Wie müssen Wanderschuhe sitzen? – 5 Tipps für perfekte Passform

Wie müssen Wanderschuhe sitzen

Wie müssen Wanderschuhe sitzen? Vor dieser Frage stehen vor allem Einsteiger, die ihre erste Ausrüstung zusammenstellen. Die Schuhe sind das wichtigste Teil, was Wandern betrifft.

Die Zeit der klobigen schweren Lederstiefel ist zwar vorüber, doch die große Auswahl moderner Modelle für spezielle Geländeformen erschwert es, die richtige Wahl beim Schuhkauf zu treffen.


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Wie müssen Wanderschuhe sitzen – 5 Kriterien

Wie eng müssen Wanderschuhe sitzen? Darüber macht sich mancher Naturfreund erst Gedanken, wenn sich auf der ersten Tour die eine oder andere Stelle an den neuen Outdoor Schuhen unangenehm bemerkbar macht.

Zwar entlasten unterschiedliche Schnürtechniken zum bergauf und bergab laufen die Füße, doch die Grundvoraussetzung dafür ist ein passender Wanderschuh.

Wie fest müssen Wanderschuhe sitzen? Mit engen Alltagsschuhen verbindet man unbequemes Laufen, doch in ganz anders konstruierten Wanderschuhen ist guter Halt nur durch festen Sitz am Fuß möglich.

Umknicken oder Ausgleiten kann böse enden. Es hört sich banal an, wenn es heißt: Der Schuh muss passen. Im Schuhgeschäft oder im Internet ein passendes Paar zu finden, entpuppt sich dann schwieriger als gedacht.

1. Die richtige Schuhgröße

Wählen Sie Wanderschuhe mit ausreichend Platz nach vorn im Zehenbereich aus. Bei Wanderschuhen sollten 1,5 cm bis 2 cm “Luft” bis zur Schuhspitze vorhanden sein. Generell wählt man Outdoor Schuhe eine oder zwei Nummern größer als Alltagsschuhe aus.

Ein Schuh, der kleiner oder größer entsprechend dieser Faustformel gekauft wird, lässt sich auch durch ausgefeilte Schnürtechniken nicht zufriedenstellend anpassen. Falls Ihre Füße breit sind, schauen Sie nach Wanderschuhen mit der Kennzeichnung “Wide” oder nur “W”, die auf einem anderen Leisten gefertigt sind.

Ordentliche Passform beginnt schon mit dem sorgfältigen Anziehen. Wer auf die Schnelle in die Wanderschuhe schlüpft und schlampig schnürt, erhöht das Blasenrisiko durch eine lose sitzende Fersenkappe. Feste Passform erzielen Sie durch leichtes Aufklopfen mit dem Absatz, wodurch der Fuß nach hinten rutscht.

2. Funktionssocken im Wanderschuh tragen

Ob der Fuß schmerzt, hat oftmals weniger mit dem Schuh, als mit ungeeigneten Socken zu tun. Da feuchte Haut aufweicht und sich danach aufreibt, sollten Sie auf Baumwollsocken verzichten.

Spezielle Wandersocken aus atmungsaktiven Materialien sorgen für trockenes wohltemperiertes Fußklima, flache Nähte vermeiden Druckstellen am kleinen Zeh. Der größte Vorteil ist faltenloser Sitz mit gepolsterten Bereichen, die Schienbein, Spann und Ferse beim Laufen schonen.

3. Eine mittig verlaufende Lasche

Die Schnürung stützt den Fuß nur optimal, wenn die Zunge genau gerade verläuft. Dies gilt grundsätzlich für Sommer- und Winterwanderschuhe. Die Lasche hochwertiger Outdoor Schuhe ist mit einer Durchführung oder Haken ausgestattet, um die Zunge dauerhaft in ihrer geraden Position zu fixieren.

Fehlt dieses Detail, helfen nur sorgfältiges Schnüren und Umsicht unterwegs. Eine verrutschte oder geknickte Lasche erzeugt Druck- und Reibepunkte, Blasen sind sozusagen vorprogrammiert. Liegt der Wanderschuh nicht richtig an, verlagert sich der Zug auf die Schnürung ungleichmäßig.

4. Das Nachschnüren nicht vergessen

Der Fuß verändert sein Volumen durch Belastung, die Außentemperaturen und die Tageszeit. Zu Beginn der Wanderung kommt der Kreislauf in Schwung, die Durchblutung wird angekurbelt und die Muskeln vergrößern ihren Umfang.

