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Die besten Solarpanels 2019 – Für Camping, Garten oder Wandern

bestes solarpanel testWelche Entwicklung hat ein Solarpanel auf den Plan gerufen? Warum gibt es immer mehr Solaranlagen auf Wohnmobilen beim Camping und Solarmodule im Garten zu beobachten?

* * *

In den letzten Jahrzehnten haben sich die Zeiten sichtlich gewandelt und es scheint, dass auch die Technologie immer kompakter und effizienter geworden ist. Wir können sie mit auf Wanderungen und Festivals nehmen und müssen nie auf unsere geliebten Geräte verzichten.

Doch was passiert, wenn Ihnen unterwegs der Strom ausgeht und keine Steckdose in Sicht ist?

Das tragbare Solarladegerät eilt zur Hilfe! Mit der Kraft der Sonne lässt es unsere Bildschirme wieder aufleuchten und unsere Elektrogeräte wieder summen.

Hier sind die, meiner Meinung nach, besten Solarpanels, sortiert nach Verwendungszweck:

  1. Bestes mobiles Solarpanel und Ladegerät für schnelles Aufladen – Anker PowerPort 21W
  2. Bestes Solarpanel 100 Watt und mehr für Wohnmobil, Boot und Garten – Offgridtec Solar Bausatz 100 wp, 12 V Solaranlage
  3. Bestes Mini-Solarpanel – Lixada Mini 10W Sonnenkollektor
  4. Bestes Solarpanel mit integrierter Powerbank – Feelle Solar Ladegerät Powerbank 24000mAh

Lesen Sie sich die Vorstellung der Solarpanels genau durch und entscheiden Sie, ob sie Ihrem Zweck genügen. Anschließend folgt ein Ratgeber, der Ihnen die Entscheidung erleichtern soll.

Das beste Solarpanel

1. Bestes mobiles Solarpanel und Ladegerät für schnelles Aufladen – Anker PowerPort 21W

Anker PowerPort 21W Solarpanel Test

Zwischen dem Anker PowerPort 21W und vergleichbaren Solarpanels liegen meist Welten, was die Leistung angeht. Bereits das Vorgängermodell, das Anker PowerPort 15W beeindruckte durch hohe Ladegeschwindigkeiten und die Fähigkeit mehrere Geräte gleichzeitig laden zu können.

Das Anker PowerPort 21W bietet genau das gleiche, nur mit mehr 6W mehr Dampf.

Wenn draußen die Sonne scheint, dann laden Sie Ihr iPhone X oder das Galaxy s9 in unter 2 Stunden vollständig wieder auf (denken Sie jedoch daran, die Smartphones vor direkter Sonne zu schützen).

Es ist nicht das leichteste Modell in unserem Vergleich, aber so ziemlich das beste mobile Solarpanel auf dem Markt mit einer Leistung von mehr als 20W.

Dank des faltbaren Designs lässt es sich gut im Rucksack verstauen und schnell aufbauen, sei es auf dem selbigen Rucksack oder auf dem Autodach.

Vorteile

  • Effizient
  • Leistungsstark bei kompakten Maßen und Gewicht
  • mobil

Nachteile

  • sehr kleine Tasche, z.B. kein Platz für Tablet

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2. Bestes Solarpanel 100 Watt für Wohnmobil, Boot und Garten – Offgridtec 12 V Solaranlage

Offgridtec 12 V Solaranlage Test

  • 100W Leistung
  • Effizienz: 16,5% Polykristallin
  • Maße: 100,5 x 67,0 x 3,5 cm
  • auf Amazon ansehen

Mit der Offgrid Solaranlage kaufen Sie „schwere Geschütze“ für den stationären Strombedarf:

das alles leistet das Solarmodul von Offgridtec. Und sollte der Stromerzeugung einmal nicht ausreichen, dann kann die Solaranlage um weitere Solarmodule erweitert werden, die in Reihe geschaltet werden.

Die starre Konstruktion funktioniert mit polykristallinen Solarzellen, die verglichen mit monokristallinen Zellen eine schwächere Effizienz aufweisen, dafür jedoch günstiger sind (mehr zum Unterschied im Ratgeber unten).

