Beheizbare Sohlen (2018) – Großer Vergleich und 5 Kaufkriterien

beheizbare sohlen test

Beheizbare Sohlen sind eine der besten und am meisten unterschätzten Erfindungen der Neuzeit.

Endlich können Skisportler mit warmen Füßen die alpine Wintersonne im Schnee genießen, auch Jobs im Freien gestalten sich im Winter etwas angenehmer.

Allerdings wärmt die ausgewählte Schuheinlage nur zufriedenstellend, wenn das Prinzip zur Aktivität passt.

Was alles gibt es bei Wärmesohlen zu beachten?


Empfehlung:


Beheizbare Sohlen mit Akku

Thermo Schuheinlagen mit Akku haben zwei Vorteile:

  1. Sie sind wiederverwendbar
  2. und die Wärme lässt sich regulieren, wenn Sie beispielsweise direkt von der Piste zum Aprés Ski auf die Hütte gehen.

Grob unterscheiden sich beheizbare Sohlen ohne Kabel und Sohlen mit externem Akku, der in einer Halterung getragen wird.

1. Empfehlung – Ultrasport Schuhheizung Deluxe

Ultrasport Schuhheizung Deluxe

  • Größe 35 – 40
  • schnurlose Fernbedienung
  • integrierter 1800 mA Lithium-Ionen-Akku
  • 3 Heizstufen
  • Material: EVA-Schaum mit isolierender Synthetikfaser
  • Preis: EUR 70,00

Beheizbare Schuheinlagen von Ultrasport eignen sich für alle Schuhtypen vom Skistiefel bis zum Business-Schuh.

Ohne Verkabelung tragen sie sich absolut unauffällig, die Einstellung der Wärmestufen übernimmt die kleine Fernbedienung.

Die Größe kann entlang der Markierungen auf der blauen Seite angepasst werden.

Der leistungsstarke 1800 mA Lithium-Ionen-Akku gibt maximal sieben Stunden Wärme ab, deren Temperatur mindestens 31 °C beträgt.

Zum Aufladen wird einfach der Charger in die integrierten Ladeports an der Ferse eingesteckt und an eine normale Steckdose angeschlossen, bis die Leuchtanzeige von “rot” auf “grün” wechselt.

Wärmedauer:

  • Hoch – ca. 3-4 Std.
  • Mittel – ca. 4-5 Std.
  • Niedrig – ca. 6-7 Std.

Vorteile

+ ideal für Arbeitsschuhe
+ leicht und maximale Bewegungsfreiheit
+ in zwei Größen erhältlich

Nachteile

– wegen offener Ferse nicht wasserdicht
– Ladebuche bricht schnell aus
– Bei längerem Tragen drückt der Akku

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2. Thermrup Beheizbare Einlegesohlen Thermosohlen Akkubetrieb

Thermrup Beheizbare Einlegesohlen Thermosohlen Akkubetrieb

  • 4 Wärmstufen
  • Größe 36 – 47
  • Leistung: 7,4 V, 6W/DC
  • Hand- oder Maschinenwäsche
  • inklusive Gamaschen. Ladegerät und 2200mAh Akkus
  • Preis: EUR 64,85

Die Thermrup Thermosohlen wärmen mit einem großflächigen Gummi-Heizelement, das beidseitig in jeweils 2mm EVA-Schaum eingebettet ist.

Flanell bildet die Unterseite und Nylon ist im Kontakt mit dem Fuß. Hier sind Markierungen zum Zuschneiden der persönlichen Schuhgröße angebracht.

Energie liefern zwei 2200mAh Akkus, die in Gamaschen am Bein getragen werden. Diese Umhüllung ergibt eine zusätzliche Wärme-Isolierung, was besonders bei Wintersport angenehm ist.

Ebenso beliebt sind beheizbare Einlegesohlen bei stundenlangen beruflichen Außeneinsätzen oder beim Job im Kühlhaus. Die Akkuleistung beeinflusst die Heizdauer: Die empfohlenen 2200 mAh Akkus reichen für eine komplette Schicht aus.

Tipp: Um die Hälfte günstiger bietet Thermrup heizbare Einlegesohlen mit zwei Warmstufen an (siehe hier).

