Yamaha E-Bike – Knacken beim Treten beseitigen – So geht’s

Yamaha E-Bike Knacken beim Treten beseitigen - Schnellhilfe für Neulinge

Yamaha steht für technische Perfektion bei E-Bike Systemen. Es gibt keine Updates zwischendurch, jedoch Knackgeräusche beim Antreten? Der folgende Beitrag geht verschiedenen Ursachen für lästiges Knacken beim Treten an Ihrem Yamaha E-Bike auf den Grund.

Wenn Sie verschlissene Komponenten ausschließen können, die Lager gefettet und die Schaltung eingestellt sind, bleiben nur noch normale Fahrgeräusche im Antrieb übrig. Bosch verwendet Kunststoff-Getriebezahnräder, während Yamaha Metall verwendet, die das Knacken akustisch verstärken.

Yamaha E-Bike – Knacken beim Treten beseitigen

1. Knacken bei kräftigem Anfahren

In der ersten Zeit nach dem Kauf ist zeitweiliges Knacken normal, wenn sich Komponenten setzen. Resonanz im Rahmen manifestiert das Geräusch an ganz anderen Stellen, als es tatsächlich entsteht. Bei Yamaha Antrieben am Haibike Sduro fördert sportlicher Fahrstil noch die Lautstärke der Nebengeräusche, sodass mancher frisch gebackene E-Biker sich kaum traut, richtig Gas zu geben.

Das typische Knacken entsteht nach den kraftvollen ersten Pedalumdrehungen nach dem Leerlauf, sozusagen beim Anlauf holen. Nach leichtem Antreten hingegen, bis die Motorunterstützung einsetzt, und nachfolgender Beschleunigung, bleibt das Knacken aus.

Fetten und Ölen der Kette bleibt erfolglos.

Beim Haibike Sduro und anderen Yamaha Bikes ist dieses Phänomen bekannt und anscheinend normal.

Der Erfahrung nach liegt es an den Sperrklinken des Freilaufs der PW-Baureihe.

Mit Erscheinen des PW-X hat Yamaha die Anzahl der Sperrklinken erhöht, um einen kürzeren Leerweg der Kurbel und weiches Einrasten zu ermöglichen.

Anpassung der Fahrweise ist empfehlenswert.

2. Yamaha PW-X knackt

Yamaha E-Bike Motor Geräusche entstehen gewöhnlich nicht im Antrieb, sondern an der Schnittstelle zwischen Rahmen und Motor. Ein Alurahmen und ein Guss-Motor dehnen sich durch entstehende Wärme beim Fahren unterschiedlich aus und die Verschraubung sitzt nicht mehr so fest wie beim Kauf.

Unter der Abdeckung befinden sich die Halteschrauben.

Drehen Sie die Schrauben heraus, fetten Sie sie leicht und ziehen Sie sie entsprechend dem vorgegebenen Drehmoment nach.

Bleibt das Knacken nach der Probefahrt immer noch, kommt dafür Schmutz infrage, der sich bei E-Mountainbikes verstärkt im Bereich Tretlager, Kurbel und Pedale ansammelt.

Bauen Sie die Kurbelgarnitur aus und reinigen alles. Fetten Sie die Tretkurbellager und die Pedalachsen anschließend großzügig ein.

Bei neuen E-Bikes ziehen Sie mit einem Drehmomentschlüssel die gelockerte Sicherheitsschraube der Kurbel nach und kontrollieren den Verschlussring mit einem Spider-Tool.

Drehmomentschlüssel
ANSEHEN*

Beachten Sie, dass Yamaha die Tretlager mit einem Millimeter Spiel einbaut.

3. Kettenblätter, Kette und Ritzel

Den Wechsel der Tretlager übernimmt der Service, da beim Öffnen des Motors seitens des Kunden die Garantie erlischt. Knacken entsteht nicht nur durch Trockenheit, sondern auch durch Verschleiß. Sehen Sie sich die Zähne von Kettenblatt und Kassette an. Kurz abgeschliffene Zahnkränze greifen die Kettenglieder erst unter Last. Ohne Verschleiß sollten Sie die Schrauben noch einmal nachziehen.

Die Kette rutscht durch oder springt, wenn die Bolzen abgeschliffen sind.

Auch ein Kettenschloss behindert zuweilen den gleichmäßigen Lauf, was sich durch rhythmisches Schlagen bei jeder Pedaldrehung bemerkbar macht. Kontrollieren Sie den Kettenlauf und stellen die Gangschaltung und den Zug nach. Schleift der Umwerfer an der Kette?

Da der Yamaha PW-X und auch alle anderen Baureihen verkapselt sind, fällt Wartung weg. Das Einsetzen des Antriebs nach dem Leerlauf, was man als ‘Einkuppeln’ bezeichnen könnte, verursacht der Drehmomentsensor zu Beginn der Motorunterstützung. Dieses Knacken kommt bei fast allen Yamaha Antrieben vor und ist schlichtweg ein systembedingtes Geräusch.

Lesenswert: Yamaha E-Bike Motor Erfahrungen

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