Beste Wanderstöcke 2017 – Supergau beim Trekking vermeiden

Beste Wanderstöcke testWanderstöcke riefen in mir immer Gedanken an flotte ältere Herren in schmalzigen Heimatfilmen hervor.

Schlimmer geht’s nimmer? Von wegen.

Das Zittern meiner überanstrengten Knie zwingt mich in Kürze zu einer Erholungspause, da meine Freunde und ich eine wirklich anstrengende Route marschiert sind.

Dann nähern sich von hinten Stimmen.

Freundlich grüßend zieht eine Schar ergrauter Wandervögel ans uns vorbei, jeder mit einem Paar Laufstöcken ausgerüstet.

Das Sprichwort “Mit gutem Beispiel vorangehen” trifft hier voll zu – und darum erteilte ich meiner inneren Absage Platzverweis und schaute mich nach einem Wanderstöcke Test um, sowie danach, welche Vorteile mir gute Trailrunning Stöcke bringen.

Das sind nun meine persönlichen Favoriten:

Beste Wanderstöcke – Leki Micro Vario Carbon
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Günstige Wanderstöcke – Terra Hiker
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Die besten Wanderstöcke

1. Empfehlung – Leki Wanderstöcke „Micro Vario Carbon“

Leki Wanderstöcke Test

  • Griffe in Hohlraum Technologie
  • Material: Carbon
  • Gewicht: 444 g beide Stöcke
  • Preis:EUR 129,95

Speedhiking, Trailrunning, Wandern und Trekking: In variablem Gelände zeigt der kurze Leki Faltstock, was er drauf hat. Die sehr stabilen Carbon-Stöcke sind so gut wie unzerbrechlich und entwickeln vor allem bei schneller Bewegung optimalen Schwung.

Der Aufbau

Das geringe Gewicht und nur 39 cm Packmaß der „Micro Vario Carbon“ Herren Wanderstöcke trägt wesentlich zum komfortablen Zustieg bei.

Die Features

Die Leki Trekkingstöcke sind per Speed-Lock von 110 – 130 cm stufenlos verstellbar, dabei bleibt der Micro Vario Carbon sehr steif, was ihn für den Wintereinsatz prädestiniert.

Intuitives Umgreifen und volles Aufstützen erlaubt der lange, kantenlos geschäumte Aergon Thermo Mid-Griff, der mit einer Griffverlängerung sowie mit einer Schlaufe aus atmungsaktivem Material ausgestattet ist.

Schnelle Anpassung der Länge mit Speed-Lock und punktgenauer Einsatz des Stockes mit der Flex Tip Short-Spitze geben auch in schwierigem Gelände sicheren Halt.

Der faltbare Leki Micro Vario Carbon Wanderstock ist auch als Pendant für Damen erhältlich (siehe hier).

Empfehlenswertes Zubehör sind der Gummipuffer für die Stockspitze, Tourenteller mit Gewinde und die Folding Pole Bag Transporttasche, die mit 45 cm auch für alle anderen Faltstöcke passt.

Top

+ stabil und leicht
+ Sicherheitsschlaufe
+ viele Ersatzteile erhältlich

Flop

– Speed-Lock Einstellung kann sich lösen
– Steckhülsen der Segmente haben Spiel

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2. Günstig – Terra Hiker Faltbare Trekkingstöcke

Terra Hiker Trekkingstöcke Test

  • faltbare, höhenverstellbare Stöcke
  • Material: Aluminium
  • Anti-Shock-Dämpfung
  • Gewicht: 280 g pro Stock
  • Preis:EUR 35,99

Die Handelsmarke Terra Hiker hat Ihren Hauptsitz in Shenzhen, China. Sehen Sie daher dem Unternehmen die maschinell erstellte Produktbeschreibung nach.

Beachten Sie den Verkaufspreis, um zu sehen, ob in dem betreffenden Angebot ein oder zwei Wanderstöcke geliefert werden.

Der Aufbau

Die Wanderstöcke, Terra Hiker Faltbare Trekkingstöcke lassen sich mit einem einfachen Faltmechanismus auf 35 cm klein zusammenlegen und platzsparend im Rucksack verstauen. Das überarbeitete Modell ist nun durch die innere PVC ummantelte Schnur vor Abnutzung besser geschützt, noch belastbarer und flexibler als der Vorgänger.

Ein Trekkingstock wiegt 280 g. Große Stoßresistenz verspricht das verwendete 7075 Flugzeug-Aluminium mit der Spitze auf Wolframstahl und ein außen liegender Feststellhebel arretiert den Laufstock sicher.

Die Features

Am oberen Segment sind die Wanderstöcke ausziehbar, womit der Längenunterschied von 105 cm auf 125 cm passend zur Körpergröße einstellbar ist.

Die bequemen Feuchtigkeit absorbierenden EVA-Schaumstoffgriffe bieten auf Trekkingtouren bei jeder Wetterlage guten Grip. Für die andere Lauftechnik beim Nordic Walking eignet sich die Art der Handschlaufen leider nicht.

