Akku leer? Beste Powerbank für iPhone, Laptop und mehr – 9 Kaufkriterien

beste powerbank testEine gute Powerbank ist die Lösung für das größte Problem der Nutzer mobiler Geräte – eine leere Batterie.

Versetzt Sie eine rote Batterieanzeige auf Ihrem Smartphone in Panik? Dann sind Sie damit nicht alleine, denn 84% der Menschen könnten es sich nicht vorstellen, ohne ein Handy oder Smartphone auszukommen.

Mit dem Smartphone bleiben wir in Kontakt mit Freunden und Kunden, spielen, zeichnen Videos auf, schießen Fotos und laden diese hoch.

Das ist heutzutage ganz normal, genauso wie die Tatsache, dass obiges an den Energiereserven Ihres Gadgets zehrt.

Eine gute Powerbank verlängert die Laufzeit mobiler Geräte um ein Vielfaches – doch welcher externe Akku eignet sich am besten wofür?

Hier die jeweils beste Powerbanklösung für jede Gelegenheit:

Erfahren sie mehr in unserem Vergleich und Ratgeber, wie Sie einen passenden mobilen Akku für sich finden!

Die beste Powerbank für jede Gelegenheit

1. Die beste Powerbank für alle Fälle – Anker PowerCore 20100mAh

Anker PowerCore 20100mAh powerbank test

  • Leistung: 20100mAh
  • Abmessungen: 16,6 x 5,8 x 2,2 cm
  • Gewicht: 355 g

Der Anker 20100mAh Charger ist die stärkste Ausgabe der PowerCore-Reihe und momentan eine der schnellsten Powerbanks auf dem deutschen Markt. Seine Kapazität reicht, um ein Tablet 2 – 4 Mal oder ein großes Smartphone 5 – 6 Mal zu laden.

Im Vergleich zu ihrem Vorgänger Astro E7 fällt die Anker Powercore 20100mAh äußerlich deutlich kleiner aus und das mattierte Gehäuse ist nun unempfindlicher gegen Gebrauchsspuren.

Ein mobiler Akku kann nach neuestem Stand der Technik 2,4 A Ausgabe leisten, und genau diesen Standard setzt die große Powerbank von Anker – aber doppelt. Beide Ports bringen volle Leistung, was damit 4,8 A entspricht. Die Konkurrenz mit zwei 2,4 A-Ports bringt maximal 3 A zustande.

Zum Aufladen der Powerbank sollte demnach ein 2,4 A Ladegerät angeschlossen werden, ansonsten geht ein ganzer Tag für das Aufladen drauf. Bei Nichtgebrauch schaltet sich die Powerbank allein aus.

Kann man der Anker Akku Bank ein teures Smartphone anvertrauen? Selbstverständlich, denn es sind 10 Sicherheits-Funktionen integriert.

Dies und die starke Leistung, bei einem dezenten Design und angenehmen Preis macht die Anker 20100mAh zu unserer Powerbank Empfehlung.

Vorteile

+ Weltweiter Bestseller
+ schnellste Ladezeiten
+ 10 Sicherheits-Features

Nachteile

– Leistungsabfall nach 1 – 2 Jahren

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2. Günstige Powerbank – EasyAcc 10000mAh

EasyAcc Powerbank 10000mAh Externer Akku Test

  • Leistung:10000mAh
  • Abmessungen: 7,49 x 14,4 x 1,47 cm
  • Gewicht: 227 g

Die schlanke EasyAcc Powerbank kann gleichzeitig zwei Smartphones ohne Geschwindigkeitseinbußen aufladen, während sie selbst aufgeladen wird (ein ausreichend leistungsstarker Netzstecker vorausgesetzt). Auch andere Geräte mit 5V-Akkus schafft die superflache Powerbank mühelos.

Ein mobiler Akku Test ergab 2,5 bis 3,5 Ladevorgänge bei Samsung Galaxy S3 und S4, sowie 5 – 6 Ladezyklen beim iPhone.

Dabei überzeugte ebenso die 6-monatige Stand-by-Zeit einer komplett vollgeladenen Akkubank – dies empfiehlt die günstige Powerbank für längere Touren. Sicheren Betrieb gewährleisten alle wichtigen Schutzmechanismen, wie Überhitzung, Kurzschluss oder Überspannung.

