Schwedische Jacken – Die 10 wichtigsten Marken und Hersteller

Schwedische Jacken - die wichtigsten marken und Hersteller

Schwedische Jacken Marken zählen zu den Pionieren in der Entwicklung warmer Winterkleidung. Naturbegeisterte Menschen, die extremen Minusgraden ausgesetzt sind, haben Einfallsreichtum bei der Entwicklung wetterfester Parkas gezeigt. Die wichtigsten schwedischen Hersteller stellt folgender Beitrag vor.

Schwedische Jacken – Die 10 wichtigsten Marken und Hersteller

1. Fjällräven

Fjällräven Sten
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Åke Nordin war unzufrieden mit seinem Rucksack. Kurzerhand bastelt er ein Holzgestell, das die Last auf dem Rücken viel besser verteilt.

Zehn Jahre später, 1960 gründete er seine Marke Fjällräven, die er nach dem schwedischen Polarfuchs benennt.

Dem Rucksack mit Alu-Rahmen, folgen das kondensationsfreie Zelt und das durch Wachs wetterfest imprägnierbare Material G 1000, die Expedition Daunenjacke, Schlafsäcke und Ausrüstung.

Fjällräven ist ein Vorreiter in Sachen Umweltschutz, faire Arbeitsbedingungen, Nachhaltigkeit und ethische Tierprodukte.

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2. Didriksons

Didriksons Cajsa Women’s Parka 3
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Hanna und Julius Didriksons stammen beide aus Fischerfamilien. Da viele Seeleute aufgrund unzureichender Kleidung an Lungenentzündung sterben, entwickelt das Ehepaar 1913 wasserfeste Kleidung, sogenanntes Ölzeug.

Aus einer einzigen Idee ist ein weltweit erfolgreicher Konzern entstanden, der Outdoor-Freunde mit hochwertiger, besonders warmer und wasserfesten Parkas ausstattet. Besonderes Gewicht liegt auf Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Maßnahmen zum Klimaschutz.

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3. Haglöfs

Haglöfs Regenjacke für Damen
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Victor Haglöf gründete 1914 seinen Betrieb, wo bis Ende der 1980-er Jahre ausschließlich Rucksäcke für den schwedischen Markt produziert wurden.

Mit dem ständig wachsenden Angebot an Outdoor-Kleidung, Zelten, Schlafsäcken und Schuhen begann die Expansion in skandinavische Nachbarländer, Großbritannien und den europäischen Kontinent.

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4. Ivanhoe

Ivanhoe Joel
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Ivanhoe of Sweden wurde 1946 in Gällstad gegründet. In dieser Region befindet sich seit Jahrhunderten ein Schwerpunkt der Textilindustrie. Das Wissen früherer Generationen über Materialien und Verarbeitung fließt bis heute in die modernen Kollektionen aus reiner Wolle ein.

Nachhaltige Fertigung im Einklang mit der Natur unter Verwendung modernster Maschinen prägen alle Produkte. Es entstehen aus selbst entworfenen Schnittmustern warme, wetterfeste Wollmäntel, echte Schwedische Jacken und Strickwaren aus zu 90 % selbst produzierter Schurwolle.

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5. Houdini

Houdini Mens Power Houdi
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Die junge Kletter- und Off-Piste-Skilehrerin Lotta Giornofelice reiste auf der Suche nach den besten Skigebieten durch die Welt. In einer gefährlichen Kletter-Situation rief jemand: Rette mich Houdini – so entstand der Firmenname. Lotta nähte für sich und ihre Freundinnen Unterwäsche aus Fleece, die bald viele Wintersportler von ihr kaufen wollten. Es fehlte jedoch Stoff in der benötigten Menge.

Der amerikanische Hersteller Malden Mills produzierte den elastischen Fleece, doch die Mindestbestellmenge betrug 1000 m Stoff. Sie konnte den Verkaufsleiter mit ihren selbst genähten Prototypen überzeugen, kleine Mengen abzugeben und prompt gewann Lotte drei Jahre in Folge die Maldens Mills Apex Awards. Heute ist Houdini eine weltweit anerkannte Outdoor-Marke.

