Das beste E-Bike Mountainbike für Herren (2019) – Der große Vergleich

e-bike mountainbike für herren test

Das Herren E-Bike Mountainbike ist so beliebt wie nie: Pendler tauschen für die täglichen Wege den Pkw gegen das elektrische MTB aus, ruhige Fahrer nutzen die schönen Radwanderwege an den Wochenenden.

Ambitionierte Sportler fassen die Alpenüberquerung ins Auge oder toben sich im Bike-Park aus.

Die Zielgruppe für das E-Bike Mountainbike ist riesig.

Was alles hat der E-MTB Markt zu bieten? Holen Sie sich die Infos im Beitrag!

5 spannende E-Bike Mountainbikes für Herren machen den Anfang:

 Rahmen MaterialEnergieversorgungSchaltwerkMotorGewichtGeschwindigkeitmax. ReichweiteBelastbarkeitPreis

Fischer EM 1862.1

Aluminium48 V Li-Ion AkkuShimano 1 x 9 Gang557 Wh Bafang 45 Nm 26 kg25 km/h160 km135 kgANSEHEN

NCM Prague+

Aluminium36V 14Ah, 504WhShimano 24 GangBafang Heckmotor25 kg25 km/h40 - 100 km120 kg

ANSEHEN

Ancheer AN-EB002 W

Aluminium36V 8Ah 250 WhShimano 21 Gang250 W bürstenlos>25 kg25 km/h25 - 50 km150 kgANSEHEN

Bunao E-Klapprad

Aluminium36V 8 Ah Li-Ion AkkuShimano 7 Gang36V * 250W bürstenlosk.A.40 km/hk.A.200 kgANSEHEN

Ancheer AN-EB001

Aluminium36V 8Ah Li-Ion AkkuShimano 21 Gang 250 W bürstenlos23 kg25 - 30 km/h25 - 50 km150 kgANSEHEN

Die besten E-MTBs für Herren

1. Fischer EM 1862.1

Fischer EM 1862.1 E-Bike Mountainbike für Herren

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Die E-Bikes der Offroad Reihe zählen zu den erfolgreichsten Produkten der deutschen Traditionsmarke Fischer. Hochwertige Komponenten, frisches Design und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnen auch das 1862.1 Fully E-Mountainbike aus.

Der 48 cm hohe Trapezrahmen mit abfallender Querstange eignet sich für Damen und Herren.

Den Fahrern steht noch ca. 110 kg Zuladung zur Verfügung, was eine ganze Menge ist.

Ein bürstenloser Bafang Heckmotor leistet mit 80 Nm Drehmoment mit Unterstützungsmodi bis zu 25 km/h Höchstgeschwindigkeit. Leichtes Pedalieren in allen Geländeformen ermöglicht die 9-Gang Shimano Kettenschaltung.

Da Fischer bei diesem E-Bike auf eine Rücktrittbremse verzichtet, reguliert der Fahrer die Geschwindigkeit vorn und hinten mit hydraulischen Scheibenbremsen.

Für Fahrkomfort sorgt die Federgabel mit Lock-Out Funktion, die Sattelstütze ist ebenfalls gefedert.

Aktuelle Fahrdaten können Sie auf dem Display ablesen, das mit einem Bordcomputer verbunden ist. Ein USB-Ladeport bietet sich an, unterwegs das Smartphone anzuschließen, das mithilfe der Fischer-App über Bluetooth mit dem Bordcomputer kommuniziert.

Unter idealen Bedingungen erzielt das 1862.1 E-Fully bis zu 160 km Reichweite. Mit Gepäck, im Stadtverkehr oder bei Kälte und Gegenwind ist eher 80 km Aktionsradius realistisch. Das Pedelec ist mit einem 557-Wh Akku ausgestattet.