Auch der Fuß vergrößert seinen Umfang, wenn der gesamte Körper auf Hochtouren läuft. Die erhöhte Wärme im Schuh dehnt den Wanderschuh. Die Zeit zum ersten Nachschnüren kommt nach etwa einer Viertelstunde oder zwanzig Minuten nach dem Start.

Auch bei Steigungen oder abschüssigen Streckenabschnitten entlastet eine angepasste Schnürung Füße und Gelenke. Bei längeren Wanderstrecken sollten Sie bei jeder Rast die Schnürung kontrollieren.

5. Nutzen Sie die Feststell-Öse

Der Tiefzughaken befindet sich in Knöchelhöhe zwischen Ösen am Spann und den Haken am Schaft des Wanderschuhs. An den meisten Wanderschuhen ist dieses Detail standardmäßig vorhanden, da es zur Fixierung zwei unterschiedlich fest gebundener Schnürzonen dient.

Der hindurch geführte Senkel hält gleichzeitig die Ferse an ihrer Position. Führen Sie das Schnürband immer von oben nach unten durch die Feststell-Öse, ergeben sich zwei Reibungspunkte, um die jeweilige Schnürung festzuhalten. Alternativ sind Wanderschuhe mit selbst blockierenden Tiefzughaken ausgestattet, die das Überkreuzen erübrigen.

Falls an Ihren Wanderschuhen die Feststell-Öse fehlt, gibt es einen Trick, zwei Schnürzonen zu erzeugen. Dazu kommen wir gleich!

Wie schnürt man die optimale Passform?

Wenn Sie ein Kribbeln in den Zehen spüren, verursacht dies ein zu eng geschnürter Wanderschuh. Lockern Sie das Band etwas, um ausreichende Durchblutung zu ermöglichen.

  • Bergab sollten Sie den Schaft enger schnüren, um ein Vorrutschen des Fußes zu vermeiden. Stößt der Zehennagel an, wird dies auf Dauer sehr schmerzhaft: Sie handeln sich ein Hämatom ein, wodurch sich der Nagel blau färbt und sich schlimmstenfalls ablöst.
  • Bergauf benötigt der Fuß mehr Platz im oberen Bereich, weshalb der Schaft mehr Bewegungsfreiheit bieten sollte. Mit gelockerter Schnürung vermeiden Sie Druckstellen am Rand des Schaftes. Der fest geschürte Spann sorgt an Steigungen für den nötigen Halt.

Welcher Hersteller von Wanderschuhen ist empfehlenswert?

Ohne Zweifel bieten die bekannten großen Namen der Outdoorbranche wie Jack Wolfskin oder Lowa hervorragend gefertigte Wanderstiefel, doch eine Passformgarantie kann niemand geben. Wenn sich bei der Anprobe schon nach wenigen Minuten Druckstellen bemerkbar machen, sollten Sie auf dieses Paar verzichten.

Da jeder Fuß individuell geformt ist, lohnt es sich bei speziellen Bedürfnissen, auch Wanderschuhe anderer Marken zu probieren, die Sie vorher nicht in Betracht gezogen haben.


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Was ist eigentlich Fersenschlupf?

Blasen, verursacht durch die sich anhebende Ferse umgeht die Flaschenzug-Schnürtechnik. Der Senkel verläuft von der oberen Rist-Öse auf derselben Seite von unten durch den Tiefzughaken, um beide Punkte direkt zu verbinden.

Führen Sie danach jeweils auf der gegenüberliegenden Seite die Schnürbänder hindurch, ziehen sie straff und schnüren normal zu Ende. Die Ferse sitzt nun tief in der Kappe.

Die falsche Feststell-Öse

Drehen Sie die Schnürbänder in der Beuge zwischen Spann und Schaft zweimal umeinander und fahren Sie mit normaler Schnürung fort. Dieser Trick ermöglicht das Bindern zweier Schnürzonen, falls der Wanderschuh keine Feststell-Öse besitzt.

Fazit

Wie die Wanderschuhe sitzen, so läuft man. Die richtige Größe, eine geeignete Schnürtechnik und atmungsaktive Socken sind grundlegende Kriterien, die eine Wandertour zu einem schönen Erlebnis in der Natur machen.


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