Die beste Fahrradlampe 2017 – Wir haben die 7 Hellsten!

fahrradlampe testDie Aussage, dass früher einfach alles besser war, gilt definitiv nicht für eine gute Fahrradlampe.

Zwar habe ich zum Beispiel wochenlang jeden Abend vor dem Einschlafen mit Recherchen verbracht, um das perfekte Herrenrad zu finden, so eines wie Opa es hatte, schön mit Retrosattel und -lenker.

Aber wer sich – um beim Thema zu bleiben – an die Dynamos am Hollandrad erinnert, der weiß: hielt man nur kurz einmal an, konnte es schnell zappenduster werden. Buchstäblich und im übertragenem Sinne.

Weder sah man irgendetwas, noch wurde man selbst gesehen, einmal absehen von den Katzenaugen. Das konnte also schnell gefährlich werden. Und selbst, wenn man fuhr, flackerte das Licht ständig, besonders bergauf und mit 3-Gang-Schaltung.

Heutzutage ist das alles anders, nämlich viel besser. Sogar die Seitendynamos bzw. die entsprechenden dynamobetriebenen Lampen haben sich verbessert.

Und wir stellen Ihnen neue, moderne Fahrradlampen im Vergleich vor und küren gleich mal unseren Favoriten für Leistung und Preis-Leistung. Und anschließend erläutern wir im Detail, wie wir zu unseren Behauptungen kommen und worauf Sie beim Kauf Ihrer Fahrradlampe achten sollten.

Für Eilige unsere Favoriten vorab:

Beste aufladbare USB Fahrradlampe – Büchel 40LUX LED Vancouver
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Beste Fahrradlampe mit Dynamobetrieb – Busch & Müller Scheinwerfer Lumotec IQ- X
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Günstige Fahrradlampe – Axa Frontlicht Blueline 50
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Die folgenden Fahrradlampen habe ich diesmal unterteilt in Dynamobetrieb oder Akku bzw. Batteriebetrieb. Genaueres dazu sollten Sie unbedingt unten im Kaufratgeber nachlesen.

Akku/Batterie-betriebene Fahrradlichter

1. Empfehlung – Büchel Batterieleuchtenset 40LUX LED Vancouver

  • Typ: Front- und Rücklicht, LED
  • Helligkeit: 40 Lux (Power Modus), 20 Lux (Normal), 10 Lux (Spar)
  • Energiemodi: 3
  • Akku/Batterie: beides, USB
  • Halterung: werkzeugloser Schnappverschluss, Lenker/Rahmen
  • Laufzeit: 20 Stunden (Eco-Modus)
  • Spritzwassergeschützt: IP44
  • Preis: EUR 35,35

Es handelt sich bei dieser Front- und Rück-Fahrradlampe Kombi um LED Scheinwerfer, von ordentlicher Sichtweite und mittlerer Helligkeit. Allerdings lohnt sich die Büchel 40LUX LED Vancouver wirklich, und das aus verschiedenen Gründen.

Besonders gut gefällt mir der Akku-Betrieb, den man auch logischerweise aufladen kann, nämlich bequem über USB. Es gibt gleich drei verschiedene Energiestufen.

Damit hat dieser Fahrradscheinwerfer definitiv eine sehr gute Ausstattung für die nächtliche Stadtfahrt.

Vorteile

+ aufladbar, USB
+ Funktionen und Modi

Nachteile

– Befestigung

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2. Sigma Roadster Frontleuchte

  • Typ: LED Front
  • Helligkeit: 16 Lux, Sichtweite 25 m
  • Energiemodi: N/A
  • Leuchtmodi: N/A
  • Akku/Batterie: Batterie
  • Halterung: Clip Lenker/Rahmen, auch für größere Lenker
  • Laufzeit: 10 Stunden
  • Preis: EUR 23,36

Die Sigma Roadster Frontleuchte ist definitiv eine Ersatzleuchte. Helligkeit und Sichtweite liegen im unteren Bereich, sind aber in Ordnung. Doch das entscheidene ist, das es Einschränkungen in der Zulassung gibt, und die legen nahe, dass man die federleichte Sigma zumindest als Mountainbike Frontlampe höchstens als Ersatz mitführen sollte.

