Outdoor Fernglas 10×42 – Test und Vergleich 2017

Outdoor Fernglas 10x42 - Test und Vergleich 2017Ein Outdoor Fernglas ist bei allen Aktivitäten draußen ein nützlicher Begleiter. Hinsichtlich des großen Angebots ist es jedoch ziemlich schwierig, für den eigenen Einsatzzweck das optimale Modell zu finden.

Prahlt Ihr Nachbar mit seinem riesigen Jagdfernglas, stecken Sie als Wanderfreund und Brillenträger ganz andere Kriterien für sich ab. Es ist so, als wenn Sie Äpfel und Birnen vergleichen – ein gutes Fernglas können Sie nicht allein an der Vergrößerung oder gar am Preis festmachen.

Kennen Sie schon das digitale Fernglas? Dieses und mehr stellen wir in unserem Ratgeber vor, doch zuerst starten wir mit dem Vergleich sechs beliebter Ferngläser.

1. Testsieger – Zeiss DF TERRA ED 10×42

Testsieger - Zeiss DF TERRA ED 10x42

  • Abmessungen: 17 x 22,5 x 11,5 cm
  • Gewicht: 689 g
  • Glas: Schott ED
  • Ausgangspupille: 4,2 mm
  • Naheinstellgrenze: 1,6 m
  • Dämmerungszahl: 20
  • Helligkeit: 18
  • Ansichtsbereich: 6,3°
  • Extras: Wasserdicht, stickstoffbefüllt

Der Mechaniker Carl Zeiss eröffnete 1846 in Jena seine Werkstatt, wo er Brillen, Fernrohre und chemische Waagen konstruierte. Die Spezialisierung auf fernoptische Geräte führte Zeiss zu weltweiter Bekanntheit, die für Touristen, Naturbeobachter und viele andere Nutzer auf der ganzen Welt Maßstäbe setzt.

Das ist Grund genug, Ihnen das neue Carl Zeiss Fernglas 10×42 Terra ED detailliert vorzustellen.

Das Gehäuse

Wie erwartet, prägt hochwertige Verarbeitung bereits den ersten Eindruck. Sämtliche Teile sitzen mit geringsten Spaltmaßen präzise beieinander, auch der robuste Mittelsteg und bewegliche Stellen sind mit großer Sorgfalt gefertigt.

Das Gehäuse besteht aus glasfaserverstärktem Material und ist durch die griffige Gummierung resistent gegen Feuchtigkeit. Das Innere ist stickstoffbefüllt, womit Sie bei Temperaturschwankungen immer beschlagfreie Sicht genießen.

Die optische Ausstattung

Dank Multivergütung der Schott ED-Gläser glänzt das Terra ED in der Ferne und im Nahbereich bis 1,6 Meter mit scharfer Detailwiedergabe. Auch bei diffusem Dämmerungslicht, bei Dunst und Regen bleibt die Sicht einwandfrei, womit Vogel- und Naturbeobachter ein ideales Fernglas vorfinden.

Das Sehfeld liegt mit 110m auf 1000 m im oberen Mittelklasse-Bereich. Zum Vergleich: Spitzengeräte erbringen Werte bis zu 115.

Die Handhabung

Das kompakte und ergonomisch geformte Design bietet hohe Bedienfreundlichkeit, wozu auch das geringe Gewicht von 690 g keine Ermüdung in den Armen aufkommen lässt. Komfortabel für Brillenträger ist der integrierte +/- 4 Dioptrienausgleich, doch der großzügige Augenabstand ermöglicht entspanntes Schauen mit Brille.

Einzelne Kritiker bemerken, dass die Gläser des Terra ED ohne “Lotutec-Beschichtung” kein tropfenfreies Abwischen von Regenwasser zulässt, was besonders bei kalten Temperaturen auftritt. Die verwendete Zeiss-Glasqualität “Lifestyle” soll nicht so langlebig wie “Sportsoptik” sein.

Das Zubehör

Geliefert wird das Terra ED Fernglas in einer stabilen Tragetasche, zudem liegt ein gepolsterter Trageriemen bei, der den Transport bei Outdoor-Aktivitäten sehr komfortabel gestaltet. Die Abdeckungen für Linsen und Okulare sitzen sehr passgenau und fest.

Top

  • gute Dämmerungs-Sicht
  • Dioptrie-Ausgleich
  • wasserdicht

Flop

  • teuer
  • Gläser nicht klar abwischbar
  • empfindliche Gläser

 

Fazit

Das Carl Zeiss Terra ED 10×42 repräsentiert die gute Produktkategorie Fernglas für Einsteiger im Premiumbereich. Brillante Farbwiedergabe, überzeugende Leistung bei Dämmerung sowie modernes, leichtes Design zeichnen das Gerät aus.

