Richtige Funktionsunterwäsche für die Jagd (2019) – 5 kritische Kriterien

beste Funktionsunterwäsche für die Jagd Test

Woraus sollte Ihre Funktionsunterwäsche für die Jagd bestehen, um Sie über längere Zeit trocken und warmzuhalten?

Verschiedene Materialien sind momentan auf dem Markt und machen uns die Auswahl nicht gerade leicht.

In jedem Fall muss diese erste Schicht der Bekleidung gewisse Merkmale erfüllen, um das Sitzen in der Kälte sowie schweißtreibende Aktivitäten für Sie so angenehm wie möglich zu machen.


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5 Kriterien für Ihre Funktionsunterwäsche auf der Jagd

1. Gute Wärmeisolation

Besonders in der kalten Jahreszeit kann es früh morgens mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt draußen äußerst kalt werden. Dann benötigen Sie eine Thermounterwäsche bei der Jagd, die Ihre Körperwärme isoliert, anstatt sie nach außen abzugeben.

Lesenswert: Die beste Thermounterwäsche für extreme Kälte – Notwendig? Ja!

Hierbei bietet sich vor allem Funktionsunterwäsche aus Merinowolle an. Sie besitzt aufgrund ihrer Struktur viele kleine Luftkammern, in denen die von Ihrem Körper abgegebene Wärme eingeschlossen wird.

Dadurch bildet sich ein isolierendes Polster, das Sie vor der kalten Umgebungstemperatur schützt.

Absorptionswärme

Dass Sie zu frieren beginnen, verhindert die Merinowolle außerdem mithilfe der sogenannten Absorptionswärme. Diese entsteht infolge eines exothermischen Reaktion, zu der es kommt, wenn die Wolle Feuchtigkeit in Form von Schweiß aufnimmt.

2. Hohe Atmungsaktivität

Sollten Sie trotz Kälte einmal auf der Jagd ins Schwitzen geraten, ist es wichtig, dass Ihr Schweiß nicht auf Ihrer Haut kleben bleibt. Ihr Körper würde sehr schnell abkühlen und Sie zu frieren beginnen.

  • Funktionsunterwäsche aus synthetischen Fasern, wie Polyester oder Polyamid, ist diesbezüglich besonders geeignet, da sie über einen guten Feuchtigkeitstransport verfügt. Aufgrund ihrer etwas geringeren Wärmeisolation ist sie jedoch überwiegend für kühle Sommertage oder die Übergangszeit gedacht.
  • Bei Minusgraden bevorzuge ich hingegen Merinowolle. Sie wärmt, kann aber auch ein Drittel ihres Trockengewichts an Feuchtigkeit speichern, ohne ein nasses Gefühl auf der Haut zu hinterlassen. Dank ihrer hohen Atmungsaktivität gibt sie den Schweiß effektiv an die Umgebung ab und sorgt für eine trockene Haut.

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3. Schnelltrocknend

Ist Ihre Thermounterwäsche auf der Jagd extrem durchnässt, ist es wichtig, dass das Material nicht lange benötigt, um wieder trocken zu werden. Ansonsten würden Sie zu schnell auskühlen und sich mit großer Wahrscheinlichkeit eine Erkältungskrankheit oder Muskelverspannungen zuziehen.

  • Kunstfasern trocknen aufgrund dessen, dass sie die Feuchtigkeit gut abtransportieren, in kürzester Zeit.
  • Merinowolle benötigt dafür im Vergleich etwas länger.

4. Funktionsunterwäsche für die Jagd sollte dehnbar sein

Die meisten Funktionsunterwäschen aus Synthetik besitzen einen gewissen Elastan Anteil, um eine gute Bewegungsfreiheit zu erzielen.

Besonders auf der Jagd und beim Hinauf- und Hinunterklettern des Hochsitzes dürfen Sie sich nicht eingeschränkt fühlen. Alle möglichen Bewegungen sollten frei ausgeführt werden können, um Ihrem Jagderfolg nicht im Wege zu stehen.

Die Thermounterwäsche darf außerdem nicht so eng sein, dass sie einschnürt oder sogar Wunden auf der Haut hinterlässt.

5. Antibakteriell

Schwitzen ist besonders bei mehrstündigen Touren keine Seltenheit – Stinken müssen Sie deshalb noch lange nicht. Deshalb sollte ein wichtiges Kriterium Ihrer Funktionsunterwäsche die Vermeidung der lästigen Schweißgerüche darstellen.

  • Merinowolle tut dies dank seiner Materialstruktur von vornherein, da Bakterien es schwer haben sich daran festzusetzen. Ohnehin wird der Schweiß zügig von der Haut weggeleitet und bietet somit gar keine Gelegenheit zersetzt zu werden.
  • Synthetische Fasern besitzen hingegen eine glatte Oberfläche, an der Bakterien problemlos haften bleiben können. Infolgedessen zersetzen sie Teile des Schweißes, was letztendlich zu den unangenehmen Gerüchen führt.

Damit es nicht so weit kommt, werden in viele Modelle der Thermounterwäsche Silberionen eingearbeitet. Diese wirken antimikrobiell, indem sie Keime abtöten.

Warum keine Baumwollunterwäsche?

Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum sie auf der Jagd nicht zu Ihrer guten, alten Baumwollunterwäsche greifen können.

Die Antwort darauf ist ganz einfach:

  • Zum einen saugt sich dieses Material unheimlich gut mit Schweiß voll. Da es diesen aber nur wenig nach außen leiten kann, verbleibt ein klebrig nasses Gefühl auf der Haut. Dies werden Sie auch nicht so schnell los, da Baumwolle äußerst langsam trocknet. Ihr Körper kühlt ab und Sie können sich leicht verkühlen.
  • Zum anderen bietet die nasse Baumwollunterwäsche einen hervorragenden Nährboden für Bakterien, welche mit der Zeit zu üblen Gerüchen führen können.

Fazit zum „Thema Funktionsunterwäsche für die Jagd“

Setzen Sie von Anfang an auf die richtige Funktionsunterwäsche bei der Jagd, um den Schweiß nach außen zu leiten und Ihre Körperwärme zu isolieren. Mit dem richtigen, wärmenden Funktionspullover, einer atmungsaktiven Jagdjacke darüber, sowie Thermostiefeln sind Sie ideal ausgerüstet.


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