Extrem warmer Wintermantel für Herren (2022) – Knappe Übersicht

Extrem warmer Wintermantel Herren im Test

Welche Besonderheiten hat ein extrem warmer Wintermantel für Herren? Ein gut durchdachtes Design bietet Funktionalität, das Material beschwert nicht und ist absolut wetterfest verarbeitet. Diese Eigenschaften sind an den meist schwarzen Parkas schwer auszumachen: Worauf Sie beim Kauf des nächsten Parkas achten sollten, lesen Sie hier.

Die wärmsten Winterjacken sitzen locker und weisen hohe Atmungsaktivität auf. Der Feind in der Kälte ist nass geschwitzte Haut, die Körperwärme entzieht. Drei Lagen aus Futter, Isolierung und wetterfestem Obermaterial sowie rundum dicht anliegende Abschlüsse sind die beste Versicherung gegen polare Temperaturen.

Extrem warmer Wintermantel für Herren – 3 Empfehlungen

1. Fjällräven Yupik / Nuuk Parka

Fjällräven Yupik Nuuk Extrem warmer Wintermantel Herren

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Hydratic-Technologie ist für raues skandinavisches Klima konzipiert: 10.000 mm Wassersäule ermöglicht bei Schneefall lange Aufenthalte im Freien, auf gleichem Level isoliert die synthetische Supreme Microloft-Füllung eisige Kälte.

Auch wenn es einmal anstrengend wird, sorgt hohe 10.000 g/m2/24h Atmungsaktivität für trocken-warmen Tragekomfort.

Wer großen Wert auf viel Stauraum legt, ist mit dem Nuuk Parka (unser Test) gut beraten: Zehn verschließbare und warm gefütterte Taschen sind innen und außen integriert.

Die gefütterte Kapuze mit abnehmbarem Kunstpelz, ein Strickkragen, der doppelt unterlegte 2-Wege Reißverschluss und Taillen Zugband halten die Wärme am Körper.

2. The North Face McMurdo Parkajacke

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In nahtloser Konstruktion mehrlagig verarbeitetes DryVent-Material aus robustem Recycling-Nylon ist auf zweistellige Minusgrade ausgelegt.

Es überdeckt wasserfest, winddicht und atmungsaktiv die 550 Cuin Füllung aus zertifizierten Gänsedaunen.

Die einstellbare, abnehmbare Kapuze mit Kunstfellrand bietet Flexibilität für schönes Winterwetter in der Stadt.

Der lange, gerade Schnitt erhöht den Wetterschutz effektiv und lässt reichlich Platz für eine Fleecejacke über dem Pullover.

Große Taschen innen und außen nehmen spielend Handschuhe und Mütze auf, der Frontreißverschluss unter der Windklappe und Klettverschlüsse an den Ärmeln beweisen Funktionalität, während das schlichte Design absolut alltagstauglich ist.

3. Jack Wolfskin Glacier Canyon Parka

Jack Wolfskin Glacier - Extrem warmer Wintermantel Herren

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Besten Wetterschutz bietet das robuste Texapore Außenmaterial mit 10.000 mm Wassersäule.

Über 6000 g/m²/24h Dampfdurchlässigkeit halten den Körper auch bei Aktivität trocken, nur 1750 g Gewicht und gerader Schnitt bieten bequemen Tragekomfort.

Der Kunstfellrand des Jack Wolfskin Glacier Canyon Parkas ist wie die Kapuze abnehmbar.

An den Ärmeln sind Mikrofaser Bündchen integriert, praktischen Stauraum bieten vier große Hüfttaschen, zwei Brusttaschen, eine Ärmel- und Innentasche.

Die Microguard Ecosphere Isolierung sorgt nachhaltig für exzellenten Wärmerückhalt: Die schnell trocknende Wattierung besteht aus recyceltem Polyester, wodurch der Parka problemlos waschbar ist.

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Extrem warmer Wintermantel für Herren – 6 Kriterien

Der wärmste Parka des jeweiligen Herstellers weist eine Historie vor, wann und zu welchem Zweck das extrem warme Kleidungsstück zum Einsatz gekommen ist.

Erfahrungen aus Berufskleidung fließen in den heutigen Wintermantel ein, sei es die Verarbeitung der Füllung oder ein Nahtverlauf, der frühere Schwachstellen der Isolierung beseitigt.

1. Welcher Wintermantel ist am wärmsten?

Bevor Sie sich Details wie einer Kabeldurchführung an der Innentasche widmen, sollten Sie die Passform mehrerer Parkas verschiedener Hersteller testen.

Ein Schnitt soll mit Winterkleidung darunter nicht zu eng sitzen, da sich keine isolierende Schicht bilden wird.

