Welcher Brooks Sattel für das Rennrad – Leder oder Cambium?

Welcher Brooks Sattel für das Rennrad - Leder oder Cambium

Die englische Traditionsmarke Brooks ist auch die erste Adresse für Rennrad Sattel – eigentlich ist diese Feststellung logisch, denn bevor der Kunststoffsattel aufkam, fuhren Race Profis auf Leder ab. Welcher Sattel ist aktuell am Rennrad die Nummer eins?

Beliebte Brooks Sattel Modelle:

  • Cambium C17
  • B17 Imperial
  • Flyer Special

Der beste Brooks Sattel für das Rennrad

1. Brooks Cambium C17 Carved All Weather

Brooks England Cambium C17 Allwetter, schwarz
Brooks England Cambium C17 Allwetter, schwarz*
von BRP7B|#Brooks
  • mit wetterbeständigem Nylon-Cover
  • L 283 x B 162 x H 52 mm
  • Gewicht 400 g
Unverb. Preisempf.: € 110,00 Du sparst: € 8,79 (8%)  Preis: € 101,21 Jetzt auf Amazon kaufen*
Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Der Brooks Cambium C17 All-Weather setzt mit wasserdichter Beständigkeit auf jahrelangen intensiven Einsatz in sportlicher Sitzposition auf langen Touren. Ein etwas breiter gehaltenes Design mit einer entlastenden Öffnung in der Sattelmitte verspricht einen dynamischen Fahrstil auf dem Rennrad ohne Unannehmlichkeiten.

Hinweis: Die Aussparung vermindert nicht nur Taubheitsgefühle, sondern erhöht gleichzeitig die Flexibilität des Sattels.

Der Brooks Rennrad Sattel Cambium verbindet moderne Fertigungstechnologie mit traditionellem Design zu einer haltbaren und stilsicheren Fahrradkomponente:

  • Die abriebsichere und wasserdichte Nylondecke mit Verschraubungen versprüht exklusiven Retro Charme vor allem, wenn eine Satteltasche an den dafür vorgesehenen Ösen montiert ist.
  • Der Cambium C17 basiert auf einer Doppelstrebe aus glasfaserverstärktem Nylon zwischen hinterem Tragkörper und Sattelnase. Damit nimmt die flexibel aufgehängte Sattelschale aus vulkanisiertem Kautschuk das Fahrergewicht auf.
  • Ohne Einfahrzeit genießt der Fahrer vom ersten Moment an den gleichen Sitzkomfort, wie bei einem gefederten klassischen Ledersattel.
Pro

+ Verträgt Feuchtigkeit
+ Erfordert kaum Einfahrzeit
+ Erweiterte Garantie bis 10 Jahre

Contra

– Kunstoff anstelle Alu-Gestell
– Härter als Ledersattel
– Der Sattel quietscht

2. B17 Imperial Brooks Fahrradsattel für das Rennrad

Brooks England Ltd Sättel Flyer Imperial Line, B396HILA07202
Brooks England Ltd Sättel Flyer Imperial Line, B396HILA07202*
von Brooks England Ltd
  • Sattelrahmen schwarz emailliert
  • ideal für lange Touren mit sportlichem Ansatz oder Trekking
  • kürzere und flachere Damenvariante
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Brooks B17 Sattel Imperial basiert auf dem B17 Classic Modell. Im Detail unterscheidet sich der Imperial durch die mittige Entlastungsöffnung, die im Nebeneffekt gute Belüftung mitbringt.

Der Imperial B17 eignet sich besonders für das Sportrad, da mit den seitlichen Lederbändern die Flanken je nach bevorzugter Sattelform an der Unterseite schmaler oder breiter einschnürbar sind.

Diese Anpassungsmöglichkeit macht den Imperial B17 für sportliche Damen und Herren interessant.

Silberne, mit der Hand eingeschlagene Nieten veredeln das honigfarbene oder schwarze Leder. Doppelte Chromium Stahlfederung rundet den Retro Look stilecht ab und hebt den Fahrkomfort auf “fünf Sterne”.

Pro

+ Ergonomische Aussparung
+ Komfortabel auf Langstrecken
+ Nachspannbare Flanken

Contra

– Leicht rostende Nieten
– Nieten stehen hervor
– Scharfkantiges Gestell

3. Brooks Flyer Spezial Herren Sattel

Brooks Flyer Special Herren Fahrrad Leder Sattel, Flyer Special, Farbe braun
Brooks Flyer Special Herren Fahrrad Leder Sattel, Flyer Special, Farbe braun*
von Brooks
  • maximaler Comfort für 'Long Distance Trekking'
  • passend für Patent-Sattelstützen
  • Einsatzbereich Trekking
  • Handgeschlagene Nieten
  • Gewicht 890 g
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Auch der Flyer Spezial ist eine Brooks Weiterentwicklung, und zwar diente der 1927 vorgestellte B66 Champion als Vorbild. Das Oberteil stammt vom B17 Modell. Beide Modelle bilden eine neue Symbiose, die sportliche Fahrer anspricht.

