Solo Wandern und Trekken – Die besten Einmannzelte 2019

bestes einmannzelt test

Solo wandern! Trekking! Das wollte Sie immer schon einmal ausprobieren? Jetzt müssen Sie sich nur noch um ein maßgeschneidertes Lager kümmern – die folgenden Einmannzelte sollten in Ihre nähere Wahl fallen:

Kleiner Tipp am Rande: Wählen Sie für Ihre erste Solowanderung eine einfache Route.

Das beste Einmannzelt

Das Ein-Mann-Zelt ist gemacht für alle Naturfreunde, die gerne alleine unterwegs sind oder zumindest ihren Schlafplatz für sich allein haben möchten. Für welches Modell Sie sich entscheiden, hängt ganz davon ab, was Sie vorhaben.

1. Einmannzelt Empfehlung – Jack Wolfskin Gossamer

Jack Wolfskin Gossamer Einmannzelt test

  • Außenzelt: (LxBxH): 255 x 100 x 80cm
  • Innenzelt: (LxBxH): 225 x 90 x 75cm
  • Packmaß: 44 x 14cm
  • Gewicht: 1,75Kg
  • Wassersäule: 4.000 mm, Boden 10.000 mm

Das Jack Wolfskin Einmannzelt “Gossamer” hat sich in vielen Jahren am Markt behauptet. Es handelt sich um solide Qualität, die bei geringem Eigengewicht zuverlässig dichthält. Besonders im Hochsommer ist es angenehm, nur im luftigen Innenzelt aus Moskitonetz zu nächtigen.

In hohem Gras aufgestellt ist das flache grüne Einmannzelt perfekt getarnt (falls dort kein ausgewiesener Zeltplatz ist). Es bietet einer Person plus Gepäck genügend Liegefläche.

Vorteile

+ Innenzelt aus Moskito-Netz separat nutzbar
+ wasserfester Rollpacksack
+ fluoreszierende Abspannleinen

Nachteile

– nur eine Hälfte der Vorderseite lässt sich öffnen
– für Personen über 1,85 m zu kurz
– sitzen nicht möglich

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2. Günstiges Einmannzelt – Das Grand Canyon Cardova 1 Trekkingzelt

Grand Canyon Cardova 1 Trekkingzelt für Solowanderung

  • Außenzelt: 260 x 155 x 115 cm
  • Innenzelt: 250 x 145 x 110 cm
  • Packmaß: 62 x 15 cm
  • Gewicht: 2000 g
  • Wassersäule 2000 mm

Das “Cardova” ist ein zuverlässiges Basic, doch keine Luxus-Herberge: Den Rückmeldungen nach hält es, wie vom Hersteller beworben, absolut wasserdicht und besonders auf Sommerwiesen ist das Moskitonetz am Eingang Gold wert.

Das Platzangebot reicht allerdings nur für zwei schlanke Personen, wenn größeres Gepäck draußen bleibt. Es ist jedoch auch nicht verwunderlich, da es sich um ein 1-Mann-Zelt handelt.

Für Wanderschuhe und Taschen, die ungeschützt draußen deponiert werden müssen, würden wir uns ein Vordach wünschen. Der Stoff wird als sehr dünn bewertet, was den Transport und das Packmaß für eine Person optimiert.

Vorteile

+ hochgezogene Bodenwanne
+ doppelwandige Konstruktion
+ gut transportables Packmaß und Gewicht

Nachteile

– kaum Stauraum innen
– zu eng für zwei Erwachsene
– ohne überdachte Abstellfläche draußen

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3. Standhaft in Sturm und Regen: Wechsel tent Pathfinder – Travel Line

Wechsel tent Pathfinder Eine-person-zelt Test

  • Außenzelt: Ripstop Polyester 68D, PU
  • Innenzelt: (LxBxH): 230 x 97 x 75 cm
  • Packmaß: 50 x 15 cm
  • Gewicht: 2,3 kg
  • 5.000 mm Wassersäule

Der Wetterschutz ist dank Geodät-Konstruktion ausgezeichnet: Außenzelt und der Boden sind dicht und das Zelt steht am Berg auch bei Sturm fest und sicher. Nach einem Regenschauer sollten Sie Apsis schließen, bis das Zelt abgetrocknet ist, denn bei geöffnetem Eingang tropft es meist in den Innenraum.

