Polierpaste für Messer – Welche Schleifpaste macht die Schneide scharf?

polierpaste messerMesser schleifen mit Polierpaste bringt ultimative Schärfe auf die Schneide. Und dann möchte man motiviert loslegen, und findet sich vor flüssigen, festen, wachsigen, öligen oder cremigen Schleifpasten wieder.

Damit nicht genug, unterschiedliche Farben und Partikel machen die Verwirrung komplett, welche Abziehpaste die richtige ist.


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Die Konsistenz der Polierpaste

Schleifpaste oder Polierpaste ist kein spezielles Produkt zum Messer schärfen, sondern es kommt bevorzugt dort zum Einsatz, wo Kratzer wegpoliert oder stumpfe Oberflächen neuen Glanz erhalten sollen.

Zur Pflege von Messern sind natürlich entsprechend kleine Packungen erhältlich.

Polierpaste in Spritzen

Die weiche, fettähnliche Konsistenz lässt sich aus einer Spritze sparsam in ein oder zwei erbsengroße Kleckse auftragen.

Diese Menge reicht bereits aus, die Arbeitsfläche an einem handelsüblichen Streichriemen von 20 cm Länge komplett zu bestreichen.

Die Anwendung ist sauber und platziert, doch Sie sollten vorher das Abziehleder von seiner glatten Seite mit einigen Tropfen Lederöl behandeln.

Kommt die Paste direkt auf das Leder, saugt das Naturmaterial zu schnell das enthaltene Fett aus der Paste auf. Daher ist nochmaliges Auftragen nötig, wodurch sich der Verbrauch unnötig verdoppelt.

Polierpaste in der Spritze kann mit verschiedenen Schleifmitteln angereichert sein:

  • Diamant,
  • Siliziumkarbid
  • und Aluminiumoxid

sind die häufigsten Zusätze.

Am effektivsten wirken meiner Meinung nach Pasten mit Siliziumkarbid, da dieses Schleifmedium extrem harte und scharfkantige Bruchkanten hat.

Wo andere Schleifpasten wirkungslos bleiben, entfernt Siliziumkarbid jeden Grat von hoch legierten Superstahlsorten.

Diese bissigen Partikel haben den Vorteil, dass die Schneide mit weniger Druck geführt werden kann, wodurch das Abziehleder weniger einsinkt und der Schleifwinkel präzise hervorkommt.

Schleifpaste in Blockform

Diese Polierpaste ist etwas fester als Wachskerzen und sie ist für den Auftrag mit Filzscheiben oder Schwabbelscheiben vorgesehen.

Zur Entnahme wird einfach der Block an die rotierende Scheibe gehalten. Durch die Reibung weicht die Schleifpaste auf und verbindet sich mit dem Textilmaterial der Scheibe.

Messer auf einem Streichriemen abziehen ist im Gegensatz dazu eine manuelle Tätigkeit. Der Block muss mit Druck über das Leder gerieben werden, damit sich einige Krümel lösen.

Die kleinen Stückchen lassen sich mit der warmen Fingerspitze schmelzen und ins Leder einarbeiten. Falls sich die Abziehpaste zu schlecht verteilen lässt, hilft ein wenig Lederöl aufzutropfen.

Zu weiche Wachse enthalten zu wenige Schleifpartikel, man muss mehr auftragen, wovon wiederum das Leder zu weich wird. Harte krümelige Blöcke sind daher qualitativer.

Flüssige Poliermittel

Wässrige Schleifemulsionen lassen sich gut auftragen, doch sie ziehen schnell ins Leder ein.

Der große Nachteil dabei ist die niedrige Konzentration abrasiver Bestandteile, weshalb diese Art Poliermittel recht wenig Wirkung zeigt.

Diamant und andere Schleifpartikel in der Abziehpaste

Der härteste aller Stoffe, Diamant, kommt schon lange auf Banksteinen und an Wetzstählen zum Zuge, ebenso sind zähflüssige Abziehpasten in der Spritze und wässrige Suspensionen erhältlich.

Hochwertige Produkte enthalten einen höheren Anteil abrasiver Partikel als günstige, auch die Korngröße ist unterschiedlich.

Vorsicht ist geboten, wenn der Hersteller nur die Körnung angibt, jedoch nicht die Konzentration: Zu wenig Diamantanteil erzeugt kaum Abtrag.

Graues Siliziumkarbid und fast weißes Aluminiumoxid sind in festen Poliermitteln verarbeitet, manchmal auch bei zähflüssigen Pasten. Deren scharfkantige Bruchkanten sind die effektivsten Schleifmittel.

Farbpigmente formen feinste Schneiden

Rotes Eisenoxid und grünes Chromoxid sind ultraklein gekörnt und nicht so hart wie die vorher genannten Abrasive.

Sie kommen in Pastenform gebunden oder als loses Pulver nach dem Schleifen auf sehr feinen 6000 – 10.000er Wassersteinen beim Abziehen japanischer Kochmesser oder Rasierklingen zum Einsatz.


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Das Set enthält einen Abziehriemen aus Rindsleder auf Hartholz, womit vom Neckholder-EDC bis zum Santoku sämtliche Klingen nie gekannte Schärfe erlangen.

Dafür sorgt die Chromoxidpaste, deren cremige Konsistenz saubere und sparsame Anwendung ermöglicht.

Falls nach dem Abziehen immer noch widerspenstige Restgrate spürbar sind, lassen sich diese durch einige Züge auf dem Holzhalter endgültig entfernen.

In der praktischen Baumwolltasche sind alle Utensilien bis zum nächsten Mal aufgehoben. Mehr Infos hier

Fazit Schleifpaste

Wenn Sie einmal Messer mit Polierpaste abgezogen haben, spüren Sie den Unterschied ganz genau.


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So fein, wie es kein Bankstein hinbekommt, holen mikrofeine Partikel das Maximum an Schärfe aus einer Schneide heraus.

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