Shimano Bremsbeläge L03A vs L04C – Die wichtigsten Unterschiede

Shimano Bremsbeläge L03A vs L04C - die wichtigsten Unterschiede

Shimano Bremsbeläge zeichnen sich durch hohe Qualität aus. Zahlreiche Modelle stehen zur Auswahl, die mit den Scheibenbremsen an Ihrem Bike kompatibel sind. Wählen Sie die Variante anhand des Belags, der sich für Ihr Fahrprofil optimal eignet. Shimano Bremsbeläge L03A vs L04C – darum geht es im Beitrag.

Moderates Fahren gestalten leise Resin-Beläge angenehm, während metallische Beläge hohen Belastungen im sportlichen Bereich entsprechen. Beide Varianten gewährleisten zuverlässige Leistung in jeder Situation. Falls Sie im Normalfall vorausschauend fahren und weniger scharf bremsen, sind entsprechende Beläge ohne Kühlrippen eine preiswertere Option.

Shimano Bremsbeläge L03A vs L04C – Die wichtigsten Unterschiede

Die Eigenschaften der Bremsbeläge lassen sich anhand der Teilenummer leicht bestimmen.

  • Beide Pads beginnen mit dem Buchstaben L, der die schmale Bauform für hydraulische Scheibenbremsen mit zwei Kolben bezeichnet. Eine Auswahl kompatibler Bremssysteme finden Sie in der Tabelle weiter unten.
  • Das Belagmaterial ist der wesentliche Unterschied. L03A besitzt ein Pad aus organischem Resin, während L04C mit gesinterter Metall-Reibfläche bremst.
  • Ebenfalls abweichend ist das Metall der Trägerplatte: Während A für Aluminium steht, bedeutet C Edelstahl (Chrom), das im Sandwichverfahren um einen Aluminiumkern konstruiert ist.
 Shimano L03AShimano L04C
BelagmischungResin (Kunstharz)Sinter-Metall
Belag-Artorganischmetallisch
TrägerplatteAluminiumEdelstahl (Chrom)
Kühlrippenjaja
BauformL - schmalJ- schmal
kompatibel mit Flat Mount ScheibenbremsenDura-Ace, Ultegra, Tiagra,
Metrea, GRX, Gruppenlos Rennrad, XT, SLX
Dura-Ace, Ultegra, Tiagra,
Metrea, GRX, Gruppenlos Rennrad, XT, SLX

Welche Shimano Bremsbeläge sind besser – L03A oder L04C?

  • L03A bremst mit einem relativ weichen Pad aus Kunstharz mit organischen Beimischungen. Shimano hat die Generation 03 im Vergleich zum Vorgänger 02 in der Haltbarkeit um 40 % verbessert. Gut dosierbare Bremswirkung bei Nässe und trockener Umgebung sowie kaum vernehmbare Bremsgeräusche zeichnen Resin-Beläge aus.
  • L04C Hochleistungsbeläge aus gesintertem Metall sind für extremes Bremsen am Downhill-, MTB- oder Rennrad konzipiert. Ihr bissiger Grip stoppt zuverlässig aus hoher Geschwindigkeit ab. Metallbeläge sind haltbarer als Resinbeläge, doch der Verschleiß bei Bremsscheiben liegt höher. Metallbeläge müssen vor Gebrauch eingebremst werden.
  • Resinbeläge eignen sich ideal für Fahrer, die mit ihren Touren-, Trekking- und Citybikes in normaler Geschwindigkeit unterwegs sind. Bei langen Strecken bergab neigen Resinbeläge zum Verglasen. Aufrauen mit feinem Sandpapier stellt die Bremskraft wieder her.
  • Metallische Beläge sind empfehlenswert für bergige Regionen sowie schweres Systemgewicht. Bei der Belastung ist es unwesentlich, ob sie durch die kräftige Statur des Fahrers oder hohe Belastung eines beladenen Cargobikes entsteht. Ein Wechsel ist dank gleichem Design problemlos möglich.
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Ice-Tech erhöht die Kühlung

Shimano stattet beide Bremsbeläge mit der selbst entwickelten Ice-Tech Kühltechnologie aus. Diagonale Kühlrippen fördern die Belüftung während des Bremsvorgangs und senken die Temperatur um die Hälfte. Daher erhöht sich die Lebensdauer der Beläge und die Bremswirkung bleibt bestehen.

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