Top

+ kleines Packmaß
+ Spitze aus Wolframstahl
+ stabil

Flop

– englische Beschreibung
– unscheinbarer Stopp-Knopf
– teils lasche Qualitätskontrolle

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3. Star Rover Trekkingstöcke- robuste Allrounder

Star Rover Trekkingstöcke Test

  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie
  • Material: Aluminium
  • Gewicht: 300 g pro Stock
  • Preis:EUR 39,90

Das österreichische Unternehmen Aterale vertreibt unter der Hausmarke Star Rover gute und günstige Trekkingstöcke sowie weitere Produkte für Fitness und Sport.

Der Aufbau

Die Star Rover Teleskopstöcke für Trekking und Wanderungen kommen in einer praktischen Tasche mit Schultergurt, worin sie sich auf 67 cm zusammengeschoben transportieren lassen.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind zwei Paar aufsteckbaren Straßen-Gummipads und ein Paar Schneeteller. Damit sind Sie für Wanderungen auf hartem und weichem Untergrund bestens gewappnet.

Die aus Duraluminium hergestellten Stöcke sind deutlich härter und schwerer als gewöhnlich verbautes Aluminium.

Die Features

Die Länge der Star Rover Trekkingstöcke können Sie von 115 cm bis 135 cm an der Skalierung einstellen und danach rechts herum drehen, bis die Arretierung mit einem “Klick” einrastet.

Besonders beim bergab laufen entlastet die Dämpfung der Wanderstöcke Vibrationen beim Aufsetzen und entlastet die Gelenke bei jedem Schritt um 5 bis 8 Kilo.

Auf anderen Wegstrecken kann die Funktion auch deaktiviert werden.

Angenehm rutschfesten Halt bieten die ergonomischen, gummierten Griffe. Handschlaufen aus kräftigem, aber softem Gewebe verbessern die Handhabung. Kleiner Minuspunkt: Eine über den Griff verlaufende Fertigungsnaht kann bei empfindlichen Händen drücken oder Blasen erzeugen.

Top

+ Gratis E-Book
+ arrettieren zuverlässig
+ gummierte Griffe

Flop

– Handschlaufen reißen ab
– Plastikgeruch der Griffe
– Nahtstelle an den Griffen

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4. Black Diamond Trekkingstöcke Distance Carbon Z

Black Diamond Trailrunning Stöcke Test

  • austauschbare Tech-Tips aus Gummi
  • Material: Karbonfaser
  • Griffe: EVA-Schaumstoff
  • Gewicht: 255 g pro Paar
  • Preis:EUR 108,87

Seit 1957 dreht sich beim US-amerikanischen Ausrüster Black Diamond alles um Klettern und den Skisport. Auch in weiteren Bereichen, wie bei den Trekking-Stöcken, setzte das Unternehmen neue Maßstäbe, da die kreativen Köpfe im Entwickler-Team selbst aktive Sportler sind.

Der Aufbau

Wenn es auf dem Trail vorrangig um minimales Gewicht und Speed geht, sind die Black Diamond Wander Trekkingstock Distance Carbon Z Wanderstöcke die perfekte Ergänzung für Ultra-Bergläufer und schnelle Nordic-Wanderer. Dank Hightech-Karbonfaser wiegen die Black Diamond Stöcke nur 255 Gramm pro Paar.

Zur Auswahl stehen vier Varianten, die zwecks Erhöhung der Stabilität ohne Auszugmöglichkeit sind:

  • 100 cm Stocklänge: < 154 cm
  • 110 cm Stocklänge: 154 -171 cm
  • 120 cm Stocklänge: 172 – 182 cm
  • 130 cm Stocklänge: + 183 cm

Die richtige Länge der Wanderstöcke richtet sich nach Ihrer Körpergröße und der Aktivität.

Für Walking, Wandern und Rucksacktouren zählt am meisten gute Unterstützung. Wenn Sie zwischen zwei Größen liegen, nehmen Sie in diesem Falle die nächstlängere Ausführung.

Laufen Sie, brauchen Sie Antrieb für den Aufstieg. Hier ist die nächstkürzere Version richtig, wenn Sie in der Zwischengröße liegen.

Die Features

Die ergonomischen Griffe auf EVA-Schaumstoff sind rutschfest und nehmen Feuchtigkeit auf, zusätzlich ist eine kleine Verlängerung verfügbar. Zum leichten Transport sind diese Wanderstöcke faltbar in drei Segmente.

Schnelle Bereitstellung der Stöcke bewirken konische Verbindungsstücke, eine Kevlar-Innenschnur und ein Freigabe-Taster. Durch Ziehen eines Segments rastet der Konus ein versteift die Fuge durch die hörbar einrastende Verriegelung. In gefaltetem Zustand decken flexible Abdeckungen die Innenschnur ab.

