Shimano Steps E6100 Probleme – Ursachen und Lösungen

Shimano Steps E6100 Probleme - Ursache und Lösung

Der Shimano Steps E6100 folgt dem E6000 mit einer Reihe nützlicher Verbesserungen. Ein bekanntes Manko ist nun beseitigt: Beim Einschalten erzeugt der Fuß auf dem Pedal keine Fehlermeldung mehr. Was Sie gegen andere Shimano Steps E6100 Probleme sowie störende Nebengeräusche unternehmen können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Kleine Unachtsamkeiten, wie lose Schraubverbindungen oder eine trockene Kette, bereichern jeden Biker mit neuen Erfahrungen: Es ist häufig nicht der solide Shimano E6100 Motor, der ungewöhnliche Geräusche von sich gibt. Da der verkapselte Motor so gut wie wartungsfrei ist, kommen nur selten echte Schäden vor.

Die häufigsten Shimano Steps E6100 Probleme

1. Shimano Steps E6100 Geräusche unter Last

Jeder Antrieb hat seine akustische Charakteristik, die als Produkt aus Bauform und Rahmen entstehen. Trittfrequenz und die Bodenbeschaffenheit tragen ihren Anteil dazu bei. Wenn Sie das E-Bike schieben oder auf der Straße fahren, läuft der Motor normal, doch unter Last entsteht ein unüberhörbares, mahlendes Geräusch am hinteren Bereich.

So hört sich das Fahrgeräusch an: KLICK

Lösung:

Diese Art Geräusch entsteht durch trockene Reibung. Reinigen Sie alle beweglichen Verbindungen, Gelenke, Kette, Seilzüge und versteckte Ecken gründlich mit einer Zahnbürste und tragen frisches Öl oder Fett auf. In diesem Fall haben trockene, verschmutzte Ritzel der Kassette das Geräusch verursacht. In diesem Fall löste die Demontage, Reinigung und Fetten das Problem umgehend.

2. Shimano Steps E6100 Knacken am Tretlager

Falls Sie ein ungewohntes Geräusch an Ihrem Shimano Steps E6100 bemerken, sollten Sie dem unbedingt nachgehen. Es könnte von einer beschädigten Komponente stammen, die durch Bruch bei hohem Tempo einen ernsten Unfall verursachen könnte. Shimano Antriebe neigen zu Knacken, nachdem Sie ein Bauteil ausgetauscht haben oder unter Last kräftig in die Pedale treten. Das Tretlager ist eine bekannte Geräuschquelle.

Lösung:

Shimano verbaut zwei Arten Innenlager. Bei der Wartung geschraubter Tretlager bauen Sie die Lagerschalen aus, säubern diese und tragen Lagerfett auf. Montieren Sie das Lager mit 35 Nm Drehmoment.

Pressfit Innenlager sollten Sie trocken einbauen. Montagepaste erzeugt zu große Reibung, während Fett eindringenden Schmutz bindet, der bei Treten unter Last die laut knackenden Geräusche auslöst. Prüfen Sie, ob sich die Lager leicht drehen. Ruckeln Sie, ist der Austausch fällig.

3. Knacken beim Pedalieren

Knackgeräusche, die im Takt der Pedalumdrehungen auftreten, deuten auf eine trocken gelaufene Kurbelgarnitur als Ursache hin.

Lösung:

Durch das Tretlager eingedrungener Schmutz und Wasser bilden mit vorhandenem Lagerfett eine Art Schleifpaste, die mit der Zeit die Oberfläche austrocknet. Bei der Kontrolle des Tretlagers ist es daher wichtig, vor dem Wiedereinbau auch die Kurbelwelle zu reinigen und zu fetten. Pflegen Sie gleichermaßen die Verzahnung des anderen Kurbelarms.

Ziehen Sie die Zentralschraube zunächst mit der Hand an und drehen die Kurbeln, um das Fett besser zu verteilen. Danach drehen Sie die Zentralschraube fest. Die Befestigungsschrauben sitzen je nach Herstellerangaben mit 12 bis 15 Newtonmeter richtig.

Bevor Sie das Tretlager ausbauen

Kontrollieren Sie zunächst, ob die Schrauben am Kettenblatt ausreichend und gleichmäßig fest angezogen sind. Shimano empfiehlt 12 bis 14 Nm Anzugsdrehmoment. In manchen Fällen hat richtiges Festziehen das regelmäßige Knacken beseitigt.

