Spektiv Vergleich 2017 – Vogelbeobachtung, Jagd und Mehr

Spektiv Test und Vergleich (Jan. 2017) - Vogelbeobachtung, Jagd und MehrOb es um Einschüsse in Zielscheiben geht, einen seltenen Vogel bei der Brut oder einen galaktischen Sternenhaufen: Wo Ihr Nachbar mit dem riesigen Feldstecher nur bedauernd die Schultern hochzieht, erblicken Sie durch Ihr kompaktes Spektiv winzige Details in weiter Ferne.

Spektive sind nicht alle gleich. So stellt ein Sportschütze andere Anforderungen als ein Jäger, ein Vogelkundler oder ein Hobby-Astronom. Oder möchten Sie Spektiv Fotografie zu Ihrem neuen Hobby machen?

Unterschiedliche optische Eigenschaften und die Bauart lassen das Spektiv für den einen Zweck hervorragend aussehen, im anderen Fall ist das gleiche Gerät schlichtweg ungeeignet.

Informieren Sie sich daher in unseren Vergleich, welches Fabrikat für Ihren Zweck das richtige ist. Im anschließenden Ratgeber erfahren Sie von A – Z alles über Fachbegriffe, damit Sie Ihr neues Beobachtungs-Fernrohr optimal nutzen können.

1. Vergleichssieger – Nikon Spektiv (Fieldscope) ED 50

nikon spektiv ED 50

  • Abmessungen: 71 x 98 x 207 mm
  • Gewicht: 470 g
  • Stativ: ohne
  • Vergrößerung: 13x – 40x
  • Frontlinse Durchmesser: 50 mm
  • Blickfeld: 52 m auf 1000 m
  • Nahbereich: ca. 3 m
  • Dämmerungszahl: abhängig vom Okular
  • Vergütung: Mehrschichtvergütung
  • Druckwasserdicht: 1 m bis 5 Minuten

Das Nikon ED 50 ist ein gutes Spektiv für Naturbeobachter. Es lässt sich leicht transportieren und beweist dank hoher Auflösung bei der Dauerbeobachtung von Vögeln und anderen Tieren farbechte und gestochen scharfe Bildqualität.

Der Korpus

Der Schrägeinblick im 45°-Winkel verkürzt die Gesamtlänge des Geräts im Vergleich zu einem gerade gebauten Korpus. Damit erübrigt sich erneutes Justieren, falls unterschiedlich große Menschen einer Beobachtungsgruppe abwechselnd durch das Spektiv schauen möchten.

Der Schrägeinblick erfordert zudem nur ein Tisch-Stativ mit kurzen Beinen, das allerdings separat dazu gekauft werden muss. Handhaltung ist natürlich möglich, doch verwackelte Bilder sind kein Genuss.

Die Optik

Ein Okular ist beim Kauf des Nikon Spektivs nicht enthalten, da momentan neun verschiedene Typen mit und ohne Zoom kompatibel sind. Zum Einstieg können Sie das 13 – 14x / 20 – 60x / 25 – 75x MC II Okular erwerben. Die Naheinstellung reicht bis 2,5 Meter heran.

Das 50 mm weite Okular bietet eine brillante Farbwiedergabe und ein deutliches Bild, da es aus ED-Glas (Extra – low Dispersion) besteht. Dadurch wird eine verzerrte Darstellung der Objekte minimiert (chromatische Aberration). Der mit Stickstoff gefüllte Korpus verhindert zudem ein Beschlagen und mehrschichtvergütete Linsen hellen die Abbildung deutlich auf.

Ein Regenschauer macht dem Nikon Spektiv nichts aus, da es mit einem O-Ring wasserdicht verarbeitet ist. Der Hersteller macht die Angabe 1 Meter bis zu 5 Minuten lang.

Top

  • beschlagfrei
  • mehrschichtvergütete Linsen
  • Filter kompatibel

Flop

  • ohne Okular
  • Tasche nicht vorne öffenbar
  • ohne Stativ

Fazit

Das monokulare Nikon ED50 Beobachtungsfernrohr belegt die günstige Produktkategorie Spektiv Fotografie mit hohen Verkaufszahlen.

Für rund 320 Euro (beim Schreiben des Artikels) ist es ein leicht zu transportierendes, kompaktes Einsteigermodell mit hoher Leistung. Allerdings verteuert sich die Anschaffung, da Okulare und ein Stativ extra erworben werden müssen.

Das ED50 eignet sich gut für Natur- und Himmelsbeobachtung, mittlere Ergebnisse erzielen Vogelkundler und Sportschützen. Ungeeignet aufgrund des Schrägeinblicks ist es für die Jagd. Mit individuellem Zubehör ausrüstbar ist das ED50 von Nikon ein preiswerter Allrounder, an dem Sie jeden Tag Freude haben.