Das lohnt sich dann aber allemal bei dem Preis, wobei man klar hervorheben muss, dass die Sigma Roadster Frontleuchte nur mit Batterien betrieben wird, also nicht aufladbar ist.

Vorteile

+ Gewicht von 70 Gramm
+ auch für große Lenker

Nachteile

– nur Batteriebetrieb
– nur geringe Leistung

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3. 2 LED Silikon Clip-On Leuchten

  • Typ: LED Front, Rück (Set)
  • Helligkeit: N/A
  • Energiemodi: N/A
  • Leuchtmodi: 3
  • Akku/Batterie: je 3 AAA-Batterien (nicht enthalten)
  • Halterung: Clip Lenker/Rahmen
  • Laufzeit: 50 Stunden
  • Preis: EUR 16,99

Diese sehr einfachen, aber guten Fahrradlichter tun ihren Zweck und erfüllen die Mindestansprüche, auch wenn nicht ganz klar ist, ob diese Leuchten nach STVO zugelassen sind. Schnell und bequem lassen sie sich blitzschnell anclippen.

Vorteile

+ Preis
+ Sehr leicht

Nachteile

– nur Batterie-Betrieb
– STVO-zertifiziert?

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Fahrradlampen mit Seitendynamo

4. Busch & Müller Scheinwerfer Lumotec IQ- X

  • Typ: LED Front
  • Helligkeit: bis zu 100 Lux
  • Energiemodi: N/A
  • Leuchtmodi: 3
  • Akku/Batterie: Dynamo
  • Halterung: Clip Lenker/Rahmen
  • Laufzeit: N/A
  • Preis: EUR 96,92

Halt, Stopp! Wer hat gesagt, dass Dynamo-Lampen von gestern sein müssen… ist ja egal, es ist auf jeden Fall falsch! Busch & Müller haben es geschafft, dynamobetriebene Superleuchten zu entwickeln.

Die Busch & Müller Fahrradlampen haben zwar ihren Preis, sind aber auch einfach ein Klasse für sich. So geht intelligente Fahrradbeleuchtung. Wollte ich jedes super Detail dieser Lampen ausführlich vorstellen, so würden Sie noch morgen lesen.

Daher sei nur kurz erwähnt, das dieser Scheinwerfer aus Aluminium (leicht! widerstandsfähig!) für einen sehr breiten Lichtkegel sorgt und so auch besonders als MTB Scheinwerfer geeignet ist.

Ferner hat dieser Rolls Royce unter den Fahrradlampen ein Tagfahrlicht, Umschaltsensor und Standlicht. Und man kann zusätzlich einen Frontreflektor anschrauben.

Das einzige Manko – und hier stimmen auch alle Rezensenten auf Amazon zu – ist die Plastikhalterung.

Vorteile

+ Lichtkegel,
+ Verschiedene Modi,
+ Helligkeit

Nachteile

– Plastikhalterung

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5. Supernova E3 Pure 3

  • Typ: LED Front
  • Helligkeit: 205 Lumen
  • Energiemodi: N/A
  • Leuchtmodi: N/A
  • Halterung: LGabelkrone/Brücke
  • Laufzeit: N/A, fünf Minuten Standlicht
  • Preis: EUR 102,95

Und weiter geht die wilde Fahrt mit unseren Dynamoleuchten!

Die Supernova, wie der Name nahelegt, ist aus einer anderen Welt. Natürlich hat so etwas Fantastisches wie dieses Frontlicht einen Preis, der sich gewaschen hat.

Das ist aber sicher der einzige Nachteil. Hier die Vorzüge: der kleine. leichte Aluminium-Scheinwerfer  hat ein permanentes Tagfahrlicht und Standlicht, das mit fünf Minuten Laufzeit angegeben ist und das selbst die Supernova Lampe versorgt.

Man muss auch nicht im semi-Dunkeln mit dem Schalter rummachen, weil die Supernova vollautomatisch und ohne Schalter auskommt. Und zu guter Letzt vergessen wir mal nicht die Helligkeit – gut 200 Lumen, das ist definitiv im oberen Bereich (zum Unterschied von Lux und Lumen, siehe Ratgeber unten).

