Wanderschuhe größer kaufen – Wann macht das Sinn?

Wanderschuhe größer kaufen - Wann macht das Sinn

Es hat sich herumgesprochen, dass man Wanderschuhe größer kaufen sollte. Doch so einfach ist es nicht: Ein halber Zentimeter zu wenig in der Länge drückt beim bergab gehen auf die Zehen, in zu großen Wanderschuhen “schwimmen” die Füße.

Worauf sollte man bei der Größe noch achten?

Das teuerste Modell ist nicht automatisch das beste für Ihre Füße: Finden Sie die optimal passenden Wanderschuhe mit den Tipps aus unserem Beitrag!


Beliebte Wanderschuhe:

Für Damen – Salewa MTN Trainer Mid GTX

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Für Herren – Lowa Renegade GTX Mid

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Wie viel Nummern größer sollten Wanderschuhe sein?

Je länger die Tour dauert, umso mehr macht sich passendes oder unpassendes Schuhwerk bemerkbar. Wanderschuhe, die bequemen Tragekomfort bieten, erfüllen gleich mehrere Voraussetzungen.

Die wichtigste Eigenschaft ist die perfekte Passform.

Die Größenangaben fallen bei jedem Hersteller etwas anders aus, weshalb man keine bestimmte Schuhgröße verschiedener Schuhmarken konkret vergleichen kann. Ein Leisten berücksichtigt Parameter wie:

  • Fußlänge
  • Breite
  • Form am Zehenbereich
  • Fersenbreite
  • Höhe am Spann

Ein Wanderschuh für Damen oder Herren berücksichtigt die anatomischen Besonderheiten, bei einem Unisex Modell ist die Passform reine Glückssache. Viele Anbieter gehen inzwischen dazu über, die Fußlänge in Millimeter anzugeben. Damit steht den Kunden eine verlässliche Angabe zur Verfügung.

Wanderschuhe ohne Zeitdruck kaufen

Der Wanderschuh muss fest anliegen, damit der Fuß sicheren Halt hat. Es ist zudem entscheidend, in welchem Gelände gewandert wird. Einfache Routen lassen sich mit Wanderschuhen laufen, die weniger Halt bieten und nur einen flachen Schaft besitzen.

  • Schuhwerk für das Hochgebirge müssen wesentlich robuster und schwerer sein.
  • Die Auswahlen der Wanderschuhe sollten Sie weit genug vor dem Beginn der Tour einplanen.

Einen Notkauf bereuen Sie spätestens bei Erreichen der Baumgrenze. Rechnen Sie für Lederschuhe etwa zwei Wochen Einlaufzeit hinzu, bevor die Wanderung beginnt. Synthetikschuhe sollten genau passen, da sich das Material weniger der Fußform anpasst.

Wie kann man die Schuhgröße prüfen?

Tragen Sie bei der Anprobe Ihre dicken Wandersocken und bedenken Sie auch, dass die Füße unter der Belastung noch anschwellen. Im Fachgeschäft können die Füße genau vermessen werden.

Kaufen Sie lieber im Internet, nehmen Sie beide Einlegesohlen heraus und stellen sich so darauf, dass die Ferse bündig abschließt. Da Füße unterschiedlich groß sein können, orientieren Sie sich nach der größeren Seite.

  • Bei der richtigen Länge bleibt vorne noch 1,5 cm Platz (ein Finger breit) vor der großen Zehe. Wanderschuhe sollten Sie immer eine Nummer größer kaufen, als die Straßenschuhe.
  • Ein zu großer Schuh bildet eine Lauffalte, wo das geknickte Obermaterial schneller verschleißt und den Tragekomfort beeinträchtigt.
Die Ausnahme bilden alpine Kletterstiefel: Zwecks besserem Kontakt zum Felsen liegen die Zehenspitzen direkt innen an der Schuhspitze an.

Der ausführliche Wanderschuh Größen-Check

Probieren Sie die neuen Schuhe am späten Nachmittag an, da um diese Zeit die Füße dicker sind als morgens.

  • Laufen Sie im Schuhgeschäft mindestens eine halbe Stunde Probe, beim Internetkauf empfiehlt es sich, nur im Haus zu laufen, um bei eventueller Rücksendung saubere Sohlen abzugeben.
  • Tragen Sie zu Hause bis zu zwei Stunden lang und schnüren sie nach einer Viertelstunde nach. Gehen Sie über Treppen, beugen die Knie oder legen einen kurzen Sprint mit anschließender Vollbremsung hin.
  • Setzen Sie sich auf die Treppenstufe, hängen den Absatz an die Kante und achten darauf, ob im Zehenbereich genug “Luft” bleibt. Bei den unterschiedlichen Bewegungsabläufen beobachten Sie das Abrollverhalten: Speziell bei harten Bergsohlen liegt der Abrollpunkt idealerweise unter den Ballen.
  • Die Ferse darf sich so gut wie gar nicht anheben, der “Schlupf” produziert Blasen. Der vordere Bereich sollte so viel Platz bieten, dass Sie die Zehen bewegen können, der Mittelfuß und der Schaft hingegen sollten fest anliegen, ohne zu drücken.

Nicht allein die Schuhlänge entscheidet

Füße können lang und schmal, kurz und kräftig sein oder ein ausgeprägtes Gelenk der Großzehe (Hallux valgus) aufweisen. Das Problem hierbei ist die Schuhweite:

Wird sie so gewählt, dass der Schuh bequem passt, ist die Sohle zu lang. Renommierte deutsche Hersteller wie Lowa, Meindl oder Hanwag bieten komfortable Spezialmodelle für schmale, breite oder Hallux-Füße an.

Verschiedene Einlagesohlen probieren

Da auch das Fußgewölbe individuell geformt ist, kommt der Einlage große Bedeutung zu. Wer orthopädische Einlagen benötigt, sollte nach einem Wanderschuh mit herausnehmbarem Fußbett schauen und diesen mit der eigenen Sohle probieren.

Auch Wanderer, die mit der Einlage nicht zufrieden sind, können problemlos ein anderes Modell einlegen. So einzigartig wie der eigene Fußabdruck ist die Einlage des Meindl MFS-Systems aus Memory Foam (1).

Fazit – Wanderschuhe größer kaufen

Eine Nummer sollten Sie die Wanderschuhe größer kaufen, um mit dicken Wandersocken von gutem Tragekomfort zu profitieren. Wählen Sie in Ruhe ein Modell in ausreichender Länge und Breite aus, das fest am Fuß sitzt, denn: Wenn die Schuhe drücken, ist die Tour “gelaufen”.


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