2. Preis-Leistungs-Sieger – Praktica 20-60×77 Teleskop

Praktica 20-60x77 Teleskop inkl. Tasche

  • Abmessungen: 43,7 x 12,5 x 14,5 cm
  • Gewicht: 1,1 kg
  • Vergrößerung:20x – 60x
  • Blickfeld auf 1000 m: 29,3m bei 20x, bis 14,8m bei 60x
  • Öffnung: 77 mm
  • Dämmerungszahl: 39,2 bei 20x, 67,9 bei 60x
  • Austrittspupille: 3,8 mm bei 20x, 1,3 mm bei 60x
  • Linsen: vollvergütet

Das Dresdener Unternehmen Praktika genießt einen sehr guten Ruf für seine optischen Produkte. So wundert es nicht, dass Naturbeobachter, Hobby-Astronomen und Sportschützen höchste Zufriedenheit mit dem 20-60×77 Teleskops quittieren.

Der Korpus

Möchten Sie ein leistungsfähiges Gerät aus der Produktkategorie günstiges Spektiv kaufen, bietet sich vornehmlich das Praktica 20-60×77 Teleskop mit Schrägeinsicht und Gegenlichtblende an. Der gummierte Korpus fällt durch seine gute Verarbeitung und sein leichtes Gewicht positiv auf.

Die Stickstoffbefüllung des Inneren ist gewöhnlich ein Attribut für die beste Produktkategorie Spektiv Fotografie, die mindestens in der doppelt so hohen Preisklasse angesiedelt ist. Käufer loben auch die leicht vorderlastige Position des rundum drehbaren Stativgewindes, das bei der Ausbalancierung das Gewicht einer Kamera miteinbezieht.

Die mitgelieferte Tasche ermöglicht sicheren Transport auch ohne Pkw.

Die Optik

Das Zoom-Objektiv lässt sich weich und präzise scharf stellen, ohne das störende Farbränder auftreten. Mit dem zusätzlich erhältlichen Kamera-Adapter können Sie den maximalen Zoombereich nutzen.

Lediglich im Nahbereich stößt das Praktica Spektiv an seine Grenzen: die maximale Annäherung beträgt etwa 9,5 Meter, die vom Hersteller angegebenen 8 Meter können Sie nur unscharf darstellen.

Die größte Zoom-Einstellung bei 60-facher Vergrößerung müssen Sie mit dem Auge genau am Okular zentrieren, um durch die nur 1,3 mm kleine Austrittspupille zu blicken. Die Lichtstärken betragen 14,4 bei 20x bis 1,7 bei 60x Vergrößerung.

Top

  • Stickstoff vermeidet Beschlagen
  • gutes Sehfeld
  • integrierte Gegenlichtblende

Flop

  • festes Okular
  • Objektivdeckel nur aufgesteckt
  • im maximalen Nahbereich unscharf

Fazit

Die äußere Gummierung und die Gegenlichtblende prädestiniert das Praktica Teleskop für den fotografischen Outdoor-Einsatz. Gute Dämmerungszahlenwerte liefern nach zahlreichen Kundenrezensionen auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen klare, kontrastreiche Abbildungen.

In der Produktkategorie Spektiv schneidet das Praktica 20-60×77 Teleskop inkl. Tasche im Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ab. Rund 90 Euro (beim Schreiben des Artikels) investieren Sie in hochwertige beschlagfreie Optik, wie sie Sportschützen und Naturfreunde schätzen.

3. Celestron Ultima 80 mm Zoom Spektiv

Celestron Ultima 80 mm Zoom Spektiv

  • Abmessungen: 50,8 x 17,8 x 15,2 cm
  • Gewicht: 1,6 kg
  • Brennweite: 480 mm
  • Zoom: 8 – 24
  • Vergrößerung: 20x – 60x
  • Linsen: mehrschichtvergütete (FMC) Beschichtung
  • Blickfeld: 35 m / 20x, 17,45 m / 60x
  • Öffnung: 80 mm
  • Nahbereich: 8,2 m

Das Celestron Ultima bietet mit 80 mm-Objektiv ein ordentliches Blickfeld, das zudem hell genug ist, um terrestrische und stellare Ziele farbgetreu und klar zu erfassen. Bleibende Erinnerungen in Form toller Fotos ermöglicht die Kopplung an eine Kamera.

Der Korpus

Mit 41 cm Länge und 1,6 kg Gewicht können Sie das Celestron Ultima Spektiv in der zugehörigen Tasche oder einem Rucksack verstauen. Eine Gummibeschichtung erlaubt den Einsatz bei Regenwetter und dessen grüne Farbe tarnt das Gerät bei Beobachtungen in der Natur.

Es sind zwei Anschlüsse für Stative vorhanden und das Peilrohr hilft, die Positionen bestimmter Objekte schnell wiederzufinden.