Vorteile

+ Helligkeit
+ Funktionen
+ Größe/Leistung

Nachteile

– Preis

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6. AXA Frontlicht Blueline 50

  • Typ: LED Front
  • Helligkeit: 50 Lux
  • Energiemodi: nein
  • Leuchtmodi: 1
  • Akku/Batterie: Narbendynamo
  • Halterung: Lenker/Rahmen
  • Laufzeit: N/A
  • Preis: EUR 26,90

Das Axa Frontlicht Blueline wird mit einer Helligkeit von 50 Lux angegeben. Das ist rein theoretisch sehr hell. Hier klingt eine Skepsis an, die ich weiter unten im Ratgeber weiter aufführen werde, denn wie die tatsächliche Helligkeit ausfällt, ist noch einmal etwas anderes.

Der integrierte Reflektor ist funktional und praktisch. Auch überzeugt mich bei dem Preis der Stahlbügel. Allerdings denke ich mit Blick auf den Preis, dass es die AXA Frontlicht Blueline 30 auch tut, wenn man preisbewusst und energiebewusst auf einen Dynamo besteht.

Vorteile

+ Verarbeitung

Nachteile

– keine Stufenverstellbarkeit,
– kein Standlicht

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7. Fuxon Sharky

  • Typ: Halogen Front, mit Reflektor
  • Helligkeit: 10 Lux
  • Energiemodi: N/A
  • Leuchtmodi: 1
  • Akku/Batterie: Seitendynamo
  • Halterung: Lenker/Rahmen
  • Laufzeit: N/A
  • Preis: EUR 9,55

Das Fuxon Sharky Front-Licht hat genau einen Vorteil – nein, es ist nicht der Preis, denn für diesen Preis bekommt man bessere Leuchten. Der Frontreflektor, der nach Fahrradlampen Vorschrift auch sein muss, ist gleich integriert. Ansonsten wenig empfehlenswert.

Vorteile

+ integrierter Frontreflektor

Nachteile

– Helligkeit
– Verarbeitung

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Die beste Fahrradlampe…

Summa summarum ist für mich die beste Fahrradlampe die Müller & Busch, da sie trotz hohem Niveau und bester Ausstattung auch noch im Preis gut ist.

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Günstige Fahrradlampe – Axa Frontlicht Blueline 50
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Allerdings vergleicht man Äpfel mit Birnen, wenn man aufladbare USB Fahrradlampen mit Seitendynamo Fahrradlampen vergleicht, obwohl letztere immer besser werden. Deshalb gibt es für mich heute zwei Sieger, nämlich auch noch die Büchel 40LUX LED Vancouver, die mich mit fantastischer Leistung und Funktionen überzeugen konnte.

…und die beste günstige Fahrradlampe

Wenn man eine einfache Fahrradlampe sucht, um bei herkömmlichen Sichtverhältnissen durch die Stadt zu fahren, also nicht in finsterer Nacht durch´s unwegsame Gelände, dann halte ich gerade bei dem Preis die Axa Frontlicht Blueline 50 Fahrradlampe für vollkommen ausreichend.

Die beste Fahrradlampe – die wichtigsten Kriterien

fahrradbeleuchtung testFahrradlampen werden immer kleiner bei zunehmender Leistung. Man kann bei neueren Lampen kaum etwas verkehrt machen, wenn man grundsätzlich einige Aspekte beachtet, auf die ich nun im Folgenden eingehen möchte.

Vorab sechs Fragen…

Es ist zunächst hilfreich, sich einige Fragen zu stellen:

  1. möchte ich sehen oder gesehen werden? Oder beides?
  2. wo möchte ich fahren?
  3. wie möchte ich fahren, also: für welche Art von Fahrrad bzw. Fahrradfahren möchte ich die Lampe?
  4. Akku oder Batterien?
  5. und: wie viel möchte ich ausgeben?

Daraus lassen sich im wesentlichen die sechs Aspekte ableiten, auf die ich oben jeweils im Einzelnen auch eingegangen bin:

…und die sieben Folgen

  1. Typ von Fahrradlampe,
  2. Helligkeit,
  3. verschiedene Modi,
  4. Gewicht,
  5. Halterung,
  6. Laufzeit,
  7. und natürlich der Preis.