Vorteile

  • starke Leistung
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • erweiterbar

Nachteile

  • Installation nicht ganz einfach
  • evtl. Zusatzteile für Montage notwendig

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3. Bestes Mini-Solarpanel – Lixada Mini 10W Sonnenkollektor

Lixada Mini 10W Solar Panel Test

Während die meisten vergleichbaren Solarpanels auf dem Markt sich gerade einmal um einige Gramm Gewicht unterscheiden, setzt sich der Lixada Mini 10W Sonnenkollektor mit seinen 80g Gewicht die Krone in dem Segment für leichte Solarpanel auf.

Zum Vergleich, das Anker PowertPort 21W sieht daneben mit seinen 458 g, wie ein Box-Schwergewichtmeister aus.

Mit dem monokristallinen Funktionsprinzip ist es langlebig, einfach zu reinigen und bis zu IP65 wasserfest. Auch die Wattleistung mit 10W kann sich sehen lassen. Wie Sie später in unserem Ratgeber unten erfahren, sind 5 Watt in etwa der Schwellenwert, wo es überhaupt Sinn macht, sich mit einem Solarpanel einzulassen.

Vorteile

  • Günstiges Solarpanel
  • Leicht
  • Einfaches und robustes Design

Nachteile

  • Nur als Notfallladegerät
  • Keine Tasche oder Schutzhülle
  • Einzelner USB-Port

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4. Bestes Solarpanel mit Akku – Feelle Solarpanel mit Powerbank 24000 mAh

Feelle solarpanel mit akku test

Mit der Solarpanel/Ladegerät-Kombination der Feele 24000 mAh Powerbank bewegen wir uns außerhalb der gewohnten Komfortzone, denn das Feele will beides sein – Solarpanel und Powerbank.

Das Ergebnis ist ein sehr schwaches Solarpanel und eine ordentliche Powerbank.

Dafür bezahlt es mit einem sperrigen Design und Probleme in Bezug auf Effizienz und Ausgangsleistung durch Sonnenkraft. Wenn Sie können, dann greifen Sie lieber zu zwei Geräten:

  • dem günstigen Lixada Sonnenkollektor (siehe unsere Nummer 3 auf der Liste)
  • und der 20.100 mAh Powerbank von Anker (zu kaufen hier)

So haben Sie zwei spezialisierte Geräte zu einem ähnlichen Preis, aber mit schönem Design und höherer Zuverlässigkeit.

Oder Sie nutzen das Felle Gerät primär als Powerbank und ersparen sich die langen Stunden, bis das Gerät Ihr Smartphone auch nur ein bisschen geladen hat.

Vorteile

  • mächtige 24.000 Batterie
  • kann sowohl Powerbank, als auch Solarenergie

Nachteile

  • sehr schwache Wattleistung
  • etwas schwer

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Arten von mobilen Solarpanels

Flexible CIGS Solarmodule

Die flexiblen Solarmodule, die es zu kaufen gibt, bestehen aus CIGS-Dünnschicht-Solarzellen (Kupfer, Indium, Gallium und Selenit).

CIGS sind günstiger in der Herstellung und leichter, aber nicht so langlebig wie dickere monokristalline Panels. Diese sind gut für Anwendungen im Außenbereich geeignet, haben jedoch eine sehr deutliche Schwachstelle.

Aufgrund der Integration

  • eines flexiblen Gewebes,
  • Kunststoffs
  • oder eines anderen Materials

gehen CIGS-Panels im Laufe der Zeit schneller kaputt.

Monokristallin Solarpanel

CIGS-Panels sind zwar leichter und flexibler als die älteren monokristallinen Solarmodule, was ein Plus ist, allerdings sind die CIGS nicht ganz so robust und langlebig wie die traditionellen starren monokristallinen Panels.

Bis zur Entwicklung der faltbaren Panels war die starre Form der monokristallinen Panels zu mühsam, um sie für den Einsatz im Freien zu nutzen. Doch durch die starren Panels, die vielfach gefaltet werden können und somit ein kleines Packmaß annehmen, wird der Unterschied irrelevant.

Effizienz - CIGS vs Monokristallin

Die CIGS-Panels sind in der Regel etwas ineffizienter als monokristalline Panels, außer bei schlechten Licht- und Bewölkungsbedingungen, wo die CIGS-Panels angeblich eine etwas höhere Schwachlichtleistung aufweisen.

