Welcher Stoff ist der Beste für eine Outdoorhose? Natur- vs Kunstfaser

Welcher Stoff ist der Beste für eine Outdoorhose

Eine neue Outdoorhose muss her, aber die Auswahl ist bekanntlich riesig. Geht es Ihnen auch so, dass Sie nie genau wissen, welcher Stoff der beste für eine Outdoorhose ist? Welche Hose hält Regen ab, ist gleichzeitig atmungsaktiv und im besten Fall sogar nachhaltig?

Ich zeige Ihnen, was momentan auf dem Outdoormarkt angesagt ist, damit Sie Ihre nächste Wanderung mit der richtigen Hose umso mehr genießen können.


Beliebte Outdoorhosen:

Welcher Stoff für eine Outdoorhose von Maier Sports

Maier Sports Lulaka Outdoorhose

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Welcher Stoff ist der Beste für eine Outdoorhose - g 1000

 Fjällräven Barents Pro Outdoorhose

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Stoffe, die besonders geeignet für Ihre Outdoorhose sind

Nachhaltige Naturfaser

G-1000 Material von Fjällräven – Der beste Stoff für eine Outdoorhose?

Eine Outdoorhose rein aus Naturfasern wäre nicht sonderlich praktisch:

  • Bei Regen würde sie nass und schwer werden.
  • Sie trocknet nur sehr langsam und führt zu frühzeitiger Auskühlung.

Deshalb wurden bei den meisten Stoffen, wie auch bei dem g-1000 von Fjällräven, zusätzlich Synthetikfasern beigemischt.

Es setzt sich aus 35 % Baumwolle und 65 % Polyester zusammen.

Dadurch wird es ausgesprochen langlebig und robust. Wind- und Wasser werden abgehalten, doch die Atmungsaktivität bleibt stets erhalten.

Um diese Eigenschaften zu verstärken ist es mit Greenland Wax imprägniert, welches das g-1000 noch wasserabweisender und winddichter macht:


Greenland Wax

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Obendrein schützen gute Outdoorhosen mit diesem Stoff vor Mückenstichen sowie schädlichen UVA und UVB Strahlen. Auch bei langer Sonneneinstrahlung auf die Beine kommt es zu keinem Sonnenbrand.

Ein weiterer Pluspunkt:

Dieses Material ist nachhaltig. Es besteht aus Polyester, das recycelt wurde, und biologisch angebauter Baumwolle.

Ist Robuste Kunstfaser der beste Stoff für eine Outdoorhose?

Cordura

Bei Cordura handelt es sich um ein Polyamid, dessen Ursprung ein Nylonstoff darstellt. Dieser wird so texturiert, dass eine angeraute Struktur entsteht, wie sie in ähnlicher Form bei (Baum-) Wolle vorkommt.

Cordura zeichnet sich vor allem durch seine hohe Reiß- und Abriebfestigkeit aus, weshalb es gerne bei Outdoorhosen verwendet wird. Das Material kann über lange Zeit auch unter extremen Bedingungen belastet werden, ohne Verschleiß davon zu tragen:

Sie kennen Cordura sicherlich auch als Knieaufnäher auf Arbeitshosen.

Zusätzlich ist es aufgrund seiner Nylon-Basis schnelltrocknend und wasserabweisend, was ebenfalls perfekt für eine Hose ist, die draußen in der Natur eingesetzt wird.

Softshell

Bei Outdoorhosen aus Softshell lässt sich die Zusammensetzung meist nicht genau deuten. Das kommt immer darauf an, welche Zwecke das Kleidungsstück jeweils erfüllen muss.

Allgemein handelt es sich bei Softshell aber um mehrere Membranschichten, die fest miteinander verbunden sind. Diese werden in der Regel aus künstlichen Fasern, wie Polyamid, Polyester oder Polypropylen hergestellt.

  • Dabei ist die äußere Schicht widerstandsfähig und abriebfest. Außerdem wehrt sie Wind und Wasser ab.
  • Die Innenschicht hingegen ist überaus weich, damit Sie einen hohen Tragekomfort mit dieser Hose erleben können. Sie isoliert Ihre Körperwärme und hält Sie somit auch zum Beispiel während einer Skitour ausreichend warm. Zugleich ist sie luft- und wasserdampfdurchlässig, um den Schweiß, der auf Ihrer Haut gebildet wird, nach außen zu transportieren.
Für niedrige Temperaturen und trockenes Wetter ist die Softshell besonders empfehlenswert. Zwar können Sie in ihr einen leichten Regenschauer problemlos überstehen, sie ist jedoch niemals 100 % wasserdicht.

Dafür ist sie dank Ihres Stoffes umso dehnbarer und macht auch bei schwierigeren Wanderungen jede Bewegung mit, ohne zu reißen.

Hardshell

Hardshell Wanderhosen (auch unter dem Namen Regenhosen bekannt) verfügen ebenfalls über mehrere Schichten, für die die Kunststofffasern Polyester oder Polyamid verwendet werden.

Der Unterschied besteht jedoch darin, dass sie komplett wind- und wasserdicht und auch bei starkem Regen einsetzbar sind.

Dadurch, dass zu 100 % kein Wasser hindurch kommt, kann eine Outdoorhose aus Hardshell nicht so atmungsaktiv wie zum Beispiel eine aus Softshell sein.

Infolgedessen kommt es auf langen Wanderungen im Regen durchaus auch zu Hitzestau und übermäßigem Schwitzen unter dem Material.

Obendrein ist der Hardshell Stoff robust, langlebig und äußerst leicht. Das geringe Gewicht ist ideal, wenn die Hose lange Zeit im Rucksack getragen werden muss, bevor es tatsächlich zu regnen beginnt.

Fazit – Welcher Stoff ist der beste für eine Outdoorhose

Für welchen Stoff Sie sich bei der neuen Outdoorhose letztendlich entscheiden, hängt ganz von Ihren Bedürfnissen ab. Sind Sie überwiegend in regenreichen Gebieten unterwegs, sollte es eine Outdoorhose aus Hardshell sein. Für alle anderen Bereiche werden das g-1000 und das Softshell Material vollkommen genügen.

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