Arten von Fahrradlampen

Ein gutes, verkehrssicheres Fahrrad hat vorne und hinten eine Lampe sowie mindestens Katzenaugen, wenn nicht sogar Seitenlampen, welche die eigene Sichtbarkeit erhöhen.

Sehen

Für den normalen Straßenverkehr bei Nacht, aber vor allem natürlich auf schlecht beleuchteten Wegen und Radwegen ist eine leistungsstarke Lampe unabdingbar, um die Verhältnisse gut im Blick zu haben.

Hochleistungs-Lampen zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie sich wieder aufladen lassen und eine höhere Leuchtkraft besitzen. Sie kosten zwar etwas mehr als bloße Sicherheitslampen, leuchten aber den Weg ausreichend aus und sind damit ein wesentliches Sicherheitsfeature am Fahrrad.

Gesehen werden

Sicherheitsleuchten hingegen gibt es sowohl für vorne, hinten und auch für die Seiten. So bin ich auch für die anderen Verkehrsteilnehmer gut zu sehen, ob am Tag oder bei Nacht. Doch diese sind natürlich nicht hell genug, um damit nachts zu fahren, klar. Die Hauptunterschiede bestehen in der Anbringung, die Anzahl an Leuchtioden und ob die Leuchten aufladbar sind oder mit Batterien betrieben werden.

Welche Art von Fahrradlampe Sie brauchen, hängt größtenteils vom Gelände, Sichtverhältnissen und Kontext ab. Ich gehe weiter unten im Zusammenhang- mit Stadtfahrten und Mountain Biking ein.

LED, Lumen, Lichtkegel – die 3 Ls

Als Faustregel darf (leider) gelten: je höher der Preis, desto besser die Leuchtkraft.

Grundsätzlich sollte man drei Merkmale der Fahrradlampen in Betracht ziehen:

  1. LED
  2. Lumen
  3. Lichtkegel

1. Led Fahrradlicht

Mittlerweile weit verbreitet sind die so genannten LED-Leuchten, die sich durch Effizienz und Haltbarkeit auszeichnen. Diese Merkmale machen LED-Lampen heutzutage zu den marktführenden Leuchtmitteln. Gut ist auch, dass sie in verschiedenen Helligkeitsstufen angeboten werden.

2. Lumen

Lumen ist eine Maßeinheit, die darüber Auskunft gibt, wie viel Licht auf das zu beleuchtende Objekt in Quadratmetern bei gleichbleibender Distanz fällt. Lies: wie hell wird der Fahrradweg vor mir.

Die meisten Hersteller geben mittlerweile eine Lux-Zahl an, also die SI-Einheit für Lumen/Quadratmeter. Je höher also, desto heller.

Moderne Fahrradlampen reichen von 5 bis 100 Lumen für die Hinterlampe, während Vorderlampen von 10 bis in die Tausende reichen. Letztere sind besonders für High-End Mountain Bike Lampen gemacht.

Doch beachten Sie, dass die „theoretische“ Lumenzahl, also die Hestellerangabe, immer (nur) unter den besten Bedingungen gilt. Es gibt Faktoren, die die Leistung und damit die tatsächliche Helligkeit beeinflussen können. Sollte man also so hoch wie möglich gehen? Nein, und weiter unter erkläre ich, warum heller nicht immer besser sein muss.

3. Sehr wichtig: Enger oder weiter Lichtkegel?

Schließlich noch zum Lichtkegel. Auf gut beleuchteten Innenstadt-Straßen und Radwegen reicht ein schmaler Kegel, auf dunklen Wegen empfiehlt sich eine möglichst breite Leuchte, um das Gesichtsfeld zu erweitern.

Akku oder Batterien

fahrradlicht test

Im Vergleich mit dem klassischen Seitenläuferdynamo kann sich die jüngste Generation der Fahrradbeleuchtung durchaus sehen lassen.

Die aufladbaren Fahrradlampen haben meisten Lithiumionen-Batterien. Sie können hundertfach aufgeladen werden, die meisten sind mit 500 Ladevorgängen angegeben. So sind sie nicht nur auf lange Sicht günstiger sind, sondern auch umweltfreundlicher als herkömmliche Batterien.

