Klickpedale vs Plattformpedale – Der große Vergleich (2020)

Klickpedale vs Plattformpedale

Klickpedale oder Plattformpedale? Beim MTB Sport ist die Kontrolle über das Bike und zuverlässiger Grip auf den Pedalen essenziell: Die Fahrer haben die Wahl zwischen Klickpedalen, die Schuh und Pedal fest verbinden und Flat Pedals mit breiter Standfläche.

Erfahren Sie im Beitrag, welche Vor- und Nachteile beide Systeme mitbringen, um die richtigen Pedale für Ihr Bike zu finden!

Merkmale der Plattformpedale

Flatpedals kann man als Klassiker im MTB Bereich bezeichnen. Im Vergleich zu Pedalen am Alltagsfahrrad sind sie länger und breiter konstruiert.

Zudem verlaufen über dem Außenrand der Auftrittsfläche Metallstifte, die sich in das Profil der Schuhsohle “beißen”, wodurch sie dem Schuh besonders guten Halt verschaffen.

Je intensiver das Mountainbike gefahren wird, umso wichtiger ist eine große Fläche, worauf der Biker seine Tretkraft überträgt.

Längere Pins erhöhen die Haftung am Plattformpedal

Weitere Kriterien bei der Auswahl der Pedale sind leichtes Gewicht, die Lager und die Achse.

Lesenswert: Beste MTB Schuhe ohne Klick – Große Freiheit auf dem Flatpedal

Vorteile bei Plattformpedalen

  • Die Füße sind frei. Plattform-Fahrer können immer und überall stehen bleiben, ohne daran denken zu müssen, die Schuhe rechtzeitig auszuklicken.
  • Große Auflage. Flatpedals mit großer Auflagefläche unter den Schuhsohlen bieten festen Grip und ein sicheres Gefühl bei rasanten Downhills im Stehen.
  • Drifts lassen sich besser abfangen. Wie oft kommt es vor, dass eine Passage seitlich zum Hang gefahren wird und dabei die Reifen wegrutschen. Mit dem inneren Fuß hält der Biker reflexhaft sein Gleichgewicht, um die Linie beizubehalten.
  • Direktes Auf- und Absteigen. In anspruchsvollem Gelände mit steilen und engen Passagen, nehmen Mountainbiker lieber die Füße herunter oder legen einen Stopp ein, um die Strecke zu sichten. Beim Aufsteigen können Sie ohne Einklicken zu müssen sofort weiterfahren.
  • Schieben ist einfacher. Gehpassagen, wo das Bike geschoben wird, lassen sich mit normaler Profilsohle viel angenehmer laufen.
  • Bike Tricks. Manche Mountainbiker sehen jeden Hügel als Einladung zum Absprung. No Foot oder Whip sind nur mit Plattformpedalen machbar.
  • Jeder Schuh ist kompatibel. Dem Flatpedal ist es gleich, ob es mit speziellen Five Ten Mountainbike Schuhen oder Alltags Freizeitschuhen gefahren wird.
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Nachteile bei Plattformpedalen

  • Halbe Kraft beim Pedalieren. Kraftübertragung ist nur durch Drücken möglich, zusätzliches Hochziehen mit Klickies wirkt doppelt effizient.
  • Abrutschen. Wenn durch Wurzelwerk und Geholper wird das Biken zum wilden Rodeo mutiert, kann man leicht den Halt auf dem Pedal verlieren.
  • Pins bergen Verletzungsrisiko. Beim Abrutschen können die Metallstifte böse Spuren am Schienbein und der Wade hinterlassen.
  • Die Suche nach dem optimalen Stand. Da die Füße frei sind, ist es manchmal schwierig, den richtigen Druckpunkt beim Fahren zu finden.

Merkmale der Klickpedale

Klickpedale vs plattformpedaleDas Klicksystem fixiert die Schuhsohle fest an einer Vorrichtung auf dem Pedal. Das Gegenstück zum Einklicken (Cleat) befindet sich unter der Schuhsohle.

Shimano ist mit seinem SPD System wegweisend.

Die Härte der Verbindung lässt sich regulieren. Einsteiger beginnen am besten mit einer lockeren Einstellung, bis der Bewegungsablauf beim Ein- und Ausklicken “blind” klappt.

Vorteile bei Klickpedalen

  • Immer optimaler Stand. Fest installierten Cleats ermöglichen jederzeit die bevorzugte Fußstellung.
  • Effektive Kraftübertragung. Bei jeder Umdrehung wird das Pedal gedrückt und gezogen.
  • Sicherer Halt. Die Verbindung zum Bike gibt Kontrolle und besten Halt auf dem Pedal.
  • Bei jedem Wetter biken. Selbst bei Matsch und Regen haben die Schuhe guten Halt, solange die Cleats sauber sind. Flatpedals, auch mit Pins, werden schnell rutschig.
  • Hinterrad versetzen. An engen Passagen gelingt das Übersetzen des Hinterrads viel einfacher und präziser, da die Cleats es mit hochziehen.
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Nachteile bei Klickpedalen

  • Erfordert Übung. Bevor es das erste Mal auf den Trail geht, sollten Mountainbiker das Ein- und Ausklicken erst einmal auf dem leeren Parkplatz üben, bis die Routine einsetzt.
  • Sturzgefahr. Bei einem Sturz aus hohem Tempo bleiben Fahrer und Bike zusammen, wenn das Auslösen nicht mehr rechtzeitig erfolgte. Das ist ziemlich unangenehm. Stellen Sie anfangs die leichteste Verbindung ein, bis die Fußbewegung in Fleisch und Blut übergeht.

Fazit – Klickpedale vs Plattformpedale

Mit unserer Gegenüberstellung können Sie abwägen, ob Klickpedale oder Plattformpedale Ihren Anforderungen entsprechen. Wenn es nicht um jede Sekunde geht, sind Flatpedals eine gute Wahl. Sind Sie regelmäßig in technischem Gelände bergauf bergab unterwegs, machen Klickpedale Sinn.

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