Sehr warme Winterjacke ohne Daunen für Damen (2021) – Nachhaltig und ohne Pelz!

Sehr warme Winterjacke für Damen ohne Daunen - nachhaltig und ohne Pelz

Winterjacken sind unverzichtbar im Alltag und in der Natur. Doch wie nachhaltig sind wärmende, wasserdichte und winddichte Materialien eigentlich? Von der Produktion bis zur Entsorgung bemerken wir viele positive Veränderungen, die vegane Alternativen zu tierischen Produkten eröffnen und noch weitere Kriterien der Nachhaltigkeit einschließen. Welche Faktoren bei warmen, nachhaltigen Winterjacken ohne Daunen für Damen mitspielen und unsere Empfehlungen erfahren Sie im Beitrag.


Schnelle Empfehlung:

Vaude Idris 3in1 Parka
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Winterjacke ohne Daunen für Damen – 5 entscheidende Faktoren

Nachhaltige Winterjacke ohne Daunen für Damen

1. Vegane Winterjacken

Früher waren sie edel, teuer und privilegiert: Produkte aus Daunen, Pelz und Leder. Die beliebten Daunenfüllungen, Pelzbesätze und Lederwaren hielten dem kritischen Blick großer Tierschutz-Organisationen nicht stand, wonach die Praktiken der Farmen an die Öffentlichkeit kamen.

Schockierte Kunden und zahlreiche Handelsketten lehnen seitdem Kleidung mit tierischen Bestandteilen ab. Forschung und Technik haben bisher bereits respektable Lösungen hervorgebracht.

  • Daunen: Zu den besten Alternativen zurzeit zählen das synthetische Isolationsmaterial PrimaLoft, auch die Plumtech-Technologie der Marke ‘Save the Duck’ erhielt 2016 den Innovator for Animals Award. Seit den 1950-er Jahren wird Kapok als sogenannte ‘Pflanzendaune’ aus Fasern der Kapok-Früchte des gleichnamigen Baums verwendet.
  • Wolle: Hier erlebt die stärkste Naturfaser einen Boom: Hanf. Die genügsame Pflanze benötigt nur die halbe Wassermenge als andere Nutzpflanzen. Sie wächst ohne Pestizide, Dünger und Herbizide. Bio-Baumwolle ist eine weitere Option.
  • Leder: Die bekannteste Alternative wird aus Fasern von Ananasblättern gewonnen. Daneben gibt es Kombucha-Pilzleder, Kakteen-Leder aus Nopal-Kakteen und Kork-Leder. Kunstleder aus PVC (Polyvinylchlorid) und PU (Polyurethan) sind zwar vegan, jedoch umweltbelastend, da sie aus Erdöl gewonnen werden und nicht verrotten.

Die Marke Patagonia geht noch einen anderen Weg mit ihren Winterjacken ohne Daunen für Damen mit 100 % recycelten Gänse- und Entendaunen aus wiederverwerteten Produkten.

2. Umweltfreundliche Produktion

Bei der nachhaltigen Entwicklung steht die Umgestaltung der Produktionsstätten im Fokus. Es wird klimaschonend der Energieverbrauch optimiert, weniger Wasser verbraucht und Abwässer gereinigt zurückgeführt.

Übrigens: Der Verzicht auf schädliche Chemikalien wie PFC zur Imprägnierung ist mit der DWR-Imprägnierung bereits gelungen.

3. Recycling

  • Polyester aus Plastikmüll wird gereinigt, eingeschmolzen und zu Pellets verarbeitet, woraus feine Fasern für Funktionsgewebe produziert werden.
  • Recycelte Folientüten schützen Textilien beim Versand vor Verschmutzung, Kartons werden über die Wertstoffkette zu neuen Produkten verarbeitet.
  • Plastik-Einwegprodukte sind zwar verboten, Verpackungen sind davon bisher noch ausgenommen. Leider sind recycelte Materialien noch teurer als neue, was der Umsetzung einen wirtschaftlichen Aspekt abverlangt.

Laut des deutschen Verpackungsgesetzes muss jedes Unternehmen, das Verpackungen in Umlauf bringt, diese erfassen.

4. Die transparente Lieferkette

Die Herkunft von Daunen, Wolle und Rohstoffen dokumentieren Hersteller durch Zertifikate.