Vorteile

+ integrierte LED-Taschenlampe
+ ein halbes Jahr lang Stand-By
+ gleichzeitig 2 Geräte laden

Nachteile

– nur 20 cm kurzes Micro USB-Kabel
– lange Ladezeiten
– Ladekabel wird geknickt geliefert

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3. Outdoor Powerbank – Grandbeing 16000mAh

outdoor powerbank test

  • Leistung: 16000mAh
  • Abmessungen: 19 x 11,2 x 4,6 cm
  • Gewicht: 360 g

Die autarke Stromversorgung ist bei der Grandbeing Akkubank eine an sich praktische Option, doch 45 Sonnenstunden Ladezeit laut Hersteller entspricht einem kompletten Wochenende.

Außen am Rucksack kann das Ladelevel jedoch hochgehalten werden, um mit der gespeicherten Energie gleichzeitig zwei Verbraucher zu laden und im Zelt mit der integrierten LED-Leuchte Licht zu machen.

Das nach IP67 wasserdichte, staubfeste und stoßfeste Gummigehäuse kommt bei den Käufern gut an und auch die ausgesparte Öffnung an der Gehäuseecke ist draußen als Festmachgelegenheit sinnvoll. Mit Steckdose in der Nähe liefert das Ladegerät für unterwegs zuverlässig genug Kapazität. Auf die Solarladefunktion sollten Sie sich nur im Notfall verlassen.

Vorteile

+ IP67 stoß-, staub- und wasserdicht
+ Notlichtfunktion
+ 2 x USB: 5V/1A & 5V/2,4A

Nachteile

– unausgereifte, schwache Solarfunktion
– mitgelieferter Karabiner zu eng

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4. Solar Powerbank – PLOCHY 24000mAh

Solar Powerbank

  • Leistung: 24000mAh
  • Abmessungen:15,8 x 7,7 x 1,8 cm
  • Gewicht: 349 g

Drei Handys können mit diesem Solarladegerät gleichzeitig geladen werden, doch meist braucht es länger, als der Hersteller angibt.

Die Plochy Powerbank punktet mit hoher Kapazität und Vielseitigkeit: 3 x 2,4V Ausgänge, zum Laden der Powerbank können Sie das Apple Lightning Kabel, sowie den Android Micro-USB-Anschluss nutzen.

Beim (Solo-) Zelten und beim Wandern lädt der tragbare Akku mit Solarpanel unterstützend, als primäre Energiequelle sollte immer eine Steckdose greifbar sein.

Vorteile

+ langlebiger Lithium-Polymer-Akku
+ robuste Verarbeitung
+ 3 Ausgänge

Nachteile

– ohne Befestigungsmöglichkeit
– erreicht die beworbenen mAh nicht
– zu groß für die Jackentaschen

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5. Powerbank für Laptop – XTPower® XT-20000QC2 mit Netzteil

XTPower® XT-20000QC2 mobiler akku für laptop test

  • Leistung: 20400 mAh
  • Abmessungen:174 x 78 x 21,5 mm
  • Gewicht: 465 g

Die 20000 mAh Powerbank empfiehlt sich speziell für Camper, die es sich mit ihren Mini-Kühlschrank, der Lichterkette und der mobilen Musikanlage gemütlich machen. Dies ist möglich dank zwei USB-Ports von 5V bis 12V/4A und 5V/2,1A sowie insgesamt 9 Adaptern im Lieferumfang.

Das Besondere ist der DC Ausgang für 12V bis 24V, womit sich der so angeschlossene Laptop je nach Auslastung für etwa 8 Stunden läuft.

Wer mit dem Auto gekommen ist, kann mit dem beiliegenden Kfz-Adapter gleich von der Fahrzeugbatterie laden oder ein Solarpanel anschließen. Kaum eine andere Powerbank ist so vielseitig einsetzbar.

Vorteile

+ Netzteil, USB und Kfz-Kabel sowie 8 Adapter inklusive
+ zum Laden eines Laptops geeignet
+ variable Spannung einstellbar

Nachteile

– instabile Adapterstecker verursachen teilweise Wackelkontakte
– teilweise Spannungs-Schwankungen
– lange Ladedauer durch schwaches Netzteil

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6. Kleine / Mini / iPhone Powerbank – Anker PowerCore 5000mAh

iPhone Powerbank : Anker PowerCore 5000mAh

  • Leistung: 5000mAh
  • Abmessungen: 3,3 x 3,3 x 10,8 cm
  • Gewicht: 136 g

Mit dem PowerCore 5000 bringt Anker einen Mini-Charger heraus, der sich von den üblichen Lipstick-Chargern abhebt. Seine Abmessungen sind etwas größer, aber noch im Rahmen und auch vom Gewicht her ist das Ladegerät gut transportabel. Wichtiger ist der stärkere 2A Ausgang (siehe „Unsere Anforderungen“ im Ratgeber weiter unten), der doppelt so viel Power hat wie die Mitbewerber dieser Kategorie.