Ein zu weiter Parka wärmt trotz dicker Wattierung auch nicht, wenn die Körperwärme erst gar nicht an der Füllung ankommt.

Die Länge ist ebenfalls entscheidend für den Wärmerückhalt.

Idealerweise bedeckt der Parka den halben Oberschenkel, wenn Sie einen warmen Allrounder zum Pendeln und für lange beruflich bedingte Aufenthalte im Freien benötigen.

2. Natürliches oder synthetisches Material

Das Material des Wintermantels sagt viel über dessen Qualität aus. Günstige Ausführungen fühlen sich steif an, was die Bewegungsfreiheit spürbar einschränkt. Unangenehm ist auch lautes Knistern bei jeder Bewegung.

  • Schurwolle ist der Klassiker bei Wintermänteln. Das relativ schwere Naturprodukt ist winddicht, atmungsaktiv und isoliert gegen Feuchtigkeit, trocknet allerdings lange. Wolle kommt bei eleganten Mänteln zum Einsatz, die viele Jahre lang getragen werden.
  • Baumwolle kommt kaum bei Wintermänteln zum Einsatz. Es sei denn, es bildet das Basismaterial für wetterfeste Beschichtungen, beispielsweise Wachsjacken oder Jacken mit PU-Beschichtung.
  • Polyester ist das heute gängige Material für Outdoor Jacken für Herren. Nachhaltige Verwendung aus recyceltem Material spornt Hersteller an, innovative Füllungen und Gewebe zu entwickeln

3. Die Wahl der Isolierung

Der Einsatzzweck entscheidet über die Art der Isolierung. Zur Wahl stehen Daunen und synthetische Fasern, die beide ihre Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Daunen aus den Gefiedern von Gänsen und Enten weisen das beste Verhältnis von Gewicht und Wärmeleistung auf. Die Bauschkraft in Cuin weist auf die Isolation hin:

  • Bei leichten Winterjacken liegt der Wert bei 550 Cuin,
  • Wintermäntel für zweistellige Minusgrade weisen mindestens 800 Cuin auf.

Größter Nachteil bei Daunenfüllungen ist, dass sie Feuchtigkeit anziehen und verklumpen.

Synthetische Füllungen sind etwas schwerer als Daunen. Sie werden zu Fasern versponnen, die feiner als Spinnweben sind und miteinander vernetzt.

So entstehen daunenähnliche Strukturen mit hoher Wärmespeicherung. Bei Nässe behalten sie ihr Volumen, wärmen im Gegensatz zu Daunen immer noch und trocknen schnell. Maschinenwäsche ist problemlos möglich.

4. Das Innenfutter

Das Innenfutter erhöht den Wohlfühlfaktor und trägt zur Isolierung bei. Bei Winterjacken haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Materialien, doch in jedem Falle sollten verschließbare Innentaschen vorhanden sein, wo Sie den Handyakku durch Körperwärme schonen.

  • Teddyfutter wärmt intensiv mit flauschigem Flor. In Funktionsjacken ist es häufig nur in der Kapuze verarbeitet, da die Fasern auf der Haut sehr angenehm, jedoch relativ schwer und voluminös sind.
  • Steppfutter aus glattem Synthetik gleitet beim Anziehen mühelos über die Kleidung. Andere Steppfutter können aus Flanell oder Wollstoff bestehen.
  • Herausnehmbares Futter ist das Merkmal flexibler 3-in-1 Jacken. Es ist gewöhnlich aus dickem Fleece gefertigt und mit Taschen ausgestattet. Die Jacke wird bei wärmerem Klima abgezippt und separat getragen.

5. Die Außenschicht

Das synthetische Obermaterial warmer Wintermäntel ist wasserfest und winddicht, wobei eine Membran Atmungsaktivität gewährleistet.

Diese drei Eigenschaften erhöhen die Isolation optimal mit versiegelten Nähten, die ansonsten Kältebrückenbilden.

Führende Hersteller entwickeln eigene Technologien, wie Gore-Tex, Sympatex oder Texapore.

Der Verzicht auf kritische Substanzen führte zur Entwicklung der DWR-Imprägnierung. Die wasserfesten Eigenschaften überstehen etwa fünf Maschinenwäschen und werden durch Wärme erneut aktiviert, bevor der Wintermantel neue Imprägnierung benötigt.

Natürlicher Wetterschutz kommt von Fjällräven: Das Material G1000 besteht aus Polyester mit 35 % Baumwolle, das durch Aufbringen von Greenland Wax wasserfeste Eigenschaften erhält und atmungsaktiv bleibt.

Eine Außenschicht ohne Membran ist gewöhnlich mit einer PU-Beschichtung konfektioniert. Diese Variante kommt an Winterjacken zum Einsatz, die wenig mechanischen Belastungen ausgesetzt sind.

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