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Mactronic Sniper Taschenlampen im Test 2018 – Gutes aus Polen

mactronic sniper taschenlampe test Die Mactronic Sniper Taschenlampen kannte ich vor diesem Test noch nicht.

“Das darf doch nicht wahr sein – wieso streikt der Wagen schon wieder?”

Gerade wollten wir zum Baumarkt fahren.

“Kommst du kurz einmal her und leuchtest mir, ich muss mal kurz nach dem Motor schauen”.

Mein Freund streckt sein Bein und zaubert ein Penlight aus der Hosentasche hervor:

“Bitteschön, dann mach mal.”

So ein fauler Strunk, dachte ich bei mir. Doch hallo – was drückt er mir da in die Hand? Mactronic Sniper?

Diese Marke sagt mir nichts. Mein Kumpel bequemt sich doch, nimmt mir die Mini-Leuchte ab und wupp, klebt sie an der Motorhaube.

Perfekt!

Matronic Sniper Taschenlampen sollten Sie auch unbedingt kennenlernen, alle Infos lesen Sie im Beitrag.

Mit drei leistungsstarken Taschenlampen im Mini-Format macht die Marke Mactronic auf sich aufmerksam:

punkten mit umfangreichen Funktionen und ausgefeilter Technologie.

1. Mactronic Sniper 3.1 Penlight

  • Wiederaufladbar per USB
  • bis zu 130 lm
  • 3.7 V 320 mAh 10440 Li-ion
  • 3W LG™ White LED
  • IP64

Die Mactronic Sniper-Serie beinhaltet drei taktische Taschenlampen, wovon das 3.1 Penlight die mit 18 mm Durchmesser und 12,8 cm Länge die kleinste Ausführung ist.

An seinem stabilen Clip lässt sich das Penlight an Hose und Jacke anstecken, um nicht unbemerkt verloren zu gehen – immerhin wiegt es nur so viel wie ein Schokoriegel, nämlich 52 g.

Das Gehäuse

Das mattschwarze Luftfahrtaluminium hat eine Stoßfestigkeit von 2m und ist nach IP64 gegen Spritzwasser geschützt. An seinem magnetischen Tailbutton lässt sich die Lampe auf jedem metallischen Untergrund anbringen – das ideale Licht für Motorinspektionen.

Das Design ist dabei eher dezent und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Der gesamten Konstruktion, sowie bei den Details sieht man es der Taschenlampe an, dass es keine Billigproduktion ist.

Sehr gelungen ist das bewegliche Griffende: Wenn Sie es nach hinten ziehen, kommt der Micro-USB-Port zum Vorschein. Das Penlight ist mit einem 3,7 V 320 mAh 10440 Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der beim Ladevorgang in seinem Schacht verbleibt.

Mactronic Sniper 3.1 Penlight

Gute Akkus sind der halbe Deal

Clever ist es auch, dass Mactronic (genauso wie Klarus), seine eigenen Akkus mit in die Box legt und nicht auf die Wahl des Käufers vertraut.

Das ist eine gute Entscheidung, denn billige oder gar falsche Batterien oder Akkus könnten die Performance der Taschenlampe merklich beeinträchtigen.

Die Lichtmodi

Der Lampenkopf lässt sich stufenlos durch Schieben fokussieren. Eine 3W LG ™ White LED hinter einer kratz- und bruchfesten Acryl-Linse erzeugt einen klar definierten Lichtstrahl.

Der stärkste Lichtmodus erzeugt 2 Stunden lang mit 130 Lumen bis zu 37 Meter Reichweite, bei 50% Leistung soll das Licht 4 Stunden und 50 Minuten halten.

Der niedrigste der Modus leuchtet 19:40 Stunden lang mit 10%.

In meinen Tests hätte ich die Herstellerangaben um 20 – 30 Minuten nach unten korrigiert, was jedoch immer noch eine respektable Leistung darstellt.

Vorteile

+ drei Lichtmodi
+ echte Einhandbedienung
+ sparsamer Energieverbrauch

Nachteile

– maximaler Fokus “übersteuert”
– nur spritzwassergeschützt
– kürzere Leuchtzeiten als angegeben

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2. Mactronic Sniper 3.2 – Ein taktischer Allrounder

  • fokussierbar
  • wasserdicht nach IP66
  • 420 Lumen für 275 m Reichweite
  • lautloser Ein-Aus-Schalter
  • inklusive 4 x AA Batterien

Die mittlere Taschenlampe der Sniper-Reihe wirkt mit 38mm Griffdurchmesser bei 129 mm Länge etwas gedrungen, was die Handhabung aber keineswegs nachteilig gestaltet und aufgrund der Designähnlichkeit zu dem Olight Baton durchaus gefällt.