Polykristallin Solarpanel

Polykristalline Panels haben einen bläulichen Farbton, während monokristalline Panels eher schwarz sind. Die Leistungsunterschiede sind jedoch für den anspruchsvollen Nutzer etwas bedeutender.

Beide Module bestehen aus Siliziumkristallen, aber wie die Namen nahelegen:

  • besteht eine monokristalline Zelle aus einem Einkristall-Ingot,
  • während eine polykristalline Zelle aus mehreren Kristall-Ingots (Kristallaggregat) besteht.

CIGS-, Monokristallin oder Polykristallin Solaranlage?

Für Kleinverbraucher sind monokristalline Panels perfekt. Sie sind meist teurer, aber es lohnt sich für den normalen Nutzer, der weniger über die zusätzlichen Kosten auf einem (relativ) billigen und handlichen Solarladegerät besorgt ist.

Da die monokristallinen Solaranlagen nur eine Zelle nutzen, kann sich das Elektron freier bewegen. So wird weniger Energie verloren, was sich in einer höheren Effizienz wiederspiegelt.

Größere und vor allem industrielle Nutzer können polykristalline Panels verwenden, um richtig viel Geld zu sparen.

Dies spiegelt sich im aktuellen Markt wider:

  • Die meisten mobilen Solarpanels für Rucksackreisen, Handy und Smartphone verwenden jetzt monokristalline Solarmodule und verwerfen die weniger haltbaren CIGS oder die weniger effizienten polykristallinen Solarmodule.
  • Größere Solarpanels für Garten und Wohnwagen nutzen meist die weniger effizienten, aber günstigeren polykristallinen Solarzellen

Solarladegerät vs. Powerbank

In vielen Fällen sind Sie mit einer Powerbank, die Sie zu Hause oder über ein Solarladegerät aufgeladen haben, besser versorgt, als mit einer tragbaren Solaranlage.

Eine Powerbank oder eine externe Batterie in der Größe Ihres Smartphones liefert normalerweise 4 bis 5 volle Akkuladungen.

Sie funktioniert zu jeder Tageszeit (nicht nur, wenn die Sonne scheint) und ist in der Regel deutlich günstiger, weniger sperrig und leichter.

Wenn Sie ein leistungshungriges Gerät haben (Smartphone oder Tablet), ist ein hochwertiger Akku die perfekte Ergänzung zu einem Solarpanel.

Sie können es stressfrei bei niedrigerer Stromstärke aufladen und erhalten dann mehrere Smartphone-Ladungen oder eine volle Ladung (oder mehr!) für Ihr Tablet aus einer vollgeladenen Powerbank.

Sie können das Haus auch schon mit aufgeladenem Gepäck verlassen, um auch bei trüben oder schattigen Tagen nicht auf Kommunikation und Unterhaltung verzichten zu müssen.

Was ist nun also besser, ein Solarpanel oder eine Powerbank?

Es gilt die folgende Faustregel:

  • Wenn Sie vier oder mehr Tage lang keinen Strom haben (Zelten, Campingplatz ohne Strom, Krisensituation) oder dauerhaft ein Garten Gadget mit Strom versorgen müssen, wird Ihnen ein Panel wahrscheinlich mehr nützen, als eine Batterie.
  • Aber für die meisten Wochenendausflüge oder Bergtouren ist eine externe Batterie die logische Wahl.

Die ultimative Lösung kann jedoch ein Panel in Kombination mit einer externen Batterie sein, was der aktuelle Trend auf dem Solarmarkt in Backpacking-Größe ist.

Es kommt darauf an, was Sie alles benötigen, um Strom zu bekommen und wie lange Sie ohne Steckdose auskommen müssen.

8 Wichtige Überlegungen zu Solarpanels und -ladegeräten

1. Anschlüsse – USB, Steckdose, Adapter

Alle Solarladegeräte sind normalerweise mit USB-Anschlüssen ausgestattet, viele laden sogar ausschließlich über USB.

Und die meisten Solarpanels verfügen über mindestens einen USB-Anschluss mit höherer Stromstärke, um die hohen Strombedürfnisse der neuesten Smartphones und Tablets zu erfüllen.

Obwohl ein USB-Anschluss die Anforderungen der meisten Benutzer erfüllt, da Smartphones und Tablets sich normalerweise über USB aufladen, sind nicht automatisch alle Geräte damit abgedeckt.

