Ein Fahrradhelm der nicht aufträgt (2020) – Darauf fahren Pedalritter ab

Fahrradhelm der nicht aufträgt

Einen Fahrradhelm, der nicht aufträgt, wünschen sich vor allem Helm-Verweigerer. Sicherlich sind die Unfallstatistiken bekannt, doch wer es darauf anlegt, findet immer Argumente gegen den Kopfschutz.

Bislang gibt es noch keine Helmpflicht für Fahrrad- und Pedelec-Fahrer in Deutschland. Entsprechend hoch fällt die Quote der Radler aus, die sich mit einem unförmig großen Helm nicht wohlfühlt.

Die Message dieses Beitrags heißt daher: Es gibt Fahrradhelme, die ganz und gar nicht klobig wirken!

Ein Fahrradhelm, der nicht aufträgt – ALPINA Erwachsene Mythos 3.0 L.E.

Ein Fahrradhelm der nicht aufträg - Alpina Mythos 3 LE

  • Größe: 52 – 64 cm
  • Außenschale: Ceramic Shell
  • Innenschale: Hi-EPS
  • Gewicht: 250 g
  • Preis: ANSEHEN

Bereits die Vorgänger der Mythos Reihe aus dem Hause Alpina waren ein Verkaufserfolg. Die Version 3.0 L.E. ist noch weiter optimiert:

  • Eine robuste, doch federleichte 3 Shell Construction mit besonders feinporigem Hi-EPS-Schaum absorbiert Stoßenergie optimal. Die Polycarbonatschale stabilisiert die untere Helmkante.
  • Ein neigbares Verstellsystem sowie Y-Clip Gurte ermöglichen individuelle Anpassung. Zahlreiche Lüftungsöffnungen, vorn durch Insektengitter geschützt, sorgen für angenehme Klimatisierung.
  • Herausnehmbare antibakterielle Polster halten auch nach schweißtreibenden Touren den Helm hygienisch einwandfrei.

Matter Lack in alltagstauglichen Farben und das flache Design mit auslaufendem Schirm wirken dynamisch schlank, sodass Damen und Herren keinen “Calimero-Effekt” fürchten müssen.

Pro

+ Gute Passform
+ Leicht und gut belüftet
+ Schlankes Design

Contra

– Lockere Schieber an den Gurten
– Visier nur an zwei Punkten fest fixiert
– Drehrad nicht sehr stabil

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Fahrradhelm mit Fragezeichen

Spätestens, wenn ein neuer Drahtesel – oder sogar ein Pedelec – gekauft wird, kommt der Dämpfer:

Ein Fahrradhelm muss her.

Zwar gilt noch keine Helmpflicht, doch die Notwendigkeit, einen Kopfschutz zu tragen, dringt von allen Seiten auf den Radler ein.

Also beginnt die Suche nach einem passenden Modell. Wenn der Helm wie ein Champignonkopf hoch oben auf dem Haupt sitzt, rückt der Vernunfts-Aspekt in weite Ferne. Als wenn das noch nicht alles wäre, treiben knallige Farben und wilde Muster die Verunstaltung auf den Höhepunkt.

Warum ähneln sich fast alle Fahrradhelme?

Die Regale im Fahrradladen sind lückenlos gefüllt und die online Auswahl scheint schier unbegrenzt. Casco, Uvex, Giro – die großen Sport-Ausrüster legen irgendwie keine große Vielfalt an den Tag. Die Helme sehen sich sehr ähnlich, zumindest erscheint es dem suchenden Radler so.

Der Verkäufer klärt mit seinem Fachwissen über die “völlig anderen” Details auf, die über Matt- oder Hochglanz Lackierung hinausgehen. Einstell-Systeme, Kinnverschlüsse und Belüftung haben leider nichts mit der unakzeptablen Optik zu tun.

Der Grund für die Ähnlichkeit der Styropor-Helme sind die europäischen Sicherheitsnormen. Die Vorschriften besagen, dass ein Radler den Sturz mit 16,5 km/h auf eine Bordsteinkante unbeschadet überstehen soll. Dies ist nur durch die dicke Styropor-Innenschale mit entsprechend klobigem Aussehen möglich.

Eine interessante Alternative: Sporthelme

Neben den eher voluminös-rundlichen City-Helmen hält die Radsport-Abteilung dynamische Formgebung bereit. Der Kopfumfang bestimmt die benötigte Größe, doch nur bei der Anprobe können Sie herausfinden, ob die Kopfform zur Helmschale passt.

  • Vorteilhaft sind die vielen dunklen und matt lackierten Schalen, die bei großen Größen die Optik definitiv zurücknehmen.
  • Ein Schirm, teilweise abnehmbar, unterbricht die halbkugelförmige Erscheinung zum Oberkopf. Auch seitlich streckt ein Schirm die Silhouette.
  • Die Anordnung der Belüftungsöffnungen und der Stege kann die Erscheinung “strecken” oder “drücken”.
  • MTB-Helme mit relativ kurzen Seiten und Hinterkopfbereich ergeben eine schlanke Form, doch die Schutzwirkung fällt damit geringer aus.

Skaterhelme

Helme aus der BMX- und Skater-Szene bieten mit bedeckten Schläfen und Hinterkopf den besten Schutz bei Stürzen, ohne übermäßig aufzutragen.

Polster in verschiedenen Stärken passen das Volumen an. Stellvertretend für die Mitbewerber wollen wir aus dieser Kategorie den amerikanischen Hersteller Nutcase anführen.

Nutcase Gemusterter Street Bike
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Fahrradhelm wie eine Mütze

Wer allzu sportliches Design nicht mit dem restlichen Kleidungs-Stil vereinbaren kann, sollte sich die Helme von Yakkay einmal ansehen:

Die Schale verschwindet unter eleganten Damen- und Herren Mützen / Hüten / Kappen.

Yakkay-Cover Tokyo Pink Jazz
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Der Airbag

Mit freiem Kopf sicher radeln, geht das? Ja, mit dem aufblasbaren Hövding Airbag Fahrradhelm. Er wird in einem Kragen um den Hals gelegt, worin Sensoren pro Sekunde 200 Daten über die Bewegungen erfassen.

Bei einem Sturz schnellt eine aufgeblasene Hülle über Nacken und Kopf. Dieses System ist unkompliziert, zuverlässig und schützt besser, als jeder Helm.

Hövding 3 Airbag Helm
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Fahrradhelm ohne EN-Norm

Es ist nicht verboten, einen Fahrradhelm ohne EN 1078 Zertifizierung zu tragen.

Damit die Optik nicht klobig wirkt, verwenden einige Hersteller Schockabsorber in Strickmützen oder Baseball-Caps, die sich praktischerweise zusammenfalten lassen.

Ribcap Lenny Mütze für Damen
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Fazit – Ein Fahrradhelm der nicht aufträg

Ein Fahrradhelm, der nicht aufträgt, sollte auch den letzten Zweifler überzeugen, zumindest die vorgestellten Modelle einmal auszuprobieren. Falls der Helm zu hoch sitzt, liegt es oftmals nur an der falschen Anpassung.

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