Die Auswahl bei Winterjacken hält für jeden Geschmack und Einsatzzweck passende Ausführungen in zig Varianten bereit. Natürlich soll das Material gegen Kälte, Nässe und Wind isolieren, auch das Packmaß fällt bei Rucksack-Touren ins Gewicht. Apropos Gewicht: Wie viel wiegt eigentlich eine Winterjacke?
Bei Winterjacken gilt: Je mehr Luft die Isolierung einschließt, umso wärmer hält sie. Die dichte Daunen-Füllung eines 1,8 kg schweren McMurdo Parkas ist demnach für arktische Temperaturen ausgelegt.
Wie viel wiegt eine Winterjacke?
Gewicht | Füllung / Material | Größe | |
---|---|---|---|
Parka | 1 - 1,9 kg | Daunen / Kunstfaser | M |
Daunenjacke | 600 g | Daunen, Federn | L |
3 in 1 Jacke | 910 | Polyester, Polyamid | L |
Fleecejacke | 990 | 350 g/m² Synthetik | L |
Mantel | 1.2 | Wolle | M |
Skijacke | 420 g | synth. Daunen | M |
1. Parka und Mantel
- Der Vorteil fast knielanger Parkas und Mäntel für den Alltag ist ihre wetterfeste Ausstattung mit modernen Funktionsmaterialen oder Mischgewebe mit angenehmer Haptik, die nicht nur wasser- und winddicht wärmen, sondern auch die Beine trocken halten. Dekorative Elemente wie Schnallen, doppelte Taschen und Pelzbesätze gehen ins Gewicht. Die Isolierung besteht gewöhnlich aus Kunstfaser oder Daunen.
- Der klassische Wollmantel bildet eine eigene Klasse. Das überdurchschnittlich schwere Naturmaterial wird als Merino-Futter und mit bis zu 70 % Wollanteil als Oberstoff verarbeitet.
- Eine Ausnahme bildet der klassische Bundeswehr-Parka für den Wintereinsatz, der mit Baumwoll-Obermaterial und Teddyfutter stolze 1,9 kg auf die Waage bringt. Doch wer wintertags stundenlang im Gelände Dienst schiebt, braucht einen schweren Kälteschutz wie diesen.
- ausknöpfbares Webpelzfutter
- robustem Baumwollmaterial
- vier großen und stabilen Taschen
- sehr strapazierfähig
- Deutschlandflagge auf den Schultern
2. Daunenjacke und 3 in 1 Jacke
Daunenjacken bieten das beste Gewicht-Wärme-Verhältnis. Die Füllung erzeugt maximale Isolation durch Speicherung der Körperwärme in unzähligen Lufteinschlüssen, die in Kassetten fixiert ein großes Volumen bilden. Das dünne Obermaterial geht allerdings zulasten der Robustheit, was bei Outdoor Aktivitäten zu berücksichtigen ist. Leichte körpernahe Daunenjacken von 200 g eignen sich hervorragend als wärmende Mittelschicht unter einer Hardshell.
Die Doppeljacke, oder 3 in 1 Jacke, kommt vom Gewicht her Parka und Mantel nahe. Das Gewicht von knapp einem Kilo verteilt sich auf Außen und Innenjacke, die zusammen oder einzeln tragbar sind.
- Winterwanderjacke
- Sehr atmungsaktiv, sehr wasserdicht, winddicht
- Warm gefüttert
- Belüftungsreißverschlüsse
- Pfc-frei, bluesign-zertifiziert
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3. Fleecejacke und Skijacke
Die Gewichtsangabe zu Fleece geben Hersteller in Flächengewicht an. Meist wird 200-er Fleece verarbeitet, die sich als Midlayer eignet oder bei milden Temperaturen solo tragbar ist. 200 bedeutet, dass ein Quadratmeter dieser Qualität 200 g wiegt.
- Winter-Fleece hat 300 g,
- Sommer-Fleece 100 g.
Übrigens: Hochfloriger Teddy-Fleece ist wärmer als die flauschige glatte Variante.
Die anliegende Skijacke ist in der Regel leicht und hält nur durch ausreichende Bewegung warm. Synthetische Füllungen wie Primaloft erreichen noch nicht die Wärmeleistung und Leichtigkeit von Daunen, sind dafür jedoch unempfindlich gegen Feuchtigkeit.
Gewicht bei einer Winterjacke ist gleichbedeutend mit Tragekomfort
Moderne Winterjacken für Erwachsene wiegen je nach Material um ein Kilogramm. Im Alltag mag das Gewicht weniger relevant sein, doch bei sportlichen Aktivitäten zählt jedes Gramm und die damit verbundene Bewegungsfreiheit.
Hightech in Außenmaterial und Füllung bringen ultraleichte Winterjacken hervor, die ein alpiner Kletterer kaum spürt. Die Wärmeleistung hat auch mit der Dichte der Füllung zu tun, und damit erhöht sich das Gewicht wiederum.
Der persönliche Geschmack und die Verwendung entscheiden bei der Wahl des Obermaterials und Isolierung:
- Für die Stadt, wo das Gewicht der Winterjacke weniger, als ist das Aussehen und die Alltagstauglichkeit entscheidend sind, darf auch gerne mehr Stoff verarbeitet werden,
- während der Skifahrer eine leichtere, elastische, anliegende Kurzjacke trägt und durch seine Bewegungen Wärme produziert.