Diesen benutzerfreundlichen Allrounder erhalten Sie zurzeit für rund 430 Euro. Es beweist seine Qualitäten bei Wanderungen, bei der Jagd oder auf einem Schiff, ganz gleich, wie das Wetter ist.

2. Preis-Leistungs-Sieger – Bresser Fernglas Condor 10×42

Bresser Fernglas Condor 10x42

  • Abmessungen: 150x135x49 mm
  • Gewicht: 672 g
  • Austrittspupille: 4,2 mm
  • Glas: grüne volle Mehrschichtvergütung
  • Prismen: BaK-4
  • Naheinstellgrenze: 3m
  • Dämmerungszahl: 20,49
  • Sehfeld: 101 m auf 1000 m
  • Helligkeit: 17,64
  • Ansichtsbereich: 5,77 Grad
  • Umdrehungen Fokus: 2,25
  • Extras: Stativ-Anschlussgewinde, Gurt, Tragetasche, Putztuch, Schutzkappen

Das Bresser Fernglas 10×42 aus der Condor-Reihe ist äußerst handlich und mit hochwertiger Optik ausgestattet. Mit aufgesetzten Okularklappen geschützt lässt sich der leichte Feldstecher sogar mühelos in der Jackentasche verstauen.

Das Gehäuse

Die angenehme Haptik gesellt sich bei Bresser Fernrohr zu leichtem Gewicht, was zusammengenommen ein ausschlaggebender Vorteil für den schnellen Einsatz zwischendurch ist.

Das Gehäuse besteht aus Gummi ummantelten Kunststoff, womit es stoßfest, wasserdicht und schmutzunempfindlich ist. Die saubere Ausfertigung sehen Sie am Mittelsteg und den gut schließenden Spaltstellen.

Die optische Ausstattung

Kontrastreiche und farbechte Abbildung versprechen die voll mehrschichtvergüteten Prismen und Linsen aus hochwertigem BaK4-Glas. Die Objektive sind grün getönt.

Aufgrund der 42 mm-Objektive lässt mit abnehmender Helligkeit leider auch die Sicht nach. Das Sehfeld auf 1000 m liegt mit 101 m im hinteren Mittelfeld, doch überzeugend sind die detailliert sichtbaren Objekte im Nahbereich, die mit 3 m angegeben ist.

Die Handhabung

Am rechten Okular befindet sich der serienmäßige +/- 4 Dioptrienausgleich, dessen Stellrad laut Kundenrückmeldungen ziemlich schwergäng ist. Speziell für Brillenträger konzipiert sind die neuartigen Augenmuscheln.

Die drehbaren und arretierbaren Gummi-Muscheln lassen sich deutlich komfortabler anpassen, als das übliche System zum Umstülpen. Ein Wermutstropfen schmälert das Sichterlebnis jedoch: die plane Bauform der Augenmuscheln schirmt seitlichen Lichteinfall nicht ausreichend ab – es blendet.

Das Zubehör

Bresser gibt eine geräumige Transporttasche mit Staufächern, einen Trageriemen und ein Putztuch dazu. Daneben liegen Gummi-Objektivkappen bei, die sich öffnen, schließen oder komplett abnehmen lassen. Für die günstige Produktkategorie kompaktes Fernglas ist das vergleichsweise großzügig.

Top

  • arrettierbare, drehbare Augenmuscheln
  • Voll mehrschichtvergütet
  • liegt gut in der Hand

Flop

  • schwergängiger Dioptrienausgleich
  • schwach bei Dunkelheit
  • Gummigeruch

 

Fazit

Das Bresser Fernglas Condor 10×42 punktet mit guter Verarbeitung, wobei besonders die variablen Augenmuscheln für Brillenträger positiv auffallen. Auch die optischen Eigenschaften können sich sehen lassen: Voll mehrfach vergütete Prismen und Linsen bieten eine gute Performance bei Sport, Reise und Bootsfahrten.

Jäger, Vogelbeobachter und Sportschützen sollten lieber zu größeren Objektiven greifen, da dieses hier mit fortschreitender Dämmerung immer weniger erkennen lässt. Davon abgesehen bietet das 10×42 Bresser Condor hohe Randschärfe, hervorragende Farbtreue und für momentan 150 Euro ein super Preis-Leistungs-Verhältnis.

3. Nikon Monarch 5 10X42 Fernglas

Nikon Monarch 5 10X42 Fernglas

  • Abmessungen: 145 x 129 x 54 mm
  • Gewicht: 600 g
  • Glas: ED Glas
  • Ausgangspupille: 4,2 mm
  • Naheinstellgrenze: 2,5 m
  • Dämmerungszahl: 20,5
  • Helligkeit: 17,64
  • Ansichtsbereich: 5,5°
  • Extras:Beschlagfrei, wasserdicht

Das japanische Unternehmen Nikon blickt auf eine 100jährige Firmenhistorie zurück. Mit der Herstellung optischer Geräte und Objektive zählt Nikon zu den führenden Fernglas-Produzenten.

