25 heiße Grilltipps für Sommer 2018 – Nur für Grillhelden!

grilltipps, richtig grillenGrilltipps gibt es viele und wir grillen alle gerne, aber wenn wir mal ehrlich sind – die meisten von uns sind miserable Griller:

  • Mal ist das Fleisch verbrannt,
  • ein anderes Mal ist es nicht ganz durch,
  • ein drittes Mal fällt es durch den Rost auf die Kohlen…

die Liste von Fehlern und Missgeschicken beim Grillen könnte ich endlos weiter fortführen.

Das Positive dabei – man hat beim Grillen trotzdem jede Menge Spaß und das Beste: wenn man noch kein Grillprofi ist, dann kann man(n) es immer noch werden!

Die nötigen Grilltipps, -tricks, sowie -techniken, wie Sie richtig grillen und sich die Anerkennung ihrer Freunde sichern, erfahren Sie hier.

Außerdem möchte ich hier auch noch auf das nötige Equipment eingehen, das Sie benötigen werden, um mit dem Spitznamen „Grillmeister“ in Ihrem Freundeskreis angesprochen zu werden.


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Machen Sie sich bereit für einen Sommer am Grill!

Richtig Grillen – Vorbereitung

1. Seien Sie organisiert und strukturiert am Grill

Grilltipps, richtig grillen

Grilltipp: sorgen Sie dafür, dass Sie genügend Platz für Grillgut und Grillutensilien haben. Bier nicht vergessen!

Wichtig beim Grillen ist, dass Sie genügend Fläche zum Grillen, für das Zubehör und Gegrillte, sowie für ein paar Biere zur Verfügung haben.

Klären Sie im Voraus ab, wie viel Fleisch Sie grillen müssen.

Dazu gehören Fragen wie:

  • Wie viel wird gegrillt?
  • Wie oft wird der Grill voll belegt sein?
  • Was brauchen Sie alles am Grill?
  • Wo lagern Sie das fertig gegrillte Fleisch und wo die noch zu grillenden Lebensmittel?
  • Wohin schmeißen Sie die Verpackungen
  • Warum ist alles wieder so voll, dass ich mein Bier nicht abstellen kann???

2. Bleiben Sie immer am Grill

Solange Sie Essen auf dem Grill liegen haben, sollten Sie auch am Grill bleiben.

Das ist für die Sicherheit sehr wichtig, kommt aber auch dem Essen zugute und kein Stück Fleisch verbrennt, weil eine Stichflamme aus den Kohlen steigt.

Sie brauchen auch garantiert keine Angst haben, dass es am Grill einsam wird.

Es wird immer ungeduldige Menschen geben, die auf ihr Essen warten, oder Leute (vor allem Männer) die um den Grill stehen und den Grillmeister mit „überlebenswichtigen“ Weisheiten, Tipps und Vorschlägen versorgen.

3. Gas- oder Kohlegrill?

Die Diskussion welcher Grill besser ist – Gas- oder Kohlegrill, ist so alt wie das Grillen an sich. Sie ist sogar wichtig, dass wir dem Thema seinen eigenen Artikel gewidmet haben:

Lesenswert: Was ist besser, Gas- oder Kohlegrill – 8 Kriterien und ein knapper Sieger

Grundsätzlich kann keine allgemeingültige Aussage getroffen werden, da es zu viele individuelle Vorlieben gibt.

Die Vorlieben entscheiden dann auch häufig welcher Grill für wen der Beste ist. Hierbei spielen

  • der Geschmack,
  • das Budget,
  • der Komfort
  • und der Aufwand eine große Rolle.

Ein Fakt ist allerdings, dass Gas sauberer verbrennt.

Für die Umwelt ist auf alle Fälle ein Gasgrill viel besser. Er erzeugt weniger Kohlenmonoxid, rußt weniger und stößt weniger Feinstaub in die Atmosphäre.

Das sind alles Ursachen für den Klimawandel, den ein Kohlegrill somit stärker vorantreibt. Allerdings lieben auch viele Menschen den rauchigen und kräftigeren Geschmack eines Stück Fleischs vom Kohlegrill.


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Für traditionelle Griller muss es immer ein Kohlegrill sein, schon allein wegen des extra kräftigen und rauchigen Geschmacks.