Im Vergleich zum kleineren Modell erfasst die 80-mm-Version 50% mehr Helligkeit, womit das Spektiv einen breiten Anwendungsbereich eröffnet. Auch Brillenträger können das Zoom-Okular mit heruntergeklappter Streulichtblende gut handhaben.

Im Lieferumfang enthalten ist ein T-förmiger Adapter, woran Sie eine Spiegelreflex-Kamera oder eine kleine Digi-Cam anbringen können.

Die Optik

Die Ultima-Reihe ist mit achromatischen 65 mm, 80 mm und 100 mm Objektiven mit geradem Tubus und 45° Einblick erhältlich. Diese Linsen erzeugen baubedingt bei hoher Vergrößerung eine leichte Blaufärbung des Abbildes.

Bei jeder Ausführung können Sie das verschraubte Zoom-Okular einfach abschrauben und in die Aufbewahrungsbox legen, um beim Transport Platz zu gewinnen. Ein Schraubdeckel verschließt dann die Spektivöffnung.

Eine zusätzliche 40mm-T2-Verlängerungshülse erzeugt schärfere Bildränder und erhöht die Vergrößerung gleichermaßen. Ein noch größeres Sichtfeld erzielen Sie mit dem kompatiblen Mark lll Hyperion Clickstop Zoom 8-24 mm von Baader Planetarium.

Zur afokalen Fotografie können Sie die Baader Planetarium MicroStage II-Halterung anbringen und diese ohne Änderung der Ausrichtung bei Bedarf seitlich wegschwenken.

Top

  • Peilsucher
  • T2-Anschluss
  • zwei Stativgewinde

Flop

  • blauer Farbschleier bei max. Zoom
  • empfindlich auf Streulicht (Lampen)
  • kleines Sichtfeld

Fazit

Der vielversprechende Kandidat für die gute Produktkategorie Natur- und Vogelbeobachtung – eine Spektiv Empfehlung geben wir für das Celestron Ultima 80 mm ab.

Wasserdichte Verarbeitung, sehr hohe Lichtausbeute und hervorragende Abbildung dank des mitgelieferten 20-60x-Zoom-Okulars erhalten Sie um 235 Euro (beim Schreiben des Artikels). Die Option “Digiscoping”, mit einer Kamera durch das Okular zu fotografieren, ist ein weiteres Highlight, womit jeder Naturfreund im Nahbereich und im Universum digitale Trophäen sammeln kann.

4. TS Optics Zoom-Spektiv 18-54x55mm

TS Optics Zoom-Spektiv 18-54x55mm

  • Länge mit und ohne Okular: 32 / 38 cm
  • Gewicht: 900 g
  • Stativ: 700 g
  • Vergrößerung:18 bis 54fach
  • Brennweite: 380 mm
  • Blickfeld:14 – 30m auf 1000m
  • Objektiv-Öffnung: 55 mm
  • Austrittspupille: 1 mm bis 3 mm
  • Linsen: vollmehrfachbeschichtetes Zoomobjektiv

Schnappen Sie sich einfach die Transporttasche und fahren mit dem TS Optics Zoom-Spektiv raus ins Freie – es lohnt sich. Sportschützen schwärmen genau so wie Vogelbeobachter von der Präzision, zudem das Gerät mit einer Fotoadaption erweitert werden kann.

Der Korpus

Das stabile Metallgehäuse ist für den wetterfesten Einsatz für den Outdoor-Bereich ausgerüstet und lässt sich mit 32 cm Länge gut transportieren. Auch Erschütterungen sind dank bester Verarbeitung kein Risiko. Das mitgelieferte Tisch-Stativ bewirkt festen Stand und damit wackelfreies Schauen durch den 45° abgewinkelten Einblick.

Die Öffnung der Frontlinse beträgt zwar nur 55 mm, doch Kunden loben den hohen Lichteinfall bei Dämmerung und Dunkelheit. Der Hersteller empfiehlt das Zoom-Spektiv besonders für den 25 – 100 Meterbereich.

Das Stativ lässt sich sehr fein und genau justieren und endet in einem Standard-1/4″-Gewinde. Mit dem 10 cm ausfahrbaren Mittelstück stellen Sie über Grob- und Feineinstellung Ihre persönliche Höhe ein.

Die Optik

Das Blickfeld beträgt 14 bis 30 Meter auf 1000 Meter einstellen. Die Vergrößerung lässt sich sehr weich von 18x bis 54x an einem Drehknopf zoomen. Brillenträger blicken ausreichend durch das Okular, doch die Zoomfunktion verkleinert durch den Augenabstand das Sichtfeld.

Die Linsen produzieren mit hochwertiger Breitband-Vergütung farbgetreue und messerscharfe Abbildungen. Naturbeobachter schätzen es, die Details von Wildtieren genau studieren und auf der Zielscheibe erkennen Sportschützen einwandfrei Zahlen und Einschusslöcher.