Top

+ Schnellverschluss-System
+ klappert nicht
+ ultraleicht und hohe Stabilität

Flop

– Stopperknopf kann rosten
– Teller nicht tauschbar

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5. Teleskop Wanderstöcke LEKI RANGER

Leki Teleskopstöcke Test

  • Leki Classic Verstellsystem
  • Material: Aluminium
  • Gewicht: 600 g
  • Preis:EUR 49,95

Ursprünglich produzierte das 1948 gegründete süddeutsche Unternehmen Leki Schriftzüge aus Holz für Metzgereien und Bäckereien. Der Firmeninhaber Karl Lenhart, begeisterter Skifahrer, war unzufrieden mit den damaligen Skistöcken.
Er nutzte seine Kenntnisse über die Verarbeitung von Compositen und Aluminium aus dem Flugzeugbau zur Entwicklung effizienter Alpinstöcke, womit ab 1970 die Serienproduktion begann.

Der Aufbau

Ein ansprechendes Design unterstreicht dezent die hochwertige Fertigung der Teleskop Wanderstöcke(Paar) LEKI RANGER/Aktionsmodell. Hervorragende Stabilität, allerdings auch 600 g Gewicht, ergeben 18/16/14 mm dicke Rohre aus hochfestem Aluminium HTS6.0, die in Hartmetall-Flexspitzen enden. Wo Karbonstöcke bei Belastung abbrechen, verbiegen die Leki Wanderstöcke höchstens.

Mit 72 cm sind die Stöcke zusammengeschoben aufgrund des dreistufigen Dämpfsystems nicht ganz so kurz wie die Mitbewerber. Unbezahlbare Vorteile jedoch bietet der bis 140 cm stufenlose Teleskopauszug beim Auf- und Abstieg unbezahlbare Vorteile.

Die Features

Das integrierte Anti-Shock-System bremst beim Bergablaufen, es schont Schultergelenke und Ellbogen. Durch Drehen und Drücken lässt es sich auch leicht deaktivieren.

Als sehr angenehm empfinden Wanderer die ergonomischen Korkgriffe, die sowohl Handschweiß aufnehmen als auch stoßdämpfend wirken. Verstellbare, bequeme Handschlaufen komplettieren die Handhabung.

Separat erhältliche Gummikappen über den Spitzen erhöhen die Rutschsicherheit auf Straßenbelägen und beseitigen das geräuschvolle Aufsetzen der Leki Stöcke.

Top

+ liegen gut in der Hand
+ stabiles Einsteigermodell
+ schickes Design

Flop

– Anti-Shock-Federn klappern
– laut auf Asphalt
– schwer

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5. Attrac Trekkingstöcke Climber

Attrac Nordic Walking Stöcke Test

  • inklusive 6 Paar Füße
  • Material: Aluminium
  • Gewicht: 270 g pro Stock
  • Preis:Hier auf Amazon.de

Das süddeutsche Unternehmen Attrac verkauft nicht einfach Trekkingstöcke und Zubehör: Ein Besuch auf der Homepage stellt Nordic Walking und Trekking als ganzheitliche Sportarten vor.

Hier lesen Sie nicht nur umfassende Tipps zur Auswahl der geeigneten Produkte, sondern auch Infos über Lauftechniken, richtige Ernährung und Kleidung.

Der Aufbau

Die jeweils 270 g schweren Attrac Climber Wanderstöcke aus robustem Aluminium lassen sich mit Teleskoptechnik stufenlos von 67 cm auf 136 cm verlängern. Mit einer Drehung stellen Sie die benötigte Höhe schnell ein.

Angenehme ergonomische Korkgriffe mit Verlängerungen aus verdichtetem Schaumstoff geben mit einstallbaren Handschlaufen kleinen und großen Händen sicheren Halt.

Die Features

Eine zuschaltbare Dämpfung der Antishock-Wanderstöcke ermöglicht kräftesparendes Laufen in schwierigem Gelände. Hohe Benutzerfreundlichkeit bieten sechs Paar verschiedene Füße, womit Anfänger und Fortgeschrittene vom Mittelgebirge bis zur Alpinroute optimal ausgerüstet sind.

Die Fitness-App zeigt Ihnen die richtige Lauftechnik, um von vorneherein aus Überlastung entstandene Beeinträchtigungen wie Muskelkater und Gelenkschmerzen zu vermeiden. Der Guide liegt nicht der Lieferung bei, sondern Sie können sich auf der Homepage als Nutzer registrieren. [http://www.nordicwalking.de/my-app.html]

Top

+ stufenlos verstellbar
+ ergonomische Korkgriffe
+ sechs Paar Füße

Flop

– ungeeignete Schlaufen für Nordic Walking
– dicke Griffe
– Füße bleiben im Boden stecken

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Wer macht das Rennen beim Teleskop Wanderstöcke Vergleich?

Eine perfekte Kombination aus qualitativem Carbon-Faltstock und Teleskopstock wird unser Vergleichssieger, auch wegen erhältlicher Zubehörteile und der hohen Funktionalität: mein Favorit ist der Leki Micro Vario Carbon Wanderstock.

