3 Mio Dollar Krisenvorsorge – Prepping für Reiche und Schöne

3 Mio Dollar Krisenvorsorge - Prepping für Reiche und SchöneSeit dem Ende des Kalten Krieges war die private Krisenvorsorge nie mehr so aktuell, wie gerade jetzt.

Erschreckende Beiträge in den Medien geben Anlass zu tiefer Sorge: Unberechenbare Politiker drohen mit Nuklearkrieg, Streit in der EU, IS-Terror, wirtschaftliche und ökologische Spannungen weltweit.

So sieht es auch der Notfallplan unserer Bundesregierung vor, die aktuell jeden Haushalt auffordert, Grundvorräte und Notrationen anzulegen.

Ein Vorrat für 10 Tage (oder 14 Tage) soll genug Lebensmittel beinhalten, um die Zeit zu überbrücken, wenn ein SHTF („shit hits the fan“) Szenario eintreten sollte.

Liste: 14 Tage Vorrat an Lebensmitteln

Für eine vierköpfige Familie kommt für 14 Tage laut amtlicher Check-Liste Folgendes zusammen:

– 20 kg Brot und Getreideprodukte,
– 22 kg Gemüsekonserven,
– 14,5 kg Obst,
– 112 Liter Wasser
– fast 15 kg Milchprodukte,
– 8,5 kg Wurst/Eier/Fleisch
– und 2 Liter Fett.

Kurze Frage: „Haben Sie genügend Platz und eine gefüllte Haushaltskasse, das alles einzulagern?“

Das dachte ich mir.

Wenn wir Normalverbraucher auf Anweisung von oben in „bescheidenem Rahmen“ zu Hamsterkäufen aufgefordert werden, wie bereiten sich dann wohl die Super-Reichen auf einen GAU vor?

Dass Prepping nicht nur ein Trend ist, sondern jeden einzelnen Bürger angeht, sieht man, wenn man zu den Superreichen, Promis und Silicon Valley Wunderkindern schaut.

Was uns schon unverhältnismäßig vorkommt und für untere Einkommensklassen zur Unmöglichkeit wird, ringt den Kreisen der Oberklasse nur ein mitleidiges Lächeln ab.

Dort richtet man sich längst im großen Stil auf kommende Katastrophen ein.

Lesenswert: Survival Ausrüstung – Was kommt in einen Fluchtrucksack (bug-out bag)?

Welche Strategien verfolgt die Elite?

bunker

Unterirdischer Bunker

Eine Menge Leute investieren in „Bitcoin“ und andere digitale Zahlungssysteme, die weltweit akzeptiert werden.

Viele halten sich die Option offen, das Land zu verlassen.

Unterirdischer Bunker

Doch nicht alle Super-Reichen wollen weg, vorerst einmal. Vor den Toren der Stadt liegt zwischen Feldern versteckt eine riesige Betonkuppel mit einer dicken Metalltür.

Paramilitärische Kämpfer stehen als Wachen davor.

In dem ehemaligen unterirdischen Atomraketen-Silo verbirgt sich ein fünfzehnstöckiger Luxus-Apartment-Komplex, deren Einheiten pro Stück für 3.000.000 US-Dollar an Ultra-Reiche verkauft wurden (engl. Quelle).

Der ursprünglich von der Armee errichtete Atombunker nimmt nur 75 Personen auf.

Es gibt für fünf Jahre Treibstoff und Nahrung, doch wenn man die Fischzucht in Tanks erhöht und hydroponisches Gemüse unter Pflanzenlampen züchtet, die mit erneuerbarer Energie leuchten, könnte es auf unbestimmte Zeit funktionieren.

Auswandern

Gleichzeitig geht es darum, die benötigten zweiten Pässe zu bekommen, um Ferienhäuser in anderen Ländern zu kaufen.

Der Erwerb von Immobilien generiert nicht nur passives Einkommen, sondern bringt auch den Vorteil, einen sicheren Fluchthafen zu haben, wenn die Lage im Land brenzlig wird.

Die bevorzugte Zuflucht im Falle einer Katastrophe ist ein Haus in Neuseeland, weit weg von den Problemen dieser Welt.

In den ersten sieben Tagen nach der Wahl von Donald Trump kontaktierten 13,400 Amerikaner die neuseeländischen Einwanderungsbehörden: Diese Rate liegt 17 Mal höher als normal (engl. Quelle).

Welche Beweggründe haben Super-Reiche, sich vorzubereiten?

Manager großer Unternehmen, Bänker und andere sehr wohlhabende Leute bekamen alle nach dem großen Börsenkrach im Oktober 2008 den „Prepper-Virus“, wenn nicht schon vorher durch beklemmend realistische Weltuntergangsfilme wie „The Day After“ und „Deep Impact“.

Heute sind viele von ihnen viel gründlicher vorbereitet, als wir normalen Bürger uns vorstellen können.

1. Ignoranz

Es gibt größere Trends, die Frustration, Angst, Populismus und Wut auslösen.

Diese globalen Herausforderungen verschärfen sich zusehends, weil sich keine Regierung zuständig fühlt, korrigierende Maßnahmen zu ergreifen.

