Eine selbstaufblasende Isomatte selbst aufblasen – Techniken und Risiken

Eine selbstaufblasende Isomatte selbst aufblasen - Techniken und RisikenEine selbstaufblasende Isomatte selbst aufblasen ist manchmal notwendig, da das physikalische Selbstaufblasen füllt die Isomatte nur so weit, wie die Poren im Schaumstoff Ausdehnung produzieren.

Dieser natürliche Vorgang endet, sobald sich im Innern der gleiche Luftdruck wie in der Umgebung gebildet hat.

Die Liegefläche bleibt naturgemäß relativ weich, was bei unebenem Untergrund Durchliegen verursacht. Einen kälteisolierenden Abstand zum Boden und ein bequemes Lager erreichen Sie nur durch nachträgliches Aufpusten.

Eine selbstaufblasende Isomatte selbst aufblasen

Bei kälterem Wetter bläst sich die Isomatte längst nicht so dick auf wie im Sommer. Je kühler die Außentemperatur ist, desto mehr Nachpumpen bis zum gewünschten Härtegrad ist nötig.

Zum Nachpumpen stehen Ihnen verschiedene Techniken offen. Schon bei den Reisevorbereitungen sollten Sie dies schon einkalkulieren und Plan B bereithalten.

Die Isomatte aufblasen – Luftpumpen und Techniken

Wenn Sie mit der Mini-Luftpumpe vom Trekkingrad die Isomatte füllen, ist der Fall schon erledigt.

Ansonsten bieten die großen Outdoor-Ausrüster ultraleichte Pumpen mit erweiterten Funktionen an:


1. Die Snozzle Pumpbag dient gleichzeitig als wasserdichter Kompressions-Packsack.


2. Der Therm-a-Rest NeoAir Pump Sack wird zum Sitzkissen.


3. Und die Exped Pillow Pump gibt ein komfortables Reisekopfkissen ab.


4. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt die Synmat 7M mit integrierter Pumpe im Kopfteil.


Wir haben früher die Luftmatratzen immer mit Atemluft aufgeblasen!

Das ist richtig, doch zwischen den beiden Mattenarten gibt es Unterschiede:

  • eine Luftmatratze besteht aus großen Kammern,
  • die selbstaufblasende Isomatte bildet ihre Stabilität und das Volumen aus Millionen vernetzter Poren mit mikrofeinen Trennwänden aus PU-Schaum.

Feuchtigkeit und die enthaltenen Proteine und Enzyme der Atemluft haften sich an Oberflächen. Was sich bei Schnorchelbrillen als Antibeschlagmittel bewährt, zerstört jedoch den Schaum der Isomatte.

Die Schichten einer laminierten Matte aus Weich- und Hartschaum können sich voneinander lösen, womit sie so gut wie unbrauchbar wird. Hydrolyse tritt sichtbar an Sportschuhen auf, deren PU- Zwischensohle zerbröckelt oder klebrig wird. (Quelle)

Aublasen mit dem Mund ist eine Gefahr

Der ärgste Feind der Isomatte ist das Aufpusten mit dem Mund, und das trifft um so drastischer zu, je kälter es draußen ist. Warme Atemluft enthält Dampf, der sofort in den feinen Segmenten der Isomatte kondensiert.

In kalten Nächten gefriert die Feuchtigkeit, was die Isolation mindert und das Material schädigt. Bei Wärme fördert feucht-warmes Klima ohne Luftzirkulation Schimmelbildung – die Oberflächen “schwitzen” und schädliche Organismen vermehren sich rasend schnell.

Die dünne Luft in Höhenlagen sollten Sie nicht unterschätzen: Es wird für Sie überraschend anstrengend, nach einem harten Tag auch noch die Unterlage aufzupusten.

Feuchtigkeit aus der Isomatte herauskriegen

Haben Sie am nächsten Morgen die Zeit, Ihre Isomatte richtig abtrocknen zu lassen?

Dann legen Sie die Isomatte in die Sonne und öffnen das Ventil.

Rollen Sie die Matte ein und lassen Sie sie von allein aufpumpen – wiederholen dies mehrmals.

Achtung: Bei kühlem Herbstwetter funktioniert diese Methode leider nicht.

Fazit

Die Isomatte mit dem Mund aufblasen, sollte die letzte aller Möglichkeiten sein. Eine Mini-Pumpbag füllt die Unterlage in 2 Zügen – die 77 g Gewicht sind sicherlich beim Gepäck noch zu verkraften.

Lesenswert: Beste selbstaufblasende Isomatte der Saison

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