Der Preis-Leistungs-Sieger ist keinesfalls das Modell mit dem billigsten Verkaufspreis, sondern das mit dem größten Gegenwert fürs Geld. So gesehen legt die verbesserte Ausführung der faltbaren Laufstöcke von Terra Hiking eine gute Performance hin.

Beste Wanderstöcke – Leki Micro Vario Carbon
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Bei einem ausdauernden Nordic Walking Stöcke Test punkten gute Wanderstöcke in der Regel durch leichtes Gewicht, einfache und schnelle Einstellung sowie hohe Belastbarkeit. Ein guter Laufstock für anspruchsvolle Routen ist unbestritten der Leki Carbon Titanium.

Die im Spezialverfahren gehärteten Stöcke bieten bei nur 219 g Gewicht enorme 140 kg Haltekraft und optimales Schwungverhalten. Anti-Shock-System, blitzschnelle Speed-Lock-Längeneinstellung und der verlängerte Thermo Long-Griff sind nur einige Merkmale dieser hervorragenden High-End Carbon Wanderstöcke.

Welche Wanderstöcke gibt es?

Noch bevor die Menschen in frühester Vorzeit an Sport dachten, kannte man schon Wanderstecken, um schwere Lasten auf dem Rücken leichter zu transportieren und das Gleichgewicht zu stabilisieren.

Die verschiedenen Wandersportarten mit unterstützenden Stöcken haben sich ursprünglich aus dem Skilanglauf entwickelt. Entscheiden Sie sich im Vorfeld, welche Art Laufsport Sie ausüben wollen, denn Trekkingstöcke und Nordic Walking Stöcke unterscheiden sich grundlegend.

1. Nordic Walking Stöcke

Die meisten Modelle besitzen Fixlänge, da der Walker sich hauptsächlich in eher flachem Gelände bewegt. Der Schaft besteht aus leichter Karbon-Glasfaser, Karbon oder Aluminium mit schmal geformtem Griff.

Wanderstöcke für übergewichtige Personen sollten aus Karbonfasern bestehen, da dieses Material deutlich besser Vibrationen dämpft als Aluminium, allerdings auch teurer ist. Achten Sie auch auf eine auswechselbare Wanderstock Spitze aus Wolfrahmstahl, die sich nicht so schnell Abnutzen wie Aluspitzen.

Das wichtigste Merkmal ist eine Handschuh ähnliche Schlaufe mit Daumenloch, die die Hand fest umschließt. Ergonomische Korkgriffe und fühlen sich auch im Regen angenehm an, günstige Wanderstöcke sind entweder mit Griffen aus Korkimitat oder gehärtetem Schaum ausgestattet.

Wenn Sie Wanderstöcke kaufen, achten Sie auf Zubehör. Wichtig sind abgeschrägte, profilierte Gummikappen, die den sonst harten Aufschlag und den Geräuschpegel auf harten oder asphaltierten Wegen reduziert. In weichem Wiesenboden verschafft die blanke Spitze durch tiefes Eindrücken festen Halt.

2. Trekkingstöcke

Wanderer mit schwerem Rucksack benötigen robuste Trekkingstöcke mit dicken Griffen, die das Verletzungsrisiko durch Ausrutschen und Umknicken minimieren. Das Gesamtgewicht liegt höher als bei Nordic Walking Stöcken.

Mithilfe von Markierungen am Schaft lassen sich ausziehbare Walking Stöcke richtig einstellen. Hier umschließen die breiten Schlaufen locker das Handgelenk, womit Sie die Belastung in unwegsamem Gelände “hereinhängen” können.

Die meist dreiteiligen Trekkingstöcke lassen sich zerlegt gut in den zugehörigen Taschen oder seitlich am Rucksack transportieren.

3. Wanderstöcke

Ein guter Wanderstock dient auf schmalen Pfaden und bei starken Höhenunterschieden als Stütze beim Aufstieg und als “Bremse” beim Abstieg.

Beim Laufen wird er durchgehend festgehalten und mit einer einfachen Schlaufe am Handgelenk gesichert.

Die Wanderstock Spitze ist flach und abgerundet, um auf anspruchsvollen Passagen hohe Stabilität und Sicherheit beim Abstützen mit vollem Gewicht zu gewährleisten.

Wanderstöcke werden oft einzeln benutzt, Nordic Walking Stöcke hingegen finden immer paarweise Anwendung.

4. Pilgerstäbe und Hirtenstöcke, traditionelle Wanderstöcke aus Holz

Bevor das Unternehmen Leki 1974 den ersten Teleskopstock vorstellte, wurde der Wanderstock aus einem Stück Holz gefertigt oder einfach ein passend gewachsener Ast zur Gehhilfe umfunktioniert. Ab den 1990er Jahren haben sich zwar Metallstöcke durchgesetzt, doch einige wenige Handwerksbetriebe bedienen weiterhin die Nachfrage nach dem handgefertigten Bergstock.