Einige sagen sogar:

„Ohne diesen rauchigen Geschmack ist es gar kein richtiges Grillen und man könnte das Fleisch auch gleich in den Ofen oder auf die Pfanne schmeißen“.

Ich möchte hier zustimmen und dazu sagen: Kohlen gehören für mich zum echten und richtigen Grillen einfach dazu.

4. Ein Deckel für mehr Grillideen

Grill mit Deckel

Mit einem Grill mit Deckel lassen sich mehr Grillideen umsetzen.

Wichtig für ein gutes Grillergebnis ist ein Deckel für den Grill. Mit dem Deckel bleibt das Aroma im Grill erhalten und die Temperatur bleibt konstanter und kann höhere Spitzen erreichen.

Der Deckel kann aber auch den Unterschied ausmachen, wenn Sie sich ausgefallene Grillideen überlegen, wie z.B. ein Bierdosen-Hähnchen.

Das ist ohne einen Deckel gar nicht möglich. Außerdem lässt sich so auch perfekt der Käse für Burger auf den Patties schmelzen.

5. Grilltemperatur – Heizen Sie dem Grill richtig ein

Richtig Grillen - keine roten Kohlen

Die Kohlen sollten beim Grillen nicht mehr rot glühen, sondern mit einer grauen Ascheschicht bedeckt sein.

Vor dem Grillen sollten Sie etwa 15 bis 25 Minuten den Grill anschüren und auf Temperatur bringen. Bevor die ersten Lebensmittel auf den Grill gelegt werden, sollte der Grill schon richtig heiß sein.

Warum?

Damit auch sämtliche Bakterien abgetötet werden, die sich z. B. am Rost befinden könnten.

Die richtige Temperatur zum Grillen:

230 bis 340 Grad – Zu heiß

Für einen sehr heißen Grill bringen Sie die Temperatur auf 230 bis 340 Grad. Die Kohlen sind rot und zu heiß zum Grillen, aber genau richtig, um den angebrannten Schmutz vom letzten Grillen abzukratzen.

200 bis 230 Grad – Heißer Grill

Für einen heißen Grill sollte die Temperatur zwischen 200 und 230 Grad liegen.

Die Kohlen sind nicht mehr rot – perfekter Zeitpunkt für direktes Grillen:

  • Steaks,
  • Burger,
  • Fisch,
  • Gemüse,

das war euer Stichwort!

175 bis 200 Grad – Heißer bis mittelheißer Grill

Bei 175 bis 200 Grad ist der Grill immer noch heiß genug, um das Fleisch zu bräunen, aber zart genug, um sich dabei Zeit zu lassen.

Manche Speisen mögen genau diese weiche, homogene Hitze:

  • Hähnchen,
  • Pute,
  • Braten.

150 bis 175 Grad – Mittlerer bis niedriger Temperaturbereich

Ist die Grilltemperatur bei 150 bis 175 Grad Celsius angekommen, dann wird nichts mehr so richtig braun.

Wenn Sie direktes Grillen bevorzugen, dann wird es jetzt Zeit, neue Kohle anzuzünden und auf Temperatur zu bringen.

Ansonsten kann bei diesen Temperaturen abgekühlten Speisen neues Leben eingehaucht werden:

120 bis 150 Grad – Kühler Grill

Bei dieser Temperatur angekommen, kann nicht mehr vom Grillen gesprochen werden, sondern:

  • vom Smoken, falls Sie Holzchips hinzugegeben hatten
  • oder von einer groben Vernachlässigung der Pflichten eines Grillers. Wer wollte nochmal „Grillmeister“ geschimpft werden und hat den Grill abkühlen lassen?

Bei diesen Temperaturen schmilzt das Fett langsam, aber sicher in der Rinderbrust un der Schweineschulter.

Hoffentlich haben Sie genug Bier oder ein Buch dabei, denn es wird ein paar Stunden (oder besser den ganzen Tag) dauern.

Kein Thermometer? Nutzen Sie Ihre Hand!

Grillen Handtest machen, Temperatur messen

Wenn Sie kein Grillthermometer haben, dann halten Sie Ihre Hand über die Glut, um die Temperatur zu schätzen.