Der Innenraum ist ausreichend lang zum Ausstrecken und zum Verstauen der Gepäckstücke am Fußende. Das Design viel zu flach, um sich darin selbst gebückt hinzusetzen, doch es soll ja ausschließlich ein Survival Zelt zum sicheren Übernachten sein.

Vorteile

+ solide Geodät-Kostruktion
+ sehr windstabil
+ Wassersäule am Boden 10.000

Nachteile

– Gestängeverbindungen können verbiegen
– Kondens- und Regenwasser tropft an offener Apsis herein
– kleiner Einstieg

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4. Steht wie eine Festung: Das Vaude Zelt Arco 1-2 Personen Tunnelzelt

Vaude Zelt Arco 1-2 Personen Tunnelzelt

  • Zeltfläche insgesamt: 4,2 m²
  • Innenzelt: 220 x 120cm
  • Packmaß: 45 x 20 cm
  • Gewicht: 2.400 g
  • Außenzelt Wassersäule 3.000 mm

Wen es in rauere Gegenden zieht, für den ist das Vaude Einmannzelt “Arco” interessant: Zu den drei normalen können noch weitere Abspannpunkte besetzt werden. Zwei Isomatten passen nebeneinander, doch größere Personen stoßen möglicherweise mit dem Fußteil ans Innenzelt.

Bei nur 80 cm Kopfhöhe ist es ein akrobatisches Kunststück, sich in dem Tunnelzelt umzuziehen. Das festverbundene Innen- und Außenzelt spart Arbeit beim Aufbau, doch beim Abbau ist es umständlich, Kondenswasser von der Innenseite des Außenzelts abzutrocknen.

Vorteile

+ passt in einen 50-L-Rucksack
+ Zwei Apsiden
+ wasserdicht getapter Eingangs-RV

Nachteile

– aufgerollte Türen nur von außen her fixierbar
– zu kurz für groß gewachsene Personen
– kaum Sitzhöhe

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5. 100% Tarnung: Mil-Tec Recon Einmannzelt im Bundeswehr Design

Mil-Tec Recon Recom Einmannzelt im Bundeswehr Design

  • Außenzelt:240 x 135 x 85 cm
  • Wassersäule Außenzelt: 1200 mm
  • Packmaß: 53 x 15 x 12 cm
  • Gewicht: 2.600 g

Das robuste Mil-Tec Survivalzelt “Recom” bietet so viel Platz, dass Sie die komplette Ausrüstung im wetterfesten Inneren verstauen und immer noch bequem schlafen können. Es eignet sich daher ideal für Naturbeobachter, die ihre teure Ausrüstung über Nacht sicher abschließen wollen.

Mein Tipp

Austausch der Stahlheringe durch Kunststoffheringe drückt das ziemlich schwere Gewicht. Zur Belüftung: Die drei Netzflächen im Innenzelt sind mit feuchter Ausrüstung, beispielsweise vom Angeln, bei geschlossenem Eingang überfordert.

Vorteile

+ bequemer Eingang
+ großer Innenraum
+ gut getarnt durch 4 Farbvarianten

Nachteile

– hohes Gewicht
– wenig Luftzirkulation im Innenzelt
– dünne Abspannleinen

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Dieses Trekkingzelt für 1 Person ist unserer Vergleichssieger

Für Backpacker ist ein Zelt unter 2 kg fast schon Pflicht, und weil es von einem führenden Outdoor-Label stammt, überzeugt es auch in der Praxis.

Wenn das PU-beschichtete Wanderzelt in Tunnelbauweise mit wenigen Handgriffen aufgebaut ist, bietet sich variable Nutzung für alle Wetterlagen.

Mit 4000 mm Wassersäule hält das Einpersonenzelt selbst bei starkem Unwetter dicht.

In schwülen Sommernächten kann der Draußen-Urlauber unter separatem Insektenschutz an frischer Luft entspannen. Unser Vergleichssieger wird hiermit das Jack Wolfskin Gossamer Minizelt, dass noch viele weitere Vorzüge besitzt, als wir hier aufgezählt haben.

Jack Wolfskin Gossamer
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Unser Outdoor Zelt Preis-Tipp

Dieses Leichtzelt ist in gleich drei Kategorien der Amazon Bestseller Nr.1, dabei ist es bereits unter 50 Euro zu haben. Genau 2 Kilo Gewicht bringt es dank feinem, innen atmungsaktivem Polyesterstoff und Glasfibergestänge auf die Waage.