Schnellere Ladegeschwindigkeit erreicht der Charger mit einem 2A Ladegerät.

Der kleine Anker Akku schaltet sich von selbst ein, das Drücken des Einschalters dient eher der Ladestandskontrolle, die mit LEDs angezeigt wird. Mit 5000er Kapazität können Sie ein Smartphone einmal oder zwei Mal laden, das bedeutet für seine Klasse Bestwerte.

Vorteile

+ erfüllt die angegebene Kapazität
+ Es gibt eine Tasche dazu
+ hohe Ladegeschwindigkeit

Nachteile

– runde Form ist nicht jedermanns Sache
– nur 1 Port

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7. Slim Powerbank – AUKEY USB C 20000mAh

Slim Powerbank: AUKEY USB C 20000mAh

  • Leistung: 20 000 mAh
  • Abmessungen:20 x 9,6 x 1,4 cm
  • Gewicht: 435 g

Die Slim Powerbank besitzt drei USB-Anschlüsse, ein Lightning-Eingang, ein kombinierter USB-C-Eingang/-Ausgang und ein Micro-USB-Eingang zum Laden. Hier können drei Geräte gleichzeitig geladen werden und dank großer Kapazität bleibt das Gehäuse kalt.

Alle drei Ausgänge liefern zusammen 3 Ampere. Wenn das Handy auch Quick-Charge unterstützt, beschleunigt dies den Ladevorgang nicht, da dem mobilen Ladegerät selbst die Quick-Charge Funktion fehlt.

Wenn Sie mit normalem Ladetempo auskommen, reicht die große Kapazität aus, das Handy und die Action-Cam unterwegs öfter aufzuladen. Das extra schlanke Design lässt sich gut im Rucksack transportieren.

Vorteile

+ große Kapazität für unterwegs
+ Vier Ausgänge
+ flachstes Modell dieser Leistungsklasse

Nachteile

– relativ großformatig
– 12 W zu wenig Leistung für größere Geräte

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8. Qi Powerbank – AUKEY USB C 20000mAh

Qi Powerbank - AUKEY USB C 20000mAh

  • Leistung: 10000mAh
  • Abmessungen: 15,8 x 7,4 x 1,4 cm
  • Gewicht: 299 g

Qi-fähige Smartphones lassen sich mit diesem mobilen Akku induktiv laden, so kommt es beim Smartphone nicht auf den kompatiblen Stecker an. Daher ist es weniger wichtig, dass die Powerbank neuen Typ C USB-Anschluss nicht unterstützt. Das kabellose Laden dauert etwa eine Viertelstunde länger als per Kabelverbindung.

Zusätzlich ist die reguläre Kabelverbindung per fest eingebautem Apple-Lightning-Adapter möglich, daneben können Sie die Smartwatch, die Cam oder andere Geräte an Micro-USB und TYP A-Anschlüssen herkömmlich laden. Das wertige Alu-Gehäuse hat ein sehr schlankes Design in Relation zur großen Kapazität.

Vorteile

+ hochwertiges Metallgehäuse
+ unkomplizierte kabellose Handhabung
+ gleichzeitiges Laden von PB und Geräten möglich

Nachteile

– kann sich beim Ladevorgang stark erhitzen
– instabile Stecker am Ladekabel
– ohne USB Typ C Anschluss

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Was ist eine Powerbank und wie funktioniert sie?

Eine Powerbank ist ein transportabler Akku in einem Gehäuse, mit dem USB-Geräte unterwegs aufgeladen werden können. Meist ist ein Lithium-Polymer-Akku verbaut, der seine Energie über einen oder mehrere USB-Anschlüsse an Handys, Tablets oder Kameras abgibt.

Die Betriebsspannung beträgt gewöhnlich 5 Volt. Lade- und Entladezyklen unterstehen einer elektronischen Sicherung, die Störungen wie übermäßige Erwärmung, Überladung oder Kurzschlüsse ausschließt.