Als optionales Zubehör sind T2-Adapter für Spiegelreflexkameras oder Digitalkameras erhältlich. Die maximale optische Leistung holen Sie mit originalen Austausch-Okularen aus dem Spectiv heraus. In der Produktkategorie Empfehlung Spektiv Zubehör finden Sie Okulare mit 5 mm (76fach) 6 mm (63fach), 9 mm (42fach), 19 mm (20fach) und 25 mm (15fach), die Sie einfach nur einschrauben müssen.

Top

  • mit Tischstativ
  • voll mehrfach beschichtetes Zoomobjektiv
  • inklusive gepolsteter Tasche

Flop

  • Zoom nicht gut für Brillenträger geeignet
  • ohne Schutzkappe vorn
  • Transport im Koffer nur auseinandergeschraubt

Fazit

Das TS Optics Zoom-Spektiv 18-54x55mm wird durch die vielen positiven Kundenbewertungen wohl die Produktkategorie Spektiv für 100m Schiessen Testsieger gewinnen. Die hervorragende Bildwiedergabe bei sämtlichen Lichtverhältnissen entspricht Spektiven weit höherer Preisklassen, als die 150 Euro (beim Schreiben des Artikels), die das TS-Gerät kostet.

Nutzer loben die breiten Anwendungsmöglichkeiten sowie die komfortable Handhabung mit dem fein einstellbaren Stativ, die Möglichkeiten zur Kamera-Adaption und zahlreiche hauseigene Wechsel-Okulare.

5. Bresser junior Spektiv Spotty 20-60×60

bresser junior spektiv mit stativ

  • Länge: 355 x 100 x 110 mm
  • Gewicht: 880 g
  • Stativ: Tischstativ
  • Vergrößerung: 20x – 60x
  • Frontlinse Durchmesser: 60 m
  • Vergütung: vollvergütet
  • Druckwasserdicht: nein
  • Okular: fest eingebautes Zoom-Okular

Der Optik-Hersteller Bresser bietet mit seinem Junior Spektiv Spotty 20-60×60 einen echten Preisknaller auf den Markt. Das Set ist mit Tisch-Stativ und Tragetasche sofort auf dem Balkon oder in der freien Natur einsatzbereit.

Ob sich das Gerät in der Praxis bewährt, soll unser Vergleich klären. Auf jeden Fall ist das Einsteigermodell ein Hit für Kinder, die sich im Urlaub lehrreich die Zeit zu vertreiben. Mit Glück können Sie es als Aktionsware bei einem Discounter entdecken.

Der Korpus

Das Bresser Junior Spektiv wird samt Stativ in einer praktischen Transporttasche geliefert. Der Korpus ist mit einer Gummierung versehen, was ihn resistent gegen Wettereinflüsse und Schmutzfinger macht.

Der Korpus ist mit 880 g relativ schwer und groß. Es gibt drei Einstellungs-Rädchen um die Bildschärfe und die Entfernung einzustellen. Zudem lässt sich das Spektiv um 360° um seine Achse drehen. Etwas wackelig ist das Stativ, sodass es nur auf ebener Fläche wie einer Tischplatte, einigermaßen fest stehenbleibt.

Die Optik

Die Sicht im unteren Zoombereich ist bei hellem Tageslicht ausreichend für Bogenschützen und Sportschützen, die auf Zielscheiben oder Tontauben in 20 – 25 Meter Entfernung schießen. Das Okular beschlägt beim Durchschauen, berichten einige Käufer.

Bei mittlerem und hohem Zoom wird es sehr schwierig, eine scharfe Abbildung einzustellen. Dazu schränkt der Tunnelblick das Sichtfeld stark ein. Dämmerung und Dunkelheit wirken erschwerend auf die Qualität.

Eine eine ausziehbare Gegenlichtblende am vorderen 60-mm-Objektiv verbessert die Einstellungen. Im Allgemeinen bewerten Käufer das Preis-Leistungs-Verhältnis als angemessen und die Sicht immer noch besser als bei einem normalen Fernrohr.

Top

  • Umhängetasche
  • Tischstativ enthalten
  • preisgünstig

Flop

  • kein Zubehör erhältlich
  • schlechte Scharfstellung bei höherem Zoom
  • bei dunklen Lichtverhältnissen unzureichend

Fazit

Ornitologen nutzen das Bresser Spotty auf dem rundum drehbaren Stativ, um ohne Wackelei die Flugbahnen von Vöglen zu verfolgen. Jäger und Freunde von Digiscoping-Fotografie sind aufgrund der geringen optischen Qualität mit dem Bresser Spotty nicht so gut bedient.