Pro

+ Sehr hohe Reichweite
+ Umfangreicher After-Sales Service
+ Solide Verarbeitung

Contra

– Schwer
– bewährte, aber nicht die aktuellsten Komponente
– 9 Gänge

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2. NCM Prague+ E-Bike Mountainbike

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Die hannoverische Fahrradmarke NCM hat ihr erfolgreiches Prague E-Mountainbike mit einigen technischen Verbesserungen ausgestattet, was an dem Pluszeichen hinter dem Modellnamen ersichtlich ist.

Das Prague+ hat einen leistungsstarken 14Ah 504 Wh Akku erhalten, womit der Bafang Heckmotor im Eco-Modus 80 km Reichweite erreicht.

Die elektronische Steuerung bildet der Controller und das Display, worauf der Fahrer 6 Stufen Pedalunterstützung nutzen kann. Auch ganz ohne Motorbetrieb bewegt sich das E-Mountainbike auf Stufe null.

Beide Ausführungen liefert Fischer mit angepassten Reifen. Die 26 Zoll-Version ist mit Black Jack Reifen von Schwalbe bestückt, das 27,5 Zoll Bike mit sehr robuster, dick profilierter Smart Sam Bereifung bietet offroad guten Grip auf schwierigem Boden.

Die nächste Verbesserung betrifft die Gabel, welche nun eine gefederte Suntour XCT Federgabel mit hydraulischem Lockout ist. Durch Deaktivierung der Federfunktion vermeiden Sie das Aufschaukeln im vorderen Rahmen, wenn Sie zügig bergauf fahren.

Über die Vorlast-Einstellung lässt sich je nach Einsatzgebiet und Fahrergewicht die Federung weicher oder straffer einstellen.

Weiter geht es mit dem Schaltwerk und dem Kurbelsatz:

  • Am Prague+ profitieren die Fahrer vom leichtgängigen Lauf der 24-Gang Shimano Acera Schaltung.
  • Besonders auf langen Strecken macht sich der leichtgängige 3-fache Shimano Kurbelsatz und der komfortable Selle Royal Sattel positiv bemerkbar.

Hydraulische Tektro Scheibenbremsen stoppen das Tempo zuverlässig ab. Das Fischer Prague+ eignet sich für intensiven Einsatz im Alltag und für mäßig schwere Touren im Gelände.

Pro

+ Gute Ergonomie und Handhabung
+ Laufruhiger, kraftvoller Motor
+ Stimmige Technik und Elektronik

Contra

– Schwache Kette

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3. Ancheer Elektrofahrrad E-Bike Mountainbike AN-EB002 _W

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Das Ancheer Hardtail E-Mountainbike ist ein ideales Reiserad, denn sein Rahmen ist klappbar.

Ein Aluminium-Rahmen ist hier nicht mit fragiler Konstruktion gleichzusetzen:

  • Metall-Pedale,
  • eine Gabel mit hochfester Federung aus Kohlenstoffstahl,
  • sowie spezielle Doppelschicht-Gebirgslaufräder aus widerstandsfähiger Magnesiumlegierung

Das spricht für eine hohe Belastbarkeit. Zudem beträgt die maximale Zuladung 125 kg plus Eigengewicht.

Ansprechendes Rahmendesign

Da der Akku im Rahmen integriert ist, erhält das Ancheer E-Mountainbike eine sehr dynamische und interessante Optik, im Nebeneffekt ist die elektrische Installation vor Feuchtigkeit und Schmutz abgeschirmt.

Mit 36V 8Ah Kapazität können Sie bis zu 50 km zurücklegen und das sogar im Dunkeln: LED-Fahrlicht und Hupe sind inklusive.

Auch der gebotene Fahrkomfort ist erstaunlich gut für ein E-Bike unter 750 Euro: Schotterwege, Geröll oder Kopfsteinpflaster bügelt die Federgabel sowie der hintere Stoßdämpfer glatt.