Vor ihrer Nutzung wird die Powerbank für gewöhnlich an der Steckdose aufgeladen. Das alternative Aufladen durch Solartechnik, wie es an einigen Modellen möglich ist, erzeugt momentan noch nicht die ausreichende Effektivität als primäre Energiequelle.

Bei einigen Fabrikaten beträgt diese nur wenige Monate, Vergleichssieger aus dem Powerbank Akku Test hingegen liefern mehrere Jahre lang zuverlässige Leistung.

Eine Powerbank kaufen – die 9 wichtigsten Anforderungen im Überblick

2016 hat Stiftung Warentest einen Akkupack Test durchgeführt, jüngere externe Akkus Test (-Versuche) können Sie in Computer-Magazinen sichten.

Die beste Powerbank gibt es nicht, denn welche Powerbank für Ihre Ansprüche am besten geeignet ist, macht jeder Nutzer an seinen eigenen Kriterien fest.

Was eine gute Powerbank ausmacht, erfahren Sie zuerst im Schnell-Check:

9 Kriterien für eine gute Powerbank

  • 1. Gewicht und Größe – suchen Sie ein EDC oder soll eine leistungsstarke Powerbank zu Hause stehen?
  • 2. Die Kapazität – von 500 mAh bis zur Powerbank mit 50000 mAh reicht das Angebot
  • 3. Die Anschlüsse – soll nur ein Gerät oder gleich mehrere aufgeladen werden?
  • 4. Adapter und Kabel – Ein externer Smartphone Akku ist nur mit passenden Verbindungsstücken nutzbar.
  • 5. Die Ausstattung – Hochglanz oder Gummibumper: Design ist mehr als Geschmackssache
  • 6. Technologie – Lohnt sich Quick Charge, Solar und Qi?
  • 7. Die Lebensdauer – Gute Pflege verlängert die Nutzungsdauer
  • 8. Spezielle externe Akkus – Notebook und Laptops brauchen andere Volt-Stärken
  • 9. Schnäppchen sind trügerisch – Wie viel kostet eine gute Powerbank?

1. Gewicht und Größe

Die Größe und das Gewicht sind für den täglichen Einsatz entscheidend.

Eine kompakte Powerbank für das Handy können Sie in der Hosentasche oder im Rucksack jederzeit mitnehmen. Sie dient vor allem dazu, kürzere Ladeengpässe auf dem Heimweg zu überbrücken.

Ideal für diesen Zweck ist eine kleine Powerbank / Mini Powerbank bis 5000 mAh.

2. Die Kapazität

Größe und Gewicht bedingen auch die Kapazität externer Akkus.

Ein mobiles Ladegerät mit rund 3000 mAh reicht meist für einen fast vollständigen Ladezyklus aus. Der stärkere Power Akku hat genug Leistung, ein Smartphone mehrere Male aufzuladen oder es lassen sich gleichzeitig mehrere Geräte anschließen.

Wie viel mAh Sie wofür benötigen, besprechen wir in einem separaten Beitrag (siehe: Wie viel mAh sollte eine Powerbank haben?).

Die Stromspannung wird in Ampere angegeben. Deren Wert spielt eine entscheidende Rolle, wie schnell ein Smartphone komplett geladen ist.

Mindestens 2 Ampere wählen!

Eine gefühlte Ewigkeit lang dauert der Ladevorgang mit 0,5 Ampere, weshalb wir für regelmäßigen Einsatz eine Powerbank mit mindestens 2 Ampere empfehlen.

Wonach richtet sich die Kapazität einer Powerbank?

Vielleicht wollen Sie auf Nummer sicher gehen und die größte Powerbank kaufen, die das Budget hergibt. Diese Idee ist gut, wenn Sie eine längere Reise planen oder den Sommerurlaub beim Camping verbringen wollen.

Die meisten Anwender brauchen keinen größeren Stromvorrat in der Stadt und nutzen die Powerbank ausschließlich, um das Handy vor dem plötzlichen Akku-Tod in der Feierabend-Bahn zu bewahren.

Modelle dieser Kapazität sind zudem flach und leicht transportabel. Stärkere Powerbanks schießen einfach übers Ziel hinaus und es ist auf Dauer wie ein Klotz am Bein, ein halbes Kilo in der Tasche mitzuschleppen. Um die große Powerbank dann wieder voll zu laden, können Sie rund 12 Stunden veranlagen.