Das Bresser junior Spektiv Spotty macht mit 20 – 60-facher Vergrößerung vor allem bei Einsteigern das Interesse zum Hobby. Für rund 30 Euro (beim Schreiben des Artikels) erhalten Sie ein praktikables Anfänger-Gerät. Anspruchsvollere Anwender werden sich sicherlich der Produktkategorie Spektiv für 100m Schiessen Vergleich zuwenden, um ihren Bedürfnissen entsprechend ein höherpreisiges Modell auszusuchen.

Die Sieger im Spektiv Vergleich 2017

Wenn Sie mit dem Fernglas nicht weit genug sehen können, hilft Ihnen ein leistungsfähiges Spektiv mit bis zu 60-facher Vergrößerung. Doch beachten Sie noch andere Kriterien, die verschiedenen Anforderungen bei der Naturbeobachtung, der Himmelsbeobachtung und im Schießsport maßgeblich sind.

Gerader oder abgewinkelter Korpus, mehrfach beschichtete Linsen, Brillentauglichkeit oder Wechsel-Okulare sind neben technischen Werten nur einige allgemeine Punkte, auf die wir im nachfolgenden Ratgeber detailliert eingehen.

Wichtig sind zudem ein standfestes Stativ und passende Kamera-Adapter, um unvergessliche Augenblicke mit der Kamara einzufangen. Spektive eröffnen verborgene Welten, die jedermann zugänglich sind. Die Einsteigerklasse beginnt bei 50 Euro (beim Schreiben des Artikels) für das Bresser Junior Spotty, anspruchsvolle Anwender geben leicht einige Tausend Euro für professionelles Equipment aus.

Leistungsstarke mehrschichtvergütete Linsen liefern auch bei nebligem Wetter helle farbkontrastreiche Abbildung und die große Auswahl an Wechsel-Okularen ist beachtlich. Feste Vergrößerungen eignen sich ideal für Brillenträger und Digiscoper schätzen die randlose Schärfe der “Wide DS-Okulare”.

Das Nikon Spektiv (Fieldscope) ED 50 Angled Beobachtungs-Fernrohr ist aufgrund hervorragender Bildqualität, der intuitiven Bedienbarkeit und des umfangreichen Zubehörs unser diesjähriger Gesamtsieger im Spektiv Vergleich.

Robuste outdoor-taugliche Verarbeitung, bis zu 60-fach vergrößerte gestochen scharfe Bildqualität bis zum Randbereich sowie jederzeit klare Sicht dank Stickstoff-Füllung müssen Sie bei anderen Fabrikaten erheblich teurer bezahlen. Daher ist das Praktica 20-60×77 Spektiv unser eindeutiger Preis-Leistungs-Sieger.

Kamen Ihnen die Produkt-Informationen wie Fachchinesisch vor? Dann verschaffen wir Ihnen den Durchblick mit dem anschließenden Ratgeber, der wie immer auch wertvolle Tipps nebenbei enthält.

Was ist ein Spektiv?

Ein Spektiv gehört zur Familie der Fernrohre, oder besser gesagt, es vereint die Vorteile von einem Nachtsichtgerät und einem Teleskop. Seine Vergrößerung beginnt mit 20x bis 80x dort, wo die Leistung des Fernglases endet.

Lesenswert: Unser Artikel zu den besten Outdoor Ferngläsern

Kompaktes Format und geringes Gewicht ermöglichen Ihnen, das Spektiv so einfach wie ein Fernglas in einer Transporttasche mitzunehmen und seine flexiblen Eigenschaften allerorts einzusetzen. Ein Spektiv besteht aus einem monokularem Korpus, dass heißt, Sie schauen mit nur einem Auge hindurch.

Der optische Aufbau eines Spektivs ähnelt einem Teleskop, das auf einem Stativ montiert wackelfreie Bilder liefert. Spezielle Linsen aus Hochleistungs-Glas ermöglichen Beobachtungen am Nachthimmel und auf weiter Ebene Sichtungen über Land und Wasserflächen.

Anwendungsbereiche

Die Anwendungsbereiche erstrecken sich über Schießsport (Auswertung der Treffer auf Zielscheiben, Tontaubenschießen, Bogenschießen), die Jagd, Astronomie sowie Tier- und Naturbeobachtungen.

Monokular vs Spektiv vs Fernrohr vs Fernglas

Alle Geräte haben Vor- und Nachteile, die nicht an der Technik selbst, sondern an den Einsatzzwecken festgemacht werden: Ein Rucksacktourist, der jedes Gramm Gepäck mitschleppen muss, setzt mit kurzem Orientierungs-Blick durchs Monokular andere Prioritäten als der Hobby-Astronom, der Sonntagabend auf der Dachterrasse sitzt, um sich mit dem Teleskop in Ruhe die Milchstraße anzuschauen.

1. Monokular

Das Monokular ist ein Mini-Fernrohr, das zusammengeschoben äußerst klein und leicht ist.