Das günstige Einmannzelt bietet laut Hersteller auch einer zweiten Person Platz, womit es sich gut für ein Paar auf Trekking Tour eignet. Auch 110 cm Höhe erlauben mehr Bewegungsfreiheit im Inneren, als es ein flaches Notzelt bietet. Für kurze Ausflüge und für Einsteiger heißt unser Preis-Leistungs-Sieger Cardova 1 von Grand Canyon.

Grand Canyon Cardova 1
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Woran erkennt man ein gutes Einmannzelt?

Ganz abgesehen vom Hersteller oder von der Bauform weisen allgemeine Merkmale ein gutes Zelt aus. Der Zeltinnenraum sollte für eine Person eine 60 cm breite Liegefläche beinhalten und lang genug zum bequemen Ausstrecken sein.

Beachten Sie auch, dass es innen hell ist und die Sitzhöhe ausreichend bemessen ist.

Der Vorzeltbereich, Apsis genannt, dient als Ablagefläche für Schuhe und Gepäck, die im Zelt keinen Platz finden. Hier befindet sich auch die Sommerküche, wenn Regen aufzieht.

Bei Zweipersonenzelten oder größeren Ausführungen (Familien– oder 4-Mann Zelt) sind zwei seitliche Apsiden ideal – so hat jeder seine eigene Ecke. Zwei gegenüberliegende Eingänge sorgen für schnelle und gründliche Belüftung.

Weiterhin bestimmen drei Eigenschaften die Wahl des Einmannzeltes:

  1. Das Gewicht
  2. Der Komfort
  3. Die Wetterbeständigkeit

1. Wann kommt es auf ein leichtes Einmannzelt an?

Wer auf längeren Touren seine gesamte Ausrüstung auf dem Rücken tragen muss, feilscht um jedes Gramm, was noch irgendwie einzusparen geht. Schon zwei Pfund mehr Gewicht im Rucksack zehrt an den Kräften und verlangsamt das Reisetempo.

Wenn Sie langsamer werden, verlängert sich die Tour. Infolge brauchen Sie mehr Proviant und Trinkwasser, das wiederum extra Ballast bedeutet.

2. Der Komfort

Besonders wenn Sie sich auf einer langen Trekking-Tour befinden, sollten Sie gewissen Komfort in Ihrem Zelt nicht unterschätzen. Achten sie auf einen ausreichend großen Eingang, dass Sie ohne einen Limbo Tanz aufzuführen, bequem ins Zelt hineinkommen.

Große Vorteile bringt auch eine angemessene Sitzhöhe mit sich. Wenn Sie längere Zeit unterwegs sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen einmal das Wetter einen Streich spielt.

Dann ist es die Rettung schlechthin, wenn Sie sich in Ihr Zelt zurückziehen können und genügend Raum vorhanden ist, eine Mahlzeit zuzubereiten und sich danach bequem auszustrecken, um wieder neue Energie zu tanken.

Der Komfort eines größeren Zeltes geht nun einmal ins Gewicht. Ein gutes Einmannzelt aus stabilem, wetterfesten Material weist eine lange Lebensdauer auf. Es kommt mehrere Jahre zum Einsatz und bietet auch genügend Platz für die Ausrüstung.

Diese geräumigen Einmannzelte weisen größere Packmaße auf. Der Kompromiss besteht hierin, ein leichtes Einmannzelt aus entsprechenden Materialien zu wählen.

3. Die Wetterbeständigkeit

Gewöhnlich bieten alle Marken-Zelte ausreichende Dichtfähigkeit, um einen Platzregen zu überstehen. Es kann nie schaden, vor Reisebeginn das Zelt noch einmal selbst zu imprägnieren.

Wenn Sie in einem Regengebiet unterwegs sind, kann es nicht schaden, bei Ihrem silikonisierten Zelt alle Nähte nochmals von Hand mit Silikon Nahtdichter abzutupfen.

In diesem Zusammenhang sollten Sie sich einmal mit dem Thema “Wassersäule” auseinandersetzen.

Yachticon Zeltimprägnierer

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Die Wassersäule ist ein Testverfahren, deren Wert bestimmt, wann Feuchtigkeit durch die Zeltplane dringt.

In Bezug auf die Wetterfestigkeit ist es noch wichtig, ein Modell auszuwählen, das einen möglichst hohen Mittelsteg am Boden des Innenzelts aufweist.