Das Fernglas Nikon Monarch 5 10×42 tritt mit diversen Verbesserungen am Design und der Optik die Nachfolge der “Prostaff-Serie” an.

Das Gehäuse

Wasserdichte Gummi-Armierung mit O-Ring-Dichtungen verleihen dem glasfaserverstärktem Korpus aus Polycarbonat-Kunstharz auch mit Handschuhen robuste Outdoor-Tauglichkeit und rutschfesten Griff. Nikon verzichtet bei der umweltbewussten Herstellung des Monarch Fernglases auf Arsen und Blei.

Stickstoffbefüllung sorgt für beschlagfreie Sicht. Die Schraube mit dem Nikon-Logo können Sie herausdrehen und im Gewinde ein Stativ anbringen. Damit ist das Nikon Monarch Fernglas Vogelbeobachtung Empfehlung für längere Beobachtungen von einem festen Standort, was auch Jäger auf dem Hochsitz entgegenkommt.

Die optische Ausstattung

Besonders im Dämmerlicht liefern dielektrisch mehrschichtverspiegelte Prismen eine erstaunlich helle und hohe Abbildungsqualität ohne störende Reflexionen. Dafür fällt das Sehfeld mit 96 m auf 1000 m im Gegensatz zu Ferngläsern der gleichen Klasse klein aus.

Farbränder und Verzerrungen (chromatische Abberationen), wie sie oft bei starken Kontrasten auftreten, werden ausgeglichen. Besonders das Dämmerungsbild wird durchweg als leistungsstark bewertet. Die 2,5 m Naheinstellgrenze liegt beim Nikon Monarch 5 höher als bei vergleichbaren Mitbewerbern.

Die Handhabung

Das geringe Gewicht ist zwar vorteilhaft zu transportieren, jedoch beim Hindurchschauen ist so ein leichtes Fernglas ohne Ellbogen-Auflage etwas schwierig ruhig zu halten. Ein großes Fokussierrad ermöglicht exakte Schärfeneinstellung, die dank kompakt geformtem Gehäuse angenehm einfach erfolgt.

Die individuelle Einstellung des Betrachtungsabstands für Brillenträger ermöglichen dreistufig verschiebbare Gummi-Augenmuscheln. Benötigen Sie keine Brille, können Sie die Augenmuscheln komplett herausschrauben. Das rechte Okular können Sie per Dioptrien-Ausgleich anpassen.

Das Zubehör

Im Lieferumfang enthalten sind eine stabile Transporttasche und ein breiter Trageriemen. Die Abdeckkappen fallen weit aus, sodass diese bei einigen Käufern verloren gingen.

Top

  • Stativ kompatibel
  • Schärfenregelung angenehm schwergängig
  • variable Augenmuscheln

Flop

  • Abdeckungen zu locker
  • kaum bessere Werte als das günstigere “Prostaff”
  • Abschattungen beim Durchblicken

 

Fazit

Möchten Sie aus der Produktkategorie Fernglas für Naturbeobachtungen ein leistungsstarkes und handliches Modell kaufen, ist das Nikon Monarch 5 mit 10 x 42 Auflösung eine gute Wahl. Natürlich ist das Fernglas auch auf Wasserwegen und bei Wanderungen ein nützlicher Begleiter.

Das ED Linsensystem produziert gestochen scharfe, naturgetreue Abbildungen, womit Sie auch bei Dämmerlicht Details genau erkennen. Damit sind analog zur überwiegenden Käuferzufriedenheit rund 290 Euro trotz minimaler Abstriche, wie die lockeren Okular-Kappen, gut investiert.

4. Eschenbach Adventure D 10×42 B active Fernglas

Eschenbach Adventure D 10x42 B active Fernglas

  • Abmessungen: 147,8 x 133,9 x 51,8 mm
  • Gewicht: 750 g
  • Austrittspupille: 4,2 mm
  • Glas: mehrschicht vollvergütet
  • Prismen: BaK-4
  • Naheinstellgrenze: 2,5 m
  • Dämmerungszahl: 20,5
  • Sehfeld: 104 m auf 1000 m
  • Helligkeit: 18
  • Extras: Brillenträger-Okulare, Neopren-Tasche, Tragegurt, Schutzkappen

Josef Eschenbach gründete 1913 in Nürnberg seinen Großhandel für optische Geräte, Brillen und Reißzeuge. Der gute Ruf seiner Produkte erlangte schnell hohe Bekanntheit, da die Entwicklung und Herstellung bis heute im eigenen Technologie-Zentrum erfolgt.