Anwendungsbereiche

  • Wanderungen, Trekking, Radtouren
  • Notfallfernglas im Rucksack
  • Geocaching

Vorteile / Nachteile Monokular

+ halbes Gewicht, halber Platzbedarf
+ Multifunktional mit Taschenlampe, Spiegel, Trillerpfeife, Lupenfunktion
+ preiswert
– anstrengend und ermüdender Blick
– nur für kurzzeitiges Beobachten
– geringe Vergrößerung, verwackelt

2. Spektiv

Das Spektiv ist sozusagen ein halbes Fernrohr, jedoch mit weit höherer Vergrößerung. Es wird auf ein Stativ montiert, da die Handhaltung zu unruhig ist.

Anwendungsbereiche

  • Tier- und Naturbeobachtung
  • Astronomie
  • Jagd
  • Schießsport

Vorteile / Nachteile Spektiv

+ wetterfest, kompakt
+ bei Dunkelheit einsetzbar
+ große Fernsicht
– Stativ ist erforderlich
– Unschärfe bei hoher Vergrößerung
– verzerrte Darstellung

3. Fernrohr

Das Aussichts-Fernrohr ist fest installiert, im Taschenformat lässt es sich zusammenschieben.

Anwendungsbereiche

  • Fernrohre zur Erdbeobachtung
  • Teleskope primär zur Himmelsbeobachtung
  • Nautik
  • heimische Dekoration, Sammlerstück

Vorteile / Nachteile Fernrohr

+ Wackelfreie Bilder durch hochstabile Montage auf einem Stativ
+ Taschenteleskop ist kompakt zusammenschiebbar
+ bis zu 60-facher Vergrößerung
– eingeschränktes Sichtfeld
– große Linsen sind teuer
– temperaturempfindlich

Lesenswert: Teleskop Vergleich – „Unendliche Weiten“ für Astro-Einsteiger

4. Fernglas

Ferngläser können Sie bereits in der Spielwarenabteilung kaufen, womit kleine Kinder schon selbst schauen können.

Anwendungsbereiche

  • Ausflüge, Wanderungen, Schifffahrt
  • Theater, Stadion, Aussichtspunkte
  • Naturbeobachtungen, Beschilderungen lesen
  • Überwachung, Suchtrupps, Orientierung

Vorteile / Nachteile Fernglas

+ um den Hals zu tragen
+ dreidimensionale Abbildung
+ entspannter Durchblick
– bei Dämmerung geringere Kontraste
– schwer und sperrig
– teuer

Wie funktioniert ein Spektiv

Das Spektiv ist ein monokulares Fernrohr. Es gibt gerade gebaute Ausführungen, solche mit 45°-Einblick sowie Auszugs-Spektive, die sich teleskopartig auseinanderziehen lassen. Das erzeugte Bild ist seitenrichtig und aufrecht sichtbar.

In seinem Korpus befinden sich optische Linsen, die dem Betrachter weit entfernte Objekte größer erscheinen lassen. Das Linsensystem nimmt einfallende Lichtstrahlen auf, leitet sie um und formt sie bei deren Austritt wiederum zu einem parallelen Strahlengang. Das Auge muss sich nicht auf die tatsächliche Entfernung einstellen.

Die große Linse an der Öffnung ist das Objektiv, hineingeschaut wird íns Okular. Damit das Bild für den Betrachter aufrecht erscheint, müssen die Brennpunkte von der Betrachterseite und der Bildseite zusammenfallen.

Da die ursprüngliche Abbildung seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend erscheint, wird es über ein Prismensystem geleitet. Über Reflexionen dreht sich die Abbildung für den Betrachter “richtig herum”. Das Okular hat eine Lupenfunktion, die die Ansicht vergrößert.

Astronomische Fernrohre arbeiten nur mit Okular und Objektiv, bei Spektiv und Fernglas ist ein Prismensystem zwischengeschaltet. Der Vergrößerungs-Faktor lässt sich mit auswechselbaren Okularen variieren, oder es wird ein Zoom-Okular verwendet.

Hochwertige Spektive besitzen zudem Apochromate. Damit bezeichnet man drei zusammenspielende Linsen, die bei großen Vergrößerungen Farbsäume am Bildrand verhindern.

Optik beim Spektiv – welche Vergrößerung ist nötig?

Die übliche Vergrößerung bei Spektiven mit festen Okularen beträgt 30x, variable Okulare liegen bei 15x – 60x, größere Objektive besitzen 80 – 100.mm Durchmesser.

  1. Für 25 m bis 50 m Entfernung reicht eine 20-fache Vergrößerung.
    Ein Spektiv für 100m Schiessen kommt mit einer 40x – 50x Vergrößerung aus, bei gutem Tageslicht reicht gewöhnlich schon 20x – 60x.
  2. 150 m Entfernung erscheinen mit einem 32 x 80 Spektiv wie 5 Meter Abstand.
    Liegt das Ziel 300 m entfernt, benötigen Sie eine 80x – 100x Vergrößerung.