Damit gehen Sie dem Risiko aus dem Wege, das Wasser ins Zelt eindringt, wenn sich bei Schlechtwetter rund um den Zeltboden Pfützen bilden.

In welchen Bauformen gibt es Einmannzelte?

Bei dem großen Angebot an Zelten für eine oder zwei Personen ist es nicht einfach, das perfekte Zelt für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Bei der Reiseplanung sollten sie zuerst festlegen, in welcher Region das Zelt zum Einsatz kommen soll.

Die meisten Survival- und Outdoorfreunde verfügen weder über das Budget, noch den Platz, um sich für jede Tour das optimale Einpersonenzelt anzuschaffen.

Daher wird die Kaufentscheidung auf den Kompromiss hinauslaufen, ein möglichst flexibel nutzbares Zelt auszusuchen.

1. Ein einfaches Notzelt reicht im Sommer aus

Auf längeren Trekking-Touren in der warmen Jahreszeit, wo es viele geeignete Zeltplätze und lockeren Boden zum Einschlagen der Heringe gibt, ist ein Tarp mit Innenzelt (Tarp Tent) die beste Wahl.

Zwar hat dieses Zelt kleines Packmaß, doch ein einfaches Tarp eignet sich nicht gut für Regionen, wo Sie bei starken Winden keinen Schutz finden.

Der Vorteil einer Tarp-Plane ist die Einsparung beim Gepäck, da Sie keine Zeltstangen mitnehmen müssen:

DD Hammocks Tarp

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Oft wird das Tarp mit einer Ultralight-Hängematte kombiniert, womit Kälte von unten und Feuchtigkeit von oben abgeschirmt werden.

2. Das Biwakzelt

Backpacking, Trekking, Klettern und Survival sind die Einsatzgebiete für Biwakzelte und Biwaksäcke.

Bei einem Einmannzelt Test und langen Touren kommt es viel auf das Gewicht an und hier lässt das Biwakzelt seine Muskeln spielen, denn teilweise bis unter 1 kg reicht die Gewichtspalette.

Das Design ist variabel: Einmal lässt sich über das Kopfende eines Biwacksacks eine Art Zeltabdeckung spannen, bei anderen Biwaks liegt die Person von Kopf bis Fuß in einer körperumspannenden Plane.

3. Was ist ein Geodät Zelt?

Wechsel Zelte, wie wir sie als drittes Produkt in diesem Vergleich vorgestellt haben, werden als Geodät Zelte bezeichnet. Der Begriff “Geodät” ist aus der Mathematik entliehen, und zwar vom Konzept der geodätischen Linie.

Dies bezeichnet die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten auf einer gekrümmten Fläche. Geodät Zelte zählen vom Prinzip her zu den Kuppelzelten. Der Unterschied liegt in der Vielzahl der Gestängebögen, die dem 1 Personen Zelt hohe Stabilität verleihen.

Geodät Zelte besitzen die Eigenschaft, ohne Hilfsstangen ganz von allein zu stehen. Natürlich sind weiterhin Abspannleinen nötig, damit das Zelt nicht abhebt.

Wechsel Pathfinder

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Alpinisten und Bergsteiger benutzen bevorzugt Geodät Zelte, denn sie sind die erste Wahl bei hartem Boden, denn sie benötigen nur wenige Heringe für einen stabilen Stand.

Je nach Ausführung bilden drei bis sechs sich kreuzende Bögen eine Zeltkuppel. Die Zeltstangen unterteilen die Oberfläche in viele kleinere Segmente, die stürmischen Winden weitaus weniger Angriffsfläche bieten.

Im Winter besteht es den 1 Mann Zelt Test problemlos und trägt hohe Schneelasten.

4. Wo kann man ein Ultra Light Zelt benutzen?

Als Ultraleichtzelt bezeichnet man gewöhnlich ein Zelt unter 1 kg. Es besteht keine verbindliche Regelung, ab welchem Gewicht sich ein kleines Einmannzelt Ultra light Zelt nennen darf.

Ein hochwertiges, extrem leichtes Zelt lässt sich mit wenigen Handgriffen notfalls auch im Dunkeln aufbauen und nach dem Abbauen im Rucksack verstauen. Die Wetterbeständigkeit ist bei einfachen Ausführungen weniger gut, wenn es sich um einlagige Zelte handelt, die an Berührungsstellen Nässe durchdringen lassen.