Der wartungsfreie Motor unterstützt in drei Modi die Muskelkraft beim Treten und 21 Gänge der Shimano Kettenschaltung meistern steile Passagen genauso effizient wie Marathon Strecken durch weitläufige Landschaften.

Doppelte Scheibenbremsen halten das E-Bike auch bei Nässe in der Spur. Akkustandanzeige und das Display liegen eng beieinander am linken Handgriff.

Zulassungspflichtiges E-Bike

Wenn alle drei Unterstützungsstufen ausgeschaltet sind, fährt das Ancheer Mountainbike allein mit Motorkraft: Der rechte Handgriff dient als Gashebel. Damit ist es ein zulassungspflichtiges E-Bike und kein Pedelec, obwohl die Höchstgeschwindigkeit 25 km/h beträgt.

Pro

+ Transportabel durch Klappfunktion
+ Geprüfte Sicherheit durch CE-Zertifizierung und EN15194
+ Qualitativ und hochwertig verarbeitet

Contra

– Fest eingebauter Rahmen-Akku
– Ohne Rücklicht
– Benötigt als E-Bike eine Zulassung

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4. Bunao E-Mountainbike Faltrad für Herren

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Das Bunao E-Mountainbike spricht ambitionierte Fahrer an, denen kein Berg zu steil und kein Trail zu ruppig ist. Die Berge dürfen auch gern Tausende Kilometer weit weg liegen, um im Urlaub erobert zu werden:

Dank faltbarem Rahmen lässt sich das Bunao Bike platzsparend transportieren.

Nach 4 – 6 Stunden Ladezeit kann es gleich losgehen.

Der Akku befindet sich in einer praktischen Tasche direkt vor dem Lenker.

Für Power sorgt ein bürstenloser 250 W Motor mit drei Unterstützungsstufen, die 7 Gänge der Shimano Kettenschaltung optimieren die Kraftübertragung beim Treten.

Aktuelle Infos zu Ladestand, Unterstützungsstufe und Getriebegang zeigt das Display übersichtlich an. Die überdurchschnittlich große Belastung von 200 kg ist auch im Alltag für Radler nützlich, die einen Lastanhänger ziehen.

Zubehör liefert Bunao reichlich zum E-Mountainbike:

  • Bordwerkzeug, Seitenständer, Schutzbleche vorn und hinten,
  • auch ein LED-Fahrlicht ist installiert.

Die gesamte Verarbeitung ist ordentlich und die verbauten Komponenten von guter Qualität.

Zulassungspflichtiges E-Bike

Wenn günstige Voraussetzungen herrschen, erreicht das E-Mountainbike 40 km/h Höchstgeschwindigkeit. Damit ist es kein Pedelec oder S-Pedelec, sonder ein . Dies ist so, da die Motorsteuerung einen rein elektrischen Modus enthält, wobei sich das Mountainbike ohne Pedalbetrieb fortbewegt.

Pro

+ Abmessungen gefaltet: 82 x 56 cm
+ CE-Zertifizierung und EN15194
+ Hochwertig und sauber verarbeitet

Contra

– Es ist eine Zulassung erforderlich

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5. Ancheer Elektrofahrrad E-Bike Mountainbike

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Kraft und Leistung präsentiert Ancheer in ansprechendem Design: Das Power Plus Elektro-Mountainbike eignet sich für sportliche Damen und Herren von 150 – 195 cm Körpergröße.

Den Antrieb übernimmt ein robuster bürstenloser 250 W Getriebemotor, der seine Energie aus einem 8Ah Akku bezieht.

Da bis zu 25 Stundenkilometer erreicht werden, ist dies eine interessante Option für Pendler und Alltagsfahrer, die 25 – 50 km Reichweite und ein Gesamtgewicht bis zu 150 kg nutzen können.

Der 23 kg leichte Alurahmen agiert sehr wendig, was ambitionierten Sportfahrern in technischem Gelände entgegenkommt.