Das Gehäuse

Das nach IP66 klassifizierte Gehäuse aus Luftfahraluminium ist mit O-Ringen staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt.

Den lautlosen Endschalter wissen besonders Jäger auf der Pirsch zu schätzen, denn schon beim kleinsten Knacken sucht die Beute das Weite.

Eine Memory-Funktion schaltet die Lampe im zuletzt verwendeten Lichtmodus ein, was ich persönlich klasse finde. So muss ich nicht durch alle Modi durchrotieren, wenn ich erst einmal meine Lieblingseinstellung gefunden habe

Die Sniper 3.2 wird mit R03 / AAA Batterien betrieben, die abhängig vom gewählten Modus bis zu 47 Stunden halten. Inklusive der mitgelieferten Batterien wiegt die Taschenlampe 172 Gramm. 4 Duracell Batterien sind in der Packung enthalten.

Die Mactronic Acryl-Linse bündelt die 420 Lumen Leuchtkraft der 1 × XP-G2 Cree™ White LED zu einem maximal 275 m weiten Beam. Für Jäger und behördliche Sucheinsätze sind optional RGB-Farbfilter erhältlich.

Was, nur Batterien und kein Akkubetrieb?

Hersteller schreiben ausschließlichen Batteriebetrieb aus zwei Gründen vor: Akkus erzeugen 0,3 Volt geringere Spannung als Batterien. Da LEDs eine bestimmte Mindestspannung benötigen, kann es sein, dass die Lampe trotz nagelneuer, vollgeladener Akkus nicht leuchtet.

Daneben spielt der Vorwiderstand für die LED eine Rolle. Akkus haben einen wesentlich geringeren Innenwiderstand als Batterien. Ohne umschweifende Erklärung gesagt: Akkustrom “zerschießt” die empfindliche Elektronik der Taschenlampe.

Die Lichtmodi

Zur Auswahl stehen vier Leuchtstufen, sowie Stroboskop:

  • 47 Stunden reicht der 5% Modus aus,
  • bei 20% brennt das Licht 12 h 10 min,
  • bei 50% glatte fünf Stunden
  • und bei 100% wird es für 1,5 Stunden fast taghell.

Längeres Drücken des Endschalters aktiviert den verborgenen Blink-Modus. In Notsituationen ist möglichst lange Laufzeit wichtig, die hier 90 Stunden beträgt.

Die Sniper 3.2 ist eine solide Wahl für den durschnittlichen Nutzer. Ich würde jedoch eher zur Sniper 3.3 greifen, weil ich meine Taschenlampen gerne mit Akkus betreibe und ungerne alle paar Monate mit einem Sack leerer Batterien beim nächsten Baumarkt vorfahre.

Vorteile

+ inklusive Handschlaufe
+ Einhandbedienung, Tailstand
+ Lampenkopf mit taktischem Ring

Nachteile

– kostenintensive Batterien nötig
– ohne Fokus Lock

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Mactronic Sniper 3.2 vs. Led Lenser P7R

Eine neue Marke können Sie Vergleich zu einem bekannten Namen natürlich besser beurteilen.

Eine Sniper 3.2 kommt einer Led Lenser P7R am nächsten. Nachfolgend haben wir kurz die Grunddaten zusammengestellt:

Sniper 3.2

+ Lumen: 420
+ max. Leuchtweite: 275 m
+ max. Leuchtdauer: 47 h
+ Lichtmodi: 4 + Strobe
+ End Cap Switch, Tailstand möglich
+ ohne Fokus Lock
+ IP66 wasserdicht
+ Ladestandanzeige: nein
+ Stromversorgung: 4x AAA Batterie
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Lenser P7R

+ Lumen: 1000
+ max. Leuchtweite: 210 m
+ max. Leuchtdauer: 40 h
+ Lichtmodi: 4
+ End Cap Switch, kein Tailstand möglich
+ mit Fokus Lock
+ IPX4 wasserfest
+ Ladestandanzeige: ja, plus Akkuwarnung
+ Stromversorgung: wiederaufladbarer Akku
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3. Mactronic Sniper 3.3 Torch: Eine Powerbank, die leuchtet

  • integrierte Powerbank
  • stoß- und wasserfest nach IP66
  • 1000 Lumen für 205 m Reichweite
  • über USB aufladbar
  • Soft-Touch Oberfläche

Meine Lieblingstaschenlampe der Mactronic Sniper Serie ist mit Abstand die Sniper 3.3.