Wenn Sie keinen Thermometer beim Grillen dabeihaben, können Sie die Temperatur auch ganz einfach schätzen.

Halten Sie Ihre Handinnenflächen etwa 12 cm über den Grillrost:

  • Wenn Sie die Hand nur etwa 2 Sekunden über den Flammen halten können, ist die Temperatur hoch (230 bis 340 Grad).
  • Bei etwa 5 Sekunden ist die Temperatur mittel bis hoch (200 bis 230 Grad)
  • und bei einer niedrigen Temperatur hat sich der Grill abgekühlt und Sie können Ihre Hand 10 Sekunden darüber halten (120-170).

6. Achten Sie auf zusatzstofffreie Kohle

Wenn Sie sich für einen Holzkohlegrill entscheiden, achten Sie bei der Auswahl der Kohlen darauf, dass Sie Kohle verwenden, die frei von Zusätzen ist.

Im besten Fall handelt es sich einfach um verkohltes Holz.

Bei den Briketts kann es vorkommen, dass diese Zusätze wie:

  • Holzabfälle,
  • Sägemehl,
  • Kohlestaub,
  • Natriumnitrat
  • Paraffin
  • oder Flüssiganzünder

enthalten.

7. Verwenden Sie keinen Flüssiganzünder

Von der Verwendung von Flüssiganzünder in Briketts und im Allgemeinen wird grundsätzlich abgeraten.

Es erzeugt flüchtige organische Verbindungen, die in die Luft steigen und auch zu Rückständen am Fleisch führen können.

Außerdem sind Flüssiganzünder in Briketts auch eine unnötige Gefahrenquelle, die einfach vermieden werden kann.

8. Holzchips für mehr Aroma


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Wenn Sie viel Wert auf das richtige Aroma legen, sollten Sie Hackschnitzel oder Chips aus Holz zu der Holzkohle geben:

  • Das Hackgut von den Hickory-Bäumen und Eiche geben ein gutes Aroma beim Grillen von Fisch und Schwein ab.
  • Kirschbaumholz und Apfelbaumholz erzeugen etwas Süße auf den meisten Sorten Fleisch.

Wenn Sie Holzchips verwenden möchten, legen sie die Hälfte der Hackschnitzel in Wasser ein und lassen Sie sie vollsaugen.

Geben Sie die vollgesaugten und die trockenen Chips alle auf einmal in den Grill nachdem er angezündet wurde.

So sorgen Sie über die gesamte Grilldauer für ein angenehmes Aroma.

9. Machen Sie den Grill regelmäßig sauber

Reinigen Sie den Grill am besten immer im heißen Zustand. Nach dem Vorheizen ist dafür eine gute Zeit, da sich dann die alten Reste besser entfernen lassen.

Benutzen Sie für den Grillrost eine lange Grillbürste.


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Auch nach dem Grillen sollten sie den Grill nochmals ordentlich schrubben und die neuen Ablagerungen entfernen.

10. Benutzen Sie Öl gegen das Einbrennen

Wahrscheinlich kennt jeder das Problem, dass sich das Fleisch am Grillrost einbrennt und hängen bleibt.

Das passiert bei magerem Fleisch noch häufiger als bei durchwachsenerem Fleisch. Damit das das Fleisch in Zukunft nicht mehr so am Rost hängen bleibt, gehen Sie folgendermaßen vor:

  • nehmen Sie ein Papiertuch und geben Sie etwas Pflanzenöl darauf
  • nehmen Sie dann das getränkte Papier mit einer Grillzange und ölen damit den Grillrost ein
Benutzen Sie bitte keine Sprays und Sprühdosen auf einem heißen Grill!

11. Stichflamme vermeiden – Zähmen Sie das Feuer

Tropft etwas Fett auf die Flammen oder die heißen Kohlen, entstehen kleine Stichflammen. Diese aufsteigenden Flammen erzeugen krebserregende Stoffe, die sich dann auf dem Fleisch absetzen können.

Außerdem schmeckt das Fleisch, das von den Flammen berührt wurde, oft verbrannt. Die Außenseite ist danach auch meistens verkohlt, wenn das Fleisch im Inneren noch gar nicht richtig durch ist.

