Helle Alden Survival Messer Test

Review of: Alden
von:
Helle
Price:
€€

Reviewed by:
Rating:
4
On 30. November 2015
Last modified:18. April 2017

Summary:

Ein hochwertiges Messer, das sowohl für den Einsatz im Wald, wie auch als Ausstellungsstück seine Arbeit prächtig macht.

Outdoor-Lifestyle war in den Köpfen der Brüder Steinar und Sigmund Helle wohl nicht an erster Stelle, als sie die Produktion norwegischer Messer in der alten Schmiede zu Hause auf ihrer Farm in Holmeland 1932 begonnen haben.

Doch ihre Holster-Messer haben schnell an Beliebtheit bei den Einheimischen gewonnen und bald wurde damit das Fundament für ein kleines Stück Geschichte der norwegischen Handwerkskunst gelegt.

Der lokale Markt wurde bald zu klein und somit mussten neue Märkte erobert werden.

Produktdetails

  • Gesamtlänge 21,3 cm
  • Klingenlänge 11 cm
  • Gewicht 177 g
  • Stahl Sandvik 12C27
  • Preis €€

Deshalb hatte Steinar Helle seinen Rucksack voller Messer gepackt und sich auf die lange Reise über die Berge in Richtung Osten aufgemacht.

Auf einem Fahrrad!

Traditionsreiche Herstellungsmethoden

Heute, wie bereits vor langer Zeit, als die Brüder Helle ihre Messer herzustellen begannen, geschieht ein Großteil der Produktion manuell, die Philosophie bleibt aber die gleiche: Handwerkliche Qualität bleibt am besten von erfahrenen Handwerkern erhalten.

Handwerker mit umfangreicher Erfahrungen und tiefen Kenntnissen, die immer noch stolz darauf sind, jedes Helle Messer einzigartig zu machen.

Helle Alden Survival Messer

Helle Alden Survival Messer

– >> Siehe Ausführliche Kritiken, Bewertungen und Preise des Helle Alden Survival-Messer

Folglich werden heute Helle Messer auf der ganzen Welt verkauft und die Kunden erhalten die gleiche Qualität, wie als wenn die Helle Brüder das Messer selbst hergestellt hätten.

Darüber hinaus wird jedes ihrer Messer speziell entwickelt, um den Anforderungen eines Outdoor-Enthusiasten gerecht zu werden und um für viele Generationen zu bestehen.

Nennenswerte Vertreter sind die Helle Temagami, Helle Hunter, Helle Fjellkniven, Helle Viking und das Helle Alden.

Es gibt noch zahlreiche weitere Exemplare, doch in diesem Test wollen wir uns auf wenige beschränken, die sich in der Konstruktion und Design ähneln.

Zum Beispiel ist das Helle „Alden“ ein feststehendes Messer und nur eines von vielen feinen feststehenden Messern von Helle.

Ausstattung

Das sogenannte Alden Fixed Blade ist mit einer 11cm Klinge aus dem nicht-laminierten, dafür rostfreien und zuverlässigen Sandvik 12C27 Stahl hergestellt.

Darüber hinaus bietet die Fulltang (Flacherl) Bauweise des Messers die benötigten zusätzliche Stärke, die so wichtig für ein korrekt designtes Survival Messer ist.

Der Knauf am Ende des Griffs wird von einem geölten Birkenholzgriff umschlossen, das sich zur Klinge hin erstreckend zu einer Parierstange formt.

Dieser kleine Hügel dient auch zum Schutz vor dem Abgleiten, wenn der Griff rutschig ist.

Darüber hinaus erlaubt die Form des Griffes einen guten Grip in verschiedenen Grifflagen.

Das Alden kommt mit einer Köcherscheide im skandinavischen Stil, wo das Messer sicher aufbewahrt werden kann oder um am Gürtel befestigt zu werden.

Zweite Geige beim Survival

Nun, was die Eignung des Messers als spezialisiertes Survival Werkzeug angeht, fällt mir die leichte nach Vorne abfallende Drop-Point Klinge angenehm auf.

Diese wirkt sich positiv auf die Schnittleistung der Klinge aus. Auch mag ich die gerade Schneide mit dem hervorragend gestalteten Messerbauch, der in der Spitze der Klinge mündet.