Tipp

Im Alltag sind die ganz großen Modelle mit mehr als 20000 mAh eindeutig zu unpraktisch. Unserer Erfahrung nach reicht eine Powerbank mit 10000 mAh oder maximal um die 20000 mAh vollends aus. Da der Größenunterschied bei diesen Modellen nur einen geringfügigen Unterschied ausmacht, entscheidet man sich in der Regel für mehr Kapazität.

Ganz anders liegt der Fall bei einer längeren Reise oder einem Notfall, wo keine Steckdose in Sicht ist. Dann kann die große Powerbank mit 50000 mAh durchaus zum Lebensretter werden und wochenlange Abstinenz vom Stromnetz überbrücken.

3. Die Anschlüsse

Wenn Sie unterwegs mehrere Geräte an einer externen Batterie eaufladen möchten, sollte die leistungsstarke Powerbank zwei oder drei USB-Steckplätze besitzen. Wie viele Ausgänge eine Powerbank hat, hängt mit der Größe und der Kapazität zusammen. Gewöhnlich sind ab 10000 mAh zwei Ausgänge vorhanden, ab 20000 mAh sind drei Ports verfügbar.

Diese Regelung ist sinnvoll, da eine kleine Powerbank mit zwei angeschlossenen Handys in kürzester Zeit leer wäre. Achten Sie bei mehreren angeschlossenen Geräten darauf, ob alle zusammen oder nacheinander geladen werden.

Eine Qi Powerbank lädt kompatible Geräte, die ebenfalls diese Technologie nutzen, ohne Kabel auf.

4. Adapter und Kabel

Adapter und Kabel des benötigten USB Typs sollten Sie gegebenenfalls separat dazukaufen, da meist nur ein Micro-USB-Kabel beiliegt. Die neuen Smartphones benutzen beispielsweise eine USB Typ-C Stecker, den ein herkömmlicher externer Akku noch nicht aufweist.

Hier können Sie gegebenenfalls das Endgerät mit einem separat gekauften Adapter verbinden, doch für die richtige Spannung und Stromstärke liegt dann die Verantwortung bei Ihnen. Manche Modelle beinhalten noch einen Adapter für Apple-Geräte oder das hauseigene Apple-Lightning-Kabel.

Nützlich ist ein Kfz-Adapter, woran die Powerbank beim Autofahren am Zigarettenanzünder aufgeladen wird. So können Sie mit einer voll einsatzbereiten Powerbank zu längeren Spaziergängen aufbrechen.

5. Die Ausstattung

externe batterie iphone aufladen

Je nachdem, wie ein externer Akku eingesetzt wird, sind bestimmte Merkmale erforderlich:

  • Auf längeren Reisen fernab von jeglichen Steckdosen ist es wichtig, die Energiereserven einzuteilen. An der Ladestandanzeige sehen Sie, wie viel Energie für den nächsten Ladevorgang noch verfügbar ist.
  • Eine extra dünne Slim Powerbank trägt sich bequem in der Anzugtasche oder ist gleich in einem Powercase mit dem Handy gekoppelt. Darf man eigentlich die Powerbank bei Flugreisen in der Kabine mitnehmen? Das erfahren Sie in einem eigenen Beitrag (siehe: Darf man eine Powerbank mit ins Flugzeug nehmen?)

Die Outdoor Powerbank

Sie trotzt Feuchtigkeit, Staub und Herunterfallen dank gummiertem „rugged“ Gehäuse. Damit sie beim Klettern oder Radfahren nicht verloren geht, hat das robuste Case idealerweise noch eine Festmachmöglicheit für einen Karabiner oder ein Lanyard.

Diese benötigen Sie auch bei einer Outdoor Solar-Powerbank, die außen am Rucksack getragen wird. Achten Sie auf das Gewicht und die benötigte Kapazität, wenn Sie als Wanderer die Powerbank den ganzen Tag tragen müssen.

Ein externer Akku Test berücksichtigt bei der Bewertung das mitgelieferte Zubehör, beispielsweise eine Transporttasche oder ein Case, die Oberfläche und Kontakte vor Umwelteinflüssen wie Regenwasser und UV-Strahlung schützt.

6. Technologie

Powerbank mit Solarpanel

Ein Solarpanel liefert im Sommer Energie zum Nulltarif, was besonders auf längeren Touren eine große Unterstützung ist. Es sei allerdings gleich gesagt, das eine günstige Powerbank mit Solarpanel höchstens als zusätzliche Funktion anzusehen ist. Die Leistung der kleinen Fläche ist zu gering, als dass sie komplett autark ausreicht. Es ist wohl möglich, den Akku über ein größeres Solarpanel per Kabel aufzuladen.