Jetzt Marktanteile zu verlieren wiegt mehr, als der Fortbestand künftiger Generationen.

2. Verknappung der Ressourcen

Wir haben alles, außer billig zu produzierendes Erdöl. Irgendwelche vorübergehenden Maßnahmen kaschieren Versorgungs-Engpässe nur kurzfristig.

Lösen eine Pipeline oder Teersande das Ölproblem?

Die EROEI-Gleichung geht nicht auf.

EROEI ist die Kennziffer zur Beschreibung der Effizienz eines Kraftwerks oder von Energiequellen.

Wenn die globale Nachfrage nach Öl tatsächlich auf einen Versorgungs-Crash hinausläuft, wird das in Krieg enden.

Da sind die Finanzcrashes der letzen Jahre nichts dagegen.

3. Globaler Klimawandel

Das Klima spielt verrückt.

Es führt nicht zu „längeren Anbauperioden“, sondern es führt zu Störungen der Nahrungsmittelversorgung, Artenkollaps und extremen Wetterphänomenen.

Wie die obige Prognose zeigt, könnten große Städte bald unter Wasser stehen.

Wir alle sehen es, aber schreiben es ab, weil wir im Januar keine Handschuhe mehr tragen müssen.

4. Umweltzerstörung

Unser Ökosystem kollabiert, während Sie diesen Beitrag lesen.

Bäume, Insekten aller Art, Amphibien sterben. Das sind die Kanarienvögel in der Kohlengrube, doch hier werden Tatsachen ignoriert.

Haben Sie jemals von der Nahrungskette gehört?

Ja, auch ganz oben hängen wir von dieser Kette ab, ob wir es wollen oder nicht. Gerade jetzt droht den Bienen die Gefahr, auszusterben, was ein Dominoeffekt auf uns haben wird.

5. Soziale Ungerechtigkeit

Die Art und Weise, wie der Freihandel praktiziert wird, hat zu einer massiven globalen und inländischen Einkommensungleichheit geführt.

Anstatt sie zu einer gleichmäßigeren Verteilung des Reichtums führte, gingen Profite zu den schon Reichen auf Kosten aller anderen.

Das ist neben unerreichbarem Zugang zu Bildung ein vorherrschender Grund, warum es keine Mittelschicht mehr gibt.

6. Atomare Bedrohung

Nuklear-bewaffnete Nationen beginnen, über schwindende Ressourcen zu streiten.

Allianzen und Vereinbarungen, die die Dinge in den letzten sechs Jahrzehnten relativ friedlich gehalten haben, tragen inzwischen ein hohes Risiko, zu zerbröckeln.

Protektionismus und Säbelrasseln sind jetzt auf dem Tisch.

Das letzte Mal, als so etwas in der modernen Industriezeit geschah, war in den 1930er Jahren, und es ging nicht gut.

7. Hohe Staatsverschuldung

staatsverschuldung

Quelle: wikipedia, Nutzer: Jirka.h23

Die Verschuldung in jeder industrialisierten Nation haben bisher unvorstellbare Ebenen erreicht. Wir haben zu viel Wohlstand aus der Zukunft gezogen, um unsere „Wünsche“ heute zu finanzieren.

Der einzige Weg, die Rückzahlung dieser Verbindlichkeiten zu finanzieren, ist entweder eine massive Schuldenabschreibung, was zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems der Welt führt, oder künftiges Wachstum muss dermaßen spektakulär sein, um alles zurückzuzahlen und zukünftigen Generationen ein wohlhabendes Leben zu ermöglichen.

Ich hege ernsthafte Zweifel, ob unsere Kinder dies in einer Umgebung ohne Wachstum tun können.

8. Weltweite Überbevölkerung

Es gibt 7,4 Milliarden Menschen und immer noch exponentielle Zuwachszahlen auf einem endlichen Planeten.

Vielleicht können wir einen anderen Planeten finden und dort hingehen? Aber es gab ja nicht genug Finanzierung für diese Art Forschungen.

Wir besitzen derzeit nicht einmal die Fähigkeit, eine Basis auf unserem eigenen Mond zu bauen, wohin man viel weniger reisen müsste, als andere Welten zu kolonisieren – wenn so etwas überhaupt machbar ist.

9. Cyber-Attacken

Mit dem Lahmlegen des Internets bricht die moderne Welt zusammen, laufen doch alle Versorgungswege und Kommunikation virtuell ab. Diese lautlose Kriegsführung fordert Opfer.

Ein aktuelles Beispiel ist der mutmaßliche russische Hackerangriff während der US-Präsidentschaftswahlen auf Hillary Clinton im Oktober 2016.

Fazit

Woran krankt das System?

Hauptsächlich an Egoismus und Ignoranz, wie es das Indianer-Sprichwort auf den Punkt bringt: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

Das Pulverfass, auf dem wir alle sitzen, könnte noch in unserer Lebenszeit hochgehen und wollen Sie sich wirklich darauf verlassen, dass die Regierung die Ärmel hochkrempelt und sofort jeden Einzelnen aus dem Schlamassel zieht?

Ich würde mein Geld nicht darauf verwetten.

Sie sind dran – wie stehen Sie zu Prepping und privater Krisenvorsorge?

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