Meiner Meinung nach, bietet diese Konfiguration dem Anwender die nötige Kontrolle beim Schnitzen und Stechen, aber auch die Möglichkeit kleine Tiere zu Häuten. Darüber hinaus sind das Drop-Point und der leicht nach vorn positive Winkel perfekt für das Ausnehmen kleinerere Fische (z. B.: Forelle).

Zu Kurz für den Universellen Einsatz

Aber es scheint mir viel zu kurz zu sein, um das einzige Survival Messer im Gepäck zu sein. Ich glaube jedoch, dass es eine hervorragende Ergänzung zu einem viel größeren, längeren und schwereren Messer sein würde.

Der Grund, warum ich das sage, ist, dass meiner Meinung nach, ist der Bau einer schützenden Unterkunft meistens die Sorge Nummer eins in jeder Outdoor Survival Situation.

Der Bau eines Unterschlüpfs erfordert es nunmal oft, dass Zweige geschnitten und manchmal sogar kleine Bäumchen bearbeitet werden müssen, um letztendlich eine Struktur zu formen, die mit einem wasserdichten Material abgedeckt werden muss.

Dazu eignen sich wunderbar Schichten aus Baumrinde von umgestürzten Stämmen.

Somit, wenn es darum geht, diese Rinde vom Baumstamm zu entfernen, möchte ich lieber eine längere Klinge zur Unterstützung bei mir haben.

Darüber hinaus, um Fisch- und Vogelfallen zu basteln, ist es manchmal erforderlich kleinere Bäumchen zu fällen und so würde ich dabei ein Messer vorziehen, das sowohl länger, als auch schwerer ist, als das Alden.

Wie zum Beispiel das Bowie-Messer von Puma.

Modifikation der Schlifffase des Helle Alden

Ich bin auch nicht besonders mit der schmalen, flachen Schlifffase zufrieden. Während der Flachschliff sich nur dem Hohlschliff in Sachen Schärfe geschlagen geben muss (der in einer Feldsituation ohne Bandschleifer fast unmöglich hinzubekommen wäre), muss der Nutzer eine tiefere sekundären Fase schleifen, um eine wirklich rasiermesserscharfe Kante zu schaffen.

So glaube ich, dass wenn die anfängliche Schräge ein bisschen breiter geschliffen wäre, würde es viel einfacher für den Benutzer sein, eine wirklich scharfe Kante zu erhalten.

Helle Alden Scheide

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Auf der anderen Seite, schwächt die Erweiterung der ersten Fase die Schneide.

Aber da dieses Messer ohnehin nicht groß genug ist, um damit Holz zu hacken, sehe ich nicht, warum die Erweiterung der Fase ein Problem für den Benutzer darstellen sollte.

Viele meiner Freunde empfehlen zu diesem Zwecke ohnehin ein richtiges Beil zu verwenden. Ich, als Batoning Fan gehöre nicht unbedingt dazu.

Der Nutzer wird das Messer aufgrund seiner Größe ohnehin nur zum Schneiden von Holz und Fleisch verwenden.

Darüber hinaus erwähnt die Helle Website nicht, ob das in dem Griff des Alden verwendete Birkenholz stabilisiert wurde (mit Epoxidharz imprägniert).

Denn ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass nicht-imprägnierte hölzerne Messergriffe schließlich doch Feuchtigkeit aufnehmen und dazu tendieren etwas aufzuquellen.

Auch ist Holz an sich ein nicht besonders zähes Material, wenn man es mit solchen Materialien wie Micarta, Rucartca, Grivory und Krayton vergleicht.

Fazit: ein Ästhet unter den modernen Messern

Aufgrund der Gesamtgröße des Helle Alden und des Birkenholzgriffs, denke ich, dass dieses Messer als ein spezialisiertes Jagdmesser oder als ein Begleiter für ein viel größeres Survival Messer besser geeignet wäre, anstatt als das einzige Survival Messer im Gepäck zu sein.

Rein aus ästhetischer Sicht, ist das Messer ein Prachtstück und bereits im neuen Zustand beim Kauf ein Klassiker.

Der hölzerne Griff verbreitet einen Hauch von uriger, harter, nordischer Atmosphäre. Schon beim Betrachten des Messers öffnen sich vor meinem inneren Auge weite Berge, stürmische Seen und prächtige Urwälder.

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Ein hochwertiges Messer, das sowohl für den Einsatz im Wald, wie auch als Ausstellungsstück seine Arbeit prächtig macht.

DAS BESTE SURVIVAL TOOL IST DEIN KOPF.

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