Powerbank mit Schnellladefunktion

Suchen Sie eine Powerbank mit Schnellladefunktion, achten Sie auf das Attribut „Quick Charge“. Bei mehreren Ausgängen ist nur der gekennzeichnete Port schnell.

Ältere Quick Charge Versionen laden zwei bis drei Mal schneller als eine herkömmliche Powerbank, die neuesten Geräte schaffen die vierfache Ladegeschwindigkeit. Um ein großes Smartphone in weniger als zwei Stunden zu laden, sind ein spezielles Kabel und hohe Ampere-Werte der Powerbank Voraussetzung.

Und auch das Smartphone muss mit der Qualcomm Quick Charge Funktion ausgerüstet sein. Die komplette Liste aller Geräte mit Quick Charge Technologie stellt Qualcomm hier (auf engl.) bereit.

Was ist Qi?

Der neueste Trend betrifft kabelloses Aufladen über Qi, ausgesprochen “Tschi”. Dies ist ein eigener Funkstandard, ähnlich wie NFC, wobei das kompatible Smartphone auf der Ladefläche liegt und per Induktion lädt.

In der Powerbank befindet sich eine flächig gewickelte Kupferdrahtspule mit einer kleinen Leiterplatte. Das Gegenstück dazu ist im rückseitigen Deckel des kompatiblen Smartphones integriert.

Qi-Technologie lädt nur halb so schnell wie eine herkömmliche Kabelverbindung und sie verbraucht mehr Strom. Dafür entfällt das fummelige Einstecken des Steckers und später leiert auch keine Buchse aus, was zu Wackelkontakten führt.

Den ersten Boom erlebte Qi, benannt nach der chinesischen mystischen Lebensenergie, mit den Nexus-Smartphones. Inzwischen hat Nokia, Samsung und LT auch Qi nachgerüstet. Bei der Samsung Note- und Galaxy-Reihe wird lediglich der normale Akkudeckel gegen einen mit Qi-Technologie ausgetauscht oder ein Adapter hinzugefügt.

Messungen ergaben, dass ein Handy-Case die Ladeleistung nicht verlangsamt, obwohl ja eine Barriere den Abstand von Sender und Empfänger erhöht.

7. Die Lebensdauer der Powerbank

Wie jeder andere Akku auch, besitzt der transportable Akku eine bestimmte Lebensdauer. Wie lange ein Gerät funktioniert, geben die Hersteller in Ladezyklen an. Die Leistungsfähigkeit kann in sogenannten Stress-Tests ermittelt werden. Aus den Werten lässt sich die ungefähre Lebensdauer hochrechnen.

Die Akkupflege macht sich in kürzerer oder längerer Lebensdauer bemerkbar. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Anzahl möglicher Ladezyklen.

  • Je höher die Entnahme des Ladestroms ist, umso mehr verringert sich der Wirkungsgrad des Akkus. Es macht einen Unterschied, ob nur ein Smartphone, mehrere Handys oder ein Tablet angeschlossen ist.
  • Mit dem Alter des Akkus sinkt auch seine Kapazität. Mit sinkender Kapazität sinkt die entnehmbare Energie. Früher war dieses Phänomen bei Batterien als Memory-Effekt bekannt.
  • Wenn die Powerbank kalten Umgebungstemperaturen ausgesetzt ist, sinkt zeitweise die Fähigkeit, so viel Energie wie sonst abzugeben.
  • Nicht jeder Hersteller reizt die maximale Lade- und Entladekapazität der Akkus aus. Zwar wird damit nicht die volle Kapazität ausgenutzt, doch wie Studien ergaben, steigert sich die Lebensdauer deutlich, wenn das Laden bei 20% beginnt und bei 80% wieder getrennt wird.
  • Weniger Aufladezyklen gibt die Powerbank her, wenn beim Ladevorgang im Hintergrund Apps laufen, der Bildschirm auf höchste Helligkeit eingestellt und wenn Wi-fi aktiviert ist. Bei gleichzeitiger Entnahme muss die Powerband viel mehr Energie liefern, als bei einfachem Laden.
  • Etwas mehr Budget in eine hochwertige Marken-Powerbank zu investieren, macht sich auf Dauer bezahlt. Neben einem ausgewogenen Batterie-Management trägt die Qualität der verbauten Akkuzellen wesentlich zur Lebensdauer bei. Während dessen zeigt sich eine höhere Zyklenfestigkeit sowie eine allgemein bessere Performance.