Vorteile

+ flexibel und trageangenehm
+ lange Laufzeit dank Li-Ion-Akkus
+ Guter Kundenservice

Nachteile

– dünnes Kabel reißt schnell
– wird teils nur lauwarm, teils zu heiß
– Heizelement für große Füße ungünstig

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3. Vulpés S-Line intelligente beheizbare Einlegesohlen

  • IOS App für die Apple iPhones 5 oder neuer optimiert.
  • Temperaturregulierung über das Smartphone
  • Wärmeleistung 35 – 60°C
  • Batterielaufzeit von 3 bis zu 7 Stunden
  • IPX4 wasserdicht
  • nicht-toxischen und antibakteriellen Materialien
  • Preis: EUR 149,00

Die Vulpes Einlegesohlen werden per Funkverbindung über die zugehörige App gesteuert, deren Memory-Funktion die Lieblingstemperatur für das nächste Mal speichert. Kompatibel sind Apple iPhone 5 oder höher, sowie Android Geräte der Betriebsversion 7.0 oder höher.

Auch ohne Smartphone können Sie die Vulpes Sohlen nutzen: Mithilfe des integrierten Druckknopfes lassen sich die Einlegesohlen ein- und ausschalten und drei Wärmestufen (Low, Medium, High) einstellen.

Praktisch: Sensoren messen die Temperatur im Schuh und halten die gewünschte Temperatur automatisch.

Erhältlich sind die Wärmesohlen in S (35 – 37), M (38 – 40). L(41 – 43) und XL (44 – 46).

An der Spitze kann die passende Schuhgröße zugeschnitten werden. Die beste Passform erzielt die ergonomisch geformte Fußsohlenheizung in Winterschuhen mit herausnehmbarer Innensohle.

Vorteile

+ auch mit Android Smartphones kompatibel
+ aufladen über Micro-USB oder Steckdose
+ optional manuelle Bedienung

Nachteile

– ungeeignet für Wedges oder höhere Absätze
– keine Tracking Funktion
– kürzere Laufzeit bei Größe XL

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Sohlenwärmer ohne Akku

Wärmende Schuheinlagen ohne Akku enthalten ein Granulat, das sich durch Lufteinwirkung aufheizt.

Diese dünnen Einwegprodukte sind als komplette Einlegesohlen oder selbstklebende Zehenwärmer erhältlich.

4. Empfehlung – 5er-Pack Thermopad Sohlenwärmer

5er-Pack Thermopad Sohlenwärmer

  • Wärmedauer: 8 Stunden
  • durchschnittliche Temperatur 37°C
  • Aktivierung erfolgt bei Kontakt mit der Luft
  • Natürliche und unbedenkliche Inhaltsstoffe
  • sofort einsetzbar
  • Preis: EUR 11,99

Bevor Sie die Thermopad Sohlenwärmer in die Schuhe einlegen, sollten diese einige Minuten an der Luft liegen, um das Granulat zu aktivieren. Danach entfaltet sich durchschnittlich 37 °C Wärme, die bis zu sieben oder acht Stunden anhält.

Die Wärmeeinlagen decken in S, L und XL alle gängigen Schuhgrößen zwischen 36 und 46 ab.

Eine andere Variante ist selbstklebend an der Unterseite, doch aufgrund ihrer moderaten Festigkeit bleibt die einfache Sohle glatt im Schuh liegen.

Der kleinere Thermopad Zehenwärmer kann bei sehr dichten Stiefeln oben auf den Strumpf geklebt werden. Nach dem Ende der Wärmephase werden die Sohlen im Hausmüll entsorgt, da die Füllung mit Aktivkohle, Salz und Eisenpulver nur umweltverträgliche Inhaltsstoffe enthält.

Vorteile

+ für alle Schuhtypen
+ keine Verbrennungsgefahr
+ gleichmäßige Wärme über die ganze Fläche

Nachteile

– Größen fallen kurz und schmal aus
– es fällt nach einmaligem Gebrauch Müll an
– wenig Wärme bei zu dichten Stiefeln

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5. M&H-24 Sohlen-Wärmer für Schuhe
M&H-24 Sohlen-Wärmer für Schuhe

  • Wärmedauer bis zu 10 Stunden
  • durchschnittliche Temperatur 38°C
  • S: Schuhgröße 36 bis 41 zuschneidbar
  • ungeöffnet mindestens 3 Jahre lang haltbar
  • Natürliche und unbedenkliche Inhaltsstoffe
  • Preis: EUR 19,95

Gleich im Zehnerpack versorgt M&H-24 fußkalte Menschen mit Wärmesohlen.

Vor der Anwendung ist kurzes Aktivieren an der Luft vorteilhaft, damit die Sohlen schon angewärmt in die Schuhe eingelegt werden können.

23 cm Einheitsgröße passen gleichermaßen in Damenschuhe Größe 36 bis zu Herrenstiefel in Größe 41. Falls die Sohle zu groß ist, kann sie entlang der Markierungen zugeschnitten werden.