Die Hersteller Empfehlung für den komfortabel gefederten Kernledersattel zielt auf “Long Distance Trekking” ab. Der Flyer Special ist in der Damenversion mit einem “S” gekennzeichnet, was ein Hinweis auf “short” (= kurz) ist.

Verdünntes Leder an den seitlichen Flanken bietet trainierten Sportlerbeinen mehr Platz beim Pedalieren. Der Flyer Spezial ist in sattem Braun mit handgeschmiedeten Kupfernieten ein Highlight in Premium Qualität.

Tipp für Tourenfahrer: Die Klemmung eignet sich für Patent Sattelstützen.

Pro

+ Passt optisch zum Rennrad
+ Spezielle Variante für Damen
+ Komfortable, straffe Federung

Contra

– Schwarze feuchte Sattel färben ab
– Lieferung ohne Kloben
– Benötigt lange Einfahrzeit

Brooks Rennrad Sattel Test – worauf kommt es an?

Bereits bei der ersten Tour de France, die 1903 stattfand, waren Brooks Sattel am Start: Somit sind die legendären Ledersitze Paten bei der Geburtsstunde des modernen Radsports. Noch heute schwört mancher Radprofi auf die einzigartige Qualität der Brooks Cambium und Ledersattel Modelle.

Natürliches Leder bietet den Fahrern ganz anderen Komfort, als ein Kunststoffsattel. Ein Cambium Sattel wie der C13 oder C17 liegt im Fokus der Sportler. Die Nachteile bei Brooks halten sich in Grenzen, darauf gehen wir gleich noch ein.

Lesenswert: Bester Fahrradsattel gegen Taubheit – Alle Ursachen und Lösungen

Brooks im Rennsport

Brooks Sattel belegten in den ersten Jahrzehnten der Tour de France regelmäßig die Spitzenplätze, obwohl es sich um gestandene schwere Lederteile handelte. Ehemalige Sieger der Team Pro Reihe sind immer noch an Rennrädern zu finden.

Die aktuellen Rennsporttage lassen sich schlecht mit frühen Veranstaltungen vergleichen. Damalige Bikes waren unbequemer und  manche Etappen waren fast 500 km lang. So erklärt sich leicht, warum Radsportler bei diesen Höllentouren zumindest einen guten Ledersattel haben wollten.

Im heutigen Radsport feilschen Teams um jedes Gramm, und damit wären wir schon beim Nachteil eines Brooks Ledersattels: sein hohes Gewicht.

Der Brooks Cambium Rennrad Sattel

Ab den 1970er Jahren setzten sich leichte Kunststoff Sattel endgültig durch. Der momentan leichteste Brooks Sattel ist der Cambium C13 132 Carved mit Aussparung und Carbon Unterbau, doch beliebter in Sportlerkreisen ist der C17 Cambium Sattel.

Brooks England Cambium C17 Allwetter, schwarz
Brooks England Cambium C17 Allwetter, schwarz*
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Was bedeutet Cambium? Genau genommen ist dies die Bezeichnung für eine Gewebeschicht unter Baumrinde. Der Brooks Sattel besteht jedoch nicht aus diesem Baum-Material, sondern aus Naturkautschuk mit einer Bio-Baumwoll-Decke.

Unterschiede Leder und Cambium

Leder- und Cambium Sattel basieren auf dem Hängematten-Prinzip bei der Bauweise. Die über mehrere Punkte gespannte Decke bietet bei beiden Satteln vergleichbaren Sitzkomfort.

Trotzdem fallen Unterschiede beim praktischen Einsatz ins Auge:

  • Eine Cambium Satteldecke ist weicher als eine Lederdecke, doch sie passt sich nicht an. Daher fällt zwar die Einfahrzeit weg, doch auf Dauer wird der Cambium Sattel nicht komfortabler, so wie Leder.
  • Ein Cambium Sattel ist vegan – ohne tierische Bestandteile hergestellt.
  • Ein Cambium C17 wiegt rund 410 g, ein Team Pro Sattel etwa 540 g. Mehr Gewicht lässt sich allerdings bei einem Titan-, Stahl- oder Carbon Unterbau einsparen
  • Der Cambium Sattel ist pflegeleicht und wetterfest. Er braucht kein Fett und hält Regen stand. Wer ohne Schutzbleche fährt, wodurch die Sattel Unterseite Wasserspritzer abbekommt, trifft mit einem Cambium Sattel die bessere Wahl.

Aufgrund der genannten Vorteile geben Radler auch an Tourenrädern, Trekkingbikes, Mountain- und Citybikes einem Cambium Sattel den Vorzug gegenüber Leder. Beim Rennrad geht es weniger um Sitzkomfort, als um Steigerung der Effizienz.

Allerdings, wenn ein Sattel den Sportler optimal trägt, erhöht sich die Trittfrequenz. Allein schon dieser Gedanke ist es Wert, in der Praxis erprobt zu werden.

Fazit

Welcher Brooks Sattel für das Rennrad die beste Wahl ist, hat der Vergleich klar hervorgebracht: Der leichte wetterfeste Cambium Sattel bietet für den Rennsport mehr Vorteile, sein Pendant im Leder punktet hingegen bei extrem langen Trekkingtouren ohne Zeitdruck.

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