Die optimale Stromabgabe von bis zu 90 % kann über 400 – 500 Ladezyklen erfolgen. Danach nimmt die Leistung langsam ab, da immer mehr Ionen im Akku aktiv sind. Wie Sie die Powerbank mit einem Li-Ionen-Akku richtig laden, erfahren Sie ausführlich in diesem Beitrag.

8. Spezielle externe Akkus

power bank für notebook

Mindestens 20.000mAh sind empfehlenswert, wenn Sie ein Notebook aufladen möchten.

Um Laptop und Notebook aufzuladen, benötigen Sie eine leistungsstarke Powerbank mit mindestens 20.000 mAh. Zudem muss sie anders als die üblichen 5 Volt und 1 – 2 Ampere Ausgangsspannung variable Voltstärken zwischen 9 und 20 V abgeben.

Die Powerbank für den Laptop

Es ist mehr als ärgerlich, wenn sich mitten in einer Arbeit der Laptop verabschiedet. In manchen Situationen leistet die Powerbank erste Hilfe, sodass Sie gleich weitermachen können.

Aufgrund der benötigten hohen Kapazität müssen Sie bei einer Laptop-Powerbank mit ungefähr 500 g bis 1500 g Gewicht und einer Seitenlänge von 20 cm rechnen. Eine Hochleistungs Powerbank mit 50000 mAh kann ein Laptop etwa 5 Mal aufladen.

So ein starkes Gerät schlägt mit etwa 150 Euro zu Buche, doch je nach Ausführung liefert es dafür auch satte 190 Watt.

Ausgangsspannung und Kapazität

Die wichtigste Eigenschaft ist ausreichende Kapazität der Powerbank, die genug Saft liefert, um den Notebook-Akku komplett aufzuladen. Die Kapazität des Akkus finden Sie auf dem Aufkleber oder falls dieser unleserlich ist, in der Bedienungsanleitung des Notebooks. Die Kapazität ist in mAh (Milliamperestunden) angegeben.

Um den Notebook-Akku vollständig zu laden, benötigen Sie eine Powerbank mit mindestens 20% mehr Leistung als der Geräte-Akku.

Beispiel: Für ein Notebook-Akku mit 20.000 mAh benötigen Sie eine Powerbank mit mindestens 22.000 mAh.

Die Powerbank für einen Laptop besitzt einen DC-Ausgang für Wechselstrom, der 9 – 20 Volt abgeben kann. Auch hier verfügen moderne Geräte über automatische Spannungserkennung, die sich dem Notebook anpasst.

Achten Sie beim Zubehör der Powerbank auf den passenden Adapter für Ihr Notebookmodell, ansonsten kann es Ihnen passieren, dass der mobile Akku nicht kompatibel ist.

Wichtig: Externe Akkus für Tablets und Smartphones eignen sich nicht zum Aufladen von Notebooks!

Die iPhone Powerbank

Grundsätzlich kann man ein iPhone an jedem externen Akku mit ausreichender Kapazität laden. Dazu benötigen Sie ein Ladekabel mit spezieller Steckerform oder einen Adapter. Apple stellt für seine Produkte das ”Lightning Kabel” bereit, das manchen Powerbanks bereits beiliegt oder separat bestellt werden muss.

Die Kapazität – Eine iPhone Powerbank Empfehlung

Die Powerbank sollte mindestens doppelt so hohe Kapazität wie der zu ladende iPhone-Akku aufweisen. Da die Modelle verschieden ausgestattet sind, haben wir kurz eine Übersicht der iPhone-Akkus mit mAh-Angabe vorbereitet:

ModelliPhone Akku-Kapazität
iPhone1.400 mAh
iPhone 3G1.150 mAh
iPhone 3GS1.219 mAh
iPhone 41.419 mAh
iPhone 4s1.432 mAh
iPhone 51.434 mAh
iPhone 5c1.508 mAh
iPhone 5s1.558 mAh
iPhone 61.809 mAh
iPhone 6 Plus2.906 mAh
iPhone 6s1.715 mAh
iPhone 6s Plus2.705 mAh
iPhone SE1.624 mAh
iPhone 71.960 mAh
iPhone 7 Plus2.906 mAh
iPhone 81.821 mAh
iPhone 8 Plus2.675 mAh
iPhone X2.700 mAh
usw.usw.