Um die Gefahr dieser aufsteigenden Flammen zu reduzieren, gehen Sie so vor:

  • grillen Sie am besten nur mageres Fleisch
  • entfernen Sie überschüssiges Fett vom Fleisch, bevor Sie es auf den Grill legen
  • bei Geflügel sollten Sie die Haut vor dem Grillen entfernen.

Für den Notfall sollten Sie auch immer etwas Wasser in der Nähe des Grills haben. Damit können Sie die Flammen schnell löschen.

Hohe Temperaturen und tropfendes Fett

Achtung!

Achten Sie darauf,

  • dass die Flüssigkeit und das Fett aus dem Fleisch nicht auf die glühenden Kohlen tropfen,
  • dass das Fleisch nicht zu lange über hoher Temperatur (300° und mehr) gegrillt wird,

weil sich durch die Verbrennung gesundheitsschädliche chemische Verbindungen bilden.

12. Direktes und Indirektes Grillen verstehen

Fisch grillen in folie

Fisch grillen Sie am besten in Folie eingewickelt über indirekter Hitze.

Um auf dem gesamten Grill die Temperatur zu kontrollieren, empfiehlt sich die Halb-Halb Technik:

  • Das heißt, auf der einen Hälfte liegen alle Kohlen,
  • während auf der anderen Seite keine Kohlen sind.

Damit entstehen eine sehr heiße Zone und ein Bereich ohne direkte Hitzeeinwirkung. Sie schaffen sich so zwei Bereiche, die eine einigermaßen gleichmäßige Temperatur haben.

Während sich Minutensteaks über direkte Hitze richtig grillen lassen und eine schöne Kruste bilden, möchten Putensteaks und Fischfilets lieber langsam in inderekter Hitze gar werden.

Das richtige und wichtige Grillzubehör

13. Basics – Grillwender oder Grillzange


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Jeder hat schon einmal eine Bratwurst verloren, die durch den Grillrost in die Asche gerollt ist. Von den Nürnberger Würsstchen möchte ich gar nicht erst anfangen…

Das lässt sich allerdings einfach vermeiden.

Mit einem Grillwender lassen sich die Grillsachen ganz bequem auf dem Grill platzieren und auch einfach wenden. Vor allem selbstgemachte Hamburger Patties lassen sich mit einem Grillwender besser bewegen, als mit einer Zange.

Auch dicke Ofenhandschuhe aus hitzeunempfindlichen Material vereinfachen das Wenden der Grillsachen.

Um eine anständige Grillzange führt auch kein Weg vorbei.

Damit haben Sie die beste Kontrolle über das Grillgut und die Wahrscheinlichkeit, dass etwas auf dem Boden oder in den Kohlen landet, sinkt drastisch.

14. Nutzen Sie Grillkörbe


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Grillkörbe vereinfachen das Grillen von Lebensmitteln, die normalerweise sehr leicht durch den Rost fallen würden.

Auch für kleine Dinge, bei denen es sehr umständlich und aufwendig ist sie zu wenden, bieten sich Grillkörbe an.

Häufig finden die Grillkörbe Verwendung bei

  • Gemüse,
  • Fisch,
  • Hähnchen,
  • Tofu,
  • Früchten usw.

15. Besorgen Sie endlich einen Anzündkamin!

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Das lästige Anzünden der Holzkohle wird mit einem Anzündkamin zur Routine in 4 einfachen Schritten:

  1. Sie benötigen nur etwas Papier, das sie zerknüllen und nach unten in den Anzündkamin legen.
  2. Darauf kommt dann die Holzkohle.
  3. Zünden Sie nun das Papier an und in etwa 20 Minuten sind die Kohlen gleichmäßig auf Temperatur gebracht.
  4. Die Holzkohle, die durch den Anzündkamin angezündet wurde bildet dann die erste Schicht Kohle im eigentlichen Grill.

Sie sparen sich dadurch das Kleinholz, den Grillanzünder und das Bilden einer perfekten Pyramide um die Holzkohlen angezündet zu bekommen.

Wenn Sie zu Hause grillen, dann gibt es keinen gewichtigen Grund, nicht mit dem Anzündkamin zu zünden!