5. Sehr beliebt sind Tunnelzelte

Tunnelzelte sind sehr flach und bestehen gegen starke Windböen. Ihr Innenraum ist bis auf das Nötigste reduziert und nur dafür gedacht, sich hinzulegen.

Das Sitzen ist aufgrund der Bauart nicht möglich und oft berichten Camper von Problemen mit Kondensation im Inneren.

Achten Sie daher auf Lüfter, die sich gegenüberliegen und deren Hutzen sich idealerweise von innen schließen lassen. Tunnelzelte liegen oft weit über 2000 g Gewicht.

Welche Zelte für Fahrradtouren?

Mit Zelt und Rad allein die schönsten Regionen Europas zu erkunden, bietet die größte Freiheit bei der Reise- und Routenplanung (mit dem GPS). Die Wahl des Eine-Person-Zeltes hat mit dem Reiseziel genauso zu tun, wie mit dem Fahrrad, mit dem Sie unterwegs sind.

Mit dem Mountainbike querfeldein

Ein besonders leichtes Einmannzelt ist ratsam, wenn die Reise mit dem Mountainbike in die Berge gehen soll. Das Zelt mit kleinem Packmaß muss im Rucksack transportiert werden, da am Rahmen eines Mountainbikes kaum Möglichkeiten bestehen, Gepäck zu befestigen.

Touren mit dem Trekkingrad

Radwandern mit einem Trekkingrad ist eine gemütliche Reiseart. Sie können Hinterrad-Packtaschen anbringen und sperrige Teile auf dem Gepäckträger deponieren, womit der Stauraum am Rad für komfortablere Ausführungen wie das Tunnelzelt, Igluzelt oder Geodät-Zelt ausreicht.

Radurlaub am Meer

Um an der Küste entlang zu radeln und an Sandstränden zu verweilen, ist die Strandmuschel eine gute Wahl. Sie erinnert an ein Kuppelzelt, ist jedoch leichter und eignet sich auch als Sonnenschutz bei einer zwischenzeitlichen Pause.

Bei Übernachtungen können Sie das Rad mit einem langen Kabelschloss an die Zeltstange zusammenschließen und erhalten so eine wirksame Diebstahlssicherung, falls keine andere Möglichkeit zum Anschließen besteht.

Queedo Strandmuschel

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Wie baut man am besten das Zelt auf?

Einmannzelte fallen durch ihre flache Bauart und an die Umgebung angepasste Farbe kaum auf – das ist wichtig in Deutschland. Die kleinen windschlüpfrigen Zelte finden in hohem Gras fast unsichtbar Platz und sind in wenigen Minuten aufgebaut.

Damit draußen jeder Handgriff sitzt, vielleicht müssen Sie das Zelt ohne Licht mitten in der Nacht aufbauen, sollten Sie zu Hause das Aufstellen üben – notfalls im Wohnzimmer:

  1. Am Zeltplatz sollten Sie zuerst das Zelt so auf den Boden legen , dass der Eingang auf der windabgewandten Seite liegt.
  2. Fixieren Sie anschließend das 1 Personen Zelt auf der Windseite mit zwei Heringen im Boden.
  3. Führen Sie nun alle Gestängebögen durch die Kanäle in den Zeltwänden.
  4. Fixieren Sie je ein Ende jedes Bogens und richten ihn auf.
  5. Befestigen Sie nun die restlichen Gestänge-Enden.

Das Einmannzelt sturmfest verankern

Wer sein Zelt richtig aufbaut, kann bei einem plötzlich aufziehenden Wetter gemütlich im Schlafsack bleiben. Was ist dabei zu beachten?

Alu- oder Fiberglasgestänge?

Ein stabiles Gestänge ist sozusagen das Rückgrat des Zeltes. Praxisorientierte Outdoor-Experten raten eher zu eloxierten Alustangen, als zu Glasfiber.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Stangen ein Zelt hat, desto unempfindlicher ist es gegen starken Wind.

Alles Gute kommt von oben, leider auch Regen und Schnee.

Das wasserdichte Überzelt ist idealerweise PU-beschichtet und alle Nähte sollten mit Tape abgedichtet sein, um Feuchtigkeit abzuhalten. Alternativ halten silikonbeschichtete Nähte (ohne Tape) zuverlässig dicht.