Am intuitiv bedienbaren Display lässt sich auf Knopfdruck elektrische Unterstützung in Low – Medium – High zuschalten.

Auf einen Blick halten Sie auch den Ladestand im Auge. Falls Sie einen schöne Radwanderweg einfach nur genießen möchten, stellen Sie auf elektrischen Antrieb ohne Pedalkraft um – dosiertes Gas geben Sie am rechten Handgriff.

Steile Anstiege oder Tempo auf der Landstraße lassen sich schnell und kraftsparend mit 21 Gängen der Shimano Kettenschaltung fahren.

Mechanische Scheibenbremsen halten das Bike auch bei Nässe unter Kontrolle.

Eine stabile Federgabel aus hoch festem Kohlenstoffstahl dämpft jede Unebenheit ab und der ergonomische Sportsattel entspricht der leicht gebeugten Sitzposition auf dem Ancheer Mountainbike Hardtail. Ein LED-Fahrlicht und eine Hupe sind inklusive, ein Rücklicht sollten Sie noch für das Fahren im Straßenverkehr montieren.

Pro

+ Ansprechendes Design
+ Hilfreiches Installationsvideo
+ Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

– Untrainierten Fahrern ist der Sattel zu hart
– Rücklicht muss separat erworben werden
– Kindersitz Anbau nicht möglich, da ein Bauteil stört

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Herren E-Bike Mountainbike Test und Kauf

Sie suchen ein motorisiertes Fahrrad, das Sie im Alltag überallhin bringt und in der Freizeit ihr robuster Begleiter ist, dem Schmutz und Stöße wenig ausmachen. Ein E-Bike Mountainbike Herren Test vermittelt einen Überblick über aktuelle Modelle.

1. E-Mountainbike Typen und die Unterschiede

Die Unterschiede bei den E-MTBs sind für Einsteiger vielleicht nicht sofort sichtbar, doch spätestens beim Fahrverhalten kommt die Erkenntnis einer richtigen oder falschen Entscheidung. Daher stellen wir gleich zu Anfang die verschiedenen E-Mountainbike Typen kurz vor.

Das Hardtail E-Mountainbike


Hardtail E-Mountainbike Herren

Ancheer Hardtail Bike

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Die große Fangemeinde ist sich einig, dass geringes Gewicht nur ein Grund für die Beliebtheit des Hardtails ist. Den Einstieg ins E-Mountainbiking erleichtern bezahlbare Preise und relativ wenig Wartungsaufwand der starren Bauart an der hinteren Rahmenhälfte.

Kein anderer MTB-Typ beschleunigt so geradlinig und kommt auf Schotterwegen oder gemäßigten Trails so gut voran.

Auf der anderen Seite müssen Fahrer mit weniger Komfort auskommen:

Die starre Hinterkonstruktion leitet Schläge vom Untergrund mit voller Kraft durch den Körper.

Besonders auf rasanten Downhills kommt das Hardtail schnell an seine Grenzen. Ein wenig kompensieren große 29 Zoll Räder am Herren E-Bike Mountainbike und Vorderradgabeln mit etwa 10 mm Federweg die Unebenheiten.

Breite Reifen für Downhill

Wer den Fokus auf Abfahrten setzt, sollte nach einem speziellen Trail-Hardtail Ausschau halten. Hier dämpfen breitere Reifen und ein längerer Federweg den Rahmen bei anspruchsvollen Downhill Abfahrten. Alternativ schauen Sie sich ein E-Fatbike an.

Das E-Trailbike

Wer den goldenen Mittelweg zwischen der Euphorie beim Anstieg und ungetrübtem Spaß beim Downhill sucht, ist mit einem Trailbike gut beraten:

  • Mit Federwegen zwischen 120 mm und 130 mm meistern die Fahrer schwieriges Gelände, ohne dass hohes Bike-Gewicht beim Anstieg zu kräftezehrend wäre.
  • Versenkbare Sattelstützen verleihen den Abfahrten noch einen extra Kick. Die sportlich konzipierten MTBs legen sogar einen sauberen Marathon-Start hin.