Wie heiß werden die Sohlen?

Bis zu 10 Stunden lang 38 °C Heizleistung verspricht der Hersteller. Dies ist der maximale Wert bei sehr guter Belüftung, doch als Sohlenwärmer für Skischuhe oder in dichten Gummi- und Winterstiefeln müssen Sie Abstriche in Kauf nehmen.

Vorteile

+ für stehende und sitzende Outdoor-Aktivitäten perfekt
+ lange Wärmeleistung bei kompatiblem Schuhwerk
+ gute Passform

Nachteile

– Wärmepartikel bröseln weg und drücken
– die Sohle verhärtet später
– die Sohle kann verrutschen

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6. The HEAT Company Sohlenwärmer selbstklebend
The HEAT Company Sohlenwärmer selbstklebend

  • Inhalt: 30 Paar extradünne Wärmesohlen
  • 8 Stunden Wärmedauer
  • SMALL: für Schuhgrößen 36-40 geeignet.
  • Erwärmung durch natürliche Oxidation
  • Maße: 23cm lang, 7cm breit
  • Preis: EUR 50,40

Selbstklebende The Heat Company Sohlenwärmer eignen sich als ideale Skischuhheizung, denn sie bleiben absolut rutschfest liegen, wenn der Fuß bei der Abfahrt starkem seitlichem Druck ausgesetzt ist.

Die Anwendung kann auf zweierlei Art erfolgen:

  1. Zum einen lässt sich die Sohle mit der Klebefläche nach unten auf die Schuhinnensohle fixieren.
  2. Käufer empfehlen allerdings die alternative Methode – je einen Warmpack an die Unterseite der Socken zu kleben.

Grund: Beim Versuch, die sehr fest angeklebten Sohlen aus den Schuhen zu entfernen, zerreißt das Vlies und die harten Aktivkohle-Krümel verteilen sich im Schuh.

Vorteile

+ Skischuhheizung wärmt über die angegebene Zeit
+ guter Tragekomfort
+ auch schon kalte Füße wärmen auf

Nachteile

– zerreißt beim Herausnehmen

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7. MR Goods Fußwärmer Thermosohle
MR Goods Fußwärmer Thermosohle

  • Inhalt: 10 Paar Wärmesohlen
  • Heizdauer: 8-10 Stunden
  • enthaltene Aktivkohle schützt vor Fußgeruch
  • passend zuschneidbar
  • bis 48 °C aufheizbar
  • Preis: EUR 20,95

Mr. Goods Fußwärmer funktionieren ebenfalls mit dem Granulat aus Aktivkohle, Salz und Mineralien, die in Luftkontakt oxidieren und Wärme abgeben.

Laut Hersteller sollen bis zu 10 Stunden Heizdauer sowie maximal 48 °C erreichbar sein, doch ein Großteil der Kundenbewertungen können diese Angaben nicht bestätigen.

Angenehme Wärme für 5 – 7 Stunden sind realistischer und das ist eine zufriedenstellende Wirkung.

Positiv ist die Anpassung an unterschiedliche Schuhgrößen durch Zuschneiden und die geringe Dicke, sodass die Mr. Goods Sohlen in allen Schuhtypen tragbar ist.

Vorteile

+ angenehme Wärme bei korrekter Anwendung
+ günstiger Preis
+ anpassbare Größe

Nachteile

– das Granulat verhärtet später
– die Füllung verschiebt sich beim Laufen
– Heiz- und Wärmedauer sehr optimistisch angegeben

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Der beste Sohlenwärmer in unserem Vergleich

Ein Test großer Warentester liegt zu beheizbaren Einlegesohlen bislang noch nicht vor. Davon einmal abgesehen sollten Sie die überlegen, bei welchen Aktivitäten die Einlagen zum Einsatz kommen sollen:

  • Steht hoher Tragekomfort oder möglichst lange Heizdauer an erster Stelle?
  • Laufen Sie viel als Bedienung auf dem Weihnachtsmarkt oder gehen Sie zur Jagd und warten stundenlang im Hochsitz auf das Wild?
  • Sind die Einlagen unterwegs praktikabel?

Unser Vergleichssieger für Sohlenwärmer mit Akku

Der Stand der Zeit ist über Kabel und Gamaschen hinaus – unkomplizierte Anwendung und stufenweise regelbare Wärme bis zu sieben Stunden decken einen Wintertag im Freien ab.

Ein anderes Kriterium ist das angemessene Preis-Leistungs-Verhältnis.

Meiner Mentalität nach sollten die heizbaren Einlegesohlen nicht teurer als die Stiefel sein, oder?

