Wie erkennt man eine gute Winterjacke? – 8 Eigenschaften im Überblick

Wie erkennt man eine gute Winterjacke

Welche Eigenschaften soll die zukünftige Winterjacke mitbringen: Soll sie funktionell sein oder als modisches Highlight einer angesagten Marke die Blicke auf sich ziehen? Das große Angebot verführt manchen Kunden zu einem impulsiven Kauf, der sich später als völlig ungeeignet herausstellt. Wie man eine gute Winterjacke erkennt, die wirklich warm hält, erfahren Sie in folgenden Beitrag.

Die grundlegenden Eigenschaften für sportlichen und alltäglichen Einsatz treffen bei hochwertigen Winterjacken zu. Das Design ist natürlich auf Damen- und Herrenmode ausgerichtet.

Wie erkennt man eine gute Winterjacke?

Winterjacken unterscheiden sich immens in ihren Eigenschaften. Es gibt die Allrounder für jeden Tag und Spezialisten, die auf bestimmte Temperaturen und Aktivitäten zugeschnitten sind. Die Marke Fjällraven beispielsweise kategorisiert ihr Jacken-Sortiment nach Jagd, Trekking, Bergsport, Everyday Outdoor und nach weiteren Einsatzzwecken.

Bei den Isolierungen und den Obermaterialien stehen Naturfasern technischen Synthetikmaterialien gegenüber, ebenso spielen der Schnitt und das Gewicht der Winterjacke eine Rolle.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Eigenschaften, an denen Sie eine gute Winterjacke erkennen werden:

1. Wasserfeste Verarbeitung

Ab Herbst, wenn in eiskalten Morgenstunden der Nebel fällt, macht sich den ganzen Tag über mehr oder weniger hohe Luftfeuchtigkeit bemerkbar. Laminiertes Funktionsgewebe mit 10.000 mm oder mehr Wassersäule hält das Innere trocken, wenn daneben alle Nähte versiegelt sind.

Achtung: Eine wasserabweisende Winterjacke hält nur kurzzeitig Nässe ab.

2. Winddichtes Obermaterial

Vor allem in den norddeutschen Küstengebieten und in höheren bergigen Regionen sind winddichte Eigenschaften empfehlenswert.

Warum?

Längere Aufenthalte im Freien führen bei unzureichender Isolierung zu Auskühlung.

Eine winddichte Membran, Reißverschlüsse mit Blende und Untertritt, abgedeckte Taschen und eine dicht schließende Kapuze halten warm.

3. Hohe Atmungsaktivität

Bei intensiver körperlicher Betätigung wird es unter der Jacke richtig warm:

Mit Schweiß gesättigte Kleidung führt zu feuchter Haut, die später zu frieren beginnt.

Luftzirkulation klimatisiert den Körper durch eine Membran, die den Wasserdampf nach außen ableitet. Wie intensiv dieser Effekt ist, verrät die Angabe zur Atmungsaktivität, wie 6.000 g / m² / 24h.

4. Der Schnitt

Eine gute Winterjacke sollte nicht zu eng sitzen, da nur ein ausreichendes Luftpolster wärmt. Zu weite Jacken bauen ebenfalls keine Isolation auf. Erfahrene Outdoorfreunde setzen das dreilagige Zwiebelsystem ein oder nehmen gleich eine 3 in 1 Jacke:

Für Damen – Jack Wolfskin Troposphere Jacket
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Eine verstellbare Kapuze mit hohem Stehkragen, 2-Wege-Zipper, Schneefang, regulierbarer Saum und viele verschließbare Taschen sind vorteilhaft.

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5. Die Ärmel

Die Länge der Ärmel sollte die Handwurzel bedecken. Klettbänder zur Regulierung verhindern das Eindringen eisiger Zugluft. Ein zusätzliches Strickbündchen oder Stulpen kennzeichnen hochwertige Jacken. Damit lässt sich auch die Länge regulieren und Handschuhe gleiten leicht auf den Ärmel. Vorgeformte Ellbogen erhöhen den Komfort.

6. Die Isolierung

Daunenfüllungen bieten das beste Gewicht-Wärme-Verhältnis. Aufgrund der Empfindlichkeit gegen Feuchtigkeit sind Daunen für trockene Kälte ideal. Das beste Mischungsverhältnis bietet 95 % Daunen mit 5 % Federn. Kunstfasern wie Primaloft funktionieren auch im Schneetreiben. Eine bereits erwähnte 3-in-1 Jacke mit Stepp- oder Fleece-Innenjacke ist besonders flexibel.

7. Länge und Gewicht einer guten Winterjacke

Anliegende, taillenkurze Jacken sind leicht und elastisch, wodurch sie beim Snowboarden oder Klettern die nötige Bewegungsfreiheit bieten. Aktivität erzeugt viel Körperwärme, im Gegensatz zu ruhigen Aktivitäten. Bei Spaziergängen sind längere Parkas mit Wollfutter angesagt, die auch die Beine wärmen.

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Auf Gewicht kommt es Genuss-Wanderern nicht an:

 GewichtFüllung / MaterialGröße
Parka1 - 1,9 kg Daunen / KunstfaserM
Daunenjacke600 gDaunen, FedernL
3 in 1 Jacke910Polyester, PolyamidL
Fleecejacke990350 g/m² SynthetikL
Mantel1.2WolleM
Skijacke420 g synth. DaunenM

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8. Zertifikate

Führende Marken verarbeiten Daunen oder Echtfell aus ethisch vertretbarer Herkunft, um Tierleid auszuschließen. Auch nachhaltige Produktion, sparsamer Umgang mit Ressourcen und umweltfreundliche Erzeugung weisen Zertifikate wie Down-Codex oder Bluesign aus.

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