E-Bike Ladegerät wird heiß – Ursache und Lösung

E-Bike Ladegerät wird heiß - Ursache und Lösung

Das E-Bike Akku Ladegerät wird heiß – ist das normal? Schon kurz nach dem Einschalten bemerken Sie eine starke Erwärmung und sorgen sich, dass der Charger in Brand geraten könnte: Worauf man beim E-Bike Akku laden achten sollte, lesen Sie hier.

Fließt elektrischer Strom, entsteht naturgemäß Wärme. Daher ist ein erhitztes E-Bike Ladegerät kein Grund zur Sorge. Falls ein Defekt eintritt, schalten Sicherungen den Charger ab. Voraussetzung für sicheren Gebrauch ist ausreichende Belüftung – decken Sie den Charger daher nicht ab und legen ihn am besten auf den Fliesenboden außerhalb direkter Sonneneinstrahlung ab.

Das Akku Ladegerät wird sehr heiß – Ist das normal?

Nach den ersten Ausfahrten mit dem neuen E-Bike ist der Akku fast leer. Jetzt entnehmen Sie ihn und schließen das originale Ladegerät an. Die Kontroll-LEDs sind aktiv.

Nach kurzer Zeit schauen Sie nach dem Fortschritt und verbrennen sich fast die Finger an dem heißen Gehäuse – ist das Ladegerät defekt?

Solange die LED leuchtet und der Ladevorgang läuft, ist alles in Ordnung.

Auf dem Etikett finden Sie nur elektrische Angaben, Input – Output und technische Siegel für geprüfte Sicherheit. Eine Angabe zur Betriebstemperatur fehlt allerdings.

Elektrische Geräte werden nur für den Handel zugelassen, wenn sie DIN EN ISO 13732-1 Norm entsprechen und Bewertungsverfahren durchlaufen haben.

Wie heiß darf ein E-Bike Ladegerät werden?

Je nach eigenem Hitzeempfinden wird jedes Ladegerät sehr warm oder wird sogar als heiß empfunden. Die Oberflächentemperatur verändert sich mit dem Stromfluss.

Wenn der Akku leer ist, transportiert der Charger schnell große Mengen stark komprimierte Elektrizität. Dabei entstehen am E-Bike Ladegerät bis zu 60 °C, was im normalen Bereich liegt.

Sie brauchen nicht zu befürchten, dass sich die Wärme infolge immer mehr verstärkt. Die heiße Phase der ersten Minuten endet nach spätestens einer halben Stunde.

Trotzdem ist Vorsicht geboten: Bei 55 °C können Sie sich Verbrennungen zuziehen.

Die technische Gerätesicherheit

Neue Kunststoffgehäuse entwickeln einen eigenartigen Chemiegeruch, der mit der Zeit jedoch verschwindet. Die Wärmeentwicklung hängt auch mit der Umgebungstemperatur zusammen.

Elektriker setzen als Faustformel für Verlustleistungswärme das Verhältnis 1:1 ein.

Das heißt:

Umgebungstemperatur 20 °C + Verlustwärme 20 °C = 40 °C Oberflächentemperatur

Bei sommerlichen 30 °C kommen dann schon 60 °C zustande. Der Akku bleibt während des Ladevorgangs kühl oder erwärmt sich nur minimal.

Akku Ladetechnik

Darüber hinaus richtet sich die Erwärmung nach der Stärke des Ladestroms, der in Ampere bemessen ist. Kleine Reise-Charger liefern 2 Ah, während Schnell-Ladegeräte bis zu 6 Ah leisten.

Je schneller der Ladevorgang läuft, desto heißer wird das Gerät. Die Wärme entsteht durch Umwandlung des Stroms.

Aus der Steckdose kommen 230 Volt Haushaltsstrom, den der Charger für den Akku in 36 Volt oder 48 Volt umgewandelt werden. Wegen der Wärmeentwicklung sind Ladegeräte niemals eingebaut, sondern sie sollen bei Gebrauch frei auf feuerfestem Untergrund liegen. Bei Erreichen eines höheren Ladestandes kühlt sich der Charger wieder ab.

Das Bosch E-Bike Ladegerät wird heiß

Falls originale Ladegeräte bekannter Hersteller ein Temperaturlimit erreichen, schaltet eine Sicherung das Gerät automatisch ab. Bei korrekter Anwendung ist damit Sicherheit gegeben.

Wenn Brände von Ladegeräten in die Schlagzeilen geraten, liegt meistens ein Bedienungsfehler vor, beispielsweise wurde ausreichende Belüftung durch Lagerung in einer geschlossenen Ladebox behindert.

Sorgen Sie für entsprechend geeignete, feuerfeste Akkuladetaschen:

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Schadet es dem Akku, wenn der Charger heiß wird?

Die Ursache: Jedes Ladegerät und das Ladekabel werden bei Gebrauch heiß. Da anfangs bei niedrigem Ladestand der meiste Strom fließt, empfehlen Hersteller den Akku spätestens bei Erreichen von 20 % Restkapazität zu laden.

Die Lösung: Im mittleren Kapazitätsbereich erzeugt langsamere Ladegeschwindigkeit an den Zellen und dem Elektrolyten im Akku den geringsten Stress. Die Zellalterung verlangsamt sich bei guter Pflege.

Woran erkenne ich, ob das E-Bike Akku Ladegerät defekt ist?

  • Der Ladestand bleibt gleich. An manchen Geräten leuchtet eine rote LED.
  • Bei Ladefehlern blinken die Indikatoren am Akku in einem bestimmten Muster
  • Der Charger ist kalt. Kontrollieren Sie, ob der Stecker fest eingesteckt ist
  • Schließen Sie den Akku an ein identisches Ladegerät an. Startet der Ladevorgang, ist der andere Charger defekt
  • Ungewöhnlich lange Ladezeiten und kein komplettes Laden möglich
  • Falls der Ladevorgang immer an der gleichen Kapazität abbricht, befindet sich das Ladegerät möglicherweise in einem Lagermodus

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