Für den regelmäßigen Einsatz empfehle ich daher die Ultrasport Schuhheizung Deluxe – kabellose, beheizbare Thermosohle.

Meine Empfehlung für Sohlenwärmer ohne Akkus

Der Indikator für zuverlässige Funktion ist hohe Kundenzufriedenheit, die sich im Ranking der wichtigen online Marktplätze zeigt.

Die sehr dünnen Wärmesohlen erwärmen sich bis maximal 45 °C über mindestens acht Stunden.

Auch aufgrund des bequemen Tragekomforts und guter Verarbeitung sind meine Favoriten die Thermopad Sohlenwärmer in verschiedenen Größen.

5 Kaufkriterien für Ihren beheizbare Sohlen Test

Anhand generell gültiger Eigenschaften finden Sie die optimale Thermosohle für ihre Einsatzzwecke:

Darauf beim Kauf achtenEigenschaften der Wärmesohle
1. GrößeDamit die Sohle in den Schuh passt, vor dem Kauf überprüfen
2. HöheProduktbeschreibungen lesen, bevor der Schuh zu eng wird
3. HeizdauerDa jede Sohlenart variiert, den Einsatzzweck vor dem Kauf abgleichen
4. WärmeleistungUm unangenehme Temperaturen auszuschließen, vorher Produktinfos lesen
5. AnpassungEin spezieller Faktor, der nach Bedürfnis entschieden wird und entsprechend kostet

1. Die Größe

Der wohl wichtigste Punkt bei beheizbaren Einlagen ist die Größe, die in vorhandene Schuhe passen muss.

Es ist daher vorteilhaft, Sohlen in der passenden Schuhgröße auszuwählen, denn je nach Wärmeprinzip sind die Einlagen mehr oder weniger flexibel:

  • Wenn Sie sich für Thermosohlen mit integriertem Akku entscheiden, sollte die Schuhgröße genau passen, denn diese Sohlen sind aufgrund der verbauten Komponenten sehr fest.
  • Etwas biegsamer sind Thermosohlen mit Kabel und externem Akku. Diese lassen sich oft an der Ferse oder im Vorderfußbereich zuschneiden, da sich das Heizelement unter dem Ballen befindet.
  • Die dünnste und biegsamste Variante sind mit Sauerstoff aktivierbare Sohlen, die sich in begrenztem Maße auch zuschneiden lassen.

Gewöhnlich sind auf der Unterseite der Sohlen Schnittlinien aufgedruckt.

Legen Sie einfach eine vorhandene Einlage auf die neue Thermosohle und zeichnen die Kontur mit einem Filzstift oder Kugelschreiber nach. Schneiden Sie zuerst weniger weg, um sich langsam an die optimale Größe heranzutasten.

Eine rutschende, da zu klein zugeschnittene Einlage mindert den Tragekomfort empfindlich: Kanten und Ränder drücken und dort bilden sich Blasen.

Vorsicht

Beim Zuschneiden darf die kleinste Größe nicht unterschritten werden, sonst laufen Sie Gefahr, das Heizelement zu beschädigen. Ein Umtausch zugeschnittener Heizsohlen ist ebenfalls nicht mehr möglich.

2. Die Höhe

Auf den ersten Blick scheint die Höhe der Wärmesohlen eher nebensächlich, doch spätestens beim Anziehen tritt dieses Kriterium hervor.

Eine dicke Sohle, speziell mit eingebautem Akku, engt den Fuß im Schuh ein.

An der Ferse kommen leicht 1,5 cm Höhe dazu, sodass Sie eventuell die eigentliche Schuhsohle herausnehmen müssen, um Platz für die ergonomische 3D-Wärmeeinlage zu schaffen.

3. Die Heizdauer

Eine Schuhheizung verdient ihre Bezeichnung nur dann, wenn die Wärmephase einige Stunden andauert. Achten Sie auf die Herstellerangaben und vergleichen ähnliche Modelle miteinander.

Die Heizdauer mittels natürlicher Oxidation ist meist auf 5 – 7 Stunden begrenzt und nur einmalig nutzbar.

Falls ein Produkt deutlich höhere Werte verspricht, doch keine spezifischen Angaben zu den Inhaltsstoffen veröffentlicht, sollten Sie dem keinen Glauben schenken.

Bei Heizsohlen mit Akku ist die Heizdauer genau kalkulierbar, aber durchaus unterschiedlich. Die Qualität von Lithium-Ionen-Akkus schneidet mit bis zu 18 Stunden dabei deutlich besser ab, als eine günstige No-name Batterie, die auch insgesamt eine kürzere Lebensdauer aufweist.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich Stromstärke und Laufzeit zeigt, dass teure Batterien im Endeffekt effizienter sind.