Den Pilgerstab bevorzugen naturverbundene Menschen, um beispielsweise auf dem Jakobsweg innere Ruhe zu finden. Als echtes Naturprodukt ist jeder Wanderstock ein Unikat.

Pilgerstäbe sind 140 cm bis 150 cm lang, ein Hirtenstock kann bis 170 cm ausfallen. Eine lose Handschlaufe und Metallspitzen erhöhen den Tragekomfort.

Wanderstöcke mit Dämpfung

Besonders beim Bergabgehen kommt es zu starker Stauchung der Knie, der Arme und der Handgelenke. Hochwertige Wanderstöcke gleichen diese Belastungen mit integrierten Dämpfungen aus.

Lesenswert: Alpenüberquerung zu Fuß – Das müssen Sie beachten

Je nach Modell erfolgt die Stoßdämpfung entweder mit einer Stahlfeder oder einer Luftdruckfeder.

Anderes System, gleiches Ergebnis? Nicht ganz.

  1. Die Luftdruckfederung können Sie stufenlos auf die aktuellen Anforderungen einstellen.
  2. Eine Stahlfeder erfüllt ihre Aufgabe ebenso, jedoch nicht so gleichmäßig: Bei steigendem Druck wird die Federung immer härter.

Um Ihre Kräfte beim anstrengenden Bergaufstieg zu schonen, können Sie bei den meisten Wanderstöcken mit einem Handgriff die Dämpfung deaktivieren.

Wanderstöcke aus Carbon oder Aluminium – Was geht besser?

Laufstöcke aus Aluminium sind deutlich preiswerter als die relativ junge Carbon-Konkurrenz. Die neuesten, noch vereinzelten Produkte werden inzwischen aus Glasfaser-Carbon-Mix angeboten, die mit noch besseren Materialeigenschaften beworben werden.

Eigenschaften von Carbon-Wanderstöcken

Das Faser-Kunststoff-Verbundmaterial wird kurz als CFK (Carbonfaser verstärkter Kunststoff) bezeichnet. Dieser Werkstoff ist so stark wie Stahl, wiegt allerdings nur 20% wie das Metall.

Die Verwendung von Carbon beruht auf seiner außerordentlich hohen Flexibilität, die für Wanderstöcke in Dämpfung umgesetzt wird.

Merkmale von Aluminium-Laufstöcken

Grundsätzlich sind Alu-Stöcke nicht minderwertiger oder unsicherer. Ganz im Gegenteil, gut verarbeitete Modelle führen weiterhin Bestsellerlisten an und erhalten gute Noten beim Warentest.

Werden die Alustöcke jedoch bei intensivem Gebrauch über längere Zeit Nässe ausgesetzt, kann sich Korrosion bilden. Daher sollten Sie nach der Tour anhaftende Feuchtigkeit innen und außen gleich abwischen, um die Lebensdauer zu verlängern.

Beide Materialien weisen ungefähr die gleiche Steifheit auf, doch Karbonstöcke sind etwa 250 g leichter als Alu und minimal verwindungssteifer. Dieser Gewichtsvorteil ist unbestritten ein Vorteil auf langen Touren mit Gepäck.

Beide Stöcke entlasten den Wanderer besonders beim Abstieg zuverlässig, doch einen gravierenden Unterschied gibt es:

Im Falle eines Falles

Rutschen Sie auf Geröll aus und belasten mit vollem Gewicht die Stöcke oder bleiben Sie mit der Spitze in einer Steinritze hängen, wird sich der Aluminiumstock verbiegen. Mit einer Hebelbewegung ist der Schaden schnell repariert und Sie können die Wanderung fortsetzen.

Der Karbonstock hingegen bricht komplett durch, wobei messerscharfe Splitter entstehen, an denen Sie sich böse verletzen können.

Im Endeffekt bewähren sich beide Materialien, doch vertrauen Sie niemals bedingungslos dem Material.

Für gelegentliche leichte Strecken erfüllt durchaus ein günstiger Wanderstock vom Discounter seinen Zweck. Auf anspruchsvollen Trails durch unberührte Natur sowie regelmäßigem Einsatz empfehlen sich hochwertige Marken-Stöcke.

Der Griff eines Wanderstocks

Leki Wanderstöcke, Griff aus KorkEin guter Wanderstock liegt optimal in der Hand. Da der Griff sozusagen die Schnittstelle zwischen Ihnen und dem Material darstellt, sollten Sie bei der Auswahl neuer Laufstöcke besonderen Wert auf die Beschaffenheit der Griffschalen und der Handschlaufen legen.

Die meisten Stockpaare sind gleich geformt, doch bei einigen Fabrikaten sind die Griffe für die rechte und die linke Hand anatomisch angepasst. Eine Markierung auf dem Stock erleichtert die richtige Zuordnung, da bei einer Verwechslung die ergonomischen Griffe unangenehm drücken.