Wichtiger als die Wassersäule des Außenzeltes ist der Wert der Bodenplane. Dieser sollte mindestens 6.000 mm betragen: Unser Vergleichssieger Jack Wolfskin überzeugt beispielsweise mit 10.000 mm Wassersäule am Boden.

Auf windigen Höhenlagen sind sie unerlässlich: solide Sturmabspannungen.

Wenn sich diese Sicherheitsleinen mit den Zeltstangen verbunden sind, erhöht das Fixieren mit innen angebrachten Klettbändern die Windstabilität deutlich.

Regulierbare Halteschlaufen

In ausreichender Länge regulierbare Halteschlaufen für die Bodenheringe erleichtern bei steinigem Untergrund den Zeltaufbau ungemein. Ein selbsttragendes Geodät-Zelt kommt auch ohne Heringe aus, nur die Sturmleinen sollten Sie am Boden festmachen.

Die Grundfläche des Zeltes richten erfahrene Camper nach der Bodenbeschaffenheit:

  • Bergsteiger bevorzugen eher kleinere Zelte, da ebene Stellflächen im Gebirge Mangelware sind.
  • Im Wald oder an Ufern hingegen ist mehr als genug Platz vorhanden.

Welcher Zeltplatz eignet sich?

  • Auch wenn Sie bei schönem Wetter unterwegs sind und sich den ganzen Tag über kein Lüftchen geregt hat, sollten Sie das Einmannzelt weder auf Kuppen noch auf Pässen errichten.
  • Wenn Sie ein Ultraleichtzelt benutzen oder die Konstruktion einen wenig belastbaren Anschein macht, halten Sie in windigen Regionen auch Abstand von steilen Felswänden, hier drohen Steinschlag und Fallwinde!
  • In eine sumpfige Senke brauchen Sie sich jedoch nicht zurückziehen. Suchen Sie sich möglichst ein leicht hügeliges Gelände aus, das mit Büschen und Bäumen bewachsen ist. Hier finden Sie ausreichenden Windschutz und eine schöne Aussicht. Fester und möglichst trockener Boden eignet sich ideal, um die Heringe sicher zu verankern.

Das Zelt faltenfrei aufbauen

Je straffer die Zeltwände stehen, um so stabiler steht es während eines Unwetters und umso weniger flattert es. Das Außenzelt spannt sich idealerweise faltenfrei um das Innenzelt.

Ziehen Sie sämtliche Verbindungsriemen, die in Bodennähe zwischen den Enden der Zeltstangen und dem Außenzelt verlaufen, möglichst straff an.

Feinarbeiten beim Zeltaufbau

Besitzen Sie einen Zelttyp, wobei zuerst das Innenzelt aufgebaut wird und danach das Außenzelt darüber geworfen wird, müssen die Planen sorgfältig am Gestänge fixiert werden.

Viele Zelte besitzen dazu an den Innenseiten der Außenzelte Klettstreifen, und zwar genau an den Punkten, wo außen die Sturmleinen angebracht sind.

Damit bei länger andauerndem Starkwind alles an Ort und Stelle bleibt, wickeln Sie die Klettstreifen möglichst akkurat um die nächste Zeltstange und ziehen sie ihn so fest wie möglich.

Die Sturmleinen abspannen

Machen Sie es zur Routine, bei jeder Wetterlage die Sturmleinen abzuspannen – dann ersparen Sie sich, bei tobendem Unwetter das schützende Zelt zu verlassen. Die optimale Wirksamkeit erzielen Sturmleinen durch das Ausnutzen der vollen Länge beim Abspannen.

Sorgen Sie für feste Verankerung im Untergrund, denn die Kräfte, die bei Sturm am Material zerren, sind gewaltig. Alle Heringe müssen tief im Boden stecken, damit sie nicht ausreißen. Zur Sicherheit können Sie jeden Hering mit einem dicken Stein beschweren.

Spannen Sie bei einem Tunnelzelt

  • den vorderen und hinteren Bogen im 45-Grand-Winkel schräg nach außen hin ab
  • und die seitlichen Bögen im rechten Winkel zur Zeltwandung.

Ans Nachspannen denken!

Außenzelte und Sturmleinen aus Polyamid haben die Eigenart, sich bei Regen auszudehnen. Selbst aufsteigende Feuchtigkeit in den Morgenstunden oder aufziehender Nebel ruft diesen Effekt bereits hervor.