4. Die Wärmeleistung

Hinsichtlich der erreichbaren Temperaturen gibt es bei Heizsohlen starke Unterschiede:

  • Die Einweg-Wärmesohlen reichen mit 37 °C bis 40 °C gerade einmal über die Körpertemperatur hinaus, was an nicht zu kalten Wintertagen normalerweise ausreichend ist.
  • Sohlen mit Stromversorgung hingegen werden spürbar wärmer, wenn nicht sogar richtig heiß. Bei günstigen Modellen dieser Art ist keine Regulierung möglich, womit Sie ein Risiko eingehen, entweder unangenehm kalte oder brennend heiße Füße davonzutragen.

Empfehlenswert sind Heizsohlen mit einstellbaren Wärmestufen, die den eigenen Bedürfnissen gerecht werden.

Komfortabler, aber auch hochpreisiger, sind steuerbare Wärmesohlen mit Fernbedienung. Wie die Heizsohlen von Vulpés.

5. Die Anpassung

Hersteller von Heizsohlen sind natürlich immer bemüht, Alleinstellungsmerkmale zu bieten.

Individuelle Anpassung wird am einfachsten durch einzelne Größen oder Markierungen zum Zuschneiden der Schuhgröße umgesetzt.

Weitere Unterschiede betreffen:

  • die Akkukapazität,
  • die Heizleistung,
  • die Wärmezeit,
  • bis hin zur Funkfernsteuerung per App über das Smartphone.

Jedes Extra lassen sich die Produzenten natürlich auch extra bezahlen.

Überlegen Sie, bei welchem Einsatzzweck besondere Features wirklich nützlich sind, und welche in die Rubrik “Gadget” fallen.


Lesenswert:


Welche Wärmesohle für welchen Einsatzzweck?

Einlagen mit externem oder integriertem Akku bieten sich für kürzere, doch wiederholte Aktivitäten im Freien an, da diese durch Aufladen immer einsatzbereit sind.

Eine Einmal-Wärmesohle mit reaktivem Granulat eignet sich besser für die Tageswanderung im Winterurlaub oder ausgedehnte Weihnachtsmarktbesuche. Ihre mäßige Wärme hält über Stunden hinweg an und die Füße bleiben frei von Druckstellen, wie sie durch integrierte Akkus nach längerem Stehen verursacht werden können.

Wie funktionieren beheizbare Sohlen – 4 Varianten vorgestellt

Bloß keinen Fehlkauf riskieren, wenn es darauf ankommt: Kalte Füße zählen unbestritten zu den störenden Begleiterscheinungen im Winter, sei es im Skiurlaub oder auf dem Weg zum Job.

Um Ihre Kaufentscheidung zu erleichtern, stellen wir nachfolgend die verschiedenen Prinzipien der Wärmesohlen vor.

1. Heizsohlen mit Kabel und Akku

Thermrup Beheizbare Einlegesohlen Thermosohlen Akkubetrieb

Mit Batterien Einlegesohlen zu beheizen, ist eine geläufige Methode.

Position des Akkus

Die Verbindung der Sohle führt über ein dünnes Kabel zu dem externen Akku, der entweder am Schuh oder in einer Manschette am Knöchel befestigt wird.

Bei intensiven Bewegungen, beispielsweise beim Skilaufen, Biken oder Reiten, sollten Sie darauf achten, dass die Manschette sich straff befestigen lässt.

Ansonsten kann es vorkommen, dass sich die Verbindung zum Kabel löst und die Sohlen kalt werden.

Bei diesen Aktivitäten verbessert möglicherweise das Anbringen der Akkus am Gürtel den Tragekomfort.

Laufzeit

Die Sohlen können mit Akkus je nach Modell bis zu 18 Stunden lang betrieben und auf unterschiedliche Heizstufen eingestellt werden. Wer es gern andauernd warm oder richtig heiß mag, muss schon nach drei bis vier Stunden die Batterie wechseln.

Je nach Hersteller und Batterie-Typ können die Laufzeiten schwanken, doch im Vergleich zu anderen Systemen ist die Wärmeausbeute beachtlich. Die Qualitätsunterschiede spiegeln sich auch im Preis wieder.

Wärmesohlen mit externen Akkus sind durchschnittlich 0,2 mm bis 0,5 mm dick.