Das Griffmaterial

Kork und Schaumstoff sind die gängigen Griffmaterialien, manchmal auch Neopren. Das Naturmaterial Kork besitzt eine angenehme Haptik, es nimmt Handschweiß auf und zeichnet sich durch hervorragende Dämpfung der Wanderstöcke aus.

Auch EVA-Schaumstoff fühlt sich angenehm an und nimmt Feuchtigkeit auf. Beide Griffe empfinden Wanderer auch bei Kälte und Nässe als rutschfest und Temperatur isolierend.

Wanderstock-Teller gegen Einsinken

Gezahnte, kleinere Trekking-Teller und größere für Schnee und aufgeweichte Böden liefert fast jeder Hersteller dazu. Die Aufsätze werden oberhalb der Spitzen montiert, um den Halt zu erhöhen und das Einsinken zu begrenzen. Je nach Jahreszeit können Sie unterschiedliche Teller montieren.

Das Abbauen ist bei den meisten Stöcken unkompliziert. Das muss auch so sein, denn auf Steinen oder ebenen Wegen stören die Aufsätze mehr als sie nützen. Trotzdem dürfen sich die Teller nicht unkontrolliert lockern oder abfallen.

Warum müssen Teller sich drehen?

Anmontiert müssen sich die Teller nach beiden Seiten frei bewegen lassen. Sitzen sie fest, überträgt sich die Drehbewegung des Wanderstocks beim Laufen auf die unteren Stocksegmente, die sich dadurch lockern und zum Sicherheitsrisiko werden.

Das war Spitze!

Ob die Bergstockspitze von guter oder weniger guter Qualität ist, merken Sie spätestens an den Abnutzungserscheinungen, wenn Sie häufig über Felsen oder Eis gelaufen sind.

Eine gute Spitze besitzt einen Hartmetallkern, der sich kaum abnutzt und spitz bleibt, sodass Sie auch auf schwierigem Untergrund immer festen Halt finden oder lockeres Erdreich vor dem nächsten Schritt zuerst sondieren.

Die richtige Länge für Wanderstöcke berechnen

Genau wie Schuhe und Jacke muss alles passen: Es gibt eine Faustregel, mit der Sie für Nordic Walking Stöcke und Trekkingstöcke die richtige Länge berechnen können:

Körpergröße in cm x 0,66 = Stocklänge

Somit ergeben sich bei einer 178 cm großen Person etwa 117 cm Stocklänge.

Wenn Sie auf die Schnelle unterschiedliche Stöcke ausprobieren, können Sie eine einfache Regel anwenden:

  1. Stellen Sie den Trekkingstock senkrecht vor sich auf den Boden und halten ihn am Griff.
  2. Bilden nun ihr Unterarm zum Oberarm einen rechten Winkel, hat der Stock die richtige Länge für Sie.

Wie wird der Wanderstock eingestellt?

Die Länge stellen Sie mit einem Dreh- oder Klemmsystem ein.

Außen liegende Klemmen können Sie sogar mit Handschuhen einfach lösen, den Schaft verschieben und dann wieder schließen. Auch bei Kälte hält das Außenklemmsystem bombenfest. Ein kleiner Nachteil ist, dass diese Stöcke etwas sperriger und schwerer sind als solche mit Innensystem.

Bei der Drehvariante betätigen Sie das innen liegende Klemmsystem über ein dafür vorgesehenes Gewinde. Das kleine Packmaß lässt sich bequem im oder am Rucksack verstauen. Hier ist der Nachteil ein schnellerer Verschleiß. Die Rohre halten nicht mehr und sinken bei Belastung zusammen.

Beide Methoden funktionieren unterwegs schnell und zuverlässig. Bewährte Außenklemmsysteme sind Speed Lock und FlickLock.

Wanderstöcke Test gelesen, aber kann man einen Wanderstock selber machen?

Sie haben zwar gerade den aktuellen Komperdell Wanderstöcke Test gelesen, doch könnte Ihr Outdoormesser eine sinnvollere Aufgabe haben, als einen Wanderstab selber zu machen?

Klar, dass das Stück mehr als ein Zahnstocher aushalten soll, daher überfliegen wir kurz die wichtigsten Punkte zum Selbstbau.

1. Gerade gewachsenes Holz suchen. Suchen Sie sich ein möglichst gerade gewachsenes Stück Holz von etwa 5 cm Duchmesser und schneiden es etwa auf 140 cm bis 160 cm Länge zu.

2. Geeignetes Holz für einen Wanderstock. Es eignet sich junges, aber nicht mehr lebendes Holz einheimischer Baumarten:

  • Kastanie,
  • Haselnuss,
  • Fichte,
  • Kirsche,
  • Erle,
  • Espe,
  • Ahorn

Lassen Sie Stöcke mit Wurmlöchern liegen. Die Holzstruktur ist geschwächt oder Sie schleppen unerwünschte Bewohner ins Zelt.

3. Die Rinde entfernen. Nachdem Sie das helle Holz sauber abgeschält haben, muss es trocknen. Das dauert je nach Holzart und äußerlichen Bedingungen zwei bis vier Wochen.