Hochwertige Bikes dieser Kategorie sind mit Teleskopstützen ausgestattet und bieten drei unterschiedliche Getriebe-Gänge, um das lästige Wippen des hinteren Rahmens beim rhythmischen Pedalieren einzudämmen.

Falls Sie eine Alpenüberquerung planen, ist das E-Trailbike der ideale Partner.

Das E-Bike Mountainbike Fully


E-Bike Mountainbike Fully für Herren

Fischer E-Fully Bike

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Marathon Touren machen auch abseits der abgesteckten Rennstrecke mit einem E-Bike Mountainbike Fully für Herren besonderen Spaß.

Bis zu 120 mm Federwege am hinteren Rahmen und an der Vorderradgabel bieten sportlichen Langstreckenfahrern eine Menge mehr Komfort als ein spartanisch starres Hardtail MTB.

Weiterhin bilden beim Marathon Fully ein effizientes Fahrwerk und möglichst geringes Eigengewicht das Hauptmerkmal. Neben dem Komfort weist das gefederte Hinterchassis erhöhten Grip beim Überrollen von Bodenwellen oder kantigen Hindernissen auf, beispielsweise öffentliche Treppen in der City.

Die Länge der Federwege an den meisten Marathon Fully E-Bikes ist auf schwierigen Abfahrten dennoch zu gering für ambitionierte Sportler. Als Besonderheit weisen manche dieser Fahrräder einen Hebel am Lenker auf, womit sich das gesamte Fahrwerk blockieren lässt.

Das All Mountain E-Bike

Ein All Mountain E-Fahrrad kommt locker den steilsten Berg hinauf und fliegt regelrecht über den schwierigsten Downhill wieder hinab.

Große Federwege zwischen 130 mm und 150 mm erlauben höchstes Tempo, wenn der Fahrer über Stock und Stein ins Tal saust.

Ebenso gehören solide Bremsscheiben und Teleskopstützen zur Grundausstattung der robusten All Mountain E-Bikes.

Bei diesem Modell kommt natürlich einiges an Gewicht zusammen, was die Aufstiege etwas träger gestaltet.

Dank breiter Lenkerform und Reifen bleibt jedoch die Tourentauglichkeit erhalten. Nicht wenige Profi-Fahrer nutzen All Mountain Bikes selbst bei knochenharten Enduro Wettbewerben.

Das Enduro E-Bike

In der Königsdisziplin der Offroad Bike Kategorien driften die Piloten mit waghalsigem Fahrstil durch engste Kehren, bezwingen verblockte Trails oder legen riesige Sprünge hin, wobei den Zuschauern im Bike Park fast der Atem stockt.

Hinweis: Die Stunts wurden mit einer Puppe im Kinderwagen ausgeführt.

Ganz gleich, wie schwer die Strecke auch ist, starke Dämpfer und dicke Federgabeln mit 160 mm Federweg quittieren jede Herausforderung mit einem tiefen Nicken.

Auf die Abfahrt optimierte Geometrien erschweren andererseits den Aufstieg in gewissem Maße.

In der Preisklasse über 3000 Euro finden sich leichtere Enduro E-Bikes, die sich auch zum Touren fahren gut eignen.

2. Bauteile am E-Mountain Bike – Was sollten sie können?

Im Grunde ist doch jedes Fahrrad gleich konstruiert, einmal abgesehen davon, ob es motorisiert ist oder nicht. Diese Aussage ist zwar zutreffend, doch ein Mountainbike muss ganz andere Anforderungen erfüllen, als ein beispielsweise City Bike.

Zudem verändern sich die Eigenschaften der Komponenten mit den Preisklassen – worum geht es genau?

