geringe 4,1 kg Transportgewicht stellen bei überschaubaren 47 x 20 cm Packmaß selbst für längeres Tragen im Rucksack keine übergroße Belastung oder sperrige Behinderung dar.

 

Preis

Durchschnittlich auf den Tisch zu legen für das „Trail Voyager 2EX“ sind momentan noch rund 250 Euro. Aber gemessen an den aufgeführten Vorzügen eine Zelt-Investition die sich lohnt, wie wir meinen.

3. Robens „Adventure Midnight Dreamer“ Tunnelzelt – der Hit für Pärchen-Urlaub

Robens Adventure Midnight Dreamer

 

An ihm kommt man bei größerem Personenbedarf einfach nicht vorbei – gerade in einer bestimmten Konstellation. Diese Testerfahrung machten wir mit dem „Midnight Dreamer“ aus der anspruchsvollen „Adventure“-Linie von Robens Zelten.

 

Zelt im Tunneldesign

Konzipiert für die Aufnahme von 4 bis 5 Personen zeigte sich der als innen unterteilbares Tunnelzelt angelegte „Midnight Dreamer“ grundsätzlich als hervorragende Produktlösung für ein Basislager auf dem Zeltplatz.

Der Clou: Bei zwei zusammen reisenden Paaren schaffen zwei voneinander getrennte Schlafkabinen jedem Pärchen seinen eigenen Privatbereich.

Dieses Höchstmaß an Flexibilität bei der räumlichen Nutzung bewirken zwei optional einzippbare bzw. abnehmbare Innenzelte, ein größeres im hinteren Liegebereich, ein kleineres, jedoch zuzukaufendes für den Vorraum.

Groß dimensionierte Fenster bringen ausreichend Tageslicht zur Aufhellung des Zeltinnenraums und ermöglichen zugleich den Blick nach draußen.

Unsere eigentlich nicht miteinander verbandelten TesterInnen haben hierzu mal seriös Pärchen gespielt und konnten die großzügig angelegte Raumdisposition des „Midnight Dreamer“ nur bestätigen.

 

Komfortable Maße

Als großer Pluspunkt erwies sich im Check auch das wirklich riesige Vorzelt dieses aufgestellt 445 x 250 cm messenden Gruppenzelts.

Eine Höhe von stattlichen 190 cm am Scheitelpunkt erlaubt im „Midnight Dreamer“ sogar aufrechtes Stehen für größere Erwachsene.

Bei Zelten immer wieder mal gerne allzu großzügig angegeben, finden in diesem Kuppelzelt mit Vordach hier nicht nur laut Hersteller tatsächlich bis zu 6-köpfige Personengruppen bequem Platz.

Eine zukaufbare wannenförmige und herausnehmbare Bodenplane aus wasserdichtem Polyethylen garantiert hier auch bei länger anhaltenden Schlechtwetterphasen einen beständig trockenen Aufenthaltsbereich.

Allgemein zuverlässige Wetterbeständigkeit beschert dem „Midnight Dreamer“ sein sehr robustes Polyester-Außenmaterial mit einer von uns gemessenen Wassersäule von annähernd 5 000 Millimetern.

 

Schweres High-Tech Zelt

Aufgrund eines größenbedingten Gewichts von knapp 12 kg kg ist das Zelt freilich nicht erste Option für mobiles Trekking auf dem Rücken oder Rad mit häufig wechselnden Standorten.

Nicht nur für Geisterstunde konnten unsere Tester dank „atmendem“ HydroTex-Polyester des äußeren Zeltmaterials hier im Nachhinein angenehme und komfortable Luftwerte wie Schlafbedingungen notieren.

Haben wir im Windkanal den Sturm auch besonders tüchtig (bis 169 km/h) auf das das „Midnight Dream“ blasen lassen – das patentierte 16 mm Power-Stability-Frame-Gestänge aus pulverbeschichtetem Leichtmetall und die keilförmig den Wind ableitende Vorraumgestaltung gaben auch hier bei allen täglichen und nächtlichen Träumen stabile Standsicherheit.

 

Preis

Mit rund 550 Euro Anschaffungspreis wartet auf alle Zeltkomfort liebenden Pärchen und Trekking-Gruppen noch kein Schnäppchen, aber besonders hier lassen dich die Kosten ja erträglich aufteilen.

 

4. Robens „Sierra Challenger 2“ Tunnelzelt – das beste Zelt für Einsteiger

Robens Sierra Challenger 2

Komfortabel und dennoch individuell Campen muss auch bei einem Top-Branding wie Robens nicht unbedingt nur für den großen Geldbeutel erschwinglich sein.