Mit einer einfachen Formel können Sie berechnen, wie weit die Zielscheibe optisch OHNE Spektiv entfernt wäre. Dazu teilen Sie die tatsächliche Entfernung (100m) durch die Vergrößerung des Objektivs (50m) und erhalten als Ergebnis scheinbare 2 Meter Entfernung.

Je größer der Durchmesser des Objektivs ist, um so heller ist die Ansicht.

Welches Spektiv ist für Sportschützen geeignet?

Nachfolgend haben wir die benötigten Vergrößerungen für verschiedene Entfernungen aufgelistet.

  1. Bis 25m – 10×25, 15×50,
    Zoom 25m – 18–54×55, 16–48×65, 20–60×80,22-67 x100
  2. Bis 40m – 15×50,
    Zoom 40m – 9-27 x 50, 18-54 x 55
  3. Bis 50m – 15 x 50,
    Zoom 50m – 9–27×50, 18-54×55,16-48×65, 20-60×80, 20-50×50, 22-66×100, 22-67 x100 mm
  4. Ab 50m – 16-48×65, 20-60×80, 22-67×100

 

Zur Natur- und Vogelbeobachtung – eine Spektiv Empfehlung

Vögel sind vorwiegend in der Morgendämmerund und vor Einbruch der Dunkelheit aktiv. Daher ist für Hobby-Ornitologen, die im bewachsenen Gelände beobachten, eine weitere Öffnung günstig.

Ein preisgünstiges und gutes Spektiv für diesen Zweck ist das “TSSP100Z” von TS-Optics. Mit 100 mm Objektivdurchmesser sowie dem Zoom-Okular von 22 bis 66facher Vergrößerung sehen Sie auch bei maximaler Einstellung klare Details und kräftige Farben.

Größere Brennweiten (der Abstand zwischen Objektiv und Brennpunkt) erzeugen stärkere Vergrößerungen. Wahlweise können Sie Wechsel-Okulare mit fester Brennweite zur Optimierung der Schärfe separat erwerben.

Achten Sie bei Beobachtungen mit schwachem Lichteinfall besonders auf die Angaben zur „Austrittspupille“. Damit wird der weiße Punkt in der Okular-Mitte bezeichnet, der den Durchschnitt des austretenden Lichtbündels charakterisiert.

Welches Spektiv für die Jagd?

Jäger benötigen leistungsfähige Spektive, um Ihren Schuss zu überprüfen, genau so, wie Sportschützen die Treffer in der Zielscheibe sehen möchten. Welche Werte Sie auf welche Distanzen benötigen, ersehen Sie weiter oben in der Auflistung.

Auf dem Hochstand sind Spektive gerader Bauart üblich, um vom hohen Stativ hinunter auf die Lichtung zu schauen. Größere Öffnungen erlauben hellere Abbildungen nachts oder bei diffusen Lichtverhältnissen. Spezialisierte Online-Shops erleichtern Kunden die Auswahl mit den Hinweisen “D” Dämmerung, “T” Tag und “N” Nacht.

Achten Sie auf die Angabe zur Dämmerungszahl. Je höher diese ist, umso besser können Sie bei Dunkelheit sehen. Ebenso vorteilhaft ist ein großes Sehfeld. Beispiel: Mit den Werten 25 – 75 x 100 ergibt sich bei 75-facher Vergrößerung ein 14 m weites Sichtfeld, bei kleinerer Vergrößerung vergrößert sich das Sichtfeld, sodass ein Jäger auf 1 km Distanz eine ganze Herde Wildtiere im Auge hat.

Hochwertige Optik unterstützt das menschliche Auge schon beim Aufstöbern und Anvisieren des Ziels. Dabei hilft ein Zielfernrohr, einen Peilsucher und ein Visier (Leuchtpunktsucher).

Welches Spektiv für Astronomie?

Atmosphärische Störungen wie Nebel und Dunst, auch Luftunruhe, die ein Flimmern durch aufsteigende Wärme bewirkt, stören die Sicht zu groß dimensionierter Objektive. Daher ist die Vergrößerung von 10x bis 70x der meistbenutzte Wert bei der Hobby-Astronomie.

Spektive mit achromatischen Objektiven erzeugen naturgemäß einen blauen Rand, der mit kürzerer Brennweite umso intensiver ausfällt. Dieser Makel fehlt Spektiven mit apochromatischen Objektiven und ED-Optik, doch deren Preislage liegt im hohen Preissegment. Aufrüstbarkeit des Spektivs ist ein Plus.

Auf jeden Fall sollten Sie ein Spektiv mit 45° Schrägeinblick wählen, weil damit ein kleines, aber stabiles Stativ bequeme Körperhaltung ermöglicht.