Der Rahmen

Der Hauptbestandteil am E-Bike ist zweifelsohne der Rahmen. Verarbeitung und Gewicht sind nur zwei Kriterien, die Aufmerksamkeit erfordern. Besonders sorgfältig sollten Sie die Geometrie prüfen.

Momentan setzt sich bei den Mountain Bikes der Trend zu langer Bauweise des Hauptrahmens mit kürzeren Hinterbauten, sowie immer flacheren Lenkwinkeln durch. Es ist üblich, dass quer durch alle Preisklassen dieselbe Rahmen-Bauweise zum Einsatz kommt.

Bei den Premium Modellen verwenden die Hersteller aus Gründen der Gewichtsersparnis nicht Aluminium, sondern Carbon.

Ein gutes Carbon Mountainbike Hardtail beginnt bei etwa 2000 Euro, sind Sie an einem Fully mit Carbon-Chassis interessiert, liegt diese Investition bei mindestens 3500 Euro.

Achten Sie bei jedem Rahmen darauf, ob oder wie viele Flaschenhalter vorhanden sind. Ohne Trinkbares sollten Sie nicht an den Start gehen und sich gegebenenfalls eine Eigenlösung mit Klett basteln.

Die Reifen

Die Bereifung erhält oft nicht die Aufmerksamkeit, die ihr gebührt.

Mancher MTB Einsteiger unterschätzt den maßgeblichen Einfluss der Pneus auf die Fahreigenschaften:

  • Montieren Sie an einem Trailbike richtig breite Schlappen mit dicken Profilstollen, wird ein Abfahrtsrenner daraus.
  • Rüsten Sie dasselbe E-Bike mit schmalen Reifen aus, spart dies so eine Menge Gewicht ein, sodass Sie ohne Weiteres bei einem Marathon Wettbewerb mitfahren können.

Achten Sie bei den Reifen selbst nicht nur auf Volumen und Profil, sondern vor allem auf die Konstruktion der Pneus.

In hochwertigen Reifen werden faltbare Kevlarfäden verarbeitet, preiswerte Exemplare besitzen einen Drahtkern. Markenreifen weisen Qualitätslabel auf: Bei Conti und Schwalbe sind dies die Kennzeichnungen “Racesport” und “Evolution”.

Daumenregel: Je breiter die Reifen ausfallen, umso mehr Grip spüren sportliche Mountainbiker beim Downhill Trail.

Das Fahrwerk

An einem Komplett-MTB ist nach dem Rahmen die teuerste Komponente das Fahrwerk. Federgabel und Stoßdämpfer lassen sich über den Luftdruck im Innern der Federelemente auf das persönliche Gewicht des Fahrers einstellen.

Mit dem Preis steigen auch die Möglichkeiten der Einstellungen.

Neben der standardmäßig justierbaren Ausfedergeschwindigkeit der Zugstufe lässt sich bei hochpreisigen Fabrikaten auch die Einfedergeschwindigkeit der Druckstufe abstimmen.

Hochwertige Fahrwerke bieten zudem die Lockout-Funktion, womit sich das unbeliebte Pumpen im Wiegeschritt erübrigt. Das komplette Fahrwerk mancher Cross-Country Fullys lässt sich über ein Bedienteil am Lenker deaktivieren.

Vorbau, Lenker und Sattelstütze

An einem E-Mountain Bike der Einsteigerklasse sind diese Komponenten aus Aluminiumlegierungen gefertigt, hochpreisige Modelle setzen hierbei auf hochfestes Carbon.

Beachten Sie, dass sich mit kürzerem Vorbau das Handling umso direkter bemerkbar macht. Diesen Fakt nutzen Hersteller bei abfahrtsorientierten Mountainbikes, indem sie die Vorbaulänge auf ein Minimum von 40 mm bis 60 mm reduzieren.

Früher waren 100 mm lange Vorbauten üblich, doch diese Bauart gilt sogar bei günstigen Hardtails als veraltet. Die Lenker verbessern die Handhabung durch größere Breite, die sich heutzutage zwischen 700 mm und 760 mm bewegt.