Drehmomentschlüssel
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4. Shimano Steps E6100 Knacken beim Anfahren

Beim Wiedereinsetzen der Motorunterstützung nach dem bergab rollen mit ruhenden Pedalen hören Sie lautes Knacken, auch beim Abschalten nach Erreichen des 25 km/h Limits und nach jedem Schaltvorgang tritt es auf. Das Knacken ist so stark, dass Sie einen leichten Schlag im Pedal spüren. Der erste Gedanke geht zum Tretlager, doch das haben Sie bereits überprüft.

Wenn das Tretlager als Ursachen ausscheidet, kommt der im Motor verbaute Freilauf infrage, der immer minimal nachläuft und etwas ruckartig einsetzt. Shimano-Fahrer berichten, dass dieses Klacken nach dem Firmware-Update 4.7.x sowie 4.8.0 zum ersten Mal aufgetreten ist. Auch am Tempolimit beim Abschalten des Antriebs kommt es seitdem vor.

Das Geräusch ist mit Auskuppeln vergleichbar, doch es macht sich schon weit vor dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit bemerkbar. Das Ziel des Software- Updates ist es, fließende Übergänge ohne Ruckeln zu ermöglichen. Übereinstimmende Erfahrungen bestätigen, dass der Effekt mit höheren Unterstützungsstufen umso stärker auftritt.

Lösung:

Shimano erklärt, dass ein intern im Motor verbauter Klinken- oder Rollenfreilauf gewisses Spiel aufweist. Das Geräusch ist bauartbedingt und nicht abzustellen. Möglicherweise summieren sich die Wege des Motorfreilaufs mit denen des Nabenfreilaufs am Hinterrad. Einfetten vermindert das Geräusch etwas, doch ganz verstummt es nicht.

Letztendlich trägt auch der persönliche Fahrstil zur Geräuschentwicklung bei: Wer die Gänge intuitiv schonend wechselt, ist kaum von Klacken betroffen. Ruppige Gangwechsel und ungünstiges Schalten unter Last verursacht starkes Knacken, das alle Rahmenrohre erschüttert. Da das Knacken keine Leistungsminderung auslöst, fällt es als Reklamationsgrund aus.

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5. Zu wenig Durchzugskraft an Steigungen

Der E6100 setzt bei häufigem Anfahren im Stadtverkehr mehr Power frei als sein Vorgänger E6000, doch in der bergigen Urlaubsregion geht die Leistung spürbar in die Knie. Sie wollen es genau wissen und geben die Suchanfrage zu Shimano Steps E6100 wie viel Nm ein.

60 Newtonmeter kommen bei geringer Fahrgeschwindigkeit leider nicht zur Wirkung, da die verbauten Sensoren zwar Kraft und Radumdrehungen erkennen, jedoch keine Steigung. Wenn Sie am Berg langsamer werden, setzt ab der eingestellten Parameter die Motorunterstützung aus.

Sportliche Biker überlegen, mit Tuning das Drehmoment zu manipulieren, doch das ist mit unvorhersehbaren Risiken verbunden. Überhitzung kann zu Totalschaden führen, den Sie weder bei der Garantie noch bei der Versicherung geltend machen können.

Lösung:

Die einfachste und komfortabelste Lösung für solche Shimano Steps E6100 Probleme bietet die Shimano E-Tube-App, die über Bluetooth mit dem Antriebs-System verbunden ist. Hier können Sie dank zahlreicher Feineinstellungen die Unterstützung auf das Fahrgebiet abstimmen oder die aktuelle Firmware herunterladen.

Eine legale Optimierung der Übersetzung erzielen Sie durch den Wechsel von Kettenblatt und Ritzel. Der Tausch von einem 38-er zu einem 44-er Kettenblatt vorne bringt bereits 20 % effektivere Übersetzung. Durch den Austausch einer 11 bis 40-er Kassette gegen eine 11 bis 46-er Kassette setzt die Unterstützung von vormals 12 km/h jetzt schon bei gut 9 km/h ein.

2 Gedanken zu „Shimano Steps E6100 Probleme – Ursachen und Lösungen“

  1. Hallo,
    Bei meinem Ebike E-Mozzo mit Shimano Step 6100 erscheint die Fehlermeldung WA 13 !
    Alles fällt aus , was ist zu tun ?
    Gruß
    Gerrit Agena
    Der Radakteur
    Fahrradverleih u. Handel
    Barkhausenstrasse 8
    26465 Langeoog

    Antworten
    • Hallo Gerrit,

      Füße von den Pedalen beim Einschalten des Fahrrades, der Drehmomentsensor im Motor erzeugt diesen Fehler. Fehlerbehebung: Ausschalten und nochmal starten.

      Antworten

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