Essen – Sauber und gesund grillen

16. Keine Chance für Keime

Mit einfachen Regeln können Sie Verunreinigungen vorbeugen und somit auch Ansteckungen oder die Verbreitung von Keimen verhindern.

Verwenden Sie immer verschiedene Schneidebretter, Messer und andere Utensilien für rohes sowie bereits fertiges Fleisch.

Liegen die Lebensmittel in der Marinade, stellen sie die Lebensmittel kühl. Wenn Sie mit einem Wohnwagen campen, dann beispielswesie in einer Kühlbox.

17. Lassen Sie gekühlte Lebensmittel auftauen

Planen Sie immer genug Zeit ein, damit Essen, das im Kühlschrank oder im Gefrierschrank war, wieder auftauen kann.

Bevor das rohe Fleisch auf dem Grill kommt, sollte es zumindest annähernd Raumtemperatur haben. Das dauert etwa 20 Minuten, wenn es aus dem Kühlschrank kommt.

Ist das das Fleisch, das Hühnchen, der Fisch oder auch das Gemüse noch sehr kalt im Inneren, kann es passieren, dass die Außenseite verbrennt bevor die Innenseite durch ist.

18. Machen Sie Ihre eigenen Burger

selbstgemachte burger

Selbstgemachte Burger schmecken immer besser, als gekaufte.

Selbstgemachte Burger schmecken immer gut, auch wenn sie nur aus hochwertigem Fleisch bestehen, das mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt ist.

Achten Sie beim Hackfleisch darauf, dass es ordentlich Fett hat. Fett ist ein Geschmacksträger und Sie werden einen geschmacksintensiven Burger erhalten.

19. Marinieren Sie Ihr Fleisch

Fleisch marinieren

Marinieren ist wichtig, um beim Grillen die Bildung von krebserregenden Stoffen zu verhindern.

Marinieren ist mehr, als nur etwas Geschmack auf das Fleisch zu geben, denn es verhindert auch die Bildung von krebsergebenden Stoffen, die sich beim längerem Grillen von sehr muskelreichem Fleisch bilden können.

Das Amerikanische Institut für Krebsforschung (AICR) gibt an, dass die Bildung dieser Stoffe durch das Marinieren von Fleisch um 92 bis 99 Prozent gesenkt werden kann.

Die 5 besten Grilltipps zum Marinieren

  1. Marinieren Sie Ihr Fleisch über Nacht um den bestmöglichen Geschmack zu erzielen. (Außer es steht etwas anderes im Rezept oder Grilltipps)
  2. Extra natives Olivenöl ist ein hervorragendes Öl, aber zum marinieren sollten Sie es nicht verwenden. Es raucht und verbrennt sehr leicht auf dem Grill. Verwenden Sie lieber leichtes Olivenöl oder andere pflanzlichen Öle zum Marinieren. Das extra natives Olivenöl können Sie dann in den Salaten und Saucen verwenden.
  3. Marinieren Sie immer in sehr stabilen Plastikbeuteln und schließen Sie diese ordentlich, damit keine Marinade beim Drehen und Wenden austritt. Decken Sie die Lebensmittel mit Frischhaltefolie ab, sowie nutzen Sie Aufbewahrungsbehälter aus Glas oder aus rostfreiem Stahl.
  4. Bevor Sie ein mariniertes Stück Fleisch auf den Grill legen, sollten sie überschüssige Marinade von dem Stück Fleisch entfernen. Besonders wenn in der Marinade Öl enthalten ist, sollten Sie die Marinade großzügig abschütteln oder abtupfen bevor Sie das Stück Fleisch auf den Grill legen.
  5. Legen Sie das marinierte Stück Fleisch nach dem Grillen auf keinen Fall wieder zurück auf den Teller in dem Sie mariniert haben, sondern immer auf einen frischen Teller.

20. Würzen

Das Würzen wird oft total unterschätzt, dabei hat es einen großen Einfluss auf den Geschmack nach dem Grillen:

  • Salz sollte immer erst in den letzten zwei Stunden zu einer Marinade hinzugefügt werden, während Pfeffer auch über Nacht in die Marinade kann.
  • Salzen Sie das Stück Fleisch immer erst wenn Sie kurz davor sind zu grillen.
  • Grobes Salz hält nicht sehr gut auf dem marinierten Fleisch, benutzen Sie lieber ein feines Meersalz zum Würzen.