Der Gegeneffekt einer hohen Auflösung ist das eingeschränkte Gesichtsfeld. Ohne Sucher ist das Auffinden bestimmter Positionen bei gleichmäßig dunklem Hintergrund etwas schwierig, da alle Gestirne zuerst wie identische Lichtpunkte aussehen.

Falls Sie Brillenträger sind, achten Sie beim Kauf auf ein ausreichendes Blickfeld, klappbare Augenschalen und auf etwa 20 mm Augenabstand, um beengenden Tunnelblick zu vermeiden. Die Typenbezeichnung “B” ist speziell für Brillenträger geeignet.

Spektiv mit eingebauter Kamera

Digiscoping, Spektiv Fotografie, wird immer beliebter. Eine eingebaute Digitalkamera erübrigt den Kauf von Adaptern und das manchmal komplizierte Ausrichten der Installation auf dem Stativ.

Ein Sync-Focus stellt gleichzeitig das Spektiv und das Kamerabild scharf. Schauen Sie durch das Okular oder über das Kamera-Display ihr Zielobjekt an, schießen Schnappschüsse oder halten einmalige Szenen auf Video fest. Die Sequenzen werden auf SD-Card abgespeichert.

Ist ein Stativ zwingend notwendig?

Ein Fernglas mit 10-facher Vergrößerung halten Sie ruhig in der Hand, doch durch ein Spektiv mit weit höherer Vergrößerung und kleinem Sehfeld werden Sie kaum etwas erkennen, geschweige denn längere Zeit auf einer Position beobachten können.

Dreibeinige Kamerastative aus Aluminium sind eine beliebteste Lösung bei mobiler Verwendung, da die ultraleichten Karbon-Stative noch sehr teuer sind. Es gibt Modelle mit drehbarer Neigekopfhalterung oder Kugelkopf. Eine Einstellung kann mit einem Handgriff arretiert und gelöst werden, wenn sich das Objekt aus dem Bild bewegt.

An der Qualität sollten Sie nicht sparen, Standfestigkeit ist für Spektive unbedingt erforderlich. Falls Sie kein kompatibles Kamerastativ besitzen, schauen Sie, was weitere beliebte Stativhersteller (Carl Zeiss, Leica, Kowa, Canon, Eschenbach, Steiner) im Angebot haben.

Gebrauchte Spektive kaufen

Gute Spektive sind unbestritten teuer. Falls Sie als Einsteiger das neue Hobby erstmals testen wollen, finden Sie vor allem Internet-Marktplätze günstige gebrauchte Geräte, die nicht mehr auf dem Stand der Technik sind. Als Neuling ist diese Option eine Überlegung wert. Jüngere Geräte sind kaum preiswerter als Neuware, da keine Abnutzung auftritt.

Günstige gebrauchte Spektive sind oft beschädigt, worauf seriöse Verkäufer auch hinweisen. Kratzer auf dem Objektiv bemerkt man sofort, jedoch eingedrungene Feuchtigkeit bei ausziehbaren Spektiven oder Verschmutzungen des inneren Linsensystems durch Staub kommen erst bei Gebrauch zum Vorschein.

Kaufkriterien für ein Spektiv

Nachfolgend haben wir die wichtigsten Punkte aufgelistet, die Sie nach Ihren persönlichen Bedürfnissen bei der Modellauswahl abstimmen sollten. Möchten Sie mit dem Spektiv fotografieren, achten Sie darauf, dass für Ihre Kamera kompatible Adapter dazu erhältlich sind.

  1. Objektivdurchmesser, Brennweite, Auflösung
  2. Kontrast, Bildschärfe, Vergütung
  3. Fest-Vergrößerung, Zoomfaktor, Farbsäume
  4. Farbwiedergabe, Dämmerungszahl, Gewicht

Zusammenfassung

Ein Spektiv zu benutzen, ist ein schönes Hobby, wenn Sie gern den Sternenhimmel erkunden oder die Artenvielfalt in unseren Wäldern beobachten wollen. Sportschützen und Jäger kontrollieren ihre Ziele und alle Beteiligten zeigen gern unvergessliche Momente mit Digiscoping-Fotos aus der Ferne.

Welches Objektiv, welche Brennweite, Zoom oder Wechsel-Okulare Sie benötigen, hängt von Ihrem Einsatz-Zweck ab. Informieren Sie sich im Vorfeld ausgiebig und kaufen sie anstelle der größten Linse lieber die qualitativ bessere, um glasklaren Durchblick zu genießen.

Gute Einsteigermodelle fangen bei etwa 150 Euro an, die Preisskala nach oben läuft in die Tausende für Profi-Ausrüstungen. Denken Sie auch an ein robustes Stativ, denn ein hochauflösendes Spektiv ist viel zappeliger als ein Fernglas.

DAS BESTE SURVIVAL TOOL IST DEIN KOPF.

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