Quellen: Wikipedia, sir-apfelot.de

Daraus geht hervor, dass eine iPhone Powerbank mindestens 6.000 mAh Kapazität für aktuelle und ältere Modelle leisten sollte. Mit 10.000 mAh und mehr sind Sie auch für kommende iPhone Generationen gut gerüstet.

Welche Ausgangsspannung sollte die iPhone Powerbank haben?

iPhone-Akkus nehmen bis zu 2,1 mAh Eingangsspannung auf, doch Apple rät, dies nicht voll auszunutzen. Gewöhnlich leisten Powerbanks 1 A oder 2 A Ausgangsspannung. Daher können Sie ohne Sorgen jedes handelsübliche Modell mit USB-Ausgängen zum Laden des iPhones benutzen.

Die neuesten Powerbanks verfügen über ausgeklügelte Technologie, die das angeschlossene Smartphone erkennen und automatisch die Ausgangsspannung anpassen. Dies sind beispielsweise Anker Powerbanks mit PowerIQ Technology.

Spezielle Powerbank-Modelle für das iPhone

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Neben der externen Powerbank gibt es das sogenannte Powercase. Herbei ist der extrem flache Akku gleich in der Handyhülle integriert.

Sein Vorteil ist die sofortige Möglichkeit, das Smartphone aufzuladen, da der Ersatzakku immer mitgeführt wird.

Natürlich ist nicht so eine große Energie-Reserve wie bei einem externen Akku gegeben, doch für den Notfall ist es perfekt. Das Powercase macht das iPhone zwar etwas dicker, doch dafür dämpft die extra Schicht das iPhone beim Herunterfallen ab.

Die Solar Powerbank

Auch die beste Powerbank ist irgendwann leer und muss selbst aufgeladen werden. Normalerweise gibt es ja auch immer die Möglichkeit, den Stecker einzustecken. Wenn Sie jedoch für längere Zeit in unerschlossenen Gegenden unterwegs sind, ist die Solar Powerbank eine interessante Option zur mobilen Energieversorgung.

Rechnen Sie auch hier mit der doppelten Kapazität der Powerbank gegenüber dem Geräte-Akku, den Sie aufladen möchten. Unsere Powerbank Empfehlung richtet sich an ein leichtes, faltbares Solarpanel mit ausreichend großer Oberfläche.

9. Schnäppchen sind trügerisch

Viele Anbieter versuchen, mit mobilen Akkus zu Sensationspreisen Kunden zu locken. Meist handelt es sich um Ware asiatischer Herkunft, die zu einem Bruchteil der üblichen Preise auf den Markt geschmissen werden.

An einem minderwertigen Akku haben Sie nicht lange Freude:

  • Schon nach kurzer Zeit lässt sich die No-Name-Powerbank nicht mehr vollständig aufladen,
  • sie entlädt sich schnell wieder
  • und schlimmstenfalls beschädigt sie das teure Smartphone durch Überspannung.
Wie viel kostet eine gute Powerbank?

Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da der Preis von der Leistung des Akkus abhängt:

  • Eine kleine Powerbank gibt es schon unter 10 Euro,
  • nach oben hin ist jenseits von 100 Euro immer noch Luft.

Kapazität ist der beste Indikator, um das günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis auszumachen. Wenn Sie beispielsweise für die gewünschte 20.000 mAh veranschlagen, ist die Kapazität bei jedem Anbieter gleich, sodass Sie sich in dieser Kategorie allein am Preis orientieren können.

Preisunterschiede begründen sich im Design und besonderen Features wie Schnellladen oder eine Taschenlampe – dies zu nehmen, ist jedem Nutzer selbst überlassen.

Entscheiden Sie sich am besten für führende Marken wie

  • Anker,
  • Auckey
  • oder EasyAcc,

wo Leistung und Verarbeitungsqualität hervorragend sind.

Fazit

Wer einmal unterwegs war und im entscheidenden Moment das Smartphone urplötzlich schlappgemacht hat, der wird die Sinnhaftigkeit einer Powerbank nicht bezweifeln. Die Strombank in all ihren Varianten hat sich zu einem unverzichtbaren Accessoire in Beruf und Freizeit gemustert.

Hier nochmal die Liste mit unseren Empfehlungen:

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