Um den Bewegungsradius bei schnittigen Abfahrten zu erhöhen, kommen an teuren E-Bikes Teleskopstützen zum Einsatz.

Die Bremsen

Mittlerweile haben sich hydraulische Scheibenbremsen an E-Mountainbikes für Herren etabliert. Ein Bremssattel besitzt gewöhnlich zwei Bremskolben. Wo mehr Bremskraft benötigt wird, vor allem bei Enduro Bikes, werden sogar Sättel mit 4 Bremskolben verwendet.

Die Qualität einer Bremse macht sich an einem Einstellhebel bemerkbar, dessen Position sich ohne Werkzeug verstellen lässt. Zudem besteht dieser aus bruchfestem Carbon, anstelle von Aluminium.

Die Bremswirkung erhöht sich mit dem Durchmesser der Bremsscheibe. Bei günstigen E-Bikes werden 160 mm Bremsscheiben eingesetzt, Standard sind jedoch 180 mm Durchmesser. Bei schwergewichtigen Fahrern oder falls das motorisierte Fahrrad große Lastanhänger zieht, erhöhen 200-er Scheiben die Bremswirkung noch um einiges.

Die Laufräder

Reifen und Laufräder bilden zusammen den größten Teil der Rotationsmasse. Daraus können Sie folgern:

Je leichter das Gewicht von Laufrad und Reifen ausfällt, umso effektiver lässt sich das Bike beim Anfahren beschleunigen.

Aus diesem Grund verwenden manche Hersteller spezielle Systemlaufräder mit besonderen Speichen, die optimal auf Felgen und Naben abgestimmt sind. Ein Beispiel dafür ist das Ancheer Herren E-Bike Mountainbike aus unserem Vergleich.


Ancheer Elektrofahrrad 26Zoll

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Optisch machen diese E-Räder viel her, doch bei Verschleiß oder Speichenbruch ist es schwierig, den passenden Ersatz aufzutreiben. Dazu sei gesagt, dass herkömmliche Räder mit 32 Speichen ihre Aufgabe genauso zuverlässig erfüllen.

Achten Sie der Stabilität zuliebe auf breite Felgen mit mindestens 22,5 mm Maulweite. An den Naben sollten sich Steckachsen befinden, da Schnellspanner nicht so starr sind sich der exakte Einbau schwieriger gestaltet.

Jetzt, wo Sie wissen, worauf es beim Kauf des E-Bike Mountainbikes ankommt, geht es weiter mit dem nächsten wichtigen Schritt:

Das Rad muss zu Ihrer Körpergröße passen.

3. Die richtige Rahmengröße ermitteln

schritthöhe messen

Da der menschliche Körper in seinen Proportionen von Rumpf und Beinen variabel ausfällt, wird die Schrittlänge als Bezugseinheit herangezogen. Exakte Ergebnisse erhalten Sie, wenn eine zweite Person beim Ausmessen hilft.

Ziehen Sie die Schuhe aus und stellen sich mit dem Rücken an den Türrahmen. Ziehen Sie beispielsweise ein Buch oder eine Wasserwaage soweit zwischen den Beinen hoch, bis ein gewisser Druck, wie beim Sitzen auf dem Sattel, spürbar wird.

Achten Sie auf einen rechten Winkel, indem die Wasserwaage oder das Buch mit der kurzen Seite am Türrahmen anliegt. Messen Sie nun vom Boden bis zur Oberkante der Wasserwaage Ihre persönliche Schrittlänge. Die passende Rahmenhöhe bestimmen Sie nach folgenden Formeln:

  • Schrittlänge x 0,226 = Rahmenhöhe in Zoll
  • Schrittlänge x 0,574 = Rahmenhöhe in cm

Die Übersicht hilft bei der Auswahl der passenden Fahrradgröße.