Unser Review beleuchtet das größte Fernglas aus der fünfteiligen Adventure-Reihe: Der Name “adventure D 10×42 B active” verrät schon den Schwerpunkt Naturbeobachtung beim Wandern und Reisen.

Das Gehäuse

Für Outdoor-Aktivitäten konzipiert, besteht das Gehäuse aus gummiarmiertem Kunststoff, um bei möglichst wenig Gewicht beste Stabilität zu erzielen. Sein formschön geschwungenes Design bietet bei Regen, mit Handschuhen und in sommerlicher Hitze beste Griffigkeit durch gerippte Flächen seitlich und an beiden Seiten des Mittelstegs.

Die Verarbeitung macht einen hochqualitativen und modernen Eindruck. Zur intensiven Observation können Sie die Mittelschraube lösen und das Eschenbach Fernglas adventure D 10×42 auf ein Stativ montieren. In allen Temperaturbereichen und Höhenlagen klaren Durchblick gewährleistet die Stickstofffüllung.

Die optische Ausstattung

Voll mehrschichtvergütete Linsen und Prismen aus BaK-4-Glas erzeugen mit den 42-mm-Objektiven ein helles, farbechtes Bild bis zum Rand, sodass Sie Wildtiere detailgetreu beobachten können. Auch bei einsetzender Dunkelheit bleibt die helle Sicht lange erhalten.

Das Sehfeld beträgt dank Weitwinkeloptik 104 m auf 1000 m, was ein ordentlicher Wert für die Produktkategorie Fernglas zum Wandern Vergleich ist. Der berüchtigte Röhrenblick entsteht bei dem Eschenbach adventure jedenfalls nicht.

Ebenso klar fokussierbar ist der Nahbereich mit 2,5 m Einstellgrenze: Ideal, wenn Sie Käfer und Insekten beobachten möchten. Mit 4,2 mm Austrittspupille bei 56/74 Pupillendistanz ist die Durchsicht nicht anstrengend.

Die Handhabung

Das zentrale Fokussierrad lässt sich durch die ergonomische Gehäuseform auch von kleineren Frauenhänden gut bedienen. Am rechten Okular ist der serienmäßige +/- 4 Dioptrienausgleich integriert.

Die dreifach verstellbaren Augenmuscheln der speziellen Brillenträgerokulare schützen vor seitlichem Streulicht und Blendung, was natürlich auch Sonnenbrillenträger schätzen. Einzig die teilweise unsaubere Verklebung der Augenmuscheln gibt Anlass zur Kritik.

Das Eschenbach Fernglas adventure D 10×42 wird in einer outdoortauglichen Neoprentasche mit Umhängeschnur geliefert. Daneben enthält das Zubehör einen breiten Tragegurt mit Polsterung im Nackenbereich, ein Putztuch sowie zwei Schutzkappen. Die Abdeckungen werden aufgesteckt, haben allerdings keine Halterungen, womit sie am Fernglas befestigt werden können.

Top

  • ergonomische Form
  • Schutz vor Streulicht
  • gutes Sehfeld

Flop

  • Augenmuscheln lösen sich ab
  • Schutzkappen nicht fest anbringbar
  • Gewicht grenzwertig

 

Fazit

Der Spezialist in der Produktkategorie Wander & Reise Fernglas Empfehlung heißt Eschenbach. Das adventure D 10×42 B active Fernglas zeigt schon durch robustes Design, wo es hingehört: Auf Berggipfel, auf Boote oder auf Safari.

Respektable optische Leistung, ein breites Sehfeld und 20,5 Dämmerungszahl decken alle Outdoor-Aktivitäten mit guten Resultaten ab. Für momentan 220 – 230 Euro begleitet Sie dieses kompakte Fernglas auf kleine und große Abenteuer.

5. Steiner Cobra 10×42 Fernglas

Steiner Cobra 10x42 Fernglas

  • Abmessungen: 125 x 147,5 x 67 mm
  • Gewicht: 800g
  • Austrittspupille: 4,2 mm
  • Vergütung: High-Contrast-Optics
  • Naheinstellgrenze: 2 m
  • Sehfeld: 100m auf 1000 m
  • Helligkeit: 17,6
  • Dämmerungszahl: 20,5
  • Druckwasserdicht: bis 3 m
  • Temperaturbereich: -20 °C bis +80 °C
  • Extras: ClicLoc Gurtanbindung, Tragegurt, Regenschutzdeckel, Schutzkappen

Das 1947 gegründete Bayreuther Unternehmen Steiner verlegte schon früh seinen Schwerpunkt auf die Produktion hochwertiger Ferngläser. Dabei wurden mit zahlreichen Innovationen neue Standards gesetzt, wie bei der UV-Beschichtung von Linsen und dem Mini Fernglas für die Jackentasche.