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6. Peak Performance

Peak Performance Frost Jacke
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Ein Buckelpisten-Profifahrer mit Weltruhm und sein Freund sollen 1986 neue Skibekleidung testen. Ihnen war das damalige knallbunte Design absolut zuwider, doch niemand stellte zu dieser Zeit Skibekleidung her, die sie gerne tragen würden: Schlicht und hochfunktionell. Dies war die Geburtsstunde der Marke Peak Performance.

Die Idee war so erfolgreich, dass wegen der vielen Bestellungen das Personal in der kleinen Poststation aufgestockt werden musste. Der Hauptsitz befindet sich heute in Stockholm, wo kreative Köpfe die neuen Kollektionen entwerfen.

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7. Pinewood

Pinewood Finnveden Fleece Jacke
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Die urwüchsige Kraft der Kiefer (Pine) sieht Firmengründer Rainer als persönliches Vorbild, als er 1994 seine Marke gründete. Bekannt wurde Pinewood durch karierte, warm gefütterte Holzfällerhemden, die er von seinem Studienaufenthalt in Peking mitgebracht hatte.

Stets die Grundwerte Hingabe, Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit und Innovation vor Augen hat sich Pinewood zu einer anerkannten Outdoor-Marke mit vollem Sortiment entwickelt. Natürliche Farben und schlichte Designs zeichnen die Bekleidung für Jäger, Wanderer und Angler aus.

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8. Lundhags

Lundhags HABE Pile MS Jacket Men
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Jonas Lundhag übernahm 1932 den Schuhmacherei seines Vaters. Die Herstellung lederner Wanderstiefel in den Anfangsjahren folgten 1947 die ersten Schuhe aus Zellgummi.

Ein Meilenstein stellte 1988 die Ausrüstung der schwedischen Mount-Everest-Expedition.

Ab 1997 begann die Herstellung robuster Outdoor-Textilien, bis ein Jahr später ein Brand die Fabrik zerstörte.

Das neu erbaute Gebäude wurde 1999 bezogen. Umweltfreundlich produzierte Rucksäcke und Outdoor-Kleidung erweitern Sortiment.

Die Verwendung von Baumwolle aus ökologischem Anbau, mit Pflanzenfett nachhaltig gegerbtes Leder sowie die Verwendung FCKW-freier Imprägnierungen machen Lundhags zum Partner des Umwelt-Magazins Norr und zum königlichen Hoflieferanten.

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9. Tierra

1983 erkannte ein junger Bergsteiger namens Anders die Chancen von Shell-Kleidung. Das Ereignis, was Tierra zur Outdoor-Marke machte, war der Auftrag, die schwedische Expedition zum Mount Everest 1991 einzukleiden.

Seitdem hat sich Tierra auf Kleidung für polares Klima und Bergsport spezialisiert. Tierra heißen die Klimazonen der südamerikanischen Anden, womit der enge Bezug zur Bergwelt dargestellt wird.

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10. 2117 of Sweden

Twenty-one Seventeen of Sweden ist seit 2003 ein Begriff für modische Skibekleidung. Gegründet wurde das Unternehmen von einigen Freunden, die in den Sportgeschäften nichts gefunden hatten, das mit dem Stil oder dem Preis in Einklang stand. Leuchtende Farben und minimalistisches skandinavisches Design zeichnen die Kollektionen aus.

Im Laufe der Zeit finden auch Outdoor-Fans, Läufer und Golfer funktionelle Jacken für alle Wetterlagen. Seit 2012 erweitert eine nachhaltige Kollektion aus recycelten Materialien das Angebot. Die schnell wachsende Marke ist momentan in 18 Ländern auf 4 Kontinenten erhältlich.

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Fazit

Schwedische Jacken und Outdoor-Marken haben eine Gemeinsamkeit: Die Liebe zur Natur und deren Erhalt. In umweltschonender Fertigung und durch Transparenz bei den Lieferketten können Kunden sichergehen, dass die Produkte die Umwelt möglichst wenig belasten, auch wenn sie teilweise in Asien produziert werden.

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