Man kann immer noch  Fahrradlampen bekommen, die mit einfachen Batterien betrieben werden, aber die meisten Fahrradlampen heute sind wiederaufladbar.

Aufladen, leicht gemacht

Die meisten aufladbaren Batterien sind Lithiumionen oder Lithiumpolymer. Letztere sind kleiner und haben mehr Power als normale Wegwerf-Batterien. Perfekt also für Fahrradlampen.

Die meisten dieser neuen Fahrradlampen lassen sich einfach über einen USB-Port aufladen, wenn sie nicht sogar einen USB-Stecker integriert haben, so dass man noch nicht einmal ein Aufladekabel mehr braucht.

Ebenso sind Lithiumionen-Akkus gefeit vor dem gefürchteten „Memory-Effekt“. Und ein weiteres Plus: sie werden sie nicht einfach mit der Zeit schwächer und Für gewöhnlich bieten die Lithium-Akkus konstant helles Licht, bis der Akku leer ist. Und schließlich haben die meisten eine entsprechende Anzeige, damit man weiß, wie viel Saft einem noch bleibt, bevor man wieder aufladen muss.

Schließlich muss noch betont werden, dass die Lithiumionen-Lampen die beste Leuchtkraft für ihre Gewichtsklasse bieten. Und da das Laden so aber etwas Zeit in Anspruch nimmt, gibt es gerade für Vorderlampen zusätzliche Optionen eines Aufladegeräts.

Laufzeit und (Über)Leben des Akkus

Achten Sie darauf, dass Sie ihre Fahrradlampe, so Sie sich eine aufladbare leisten, immer vollständig aufgeladen ist. Da Akkus mit der Zeit von alleine an Leistung verlieren, stellen Sie sicher, dass die Fahrradlampe aufgeladen ist, falls Sie schon länger nicht mehr Rad gefahren sind.

Schön ist auch, wenn die Lampe mit einem so genannten „Smart Charger“ ausgestattet ist. So überlädt die Batterie nicht. Ansonsten nehmen Sie den Akku bitte rechtzeitig vom Netz.

Wie lange die Batterie oder der Akku jeweils läuft, hängt natürlich von der Batterie selbst ab, aber auch von der Lampe und deren Leuchte selbst ab. Zum Beispiel hält eine Blinklampe länger als eine, die einen konstanten Lichtkegel wirft.

Verschiedene Modi und Energieverbrauch

Die meisten Lampen haben beide Modi integriert, so dass man zwischen ihnen wechseln kann. Naturgemäß kann man mit Blinklicht schlechter im Dunkeln sehen, so dass es sich eher als Sicherheitslicht bei Regen oder schlechten Sichtverhältnisse tagsüber empfiehlt.

Auch haben die meisten aufladbaren Fahrradlampen mehrere Einstellungen, so dass man zwischen Energiesparmodus oder sehr hellem intensiven Licht wählen kann, und je nachdem wirkt sich das wiederum auf die Laufzeit aus.

Also Vorsicht bei generalisierten Herstellerangaben, es kommt auf den Modus und Leuchtart an und varriert somit stark je nach individuellem Gebrauch.

Fahrradlicht – Halterungen

Vorderlampen lassen sich auf verschiedene Arten anbringen:

  • am Lenker,
  • Helm
  • oder am Rahmen.

Hinterlampen kommen

  • an den Sattel,
  • den Rahmen,
  • den Gepäckträger
  • oder am Rücken.

Seitenleuchten für die Sicherheit werden

  • am Rahmen oder
  • an den Speichen angebracht.
  • Kopf oder Lenker

Je nachdem, wofür man sich entscheidet, und auch wie schwer die Fahrradlampe ist, gibt es verschiedene Halterungen. So gibt es einfache Klammerungen für schwerere Lampen oder Festschnallvorrichtungen.

Achten Sie darauf, wie leicht Sie die Lampe abnehmen können und ob das Gehäuse wasserdicht ist.