Eine Kamera, die normalerweise an eine Steckdose angeschlossen wird, benötigt einen entsprechenden Adapter und ein USB-Solarladegerät alleine wird somit nicht funktionieren.

Auch Geräte, die einen 12-Volt-Zigaretten-Ladeanschluss benötigen, funktionieren nicht mit allen Geräten.

2. Zusätzliche und integrierte Batterien

Einige Solarpanel-Sets verfügen im Lieferumfang über eine zusätzliche Batterie, so dass Sie die Anlage stundenlang in der Sonne unbeaufsichtigt lassen können (bis auf die Tatsache, dass Sie das Solargerät immer wieder neu ausrichten müssen).

Der Akku wird tagsüber aufgeladen und nachts können Sie Ihre Geräte daran anschließen.

Effizient und effektiv.

Es gibt auch viele Solarladegeräte mit integrierten Batterien.

Diese haben meist die gleiche Größe wie ein Smartphone und sind mit einem winzigen Solarpanel ausgestattet.

Klingt genial, oder?

Nicht so schnell.

Leider sieht die Realität ein wenig anders aus.

Diese Kombigeräte funktionieren leider letztendlich nicht wirklich. Die Solarzellen sind zu klein, um den Akku in einer angemessenen Zeit aufladen zu können und die Batterien sind oft ineffizienter beim Laden Ihres Geräts oder generell von schlechter Qualität.

Eine gute Solarmodul-/Batterie-Kombo könnte beispielsweise eine Batterie haben, die zu 75-80% effizient ist – gar nicht mal so schlecht im Vergleich zu einer typischen externen Batterie (80-90% effizient).

Aber das integrierte Solarmodul ist so klein und benötigt mehrere Tage (!) ununterbrochener Sonne, um vollständig aufzuladen (50 Stunden unter idealen Bedingungen).

Diese Geräte eignen sich jedoch hervorragend als Notladegeräte, denn sobald Sie etwas Sonnenlicht haben, können Sie oft ein paar Akkuprozentpunkte für Ihr Telefon herauskitzeln.

Genug um Mama, Ihrem Schatz oder den Notruf anzurufen, um zumindest „Hallo“ oder „Hilfe“ zu sagen.

Wenn Sie lediglich AA-Batterien aufladen möchten, brauchen Sie kein sehr leistungsfähiges Solarladegerät, sondern vielmehr die richtigen Adapter.

Ein Kit wie das EBL Intelligent Akkuladegerät lädt vier AA-Batterien in wenigen Stunden auf, wenn es an ein 7-Watt-Panel angeschlossen wird.

EBL Intelligent Ladegerät

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3. Benutzerfreundlichkeit – Auto-Neustart und individuelle Bedürfnisse

Es gibt nichts Ironischeres, als sich für eine ruhige Zeit auf den Campingplatz, in die Natur oder in die Berge zu verziehen, um dann stundenlang an Ihrem Solarladegerät herumzufummeln, es neu auszurichten und neuzustarten.

Ein erforderliches Merkmal jedes guten Solarladegeräts ist, was die Industrie als „Auto-Neustart-Technologie“ bezeichnet.

Einige Panels hören immer noch auf zu laden, wenn eine Wolke vorbeizieht oder jemand vor Ihrem Panel steht und es nur neu startet, wenn Sie „den Stecker ziehen“ und ihn anschließend wieder einschalten.

Dies ist ein klarer Deal Breaker.

Suchen Sie lieber nach Solar-Sets, die automatisch neu gestartet werden können.

Stellen sicher, dass Sie Ihre Bedürfnisse gut durchdenken und passen sie das Gerät entsprechend an:

  • Werden Sie es bei schwüler Hitze verwenden, wo Sie das Gerät vor der Sonne schützen müssen, während es sich auflädt? Vielleicht schützt eine integrierte Tasche das Gerät während des Ladevorgangs vor den direkten Sonnenstrahlen?
  • Oder Sie stellenerwöhnt es unter kalten, windigen Bedingungen auf und brauchen ein Ladekabel, das einfach zu verlängern ist, damit Sie Ihr Smartphone während des Ladevorgangs im Zelt benutzen können.
  • Oder möchten Sie später mehrere Geräte anschließen und möchten daher, dass Ihre Solaranlage erweiterbar ist, damit Sie weitere Solarpanels parallelschalten können.