Das Gehäuse

Wie man von einem Premium-Fernglas auch erwarten kann, ist die Verarbeitung spitzenmäßig. Die Armierung besteht aus robustem NBR Longlife-Gummi, das gegen Öl, Säure und Witterungseinflüsse resistent ist. Edle Detail

Steiner gibt eine Temperaturspanne von -20 °C bis +80 °C an, in der das Cobra Fernglas einwandfrei funktioniert und schadlos bleibt. Dazu kommt 3 Meter Druckwasserdichte plus Stickstofffüllung gegen Beschlagen.

Das schlank-kompakte Design kommt mit minimaler Ausformung der Griffflächen aus, da die Spezial-Armierung rutschfeste Griffigkeit bietet. An den Seiten befinden sich die ClicLoc-Befestigungen zum Einstecken des Tragegurts und in edler goldfarbener Einlagearbeit zieren Firmenlogo, N² (Stickstoff)und Modellbezeichnung den Korpus.

Die optische Ausstattung

Das Steiner Cobra Fernglas ist mit 10-facher Vergrößerung primär für die Jagd geschaffen, doch auch Vogelbeobachter und Wanderer, die in weiten Landschaften unterwegs sind, nutzen es.

Innovative Dynamic Contrast Vergütung der Linsen bewirkt auch auf Distanz verstärkte Kontraste, um das Wild im Gelände besser auszumachen. Hervorragende Dämmerungsleistung sowie die UV-Beschichtung kommen in einem 100 Meter-Sehfeld (auf 1000 m) zum Tragen. Bis zur Naheinstellgrenze von 2 Metern bekommen Sie jedes Objekt glasklar vor das Objektiv.

Die Handhabung

Längeres Halten wird nach spätestens 10 Minuten Dauerbeobachtung anstrengend bei 800 g Gewicht. Entweder legen Sie die Ellbogen auf oder montieren ein Stativ. Die visuelle Verfolgung sich bewegender Tiere klappt mit dem gut erreichbaren Fast-Close-Focus mühelos.

Drehbare Silikon-Augenmuscheln überzeugen durch angenehm weiches Hautgefühl. Die verlängerten Seitenteile schließen blendendem Streulichteinfall und Zugluft aus. Einfaches Umklappen macht die Sache für Brillenträger kompatibel, doch von einem Dioptrienausgleich ist im Datenblatt nicht die Rede.

Zubehör

Das Zubehör fällt ebenso hochwertig aus wie das Cobra Fernglas selbst. Sie erhalten eine stabile Tasche, die ClicLoc Gurtanbindung, Schutzkappen für die Objektive und einen Regenschutzdeckel.

Top

  • ergonomische drehbare Au
  • hochwertig
  • drehbare Augenmuscheln

Flop

  • ohne Dioptrienausgleich
  • schwer lösbarer Gurt
  • schwer

 

Fazit

Ganz gleich, ob Sie die beste Produktkategorie Fernglas für Brillenträger oder die Produktkategorie für hochwertige Ferngläser Testsieger durchstöbern, in beiden wird das Steiner Cobra 10 x 42 Spitzenplätze belegen.

Naturliebhaber aller Art wissen es zu schätzen, für gut 400 Euro ein optisches High-End Gerät mit allerlei Finessen zu besitzen, das sich mit weitaus höherpreisigen Geräten messen kann. Die 10 Jahre Hersteller-Garantie werden ohne Zwischenfälle verstreichen, wissen Sie sicher.

6. Günstiges Fernglas – Olympus 10 x 42 EXPSI

Günstiges Fernglas - Olympus 10 x 42 EXPSI

  • Abmessungen: 187 x 130 x 57 mm
  • Gewicht: 780 g
  • Austrittspupille: 4,2
  • Glas: FMC Fully Multi Coated
  • Prismen: BaK-4 Porro Prismen
  • Naheinstellgrenze: 5 m
  • Sehfeld auf 100 m: 9,6 m
  • Helligkeit: 17,6
  • Extras: Transporttasche, Gurt

Olympus ist ein inzwischen international tätiger Optik-Konzern, der 1919 in Japan gegründet wurde. Neben Freizeit-Optik setzte Olympus Meilensteine mit dem weltweit ersten Endoskop und dem ersten japanischen Mikroskop. Die lange Tradition setzt sich erfolgreich mit Ferngläsern zu günstigen Preisen fort.

Das Gehäuse

Im Gegensatz zur üblichen Gummi-Armierung ist das Olympus-Fernglas mit sehr feinporigem Kunststoff ummantelt, der sich gut für den Outdoor-Bereich eignet, da er wenig schmutzempfindlich ist.