Einen überzeugenden Beweis hierfür lieferte uns im Robens-Check das Erfolgsmodell „Sierra Challenger 2“ in neutralem Uni-Grau. Vorrangig natürlich gedacht als geräumiger und stabiler Schlafplatz für 2 Personen konnte dieses Flachzelt im Produktcheck durchaus auch als zeitweiliger Unterschlupf bei Schlechtwetter überzeugend seine schützenden Dienste anbieten.

 

Tunnelzelt

Konstruiert als langgestrecktes Zelt im beliebten Tunnelformat mit einer maximalen Stehhöhe von 105 cm wurde unseren Testern schnell klar, hierin buchstäblich keine großen Sprünge machen zu können. Die Vorteile des Basic-Modells von Robens zeigten sich hingegen schnell woanders.

Ganz schön clever: Raffiniert abgeteilt schafft das separat nutzbare Innenzelt zugleich mehr Platz und Stauraum und Platz im Vorraum. Mit einem zusätzlichen leichtgängigen Reißverschluss bei Bedarf schnell abtrennbar eröffnet sich am hinteren Zeltende dann ein Extrabereich zum Abstellen diverser Utensilien, Wäsche oder sonstiger Campingausrüstung.

Praktisch ergänzend hierzu kommen mehrere aufnahmestarke Netztaschen und eine Ausrüstungs-Leine zum Aufspannen von Trockenwäsche o. ä.

 

Sierra Challenger 2 Materialien

Für sein Geld absolut in Ordnung zeigten sich beim „Sierra Challenger 2“ Zelt die hier verwendeten bewährten Qualitäts-Materialien. Überzelt, Innenzelt sowie Boden kommen in atmungsaktiver, extra reißfester und flammhemmender Polyester-190T-68D-Qualität mit 3000 mm Wassersäule außen sowie 5000 mm im Bodenbereich.

Zusätzlich vom besonders reißfesten Polyester-Taft 190-T unterstützt zeigte das hauptsächlich in patentiertem HydroTex DP gefertigte Zeltäußere auch im Dauerregen ein hohes Maß an funktionsstarker Wetterfestigkeit.

 

Wind- und Wasserresistenz

Beide Wassersäulen-Werte außen wie am Boden können damit locker auch in der Liga höherer Preisklassen gleichwertig mitspielen. Vom Zeltinneren aus anforderungsgerecht verstellbare Luftöffnungen schaffen bei nicht allzu heftiger Hitze oder Schwüle durchaus angenehmes Innenklima.

Mit einem getesteten respektablen Windresistenz-Spektrum von maximal 143 km/h haut das „Challenger 2“ im Ernstfall selbst ein größerer Sturm bestimmt nicht so schnell um.

Ganz nach Geschmack in einem Zug oder zuerst mit dem Überzelt aufzubauen machten hierbei auch die 8,5-mm-Durawrap-Leichtmetallhülsen einen durchaus stabilen und zuverlässigen Eindruck.

Beim Transport per Rad schließlich tat es bei unseren Testern dank benutzerfreundlicher Packsack-Maße von 55 x 16 cm sogar auch der schmalere Gepäckträger oder mittelgroße Rucksack.

 

Preis

Insgesamt empfahl sich das erstaunlich qualitätsstarke Low-Budget-Modell von Robens durchaus als komfortabler Begleiter auf kleineren Trekking-Trips oder überhaupt die eine oder andere Nacht in freier Natur wie im heimischen Garten.

Ungeachtet seiner mit rund 100 Euro sehr günstigen Preisklasse lieferte das natürlich auch bei Schmuddelweter getestete „Challenger 2“ durchaus guten Wind- und Nässeschutz.

Verantwortlich hierfür ist das grundsolide Zeltobermaterial. In puncto Verarbeitung insbesondere seiner Nähte und einiger anderer Details vermochte das deutlich preiswerteste Robens-Modell im Test, wenig verwunderlich, nicht ganz an die Qualität der hier vorgestellten Top 3 heranreichen.

Gelegenheitscamper und Zelt-Sparfüchse dürften allerdings Schwierigkeiten haben, in dieser Einsteiger-Preisklasse für 100 Euro bessere Qualität bei den Mitbewerbern an Land zu ziehen.

 

 

5. Robens „Outback Kiowa“ Premium Tipi-Zelt

Robens Outback Kiowa

Ein Hauch von Winnetou: Noch unter die Top 5 geschafft hat es die stolze Outback Kiowa Zeltschönheit im markanten Indianer-Look aus der hochwertigen „Outback“-Linie.

Benannt nach einem der größten nordamerikanischen Indianerstämme präsentiert sich hier der interne Test-Spitzenreiter aus der momentan teuersten Robens-Reihe.

Gestaltet in für die gesamte „Outback“-Reihe indianertypisch hochspitzer Tipi-Form zeigte uns das „Kiowa“ schnell seine Pluspunkte.