Vorteile

+ Wärmesohlen sind wiederverwendbar
+ Temperaturregelung möglich
+ Heizen auch bei Feuchtigkeit im Schuh

Nachteile

– Betrieb mit normalen Batterien wird teuer
– das Kabel stört beim Laufen
– Akkus verrutschen in der Manschette

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2. Kabellose Heizsohlen mit Akku

Ultrasport Schuhheizung Deluxe
Komfortable Handhabung bieten Akku-Wärmesohlen mit einer kleinen Funk-Fernbedienung. High-End Wärmeeinlagen lassen sich per App über das Smartphone steuern.

Eine tolle Sache, soweit die Empfangsqualität gut ist

Je nach Smartphone-Marke und BLE-Modul kann die Stabilität variieren. Weitere Störquellen sind andere drahtlose Geräte, Telefone mit 2,4 GHz oder 5 GHz sowie abschirmende Materialien wie Metall, Wasser oder Wände.

Variable Temperatur

Intelligente Modelle messen sensorisch die Fußtemperatur und gleichen die voreingestellte Wärmestufe automatisch an.

Da bei Erreichen von 31 °C der Thermostat automatisch einschaltet, ist stets für die individuelle Wohlfühltemperatur gesorgt.

Das Heizelement befindet sich unter dem Ballen, womit die Wärme die besonders kälteempfindlichen Zehen gut erreicht. Da sich der Akku im Fersenbereich befindet, ist diese Sohle hinten bis zu 1,5 cm und am Vorderfuß zwischen 2 mm und 4 mm dick.

Isolation und Wärmevertielung

Wärmesohlen, deren Heizelemente zwischen EVA-Schaum liegen, bieten beste Isolation nach außen hin und minimieren mögliche Wärmeverluste zum Untergrund. Ebenso sorgen die synthetischen Fasern für ein sehr leichtes Gewicht der Sohlen bei optimalem Tragekomfort durch geformte Fußbetten.

Die gleichmäßige Wärmeverteilung regt die Blutzirkulation in den Füßen an, wodurch die Wärmewirkung natürlich unterstützt wird.

Passende Größe

Bevor Sie kabellose Heizsohlen kaufen, sollten Sie an den Schuhen sicherstellen, dass sich die Fußbetten herausnehmen lassen.

Sonst kann es bei ergonomischen 3D-Wärmsohlen durchaus vorkommen, dass der Schuh zu eng wird. Bei festen Fußbetten müssen Sie bei den Einlegesohlen auf Varianten mit externem Akku ausweichen oder Einmal-Sohlen verwenden.

Wärmesohlen mit integriertem Akku eignen sich speziell für langfristige Outdoor-Aktivitäten wie Angeln, Skisport, Motorradfahren, Reiten, Radfahren und auf der Jagd. Natürlich sind die kabellosen Wärmesohlen in den Hausschuhen auch komfortabel bei fußkalten Wohnungen.

Sohlen mit integriertem Akku eignen sich für etwa 100 kg Belastung.

Vorteile

+ Verbrennungen sind unwahrscheinlich
+ Mehr Bewegungsfreiheit ohne Kabel
+ Heizen auch bei Feuchtigkeit im Schuh

Nachteile

– Der Akku ist nicht wechselbar
– Dicke Sohlen machen Schuhe unbequem
– Funkfernbedienung funktioniert nicht immer

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3. Beheizbare Sohlen mit Sauerstoff-Aktivierung

5er-Pack Thermopad Sohlenwärmer
Eine weitere bewährte Methode zum Erwärmen der Einlagen nutzt die natürliche Oxidation. Einmal-Warmpacks, die übrigens auch als Rückenpflaster und Handwärmer im Handel sind, sind mit einem Granulat gefüllt.

Funktionsprinzip

Es besteht aus Eisenpulver, Wasser, Cellulose oder Polypropylen, Aktivkohle, Salz und dem Mineral Vermiculit. Beim Öffnen der luftdichten Verpackung entsteht sofort Oxidation, da das Eisenpulver zu rosten beginnt.

Das Salz beschleunigt den Prozess und die Aktivkohle hilft mit ihrer großen Oberfläche, die abgegebene Wärme gleichmäßig über die Sohle zu verteilen.

Vermiculit dient als Isolator gegen Elektrizität, übermäßige Wärme und das Mineral speichert Feuchtigkeit (es wird auch in Katzenstreu verwendet). Cellulose und PP unterstützen die Luftverteilung in der Sohle.

Handhabung und Temperatur

Die Füllung ist in ein luftdurchlässiges Vlies eingenäht. Wichtig für die Funktion ist das korrekte Einlegen der Sohlen: Die Textilseite gehört nach oben, die glatte isolierende Seite nach unten.