Das neu überarbeitete Design hat einen professionellen Look erhalten, doch es ist nicht staub- und wasserdicht. Ebenso verzichtet Olympus auf eine Stickstofffüllung, was der kostngünstigen Produktion zuzurechnen ist. Die Verarbeitung generell ist mit geringen Spaltmaßen sauber ausgeführt.

Die optische Ausstattung

Olympus hat in seiner 10 x 42 EXPSI-Serie UV-Licht undurchlässige Linsen und mehrfach vergütete Porroprismen aus BaK-4-Glas verbaut. Diese haben die gleiche Abbildungsleistung wie Dachkantprismen, benötigen jedoch eine breitere Anordnung und sind weit preisgünstiger in der Herstellung.

Ihre Stärke ist “Tiefenschärfe”, das bessere räumliche Sehen. Baubedingt erreicht die Bildqualität nicht das Dachkant-Niveau: Der Randbereich verschwimmt mehr oder weniger breit, die Bildmitte ist gestochen klar.

Überzeugend ist die farbechte Darstellung und es treten kaum chromatische Verzerrungen auf. Die Abbildung ist hell, doch das Sehfeld ist aufgrund der Bauart nicht ganz so breit. Die Scharfstellung im Nahbereich beträgt laut Datenblatt 5 Meter.

Die Handhabung

Das Olympus Fernglas Olympus 10×42 liegt gut in der Hand und lässt sich präzise am zentralen Fokussierrad einstellen. Die 4,2 mm große Austrittspupille und der weite Augenabstand sind für Brillenträger vorteilhaft.

Da die Augenmuscheln sehr leichtgängig stufenlos drehbar sind, verstellen sie sich zwischenzeitlich leider von selbst, hört man in einigen Kundenmeinungen. Das Fernglas wird in einer ganz einfachen Tasche geliefert, die sich den Tragegurt mit dem Fernglas teilt und daher offenbleibt.

Top

  • UV Beschichtung
  • bleifreies Glas
  • Asphärische Optik

Flop

  • unscharfer Randblick
  • unstabile Handhabung
  • Fokusrad für kleine Hände ungünstig

 

Fazit

Das Olympus 10 x 42 EXPSI Fernglas besteht den Produktkategorie Fernglas Einsteigerklasse Test ohne Weiteres. Die optische Leistung der Porro-Prismen, der weite Abstand und die große Austrittspupille bietet vor allem (Sonnen-) Brillenträgern komfortable Handhabung.

UV-Licht undurchlässig beschichtete Linsen bieten besonders in Höhenlagen Sicherheit. Helligkeit, Schärfe und Reflexionen sind erstaunlich gut für die 150 Euro-Preisklasse. Naturfreunde mit kleinem Budget machen mit dem Olympus-Fernglas bestimmt nichts falsch!

Die besten Ferngläser im Test und Vergleich 2017

Wo? – Da! Diese kurze Konversation hat schon so manche Beziehungskrise ausgelöst. Spätestens, wenn Sie ohne Navi-Unterstützung auf einem Wanderweg verirren oder mit dem Pkw im Ausland Autobahn-Ausfahrten von Weitem erkennen wollen, ist so ein kleiner “Fernseher” Gold wert.

Damit der Blick durchs Fernglas jederzeit Freude macht, richten Sie sich bei der Auswahl immer nach dem Einsatzzweck. Es macht einen Unterschied, ob Sie Vögel oder Sterne beobachten möchten, Panoramablicke in vollem Sonnenschein genießen oder im Dunkeln Ihren Hund suchen müssen, der beim Spaziergang ausgebüxst ist.

Die Vergrößerungszahl, das Gewicht, helle Abbildungen bei Dämmerung, Zoomfunktion – die Reihe der spezifischen Eigenschaften ist lang. Generell kann man sagen, 10-fache Vergrößerung und 20 Dämmerungszahl sind schon nötig, wenn Sie alles detailliert und farbenecht sehen möchten.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um den Gesamtsieg im Fernglas Test gewinnt das Zeiss DF TERRA ED 10×42 knapp vor dem Steiner Cobra 10×42 und dem Nikon Monarch 5. Die optischen Werte liegen eng beieinander, doch Gewicht und Bauform sind beim Zeiss besser zu handhaben und es ist nicht das teuerste der vorgestellten Fabrikate.

Das Einsteigermodell zur Orientierung auf Ausflugsrouten oder zum “Schiffe kucken”, das Bresser Fernglas Condor 10×42, ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Dieses Outdoor-Fernglas ist kompakt, leicht und mit ausreichender Leistung erfüllt es seinen Zweck als Freizeit-Ausrüstung für Naturfreunde auf ganzer Linie zufriedenstellend.

Ferngläser im Test: Welche Typen gibt es?

Ein Fernglas eignet sich nicht optimal für jeden Zweck. Daher sind die Modelle im Fachverkauf unter verschiedenen Rubriken geführt.