Es kommt ganz auf die Verwendung an, aber stellen Sie sicher, dass Ihnen das Laden der Geräte nicht den Spaß an der Reise nimmt und in Frust ausartet.

Achten außerdem auf umständliche Einstellungen, übermäßig viele Adapter und Kabel.

4. Gewicht

Wenn Sie ein mobiles Solarladegerät für Reisen oder Rucksackreisen kaufen, wird geringes Gewicht die höchste Priorität haben.

Wenn Sie jedoch den halben Campingplatz mit Strom versorgen möchten, dann brauchen Sie ein ganz anderes Kaliber an Solaranlagen.

Leider ist es ziemlich schwierig, anhand von Fotos und den aufgeführten Spezifikationen zu bestimmen, wie viel ein Solarpanel wiegt:

  • Manchmal listen Hersteller nur das Gewicht der Solarmodule auf.
  • Andere listen das Gewicht der Solarpanels plus Zusätze auf.

Ein wenig Recherche ist also notwendig.

Viele CIGS-Solarpanels gewinnen den Gewichtswettbewerb, aber überlegen Sie auch, was dies für die Haltbarkeit bedeutet und wie wichtig es für Ihren Einsatzzweck ist:

  • Ist ein Leichtgewicht Ihre erste Priorität?
  • Oder möchten Sie eine Ausrüstung, die jahrelang zuverlässig und robust ist?

Vielleicht möchtest Sie auch von beidem etwas. Und schon wird die Wahl schwierig.

Für viele von uns bedeutet das, dass man 5 Paar Sportschuhe im Schrank hat, von denen man 4 kaum benutzt und von denen ein Paar nur noch an wenigen Fäden hängen.

5. Portabilität – Insbesondere für ein Solar Panel Outdoor

Viele der mobilen Solaranlagen haben eine integrierte Tasche oder Koffer, um das Gerät zu verstauen, so dass sie einfach zu packen und zu tragen ist. Oder sie lassen sich falten und wegpacken.

Die integrierten Solar- und Batterieladegeräte haben meist keine eigene Tasche.

Stattdessen sind sie für sich so kompakt und robust, dass Sie aufgrund ihrer geringen Größe in Ihren Rucksack, einen Packsack oder Ihre Hosentasche stecken können.

Diese leichten und portablen Solar Panel Outdoor sind ideal für Kurzreisen, Campingausflüge und Städtereisen, wenn Sie Ihr Smartphone oder Tablet benötigen, auch wenn sie wie oben erwähnt, als „Notfalloption“ beworben werden.

Das heißt, dass man sich nicht 100%ig auf das Solarladegerät verlassen kann und es vor der Abreise aufgeladen werden muss.

Wenn diese „Notfallladegeräte“ Ihren Anforderungen entsprechen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie ein Panel mit 2-Ampere-Ports kaufen, da es sonst schwierig wird Ihr stromhungriges Smartphone oder Tablet aufzuladen.

Überlegen Sie also für was Sie das Ladegerät benutzen werden und welche Bedürfnisse es befriedigen soll. Auch Ihr Budget kann Ihnen helfen, das richtige Produkt zu finden.

Wenn es Ihnen wirklich um die Portabilität von Solarladegeräten gehen soll, dann sollten Sie es ernsthaft in Erwägung ziehen, stattdessen eine externe Batterie zu kaufen.

Diese sind billiger, kleiner und leichter (obwohl sie bei Bedarf auch teurer, größer und schwerer sein können) und für kürzere Ausflüge könnten sie die beste Wahl sein.

Um ehrlich zu sein, verwende ich bei Reisen von 3-5 Tagen Powerbanks, um das Smartphone aufzuladen und das bei gleichzeitiger Verwendung der GPS-App.  

6. Vielseitigkeit

Der Markt für Solarmodule hat sich der modernen Obsession für Smartphones und Tablets vollständig angenommen.

Viele der Solarpanels und -ladegeräte, die Sie finden werden, haben einen oder zwei USB-Anschlüsse, manchmal mit unterschiedlichen Stromstärken (2,1 Ampere für ein Tablet, 1 Ampere für Ihr Telefon).