Besonders Fahrradlampen, die aufladbar sind, kann man einfach aus der Halterung lösen und sollten immer mitgenommen werden, wenn das Fahrrad irgendwo abgestellt wird.

Vorderlampe – Helm oder Lenker?

Wofür man sich entscheidet, muss jeder selbst wissen. Denn es gibt sowohl für Fahrradlampen, die am Helm getragen werden, als auch für die am Lenker jeweils überzeugende Argumente:

Helm

Vorteile

+ Lichtkegel in Blickrichtung

Nachteile

– verflacht Tiefenwahrnehmung und wesentliche Wegbeschaffenheit

– kann von tiefhängenden Zweigen abgerissen werden

Lenker

Vorteile

+ Lampe, Anzeige und Schalter gut sichtbar und erreichbar

Nachteile

– Lichtkegel in Ausrichtung des Lenkers

– Objekte und Hindernisse können schlecht eingeschätzt werden, weil die Rückseite im Schatten liegt.

Ergebnis: es ist also ein Unentschieden. Die beste Lösung scheint eine doppelte zu sein, selbst wenn man sich dann nur zwei einfachere leisten kann, aber die Sicherheit geht vor. Das hieße natürlich auch, dass man eine Ersatzlampe hat, falls ein Akku leer sein sollte.

Alltag oder Mountainbiking?

fahrradleuchte testDie nahezu alles entscheidende Frage lautet allerdings: Welches Fahrrad, welcher Radsport?

Grundsätzlich lassen sich moderne Fahrradlampen in zwei Kategorien unterscheiden. Mountain Bike Fahrradlampen und Tourenrad Fahrradlampen.

Sie unterscheiden sich ganz grundsätzlich und in vielen Details. Zum Beispiel:

  • Lichtkegel,
  • Helligkeit,
  • Laufzeit,
  • Gewicht,
  • und natürlich im Preis.

Einfaches Stadt- oder Tourenrad

Doch damit nicht genug. Die Fahrradlampen für Alltagsräder unterscheiden sich ebenfalls noch einmal, besonders die Vorderlampen.

Wie schon oben angedeutet, sollte man sich erst einmal überlegen, ob man seine eigene Sichtbarkeit erhöhen möchte oder die der Straße, denn das entscheidet unter anderem über Lumen und Lichtkegel bzw. Modi der Leuchte.

Wenn man hauptsächlich in der Stadt fährt, wo die Straßen auch nachts gut beleuchtet sind, dann liegt der Fokus eher auf der eigenen Sichtbarkeit.

Vor allem, weil der Verkehr in der Stadt natürlich dichter ist. Zumeist haben diese Sicherheitslichter auch mindestens zwei Modi, ein Blink-Licht und einen konstanten Lichtkegel.

Grundsätzlich sollte man im offenen (und wesentlich dunklen) Gelände wesentlich hellere Lampen mit einem größeren Lichtkegel bevorzugen.

Das richtige MTB Licht

Je heller, desto besser, könnte man annehmen. Und wer geht nicht lieber auf Nummer Sicher und hat eine Lampe mit so viel Power wie möglich.

Was ist hell genug?

Eine helle Fahrradlampe ist wichtig. Doch natürlich muss man auch die Laufzeit der Batterien bzw. des Akkus im Auge haben. Gerade bei längeren Mountain Bike Touren empfiehlt sich daher, eine Fahrradlampe zu wählen, die über verschiedene Modi verfügt.

Geht´s rasant bergab, möchte man so viel Licht wie möglich zur Verfügung haben. Wenn es dann aber wieder gemächlicher nach oben geht, sollte man in den Energiesparmodus umschalten können.

Wenn man hingegen permanent in etwas unwegbarem Gelände unterwegs ist, sollte man immer über eine relativ hohe Lumenzahl bei breitem Lichtkegel achten. Das erfordert eine dementsprechende Laufzeit.

Lieber Laufzeit statt Lumen

Es ist also eine Mischkalkulation. Zum Beispiel kann eine 1,500 Lumen-Lampe mit einer geringeren Laufzeit vielleicht weniger nützen, da man sie die ganze Zeit auf 50-prozentige Energiespar-Modus schalten muss.