Wegweisend ist das Bluesign-System, das zur Unterstützung nachhaltiger Entwicklung für Erzeuger und verarbeitende Industrie Kriterien erstellt hat.

Daneben gibt es Zertifikate wie den Responsible Down Standard, der sich unter anderem gegen Lebendrupf von Gänsen und Enten ausspricht.

Bei Schurwolle achten Hersteller auf Farmen, die auf Mulesing verzichten.

Leder wird als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie verwendet, während bei Pelz noch Handlungsbedarf besteht: Echtpelz aus Asien wird oft als Kunstfaser deklariert.

5. Faire Arbeitsbedingungen

Soziale Verantwortung zur Bekämpfung von Armut und Hunger sind nur zwei von 17 Zielen, die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aufgeführt sind.

Auch der Schutz des Lebens unter Wasser und an Land, Maßnahmen gegen den Klimawandel durch systematische Bewirtschaftung von Wäldern und Verbesserung der Bodenqualität zählen dazu.

3 Empfehlungen für nachhaltig hergestellte Damen Doppeljacken

Vaude und Jack Wolfskin sind Vorreiter in nachhaltiger Produktion von Outdoor-Artikeln und Kleidung in Deutschland. Die Produkte entstehen mithilfe umweltfreundlicher Materialien und Technologien in einer transparenten Lieferkette.

1. Vaude Idris 3in1 Parka

Der Vaude Idris Winterparka bietet als Doppeljacke drei Trage-Optionen. Sein Obermaterial aus wasser- und winddichter Ceplex-Membran widersteht allen Klima-Kapriolen, wenn Sie gerne wandern oder jeden Tag mit Ihrem Hund die große Runde laufen. Eine abnehmbare Kapuze, Klettstreifen am Ärmel, Einschubtaschen und die Windleiste dichten winterliche Kälte rundum ab.

Ihre Innenjacke aus schick gemustertem Fleece wärmt als Futter oder solo getragen in der Übergangszeit. Die atmungsaktive Doppeljacke Idris trägt das Vaude Green Shape-Label für nachhaltige Herstellung aus nachhaltig gewonnenem Polyester mit PFC-freier Eco-Finish-Imprägnierung.

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2. Vaude Skomer Winterjacke

Der schön taillierte Vaude Skomer Damenparka macht bei Nässe, eisigem Wind und Kälte eine gute Figur. Eine leistungsfähige Membran hält auch bei längeren Wandertouren zuverlässig wasser- und winddicht, gute Atmungsaktivität bewahrt angenehmes Körperklima bei erhöhter körperlicher Aktivität.

Lesenswert: Wie fallen Vaude Jacken aus? So finden Sie die passende Größe

Eingrifftaschen mit weichem Handwärmefutter, Elastikbündchen und Klettstreifen an den Ärmeln und die abnehmbare Kapuze erhöhen den Tragekomfort. Vaude stellt den Parka umweltfreundlich und nachhaltig aus Polyester her. Die mit Eco Finish-Imprägnierung ausgerüstete Winterjacke ist PFC-frei und trägt das Vaude Green Shape-Label.

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3. Jack Wolfskin Svalbard Coat

Der Wintermantel Svalbard von Jack Wolfskin punktet durch femininen Schnitt und geradliniges Design, der mit jedem Kleidungsstil harmoniert. Sein wind- und wasserdichtes Stormlock Softtouch Obermaterial unterstützt die hervorragende Wärmeleistung der weichen Microguard Ecosphere Wattierung aus recyceltem Polyester.

Bei Bedarf lässt sich die einstellbare Kapuze abnehmen, Stauraum bieten zwei Hüfttaschen mit Reißverschlüssen sowie eine Innentasche. Jack Wolfskin verzichtet auf PFC, produziert umweltfreundlich mit sozialer Verantwortung und nutzt nachhaltige Materialien. Der Svalbard Kurzmantel trägt daher das renommierte Bluesign-Zertifikat.

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Fazit

Nachhaltigkeit bedeutet weit mehr, als tierische Bestandteile auszutauschen. Bei der gesamten Produktionskette bilden sparsamer Umgang mit Strom und Wasser, der verringerte CO²-Fußabdruck und soziale Aspekte eine komplexe Symbiose, die eine bessere Umwelt für spätere Generationen erhalten soll.

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