Durch eine gezielte Mischung der Inhaltsstoffe liegt die Temperatur um die 37 °C bis etwa 40 °C. Bis zu acht Stunden ist diese Wärmesohle aktiv, danach funktioniert sie nicht mehr.

Da alle Materialien ungiftig sind, können verbrauchte Einlagen im Müll entsorgt werden.

Ein Tipp zum Verlängern der Nutzungsdauer

Falls die Sohlen in dicken Lederboots oder Gummistiefeln wegen zu geringer Sauerstoffzufuhr abkühlen, können Sie das Schuhwerk kurz ausziehen. Die Einlagen erwärmen sich dann wieder.

Wenn Sie die Wärmepads nur kurz getragen haben, unterbricht das Verpacken in einer luftdicht verschließbaren Plastiktüte oder in Frischhaltefolie den Prozess. Bei erneutem Kontakt mit der Luft wärmen die Einlagen erneut auf. Mehr Infos hier.

Zehenwärmer oder Fußsohlenwärmer?

Die Thermosohlen sind als Fußsohlenwärmer und Zehenwärmer erhältlich. Ihre ultradünne Form eignet sich für Sportschuhe und Alltagsschuhe. Man kann eine Packung einfach mitnehmen und bei Bedarf benutzen:

  • Zehenwärmer können unter dem Ballen oder oben auf die Socken geklebt werden. Die zweite Variante empfiehlt sich für sehr dichte Winterschuhe, um die Sauerstoffzufuhr sicherzustellen. Selbstklebende Warmpacks sind speziell für Skistiefel konzipiert, um absolut rutschfesten Sitz zu garantieren.
  • Ansonsten eignen sich die dünnen Sohlenwärmer für langes Stehen an der Kasse oder im Stadion, auch bei Polizisten und Briefträger im Außendienst leisten die flexiblen Sohlen in Arbeitsschuhen gute Dienste.

Probleme mit minderwertigen Sohlenwärmern

Auch bei preiswerten Einmal Wärmesohlen lohnt der Griff zu bekannten Herstellern: Hier genießen Sie den vollen Tragekomfort.

Wie man von Käuferrezensionen weis, lösen sich manche Sohlen in ihre Bestandteile auf oder die Fußbewegungen verschieben das Granulat, wodurch sich schmerzhaft drückende Klumpen bilden.

Des Weiteren können Sie Pech haben, dass sich die Sohlen aufblähen und schlimmstenfalls großen Schmutz verursachen, wenn eine Naht platzt und das Pulver in Schuh und Strümpfe verschmutzt.

Bei Klebesohlen kam es öfter vor, dass Nutzer die Sohlen auseinandergerissen haben, beim Versuch, sie aus den Schuhen zu entfernen.

Vorteile

+ preisgünstig
+ flach und vollflächige Wärme
+ schnelle Aktivierung

Nachteile

– Einwegprodukt
– größere Qualitätsunterschiede

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4. Wärmesohlen mit Gel

Nach dem gleichen Prinzip wie die bekannten Handwärmer gibt es auch Wärmesohlen, die mit einem Reaktions-Clip aktiviert werden. Das Drücken löst eine chemische Reaktion aus, wodurch sich die Sohle aufheizt.

Die Wärme hält maximal nur eine halbe Stunde lang an, doch durch zehnminütiges Einlegen in heißes Wasser reaktiviert sich die Wärmewirkung. So sollen die Gel-Sohlen bis zu 100 Mal wiederverwendbar sein.

Grundsätzlich ist die Idee der Gel-Wärmesohlen interessant, doch in der Praxis liest man in Kundenbewertungen, dass die Wärme sich nicht optimal verteilt. Der vordere Fuß bleibt kalt, die Gelschicht kühlt früh aus und das Material verhärtet sich so, dass ein Laufen darauf unzumutbar wird.

Die Entwicklung praktikabler Gel-Wärmesohlen steckt offensichtlich noch in den Kinderschuhen, sodass wir vom Kauf erst einmal abraten.

Vorteile

+ wiederverwendbar durch Aufheizen
+ Geleinlagen verringern Fußbelastungen
+ Trittdämpfung ideal für Arbeitsschuhe

Nachteile

– die Zehen bleiben kalt
– Erhitzen ist auf Dauer teurer als die Sohle
– Gelsohlen verhärten sich

Warum gibt es wärmende Sohlen erst ab Größe 36?

Bei Kindern unter sechs Jahren besteht die Gefahr, in einem unbeobachteten Augenblick die Einwegsohle in den Mund zu stecken. Die Inhaltsstoffe sind zwar ungiftig, doch bei Einatmen oder Verschlucken des Pulvers sollten Eltern sofort einen Arzt aufsuchen.

