E-Bike Akku zu Hause richtig laden – 5 Dinge zu beachten

E Bike Akku zu Hause richtig laden

Ohne Akku läuft am E-Bike gar nichts: Richtige Pflege der Batterie garantiert starke Motorunterstützung für leichtgängiges Fahren auf allen Strecken. Maximale Kapazität und Lebensdauer steht in engem Zusammenhang mit systematischem Laden. Wie Sie Ihren E-Bike Akku zu Hause richtig laden erfahren Sie hier!

Wie kann ich meinen E-Bike Akku zu Hause richtig laden?

Bei alltäglichen Kurzfahrten erhalten kurze Ladezyklen die empfohlene Kapazität zwischen 20 % und 80 %, allein bei längeren Ausfahrten ist die volle Ladung auf 100 % sinnvoll. Je nach Wh-Leistung liegt die Reichweite dann zwischen 40 und 100 km. Ein Akku hält 500 bis 1000 komplette Ladezyklen, was im Schnitt 4 bis 5 Jahre Nutzungsdauer bedeutet.

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1. Das original Ladegerät verwenden

Mit dem Kauf des E-Bikes erhalten Sie ein geprüftes und zugelassenes Ladegerät des Akkuherstellers für Ihr System, sei es Bosch, Yamaha, Samsung oder andere Hersteller. Verwenden Sie nur dieses Gerät mit dem dazugehörigen Ladekabel. Zum Laden eignet sich jede 230V Haushaltssteckdose.

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Wichtig: Stecken Sie zuerst den Stecker in die Steckdose und schließen dann erst den Akku an.

2. Die Temperatur

Die Ladetemperatur beträgt zwischen 10 °C und 20 °C. Falls der Akku im Winter zu kalt ist, lagern sie ihn vor dem Aufladen in der Wohnung, bis er Raumtemperatur erreicht hat. Das gleiche gilt für einen erhitzten Akku während der Sommerzeit. Setzen Sie die Batterie während des Ladevorgangs nicht direkter Sonneneinstrahlung aus.

3. Auf trockene Umgebung achten

Feuchträume, wie Keller oder die Waschküche eignen sich aufgrund Kurzschlussgefahr nicht zum Laden des Akkus. Verzichten Sie bei Regenwetter auf das Laden an der Außensteckdose im Garten. Nehmen den Akku mit ins Haus und stellen das E-Bike währenddessen mit verschlossener Ladeaufnahme in einem geschützten Bereich unter, um die Kontakte vor Nässe zu schützen.

4. Niemals unbeaufsichtigt laden

Laden Sie den Akku nur, wenn Sie zu Hause sind. So können Sie bei Störungen sofort eingreifen. Wählen Sie einen Platz, der für Kleinkinder unerreichbar ist. Trennen Sie den Akku nach Erreichen der vollen Kapazität zeitnah vom Ladegerät, um die Elektronik zu schonen. Überladen ist theoretisch nicht möglich, doch die Schmelzsicherungen im Akku und im Ladegerät sind nicht umsonst eingebaut.

5. Wie lange dauert es, bis der Akku vollgeladen ist?

Die Ladezeiten richten sich nach der Kapazität und der Leistung des Ladegeräts. Das Beispiel verschiedener Bosch Charger soll Ihnen zur groben Orientierung dienen:

300 Wh Akku50 % 100 %
Compact Charger2 Std.5 Std.
Standard Charger1 Std.2,5 Std.
Fast Charger1 Std.2,5 St.

Anmerkung: Der Wh 300 Akku wird nur mit 4A geladen.

400 Wh Akku50 % 100 %
Compact Charger2,5 Std.6,5 Std.
Standard Charger1,5 Std.3,5 Std.
Fast Charger1 Std.2,5 St.
500 Wh Akku50 % 100 %
Compact Charger3,5 Std.7,5 Std.
Standard Charger2 Std.4,5 Std.
Fast Charger1,2 Std.3 St.
625 Wh Akku50 % 100 %
Compact Charger4,2 Std.8,8 Std.
Standard Charger2,1 Std.4,9 Std.
Fast Charger1,4 Std.3,7 St.
750 Wh Akku50 % 100 %
Standard Charger2,1 Std.6 Std.

Falls Sie die Ladezeit ganz genau vorausplanen möchten, benutzen Sie diesen Rechner.

Fazit

Nicht nach jeder Fahrt müssen Sie nachladen. Noch ein Tipp: Starten Sie den Ladevorgang nicht sofort, wenn Sie nach Hause kommen, sondern warten noch eine Stunde – so verlängert sich die Lebensdauer.

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