Das ist ideal, wenn Sie nur ein Telefon, Tablet, eine Kamera oder ein anderes Gerät mit einem USB-Ladegerät aufladen möchten.

Wenn Sie allerdings etwas aufladen möchten, das nur an einer Steckdose richtig lädt (wie viele Kamera-Batterien), dann ist die einzige Möglichkeit es mit einem Inverter aufzuladen.

Adapter für Zigarettenanzünder (wie der, den Sie in Ihr Auto einstecken würden, um die 12 Volt DC in 110 Volt AC umzuwandeln), können relativ günstig sein.

Beachten Sie jedoch, dass bei dieser Konvertierung viel Energie verloren geht.

Weitere Merkmale:

  • Manche Solarmodule sind mit Ösen ausgestattet, damit sie an einem Rucksack, Zelt oder Baum aufgehängt werden können.
  • Andere wiederum können mit anderen Solarmodulen parallel geschaltet werden, um mehr Leistung zu erzeugen.

Diese Merkmale tragen zur Nützlichkeit der Produkte bei.

7. Solarzubehör

Viele moderne Solarladegeräte kommen nur mit einem USB-Anschluss, da viele unserer beliebtesten Handheld-Geräte davon schnell aufgeladen werden.

Andere kommen mit

  • Adaptern,
  • Krokodilklemmen,
  • Verlängerungskabeln,
  • Ladeanzeigen
  • oder Karabinern.

Es ist schwer zu sagen, welche Zubehörteile in einer Solaranlage enthalten sind und welche separat gekauft werden müssen, oder was genau Sie an das Panel anschließen können.

Das kann besonders mühsam sein, wenn Sie versuchen, ältere Kameras aufzuladen, die sich beispielsweise nicht über USB aufladen lassen. Stellen Sie sicher, dass Sie wissent, welches Zubehör Sie benötigen und welches tatsächlich mit Ihrem Panel geliefert wird.

8. Preis pro Watt eines Solarladegerätes

Der einfachste Weg, den Wert in einem Solarladegerät zu bestimmen, ist durch den Preis pro Watt.

Nehmen Sie den Preis des Panels und dividieren Sie ihn durch die Wattanzahl. Wenn Ihr Panel beispielsweise 70 € kostet und 7 Watt stark ist, sind das 10 € pro Watt.

10-15 € pro Watt ist ein guter Wert.

Alles, was mehr als 20 € pro Watt kostet, ist zu teuer, es sei denn, das Panel kommt auch mit wichtigem Zubehör, Batterien oder Invertern.

Watt, Was? Kleine Stromlehre

Je fortschrittlicher unsere (Camping-) Gadgets werden, desto leistungshungriger werden sie.

Das bedeutet, dass diese alten, winzigen, im Taschenformat hergestellten Solarmodule in Bezug auf ihre Fähigkeit, ein Telefon oder Tablet effizient aufzuladen, heutzutage obsolet sind.

Interessant ist jedoch, dass Solarpanels mit höherer Wattzahl nicht unbedingt größer, schwerer oder unhandlicher als die mit kleinerer Wattleistung, was uns zu der Schlussfolgerung führte, dass in diesem speziellen Fall die Größe tatsächlich eine Rolle spielt.

Höhere Walleistung =/= Sperrigeres Solarpanel

Die größeren Solarpanels sind nicht ganz so handlich wie die kleinen Solarmodule mit eingebauten Akkupacks, aber das zusätzliche Gewicht lohnt sich, um Ihr Telefon effektiv aufladen zu können.

Wir empfehlen generell, eine separate externe Powerbank zu kaufen (fast jeder 5000-15000 mAh Akku reicht aus).

Anker PowerCore 20100mAh Externer Akku

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Wie zu erwarten: Solarpanels mit einer größeren Wattleistung laden die Geräte schneller auf.

Mehr Watt = Schnelleres Aufladen

Keine große Überraschung.

Aber das ist eine wichtige Erkenntnis, denn es lohnt sich deshalb ein größeres Solarpanel mit höherer Wattleistung zu kaufen, da es im Endeffekt nicht viel größer, als ihre kleineren Konkurrenten.

Niemand mag es, herumzusitzen und den ganzen Tag das Smartphone aufzuladen, wenn man bereits auf Erkundungstour gehen könnte.