Anders formuliert: man hat dann mehr von einer 1000 Lumen-Fahrradlampe, die die ganze Zeit auf 100 % läuft. Wenn man dann noch beachtet, dass die Akku-Leistung über die Zeit nachlässt, dann lohnt sich eine höhere Laufzeit allemal und könnte stärker ins Gewicht fallen als die Lumen-Zahl.

Zu hell geht auch

Schließlich kann eine Lampe tatsächlich auch zu hell sein, schließlich will man sein Auto-Fernlicht auch nicht im Nebel anmachen.

Doch neben Witterungsbedingungen gibt es auch noch andere Gründe. Fährt man zum Beispiel hinter einem anderen Radfahrer, wirft dieser einen dunkleren Schatten und kann somit den Weg schlechter sehen.

Im allgemeinen kann man schon sagen, dass man kaum mehr Helligkeit braucht, als der Standard mittlerweile anzubieten hat. Die hellste Fahrradlampe muss also nicht unbedingt die beste für Sie sein.

Weitere Merkmale einer MTB Lampe

  • Sitz: Achten Sie darauf, dass die Lampe an den Lenker oder wo auch immer passt und absolut fest sitzt.
  • Leistung: siehe vorherigen Abschnitt
  • Lichtkegel: möglichst breit
  • Batterielaufzeit
  • Bedienbarkeit
  • Zuverlässigkeit

Fahrradbeleuchtung STVO

Wie neulich bei unsrem großen Kinder-Fahrradhelmvergleich, wie auch Fahrradhelme für Erwachsene, soll es abschließend noch um die Vorschriften für Fahrradbeleuchtung gehen.

Im Gegensatz zu besagten Helmen ist der Gesetzgeber bei Fahrradlichtern äußerst explizit.  Hier sind nur die wesentlichen Vorschriften im Kürzest-Überblick. Bitte lesen Sie selbst in der STVO, vgl. §67 StVZO (Quelle) nach oder informieren Sie sich bei Detailfragen.

  1. Wenn Seitendynamo (optional), dann 3 Watt mit einer 6 Volt Nennspannung
  2. Vorderlicht, ein Muss, mindestens 10 Lux, blendfrei eingestellt
  3. Vorderreflektor, ein Muss, weiß
  4. Rücklicht, ein Muss, rot, mindestens 25 cm über der Fahrbahn
  5. Rückreflektor, ein Muss, rot, höchstens 60 cm über der Fahrbahn
  6. zwei Katzenaugen pro Rad und die obligatorischen Reflektoren an den Pedalen.

Schließlich noch ein sachdienlicher Hinweis: für welche Fahrradscheinwerfer oder Rückstrahler Sie sich auch entscheiden, achten Sie darauf, dass sie auch nach STVO zugelassen sind (ein entsprechender Vermerk sollte sich auf dem Produkt finden lassen).

LED Fahrradlampen hoch im Kurs

Kinder, wie die Zeit vergeht und was sich alles ändert!

Mittlerweile sind LED-Fahrradlampen gang und gäbe, man spricht mittlerweile nicht mehr von Vorderlampe sondern von Scheinwerfern für´s Fahrrad und eine Fahrradlampe anzuschließen geht mittlerweile auch kinderleicht. Und nicht zu vergessen natürlich ist die enorme Weiterentwicklung der Dynamo-Lampen.

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Doch gerade bei den modernen Fahrradlampen gibt es einiges zu beachten. Wenn Sie also die beste Frontlampe für sich finden möchten, oder gleich ganze Fahrrad- Beleuchtungssets, dann sollte man zumindest eine ungefähre Vorstellung von den einzelnen Merkmalen und Kriterien haben. Und natürlich auch wissen, welche anderen Faktoren eine Rolle spielen.

Schlussendlich müssen Sie  aufgrund Ihrer Bedürfnisse, Fahrverhaltens und schlussendlich auch Ihrer Geldbörse entscheiden, welche Lampe die richtige für Sie ist.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unserem Ratgeber und den Fragen und Kriterien dabei helfen konnten, die beste Fahrradlampe für sich zu finden.

Was denken Sie über Dynamo versus aufladbare USB-Lampe? Lohnt sich eine Supernova im Vergleich mit Müller & Busch?

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