Für größere Kinder, die draußen toben wollen, sind Einlegesohlen mit externen Akkus ungeeignet. Das Kabel kann hängen bleiben, der Akkupack verloren gehen und so ein Klotz am Bein stört die Kinder sicherlich auch.

Besser eignen sich Sohlen mit integriertem Akku oder Einwegsohlen.

Worauf kommt es bei Heizsohlen mit Akku an?

Die Kälte ist zuerst bei den Zehen spürbar und setzt sich dann Richtung Ferse fort. Daher ist es zum einen entscheidend, wo am Fuß das Heizelement ansetzt und zum anderen, wie groß der beheizte Bereich ist.

Manche Wärmesohlen besitzen ein kleines Heizelement, dass mit glühenden Temperaturen die Wärme ausstrahlen soll. Dieser Ansatz ist möglicherweise aus dem Maschinenbau entliehen, doch auf einem Fuß wird diese kleine Stelle unerträglich heiß und kann zu Verbrennungen führen.

Flächige Heizelemente liegen im angenehmen Temperaturbereich und erwärmen den Fuß gleichmäßiger. Für längere Tragezeiten empfehlen sich körpernahe 36 °C bis 37°C, doch keinesfalls 56 °C oder 60 °C, wie es einige Anbieter hervorheben.

Der Umfang der Heizelemente lässt sich leicht an der Unterseite der Sohle erkennen. Auch die angebotenen Größenmodelle sind sehr aufschlussreich: Je mehr einzelne Schuhgrößen zur Auswahl stehen, um so besser ist das Heizelement an die Schuhgröße angeglichen.

Bei Einheitsgröße ist demnach das Heizmodul auf die kleinste Schuhgröße abgestimmt. Das bedeutet, wenn jemand mit Schuhgröße 46 die Einheitssohle trägt, bleiben sieben Zentimeter seiner Fußsohlen kalt – genau die Differenz zur kleinsten Größe 36, die am Fersenende zugeschnitten werden kann.

Was sind Sicherheitszertifikate an den Heizsohlen?

Thermosohlen, die dem internationalen Standard an Qualität und Sicherheit erfüllen, erkennen Sie an den Kennungen ISO 9001 / ISO 9002, TÜV (Rheinland, Nord, Süd) und CE.

Geprüfte Wärmesohlen besitzen eine eindeutige Kennzeichnung, bei den nächsten sind die Hinweise auf der Verpackung, bei manchen gar nicht vorhanden.

Bei den letzten Produkten muss man sich fragen, ob die Inhaltsstoffe den europäischen Normen entsprechen oder überhaupt angeboten werden dürfen.

Die Pflege der Wärmesohlen

Gewöhnlich bestehen beheizbare Thermosohlen aus Kunststoff. Dies bringt sowohl gute Wärme speichernde Eigenschaften mit sich als auch Atmungsaktivität und Robustheit.

Abwischen mit einem feuchten Mikrofasertuch und anschließendes Lüften reicht vor dem Einlagern aus.

Daneben verfügen auch Carbonfaser, Tex­til­ge­webe und Aktivkohle über zuverlässige bis gute thermodynamische Eigenschaften.

Keine Maschinenwäsche oder -trockung

Die technischen Komponenten sind nicht auf Maschinenwäsche ausgelegt und die Sohlen dürfen auch nicht ins Wasser eingetaucht werden. Falls die Einlagen durch Regen oder Schnee stärker durchnässt sind, nehmen Sie die Sohlen aus den Schuhen heraus und reiben sie mit einem Tuch trocken.

Danach brauchen sie Zeit, um an der Luft durchzutrocknen. Die Thermosohlen dürfen keinesfalls auf die Heizung gelegt oder trocken geföhnt werden.

Achten Sie bei integrierten Akkus darauf, dass bei der Reinigung keine Feuchtigkeit in den Ladestecker eindringt. Damit die Heizsohlen mit Akkus in der nächsten Saison wieder einwandfrei funktionieren, sollten Sie externe Akkus herausnehmen nach den Hinweisen des Herstellers lagern.

Fazit Beheizbare Sohlen

Beheizbare Wärmesohlen sind kein Luxus, genauso wenig, wie warme Füße. Sie ergänzen sinnvoll Winterkleidung und die Sportausrüstung.


Empfehlung:


Zuverlässige Wirkung garantieren beheizbare Sohlen mit Akku, die stufenweise regulierbar und vor allem wiederverwendbar sind.

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