 

Großes Zelt für große Gruppen

Nicht nur für Cowboy-Clubs: Bereits der exotische Name und noch mehr die Erscheinungsform dieses Robens-Zeltes weisen ihm seinen Platz nicht beim Tagestrekking oder auf dem Campingplatz zu, sondern vielmehr beim Einsatz in menschenleerer Weite und unberührter Wildnis.

Große Fensteröffnungen mit sehr guter Belichtung im Zeltinneren sorgten dafür, dass unsere Leute in diesem Tipi-Zelt am helllichten Tag nicht im Stockdunklen saßen.

Einen guten und vor allem stabilen Eindruck hinterließ im Test auch das tragende Gestänge aus wertig eloxiertem Alu-Leichtmetall.

Gut aus der Testaffäre zog sich auch der atmungsaktive Materialmix HydroTex® Polycotton des Überzelts, der auch bei fast allen anderen Robens-Zelten Garant für strapazierfähige Witterungsbeständigkeit und beruhigende Wasserundurchlässigkeit ist.

Vom Hersteller nicht übertrieben fanden in diesem extravaganten Großraum-Zelt in der Tat nicht weniger als 10 unserer gut genährten Tester anstandslos ihren Platz. Dies erlaubte die Raumkonzeption mit einem überaus geräumigen Aufenthaltsraum und einem an der Front zusätzlich vorgelagerten Vorraum.

 

Draußen kalt? Kein Problem mit dem Kiowa Outback!

Nicht gerade im winterlichen Hochgebirge oder in der Arktis errichtet, macht das dem „Outback Kiowa“ verdammt wenig aus.

Über die im Zeltinneren serienmäßig integrierte integrierte Ofenrohr-Durchführung heizte der vom Hersteller zubestellbare und unkompliziert zu bedienende „Zeltofen Volcano“ unserem etwas bibbernden Testpersonal schnell tüchtig ein und punktete mit solider Wärmeleistung. Ihre warme Jacke können Sie dementsprechend ausziehen.

Zeltofen Volcano für Outback Kiowa Zelt

 

Das Zelt im Zelt

Ebenfalls optional erhältlich kommt neben einem isolierenden formschönen Bodenbelag ein praktisches Innenzelt für 6 Personen für zusätzlich gesteigerten Witterungsschutz. Mit hier unvermeidlichen 23,4 kg wurden bereits zum Transport ein paar Hände zusätzlich gebraucht und auch der in einem Zug mögliche Aufbau konnte ein paar Helfer gut gebrauchen.

Ob man nun vorbei kommenden Indianern, die neugierig anklopfen, Zutritt gewährt, bleibt dann freilich den Zeltbewohnern überlassen.

 

Preis

Das Robes Outback Kiowa schlägt mit wuchtigen 999€ zu Buche .

 

Unser Robens Zelte Test-Fazit

Alles Robens oder was? Ob kleines Tunnelzelt oder riesiges Indianer-Tipi: Natürlich gibt es von zahllosen Billigmarken für deutlich weniger Geld auch Zelte für 2 oder 10 Personen – leider aber fast nie in der von uns im Test gesehenen Robens-Qualität.

Durchgängig konnten die vorgestellten 5 Testsieger im Check mit überdurchschnittlicher Wetterfestigkeit, angenehmem Innenklima sowie ausreichend Platzkomfort überzeugen – mutmaßlich jahrelange Haltbarkeit inklusive.

Fast alle unserer 5 Testempfehlungen hier zeichneten sich unabhängig von der jeweiligen Preisklasse mit einer cleveren und ausgetüftelten Variabilität in ihrer räumlichen Nutzbarkeit aus.

 

Robens-Zelte – Kritik auf hohem Niveau

Sicher, etwas besser geht es immer. Hier könnte der Hitzekomfort noch ein kleines Bisschen höher sein, dort würden ein paar Gramm weniger Packgewicht vielleicht Freude machen, ein anderes Mal wären einige cm mehr an Stehhöhe nicht schlecht.

Aber unsere Top 5 dieses Markenherstellers machten das Suchen nach Mankos gemessen an ihrer jeweiligen Kostenkategorie schon ziemlich schwer.

Auch im Robens-Sortiment ist natürlich ein Basic-Zelt für 50 Euro qualitativ nicht mit den Spitzenmodellen um 1500 Euro vergleichbar.

Wesentliches Kriterium zur Aufnahme in die Top 5 war für uns vielmehr die jeweils gebotene Gesamtperformance, sprich das individuelle Preis-Leistungs-Verhältnis.

Und die hat bei unseren Empfehlungen hier – mit diesbezüglichen Abstrichen eben beim sonst überzeugenden „Lite Raptor“ – fast ausnahmslos gestimmt.

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