Stromstärke, Spannung – Watt ist Wat?

Wenn Sie sich mit den technischen Begriffen Ihres Solarladegeräts vertraut machen, dann können Sie du die beworbene Leistung besser beurteilen und entscheiden, ob sie Ihren Anforderungen entspricht oder nicht.

Der beste Weg, um die verschiedenen Stromeinheiten als Laie zu verstehen, ist sie mit Klempnerarbeiten gleichzusetzen.

Stellen Sie sich folgendes vor:

  • die Spannung ist der Wasserdruck im Rohr,
  • Strom (gemessen in Ampere) ist die Durchflussrate
  • und der Widerstand (in Ohm) ist die Rohrgröße

Etwas Mathematik:

Strom (Ampere) = Spannung (Wasserdruck!) / Widerstand (oder die Rohrgröße)

Watt sind ein Maß für die elektrische Leistung. Das bedeutet also die Spannung multipliziert mit dem Strom (Druck X Durchflussrate).

Watt (elektrische Leistung) und Ampere (Stromstärke) sind die gebräuchlichsten Einheiten, die Sie verwenden und verstehen können (zumindest grob), wenn Sie das Leistungspotenzial Ihres gewählten Solarladegerätes entschlüsseln möchten.

Das sind wiederum die Stromstärke (Ampere) und die elektrische Leistung (Watt).

Wieviel Wattleistung braucht mein Solarpanel?

5 Watt Solarpanel

Ein 4-Watt oder 5-Watt-Solarpanel eignet sich vielleicht ganz gut für kleine Handheld-Geräte wie ein einfaches Handy oder einen MP3-Player.

Aber schränkt den Einsatzzweck durch die kleine Wattleistung auch enorm ein.

Viele Smartphones, wie das iPhone (besonders die neuesten Modelle) sind extrem stromhungrig und benötigen fast so viel Strom wie ein iPad oder Tablet.

7 oder 15 Watt Solarpanel

Sie brauchen also mindestens ein 7-Watt Solarpanel, um die meisten Smartphones aufladen zu können.

Wenn Sie weitere energiehungrige Geräte, wie zum Beispiel ein iPad, oder mehrere Geräte gleichzeitig aufladen möchten, dann gestaltet sich die Sache schon komplizierter (und teurer).

In der Regel benötigen Sie dann ein Solarpanel-Set mit mindestens 15 Watt Leistung.

25+ Watt Solarpanel

Wenn Sie außerdem Laptops aufladen möchten, dann benötigen Sie mit großer Sicherheit eine Batterie und einen Inverter. Das Aufladen von AC-Geräten liegt wiederum in einer anderen Kategorie.

Hier benötigen Sie ein ziemlich starkes Panel (25+ Watt, eine Batterie und einen DC-zu-AC-Inverter).

Früher war es schwierig, diese drei Komponenten gut zusammenarbeiten zu lassen, aber jetzt hat Goal Zero eine Reihe von Kits, die es ziemlich einfach machen.

Kaufen Sie keine Solarpanels mit geringerer Wattleistung nur um Geld zu sparen.

Oftmals kommen Sie mit einem kleineren Panel aus, aber die langen Ladezeiten sind frustrierend. Beim Aufladen eines Smartphones:

  • mit einem 4-6 Watt Ladegerät kommen schnell 3-6 Stunden zusammen, bis die volle Ladung erreicht ist,
  • eine Steckdose oder ein Panel mit höherer Wattleistung lediglich 1-2 Stunden brauchen würde.

Ausgangsleistung – Unterschied zwischen 2,1A und 1A

Im besten Fall wirkt sich die Ausgangsleistung Ihres Geräts deutlich auf Ihr Stresslevel aus, denn im schlimmsten Fall könnte dies den Unterschied zwischen dem Auf- und dem Nichtaufladen eines Geräts bedeuten.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Bedürfnisse mit den Ampere übereinstimmen:

  • ein 2,1-Ampere-USB-Port lädt ein iPad effizienter,
  • als der 1,3-Ampere-Port

und Sie die Wattleistung nutzen.

Einige Hersteller geben die gesamte Stromstärke beider Ports kombiniert an, während andere die maximale Stromstärke jedes Ports angeben, so dass Sie diese zusammenaddieren müssen, um die größere Gesamtstärke zu erhalten.