4. Das wird ein Bumerang! Damit sich durch zu schnelles Trocknen das Holz nicht verzieht, fixieren Sie es mit Kabelbindern oder Schnur an der Zeltstange oder zu Hause auf einem geraden Brett und drehen es regelmäßig um die eigene Achse.

5. Das Finish. Aus Wurzelholz entsteht ein individueller Knauf. Natürlich können Sie Ihre Initialen oder dekorative Ornamente am Griffbereich einschnitzen, die den Halt erhöhen.

Rauen Sie mit feinem Sandpapier die Oberfläche auf und tragen Beize nach Anweisung auf. Alternativ können Sie den Stock mit Klarlack versiegeln.

Besorgen Sie aus einem Sanitätshaus Gummikappen, um die Stockspitze zu schützen oder bestellen Bergstockspitzen aus Metall.

Falls Sie kein Loch für eine Handschlaufe gebohrt hatten, können Sie dem oberen Ende mit umgewickelter Schnur oder Lederbändern Grip geben. Einfacher geht es mit aufklebbarem Griffband.

Teleskopstöcke oder Fixlängenstöcke?

Wenn Sie Wanderstöcke kaufen möchten, sollten Sie sich informieren, wann sich Teleskopstöcke oder Fixlängenstöcke besser eignen.

Der Fixlängenstock eignet sich eher fürs Nordic Walking im Flachland, da das Aufsetzen vibrationsarm ist und die Gelenke schont.

Teleskopstöcke sind gute Wanderstöcke für Berge und schwieriges Gelände, da sie durch verlängerten Teleskopauszug beim Abstieg und verkürzte Länge beim Aufstieg aufrechte Körperhaltung ermöglichen.

Die Wanderstöcke richtig benutzen

Bevor Sie zum ersten Mal zum Nordic Walking aufbrechen, sollten Sie die richtige Lauftechnik erlernen.

Die richtige Stocklänge ist mit etwa 90° angewinkelten Armen eingestellt. Bergauf verkürzen Sie die Stocklänge, bergab verlängern Sie entsprechend dem Gefälle.

Führen Sie die Hand von unten durch die Handschlaufe, die sich straff über den Handrücken legt und die Belastung aufnimmt. Die Finger liegen nur lose am Griff.

Der Stockeinsatz im Gelände

Auf ebenem Untergrund begleitet diagonaler Stockeinsatz den natürlichen Bewegungsablauf. Doppelstockeinsatz wenden Sie in bergiger Umgebung an:

  • Beim Aufstieg beugen Sie sich nach vorn und stützen sich aktiv auf, um vor allem mit schwerem Rucksack die Beine und den Oberkörper zu entlasten.
  • Bergab nutzen Sie nur alle zwei bis drei Schritte die Doppelstocktechnik und stützen sich ebenfalls nach vorn gebeugt ab.

Bewegen Sie sich abwechselnd in Diagonal- und Doppelstocktechnik, um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen.

Pflege der Wanderstöcke

Stöcke mit ausgefeilter Technik benötigen schon etwas Pflege, um die Lebensdauer zu verlängern. Abgenutzte Komponenten wie Teller und Spitzen sollten ausgetauscht werden. Die Handschlaufe wird mit etwas Seifenlaufe gewaschen wie neu.

Damit Sie sich auf das Verstell- und Dämpfungssystem verlassen können, sollte beides fettfrei sein. Ziehen Sie ab und zu die Segmente auseinander und entfernen mit einer Taschenmesserspitze oder Ähnlichem Ablagerungen aus dem Gewinde der Schraube.

Wie kommt da Fett herein?

Sie hinterlassen bei jeder Berührung einen Fettfilm von Ihrer Handcreme oder dem Sonnenschutz auf der Oberfläche. Beim Zusammenschieben des Stocks kriecht das Fett ins Innere und setzt sich an den Wandungen und der Mutter ab.

Da die nötige Reibung somit weg ist, rutscht die Längeneinstellung bei Belastung ab. Zur Reinigung innen sind ein kleines Mikrofasertuch und eine Flaschenbürste ideal.

Nerviges Klackern beseitigen

Ziehen Sie das untere, spitz zulaufende Segment bis kurz vor die Stopp-Markierung heraus. Dadurch kann sich das einsteckende dicke Ende weniger im mittleren Rohrsegment bewegen, womit die Geräuschquelle ausgeschaltet ist.

Zudem verringert sich die Gefahr, dass das Gewinde im unteren Segment abbricht, da es der größten Belastung ausgesetzt ist. Schieben Sie dann das mittlere Segment weit ins obere Teil hinein, um maximale Steifigkeit zu erzielen.

Trocknen Sie nasse Teleskopstöcke vor dem Zusammenschieben immer ab, um Korrosion zu vermeiden.

Wanderstöcke reparieren

Regelmäßige Wartung erhält die Zuverlässigkeit der Stöcke für lange Zeit. Andere Schäden an den Stöcken erfordern allerdings eine Reparatur. Original Ersatzteile stellen alle Markenfirmen bereit.