1. Das Jagdfernglas

Ein Jäger Fernglas stellt sich vorrangig auf die Bedingungen bei geringem Licht ein, um Wildtiere in Wäldern auszumachen. Die Beobachtung erfolgt durch die Pirsch, vom Hochsitz oder Ansitz aus.

Die Vergrößerung, das Sehfeld und die Dämmerungszahl sind die wichtigsten Attribute, die äußerlich an einem schmalen, sehr langen Gehäuse erkennbar sind. Je höher die Vergrößerung, um so schwerer ist das Fernglas.

Mit einer hohen Dämmerungszahl von 25 und einer 52x-Vergrößerung sehen Sie in den Morgen- und Abendstunden oder bei Nebel die Objekte heller und zum Hintergrund kontrastierend.

Das Sichtfeld bezieht sich auf den sehbaren Bereich auf 1000 m und wird in Metern oder Grad angegeben. Ein 8 x 42 Fernglas hat beispielsweise 125 m Sehfeld.

In einem Jagd Fernglas Test wird außerdem unterschieden in Nachtfernglas, Dämmerungsfernglas und Tagesfernglas. Häufig ist so ein Fernglas mit Entfernungsmesser ausgerüstet.

2. Fernglas zur Vogelbeobachtung

Ferngläser für Ornitologen sind generell preiswerter als Jagdferngläser, da keine Nachtsicht benötigt wird: Vögel sind nur bei Tageslicht aktiv. Die Linse für Vogelbeobachtungen besitzt einen großen Durchmesser, um einen großen Sichtbereich zu generieren.

Mit einer 8 x 56 Vergrößerung oder einem Fernglas 10 x 50 verfolgen Sie ganze Vogelschwärme ohne viel Eigenbewegung. Noch stärkere Vergrößerung bietet das Spektiv. Fest auf ein Stativ montiert können Sie eine Kamera oder eine Videokamera anschließen.
Das Wanderfernglas

Landschaften in weiter Natur entfalten ihre Schönheit bei hohem Kontrast und guter Bildschärfe. Eine zu hohe Vergrößerung erzeugt bei Handhaltung zittrige, verwackelte Bilder und geht ins Gewicht.

Der Objektivdurchmesser hingegen beeinflusst den Lichteinfall, weshalb die Sicht durch ein Fernglas 8 x 30 weitaus ruhiger ist, ein 40-er Objektiv ist auch noch praktikabel. So beinhaltet eine „Fernglas Wandern Empfehlung“ diverse Modelle mit niedrigem Gewicht bis zu 500 Gramm und 25-mm-Objektiven.

Auch das Zubehör ist bei Wanderferngläsern wichtig. Schwere Gläser über 700 g tragen Sie angenehmer am Schultergurt, bei leichten Ausführungen erlaubt die Befestigung an Halsgurt oder Gürtelclip den schnellen Blick zwischendurch.

3. Das Outdoor Fernglas

Für gelegentliche Ausflüge oder als Notfallglas im Handschuhfach können Sie einen kleinen, flexiblen Feldstecher kaufen, wie das Outdoor Fernglas auch genannt wird. Einige Feldstecher sind zum unkomplizierten Transport in der Jackentasche sogar faltbar.

Ein kleines Fernglas bringt baubedingt geringere Leistung mit sich, was die Schärfe und die Dämmerungszahl mit einschließt. Auch an der parallelen Ausrichtung kann es hapern, aber dafür ist ein Outdoor Fernglas 8 x 25 oder ein Fernglas 10 x 25 schon preiswert erhältlich.

4. Astronomie Fernglas

Die Beobachtung des Sternenhimmels stellt hohe optische Anforderungen an ein Fernglas. Vornehmlich ist die Dämmerungszahl von Bedeutung. Sie gibt an, in welchem Abstand die klare Abbildung eines Objekts möglich ist.

Falls die Lichtstärke Fernglas im Datenblatt fehlt, können Sie den Wert selbst berechnen: D (Dämmerungszahl) = die Wurzel aus (Vergrößerung x Objektivdurchmesser). Bei einem Fernglas 8×65 ergibt sich die Dämmerungszahl 22,8. Das entspricht 228 m maximale Entfernung.

Die Vergrößerung sollte immer mit großem Objektivdurchmesser einhergehen, damit die Abbildung hell genug erscheint. Bei Astonomie Ferngläsern ist “12x – 25x” Vergrößerung bei “x40 – x65” Objektiv empfehlenswert.

Wählen Sie ein Modell mit “Porro-Prismen” aus Bak-4 Glas, die weit lichtdurchlässiger sind als “Dachkant-Prismen”

Das Sehfeld verkleinert sich mit steigender Vergrößerung. Ein zielgerichtetes Beobachten ist daher per Handhaltung kaum möglich, Sie benötigen ein Stativ oder ein Fernglas mit integriertem Bildstabilisator.