21. Auch Fisch lässt sich grillen

fisch grillen tipps

Auch Fisch lässt sich grillen.

Warum wird so selten Fisch auf den Grill gelegt?

Ein Fisch und das rauchige Aroma, das beim Grillen entsteht, harmonieren so gut, dass Fisch eigentlich viel öfter auf den Grill gehört.

Nehmen Sie eine Forelle oder einen schönen Lachs und legen Sie die Fische auf den Grill. Für das richtige Aroma legen sie noch ein paar Eichenholzchips in die Glut.

Wenn Sie etwas Ausgefallenes probieren möchten, öffnen Sie einen Fisch von einer Seite und füllen ihn mit Zitrone, Dill und Pfeffer.

22. Wann ist das Fleisch fertig?


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Um herauszufinden ob das Fleisch schon durch ist, sollten Sie ein Thermometer verwenden, dass die Temperatur im Fleisch misst.

Haben Sie ein solches Thermometer nicht zur Hand, können Sie sich mit einem Messer behelfen und damit in die Mitte des Fleisches schneiden. Wenn das Stück Fleisch einen Knochen hat, schneiden Sie bis zum Knochen.

An den Schnittkanten können Sie dann sehen, ob das Fleisch durch ist. Bei einem schuppigen Fisch wie einem Lachs zerdrücken sie das Fleisch mit Ihren Fingern oder einer Gabel und kontrollieren sie, ob die Schuppen sich teilen. Das zeigt, dass der Fisch durch ist.

Das öffnet allerdings Tür und Tor für die Fleischsäfte, die eventuell auf die Kohlen tropfen, was zu vermeiden ist.

23. Geben Sie dem Fleisch Zeit zum ruhen

Lassen Sie gegrilltes Fleisch für etwa 10 Minuten unter einer Folie ruhen.

Würde Sie z. B. ein Steak direkt vom Grill auf den Teller legen und essen, würde es sehr zäh sein und der Saft würde aus dem Steak laufen sobald Sie es anschneiden.

Wenn Sie das Fleisch dagegen zuerst wenige Minuten ruhen lassen, absorbiert das Fleisch die Säfte durch und durch.

Lassen Sie das Fleisch in einem warmen Behälter ruhen oder auf der oberen Ablage auf dem Grill. Es sollte keiner direkten Hitze mehr ausgesetzt sein und am besten in einer löchrigen Folie aufbewahrt werden.

24. Vergessen Sie nicht das Gemüse

Auf einem Grill schmeckt nicht nur pures Fleisch lecker, es können auch mit Gemüse leckere Gerichte gezaubert werden.

Diese schwarzen Roststreifen lassen das Gemüse nicht nur gut aussehen, sondern das Gemüse schmeckt so auch viel besser, denn das Auge isst bekanntlich mit.

Schneiden Sie das Gemüse in dünne Scheiben und legen Sie die Scheiben direkt auf den Grill ohne Öl und ohne Dressing. Nach dem Grillen können Sie Gewürze hinzufügen und etwas Öl oder Essig über das Gemüse geben.

25. Beilagen

Grilltipp Beilage

Grilltipp: Die Beilage sollte für einen ausgewogenen Genuß etwa 2/3 der gesamten Mahlzeit betragen.

Die Beilagen sollten Sie auf keinen Fall vernachlässigen, sie machen etwa zwei Drittel dessen aus, was Sie beim Grillen zu sich nehmen sollten.

Sofern Sie denn auf ein ausgewogenes Gericht Wert legen.

Beim Grillen kommt ein Kartoffelsalat immer gut, aber auch ein Maiskolben auf dem Grill ist richtig lecker.

Cous Cous oder ein Fladenbrot, das auf den Grill gelegt wurde, eignen sich ebenfalls hervorragend als Beilage.

Grilltipps Fazit

So das sind sie, die Top 10 der Tipps fürs Grillen. Damit Sie ein garantiert erfolgreiches Grillerlebnis haben und vor Ihren Freunden punkten können.

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