Einige häufige Reparaturen betreffen:

  • verbogener Stock: das Segment muss ausgetauscht werden
  • Austausch der beschädigten Handschlaufe
  • fehlende Teller: Neu montieren und je nach System sorgfältig aufpressen, anschrauben oder wie bei Komperdell den Bajonettverschluss exakt einpassen und verriegeln.
  • abgebrochenes Gewinde neu einpressen oder einkleben
  • mitdrehende Mechanik mit Sekundenkleber fixieren
  • im Stock verbliebener Stempel: Stecken Sie das Element so tief wie möglich ein. Drehen Sie es dabei rechts herum, damit das Gewinde den Stempel zu fassen bekommt.
  • Austausch abgewetzter Spitzen: Die meisten Tipps sind fest eingesteckt. Diese können Sie am besten herausziehen, indem Sie den Stock in einen Schraubstock spannen und unter leichtem Drehen die alte Spitze mit einer Kombizange herausziehen. Passen Sie dabei auf, das Rohrelement nicht einzudrücken.

Stöcke von guter Qualität erkennen Sie an dem Prüfsiegel des TÜV Süd sowie dem GS-Zeichen.

Für wen eignen sich Wanderstöcke?

Wanderstöcke kann jeder benutzen und Wandern ist generell sehr gesund. Die medizinische Kommission der Union Internationale des Associations d’Alpinisme (UIAA) gibt dazu folgende Empfehlung:

  • ältere Nutzer erfahren einen größeren Bewegungsradius.
  • übergewichtige Menschen werden zu mehr Bewegung motiviert
  • Entlastung bei Gelenkverschleiß und Rückenleiden
  • aufrechteres Gehen beim Tragen schwerer Lasten (Rucksack, Babytragesystem)
  • bei Dunkelheit, Nässe und Schnee

Haben Wanderstöcke auch Nachteile?

  • Zu häufiger Einsatz stört den Gleichgewichtssinn
  • Hinderlich an engen Stellen
  • Anpassung der Muskeln und Bänder an Belastungen fällt weg
  • Überlastung der Knie durch zu große Schritte beim Bergablaufen
  • Bei Stürzen können befestigte Stöcke Handgelenkbrüche verursachen

Weitere Anwendungsbereiche für Wanderstöcke

Neben ihrem Hauptzweck, die Kräfte beim Wandern zu schonen, erfüllen Wanderstöcke noch ganz andere, praktische Funktionen.

  • Beim Ultraleicht-Trekking ist es üblich, die Laufstöcke als Zeltstange für einen Unterstand (Tarp) einzusetzen.
  • Falls ein Unfall passiert ist, können Sie mit einem Laufstock gebrochene Gliedmaßen schienen oder aus zwei Stöcken eine Tragebrücke bilden.

Ziemlich neu auf dem Markt sind Trekkingstöcke, deren abschraubbarer Knauf ein 24″-Standardgewinde mit Fixierungsrad enthält, dass Sie als Fotostativ verwenden können.

Und natürlich das auch:

Wenn Ihnen in einer einsamen Gegend unangenehme Zeitgenossen zu nahe treten sollten, eignen sich die Walkingstöcke zur wirkungsvollen Selbstverteidigung. Diese Tatsache hat auch im folgenden Abschnitt Bewandtnis.

Ab in den Urlaub!

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Trekkingstöcke kleines Packmass aufweisen und möglichst eine Tragetasche dazu gehört. In Bus und Bahn bleiben Sie damit nicht so leicht hängen oder verletzen gar einen Mitreisenden.

Dürfen Wanderstöcke im Flugzeug als Handgepäck mitgenommen werden?

Nein, das ist verboten und gilt auch für zusammengeschobene Teleskopstöcke. Die Beförderungsrichtlinien besagen, dass Wanderstöcke aufgrund Ihrer Form als Schlagwaffen eingesetzt werden können und somit als gefährliche Gegenstände eingestuft werden.

Verstauen Sie daher Ihre Stöcke mitten im Gepäck und polstern die Längen mit Kleidungsstücken und die Spitzen mit Gummikappen oder kurzen Schlauchstücken gut ab, damit nichts verbogen oder beschädigt wird.

Fazit

Lange Strecken zu wandern verlangt dem Körper einiges ab. Während so einer Dauerbelastung, oft noch mit Gepäck auf dem Rücken, sind Wanderstöcke eine feine Sache: Sie unterstützen den Vortrieb bergauf, entlasten beim Abstieg und geben Halt beim Überqueren kleiner Bäche.

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Ob Sie sich für ein robustes Aluminium-Modell oder ein ultraleichtes Paar Karbonstöcke entscheiden, ist Geschmackssache. In jedem Fall erleben Sie das Laufen völlig neu und tun nebenbei Gutes für Ihre Gesundheit, was vor allem in einer Wandergruppe viel Spaß bringt.

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