5. Fernglas Monokular

Die Bandbreite bei Monokularen reicht vom zusammenschiebbaren Taschenfernglas bis zum großen Teleskop. Monokulare werden mit nur einem Auge durchschaut, ansonsten gleicht ihr Aufbau dem eines Fernglases.

5×42, 8×20 und 10×25 sind die häufigsten Werte. Einfache Monokulare sind sehr preisgünstig, hochwertige Modelle besitzen Extras wie Dioptrienausgleich, Brillenträgereignung, Wärmebild und Nachtsicht.

Einzig das Durchschauen erfordert gewisse Übung, bis sich das Auge an das monokulare Sehen gewöhnt. Es können Doppelbilder auftreten, deren medizinischer Begriff als “monokulare Diplopie” bekannt ist.

Lesenswert: Teleskop Vergleich – „Unendliche Weiten“ für Astro-Einsteiger

6. Fernglas mit Zoom

Schnell ein Objekt nahe heranholen und wieder auf Distanz gehen ist mit festen Okularen nicht möglich. Stufenlos regulierbare Zoom-Ferngläser ermöglichen variable Ansichten, wobei sich das Sichtfeld analog mitverändert.

Die Gehäuse fallen je nach Leistung groß und schwer aus. Hohe Vergrößerungen ab 30x erfordern ein Stativ, damit Sie überhaupt etwas erkennen können. Ein gutes Fernglas mit 25x ist ideal für den Outdoor-Einsatz, da unkompliziert einstellbar und genügend Sehfeld hat.

Den Zoom-Faktor erkennen Sie an der ersten Zahlengruppe, beispielsweise 7-15×25. Da das Fernglas mit Zoom gleichzeitig fokussiert, ist es aufgrund des komplizierten Linsensystems teurer in der Anschaffung und bei Reparaturen.

7. Militär-Fernglas

Das dienstlich genutzte Fernglas mit Entfernungsmesser und Porro-Prismen fällt durch seine extrem kurze, breite Form auf. Es ermöglicht beste Nachtsicht und zeigt im Blickfeld ein Fadennetz.

Zur Dokumentation setzt das Militär auch Ferngläser mit Kamera ein, andere Features bietet ein Nachtsichtgerät. Aktive Nachtsichtgeräte beleuchten das Umfeld, womit auch in stockfinsteren Neumond-Nächten alle Details hell erscheinen. Passive Gläser sammeln und verstärken natürliches Licht.

Ein Fernglas mit Kompass zeigt Ihnen die Blickrichtung an. Diese Funktion kommt bei der Marine oder der Seeschifffahrt zum Einsatz, wo Wasserflächen bis zum Horizont wenig Anhaltspunkte beinhalten. Bei Freizeitkapitänen muss das Fernglas unbedingt wasserdicht sein.

8. Digitales Fernglas

Japanische Entwickler integrierten die Technik digitaler Kameras in Ferngläser. Das erste erfolgreiche Feature war das Fernglas mit Bildstabilisator, die bei starker Vergrößerung ruhigere Bilder produzieren.

Im nächsten Schritt erfolgte der Austausch des analogen Suchers durch einen Sensor, der das Blickfeld auf einem Display darstellte. Objektive fangen das Lichtbündel wie bisher ein, doch die “Verarbeitung” erfolgt anstelle von Prismen und Linsen mit elektronischen Suchern, die die Bildinformationen in elektrische Signale konvertieren.

Einige Modelle enthalten Foto- und Filmfunktionen. Besonders Brillenträger profitieren vom digitalen Fernglas, da es die Betrachtung mit Abstand ermöglicht. Das Gerät wird mit Batterien oder Akkus betrieben.

Fernglas Vergrößerung Tabelle

Jagdfernglas8×4210×428×4310×438×4410×448×5210×528×5610×56
Outdoor8×248×2510×258×338×4210×428×4310×438×4410×44
Vogelkunde8×338×428×4310×4210×4310×44
Freizeit8×248×2510×25
Teleskop8×5210×528×5613×56

 

Zusammenfassung

Welches Fernglas kaufen? Nach der Lektüre unseres Ratgebers und der Vorstellung sechs bekannter Fabrikate sehen Sie hoffentlich klarer, welche Eigenschaften für Ihren Zweck maßgeblich sind.

Bei einer Fernglas Bestenliste sollte man differenzieren, ob dort Ferngläser für die Jagd, die Astronomie oder für Tierbeobachtung besprochen wurden. Mit guten Hintergrundinformationen zu Begriffen wie Dämmerungszahl und Sehfeld sind Sie gut gerüstet, das Richtige zu finden.

DAS BESTE SURVIVAL TOOL IST DEIN KOPF.

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