Warum? Ich bin froh, dass Sie gefragt haben.

Umfangreiche Ausstattung prädestiniert die Sniper 3.3 zur taktischen Profi-Taschenlampe, ebenso begleitet sie anspruchsvolle Outdoor-Liebhaber auf längeren Touren.

Das Gehäuse

Mit 29 mm Durchmesser und 150 mm Gesamtlänge ist die Sniper 3.3 schlanker und knapp 3 cm länger als die mittlere Sniper. Dies liegt an der Energieversorgung durch den 1 × 3.7 V 2600 mAh 18650 Li-Ion-Akku.

In der Umrandung des Endschalters können Sie das mitgelieferte Lanyard durchziehen, was den Tailstand unberührt lässt und als behelfsmäßiger Wegrollschutz fungiert.

Wiederum bedeckt das bewegliche Griffende einen Micro-USB-Anschluss. Die Akkuleistung beträgt rund 50 Stunden, ein kompletter Ladevorgang dauert 4 Stunden.

Mactronic Sniper 3.3

So ein großer Energietank bietet noch mehr Funktionalität – und zwar als Powerbank! In der Wildnis sind Sie ab jetzt nie mehr aufgeschmissen, wenn das Handy plötzlich leer ist: Laden Sie es unterwegs an der Sniper 3.3 wieder auf!

Anders herum funktioniert es übrigens auch: Die leere Taschenlampe kann Strom aus dem Handyakku ziehen, wobei sie mit niedriger Helligkeit weiterleuchtet.

Mit einem Finger lässt sich der Lampenkopf butterweich fokussieren: 1000 Lumen erzeugen einen messerscharfen Beam von 205 m.

Die Lichtmodi

Ganze fünf (5!) Einstellungen erfüllen Aufgaben vom nächtlichen Kartenlesen bis zur persönlichen Abwehr:

  • Vier Stunden reicht der Turbo mit 100% Leistung,
  • danach folgen 50% für 7 h,
  • 20% für 10 h
  • und 5% für 50 Stunden.
  • Der Strobe Modus blinkt bis zu 18 Stunden lang.

Beim Einschalten leuchtet die Sniper 3.3 im zuletzt verwendeten Lichtmodus: Die Memoryfunktion spart somit entscheidende Sekunden.

Vorteile

+ Ladestromfluss in beiden Richtungen
+ hohe Leuchtkraft
+ mit Adapter im Pkw aufladbar

Nachteile

– ungeregelte Leuchtkraft

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Abzüge in der B-Note bei allen Mactronic Sniper Taschenlampen

Bei allen 3 vorgestellten Taschenlampen lässt sich der Kopf bewegen, um den Lichtstrahl zu fokussieren oder zu zerstreuen. Diese, auf den ersten Blick clevere Designidee ist gleichzeitig auch einer meiner größten Kritikpunkte an der Sniper Serie.

Ich hätte mir eine Einrastfunktion oder einen Gummiring, wie bei der Haube, die den USB-Eingang schützt, gewünscht. Der Grund dafür ist der, dass nach dem Ein- oder Ausziehen des Lampenkopfes federt dieser in der Regel ein paar Millimeter zurück.

Bewegt man den Lampenkopf und hält diesen für ein paar Sekunden in Position, besteht die Chance, dass der Lampenkopf in der gewünschten Einstellung verharrt.

Das ist kontraintuitiv und trübt etwas den guten Eindruck.

Fazit

Fenix, Olight, Lenser aufgepasst! Mactronic bringt den Markt in Bewegung – die taktischen Taschenlampen unseres polnischen Nachbarn sind eine interessante Alternative zu den etablierten Marken.

Ich sehe gutes Potenzial, dass die Mactronic Sniper 3.1, 3.2 und 3.3 zukünftig eine wichtige Größe im Bereich “Lichtwerkzeuge” wird.

DAS BESTE SURVIVAL TOOL IST DEIN KOPF.

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DHVII

Thank you for taking the time to consider and write your analysis.

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