Falls Sie das Zelt bei trockenem Wetter aufgebaut haben, sollten Sie vor dem Schlafengehen nochmals alle Sturmleinen nachspannen und kontrollieren, ob das Außenzelt überall straff sitzt.

6 Grundregeln zur Tourenplanung

Ein Einmannzelt lädt dazu ein, gerade dort zu campen, wo es einem gut gefällt. In Deutschland ist wildes Campen nicht erlaubt, wird allerdings bei umsichtigen Zeitgenossen auch nicht geahndet. Beachten Sie sich einfach unsere Tipps, wenn Sie in Ihrem Einmannzelt draußen schlafen.

1. Bleiben Sie diesen Bereichen fern!

Gebiete, die mit entsprechenden Schildern als Naturreservat, Naturschutzgebiet oder Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen sind, sind auch für Solowanderungen, um ein Einmannzelt auszutesten ein absolutes No-go.

Ebenso ausgeschlossen sind Jagdreviere und wo Sie von Jägern auf Hochsitzen gesehen werden. Selbstverständlich sollte es sein, nicht in der unmittelbaren Nähe von Straßen, Wohnhäusern oder Ortschaften das Zelt aufzuschlagen. Meiden Sie ebenso strikt landwirtschaftliche Nutzflächen.

2. Bruder Hasenfuß

Wenn Sie im Sommer unterwegs sind und das Wetter über Nacht zuverlässig warm und trocken ist, können Sie das Risiko, entdeckt zu werden, einfach minimieren. Verzichten Sie darauf, das Zelt aufzuschlagen und schlafen mit Isomatte und Schlafsack unter freiem Himmel.

Hierbei handelt es sich dann nicht um Campen, sondern um Biwakieren, das normalerweise für eine Nacht toleriert wird. In aller Frühe geht es dann weiter.

3. Die Küche bleibt im Urlaub kalt

Unbestritten sind Abende am Lagerfeuer romantisch, doch rücksichtslose Camper hinterlassen mit ihren Feuerstellen Schäden im Boden, die erst nach Jahrzehnten langsam verschwinden. Fahrlässiges Verhalten hat zudem schon manchen Waldbrand ausgelöst.

Aufsteigender Rauch wurde von den Indianern zur Kommunikation benutzt, weil er meilenweit zu sehen war. Sie wollen doch lieber unauffällig bleiben? Dann verzichten Sie lieber auf warmes Essen.

Auch Hobo-Öfen gelten als offenes Feuer und stellen bei trockenem Untergrund eine konkrete Brandgefahr dar.

Löschwasser sollte darum immer griffbereit sein – entweder kochen Sie in Ufernähe eines Gewässers oder stellen eine Flasche Wasser neben den Kocher.

Haben Sie Appetit auf eine warme Mahlzeit, suchen sie besser einen ausgewiesenen Grillplatz auf. Benutzen Sie einen Gaskocher, hält ein untergelegtes Stück Alufolie die größte Hitze vom Boden ab.

4. Keine Spuren hinterlassen

Verlassen Sie den Rastplatz so, wie sie ihn vorgefunden haben: sauber.

Dies gilt sowohl für Müll als auch für natürliche Hinterlassenschaften. Wenn sich der Stoffwechsel meldet, graben sie ein 20 cm tiefes Loch ins Erdreich, entsorgen das Klopapier gleich mit und schaufeln die Stelle wieder mit Erdreich zu.

Wegen der Waldbrandgefahr sollten Sie das Papier nicht verbrennen.

5. Nicht in Gruppen umherziehen

Einzelne Wanderer, ein Pärchen oder die Kleinfamilie erregen bei ruhigem Verhalten nur sehr selten den Unmut der Grundbesitzer, vor allem wenn man nett fragt und sich die Erlaubnis für einen kurzen Aufenthalt holt.

In einer Gruppe geht es erfahrungsgemäß laut und locker zu – verzichten Sie lieber darauf.

Sie wollen doch ohnehin ihr Einmannzelt testen. Das geht auch gut alleine.

6. Geheimtipp: Das Tarp

Wenn Sie unter einer aufgespannten, wetterfesten Plane schlafen, einem Tarp, zelten Sie nicht, sondern bewegen sich innerhalb einer rechtlichen Grauzone.

Nirgendwo anders erleben Sie die Natur näher, als abends unter einem Tarp einzuschlafen und morgens mit Blick auf die Landschaft aufzuwachen.