Das bedeutet, dass:

  • Einige Solarpanels geben 2,1A max. an, so dass sie sich den Strom teilen, wenn Sie zwei Geräte anschließen.
  • Andere Solarpanels geben maximal 2.1A an, aber was sie wirklich meinen, ist, dass ein Port 2,1A ausgibt und der andere 1A ausgibt und sie bei dieser Stromstärke gleichzeitig aufladen können. Das ist ein Zeichen für ein starkes Gerät, lesen Sie sich die Spezifikationen daher sorgfältig durch!

Eine wichtige praktische Überlegung ist hier, wie viele helle und sonnige Tageslichtstunden Sie erwarten können und realistisch gesehen, wie viele dieser Stunden Sie ihr Solarladegerät auch wirklich in die Sonne legen können:

  • Verbringen Sie den Sommer in Deutschland, wo es viel Tageslicht, aber auch wolkige Tage gibt?
  • Oder werden Sie im verregneten England sein, wo der Himmel oft in Regenwolken gehüllt ist?

In diesen Fällen möchten Sie ein schnell ladendes, leistungsstarkes Solarpanel mit hoher Wattleistung, um Ihre Geräte schnell aufladen zu können, um die besonderen Momente zu genießen, in denen sich das Sonnenlicht hinter den Wolken hervorzeigt.

Oder verbringen Sie vielleicht sogar etwas Zeit in der Wüste, wo es immer sonnig und trocken ist, aber Sie Ihr Wasser auf dem Rücken tragen müssen und demzufolge jedes Kilo zählt?

Ein kleineres Panel wird wahrscheinlich ausreichen, wenn Sie es für längere Zeit in voller Sonne aufstellen können.

Fazit – Ist es sinnvoll ein Solarpanel zu kaufen?

In diesem Jahr lautet die große Frage: Möchte ich ein echtes Solarpanel oder reicht auch eine Powerbank?

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die Anschaffung einer kleinen, effizienten externen Batterie für Wandertrips in die Natur im Gegensatz zu kleinen Solarpanels oder einer integrierten Batterie/Panel-Kombination genau richtig ist.

Lesenswert: GPS Wandern – Warum es mit Technologie definitiv mehr Spaß macht

Die letzteren Ladegeräte stecken leider voller falscher Versprechen.

Der Kompromiss der integrierten Ladegeräte macht sie nicht automatisch zu einem „Alleskönner“, sondern meist funktionieren sie eher schlecht.

Solarmodule für das Wohnmobil hingegen eignen sich hervorragend für ausgedehnte Ausflüge oder lange Autofahrten. Und die meisten solcher Solaranlagen können kleine Batterien für Wochenendfahrten aufladen.

Solarstrom von einem tragbaren Panel ist in der Regel immer noch teurer als Strom aus der Steckdose. Aber wenn Sie keinen Zugang zum Stromnetz haben und etwas aufladen müssen, ist ein tragbares Solarladegerät oftmals die einzige Option.

Hier sind nochmals gute Solarpanels zum Vergleich:

  1. Bestes mobiles Solarpanel und Ladegerät für schnelles Aufladen – Anker PowerPort 21W
  2. Bestes Solarpanel 100 Watt und mehr für Wohnmobil, Boot und Garten – Offgridtec Solar Bausatz 100 wp, 12 V Solaranlage
  3. Bestes Mini-Solarpanel – Lixada Mini 10W Sonnenkollektor
  4. Bestes Solarpanel mit integrierter Powerbank – Feelle Solar Ladegerät Powerbank 24000mAh

Wie nutzen Sie Solarenergie zu Ihrem Vorteil? Haben Sie ein mobiles Solarpanel, eine größere Anlage auf dem Dach des Wohnwagens oder im Garten? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen!

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Gh

Sagt mal, was haltet ihr eigentlich von den sunload de faltbaren Solarpanels… Ich kenn die hauptsächlich zum Nachrüsten für Charterschiffe aber die könnte man doch auch zum Wandern nutzen, oder?

Reply
    MaxW

    Klar, warum nicht, kompakt sind die kleinen Modelle auf alle Fälle. Allerdings sehe ich weder in deren Shop, noch auf Amazon, dass das Solarpanel einen USB Anschluß oder Adapter für gängige Laptops bietet.

    Reply

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