Die Plane in Tarnfarbe senkt zudem die Gefahr, schon von Weitem entdeckt zu werden. Auch mit einem Tarp gilt: kein Feuer machen und keinen Kocher benutzen!

Die schönsten Wald- und Naturzeltplätze in Deutschland

Es muss nicht immer eine Expedition in den tropischen Regenwald oder nach Kathmandu sein. Vor unserer eigenen Haustüre warten wunderbar versteckte, kleine Zeltplätze darauf, entdeckt zu werden.

Immer mehr Trekking-Zeltplätze entstehen momentan in den deutschen Mittelgebirgen. Neben den bekannten Ausflugszielen im Schwarzwald, in der Eifel und in der Pfalz locken nun auch zwei naturnahe Zeltplätze in der Wanderregion Bayern Leichtgepäck-Camper an.

Der Anstoß, in deutschen Wäldern Zeltplätze einzurichten, kam 2009 von höchster Stelle der Waldbesitzer, den Landesforsten in der Pfalz. Der Initiator erkannte, dass immer mehr Menschen Natur erleben wollten und oftmals unwissentlich in Naturschutzgebieten ihre Zelte aufbauten.

Geeignete Wildnis-Zeltplätze zu finden, gestaltet sich recht schwierig. Die Lage soll natürlich attraktiv sein und dabei ihre Ursprünglichkeit behalten, doch andererseits Naturschutzbelange berücksichtigen.

Straßen und Ortschaften sollten sich nicht in der Nähe befinden und die Wege dürfen nur zu Fuß erreichbar bleiben. Verschiedene Plätze sollten maximal acht Kilometer voneinander entfernt liegen, damit Naturfreunde diese innerhalb einer Tageswanderung bequem erreichen können.

1. 2 neue Plätze im Spessart

Auf beiden Plätzen stehen Feuerstellen zur Verfügung, jedoch kein Trinkwasser-Anschluss – perfekte Situation für einen guten Eine-Person-Zelt Test. Die Camper können von hier aus vier Wandertouren in faszinierenden Naturlandschaften starten.

Pro Nacht und pro Zelt beträgt die Standgebühr 10 Euro. Wo dieser Geheimtipp für Camper genau liegt, erfahren Sie erst bei der Buchung auf http://www.trekking-bayern.de/.

2. Versteckte Trekking-Camps im Schwarzwald

Noch brandneu sind die Trekking-Camps Nationalpark Schwarzwald und Naturpark Schwarzwald Mitte / Nord. Die beiden Plätze liegen zwischen Freudenstadt und Baden-Baden. Sie können nur zu Fuß erreicht werden und bieten maximal drei Zelten Stellplatz. Für Komfort sorgen eine Feuerstelle sowie ein Toilettenhäuschen.

Auch diese im Mai 2017 eröffneten Plätze sind nicht ausgeschildert. Beide Camps lassen sich auf einer Tour verbinden. Weiter entfernte Locations lassen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln überbrücken.

Hier beträgt das Standgeld ebenfalls 10 Euro*, die Wegbeschreibung erhalten Sie per E-Mail bei der Buchung.

3. Zelten am Schluchsee

Falls die Geheimtipps sich schon herumgesprochen haben und ausgebucht sind, bietet der Schluchsee in der Schwarzald-Region eine Möglichkeit, in der Natur zu zelten. Nähere Infos finden Sie unter www.schwarzwaldcamp.com.

Sieben ähnliche Naturzeltplätze befinden sich im Pfälzer Wald, die Sie zwischen 1. April bis 1. November unter www.trekking-pfalz.de buchen können. Hier finden Sie Ruhe und Erholung abseits der Touristenpfade. Auf der Webseite können Sie eigene Wanderrouten für Ihr Wander-Navi zusammenstellen und diese anschließend mit Wegbeschreibung, Karte und GPS-Daten herunterladen.

Eine Übernachtung für ein Zelt mit maximal 3 Personen kostet 8 Euro pro Nacht*, zwei Zelte kommen mit 10 Euro*  günstiger.

*beim Schreiben des Beitrags

Fazit

Kompakte Einmannzelte sind die eigenen vier Wände in der Natur. Die leichtesten Backpacking Zelte für eine Person wiegen nur 500 Gramm und sind in fünf Minuten aufgebaut – wer einen echten Individual-Urlaub erleben möchte und aufs Budget schaut, kann dies mit einem 1 Personen Zelt realisieren.

Unsere Empfehlungen:

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