Amerikanische RahmengrößeRahmengröße in cmRahmengröße in ZollKörpergröße in cmSchrittlänge in cm
XS35 - 3814 - 15bis 153 bis 70
S39 - 4316 - 17153 - 16870 - 79,5
M44 - 4818 - 19169 - 17980 - 88
L49 - 5420 - 21180 - 19088,5 - 93
XL55 - 5822 - 23191 - 20594 - 102

4. Der Umgang mit dem Akku

Längere Lebensdauer und mehr Sicherheit: Richtige Akkupflege zahlt sich aus. Der E-Bike-Boom begründet sich vor allem auf die Entwicklung der leistungsfähigen Lithium-Ionen Akkus.

Gegenüber Blei-, NiMH oder NiCd-Akkus weisen moderne Zellen die fünf- bis zehnfache Energiekonzentration auf, gleichzeitig ist das Gewicht deutlich geringer.

Von all diesen günstigen Eigenschaften profitieren E-Biker durch größere Reichweiten.

Lithium-Ionen Akkus leiden kaum unter Kapazitätsverlust durch den Memoryeffekt und auch die Selbstentladung ist sehr gering. Trotz allem sind moderne Hochleistungs-Akkus recht sensibel.

Erst der richtige Umgang setzt das maximale Leistungspotenzial frei.

3 Dinge machen dem Li-Ion Akku zu schaffen

Mechanische Beschädigung, Überladung und Kurzschluss sind die häufigsten Ursachen für Fehlfunktionen. Flüssigkeiten oder Gase können austreten und sich schlimmstenfalls entzünden.

Was tun, wenn ein Akku in Brand gerät? Mit Wasser zu löschen ist keine gute Idee. Verwenden Sie Sand, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Gehen Sie auf Nummer sicher und stellen alles in eine Wanne mit Sand, idealerweise stellen Sie noch einen Löschsandeimer daneben.

Informieren Sie auch die Feuerversicherung, dass ein Lithium-Ionen Akku in Ihrem Haushalt genutzt wird. Bei dieser Vorgehensweise gefährden Sie nicht Ihren Versicherungsschutz.

Wie lange hält ein MTB-Akku?

Die Lebensdauer beläuft sich bei richtigem Umgang mit dem Akku auf 500 – 1000 komplette Ladezyklen. Wenn noch Restladung vorhanden ist, addieren sich die tatsächlich geladenen Werte.

Falls Sie bemerken, dass ein neuer Akku nicht die Kapazität erreicht, ist das ein normaler Vorgang.

Erst nach drei bis fünf vollen Ladezyklen setzt die vom Hersteller angegebene Leistung ein.

Es ist ratsam, bei den ersten drei Zyklen den Akku komplett leerzufahren. Legen Sie pro Ladevorgang 30 km Reichweite zugrunde, ergeben sich 15.000 Kilometer Fahrleistung bei 500 Ladezyklen. Erst danach lässt die Kapazität spürbar nach.

Schaden Teilladungen dem Akku?

Teilweises oder zwischenzeitliches Aufladen im Rekuperationsmodus des Motors macht dem Lithium-Ionen Akku nichts aus.

Teilladungen gelten inzwischen als schonender, als den Akku völlig leerzufahren und danach aufzuladen.

Darf der MTB-Akku ins Flugzeug?

Das wäre doch toll: Das deutsche Schmuddelwetter hinter sich lassen und spontan mit dem neuen E-Mountainbike für Männer zu einem Kurzurlaub in den Süden fliegen.

Manchen Urlauber erwischt es beim Einchecken:

Aufgrund der Brandgefahr bei Kurzschluss dürfen Lithium-Ionen-Akkus ab 500 g Gewicht oder 150 Wh nicht in Passagiermaschinen befördert werden. Die Fluggesellschaften folgen der Vorschrift des internationalen Flugverkehrsverbandes IATA vom 1. Januar 2015 und schließen E-Bikes vom Transport aus.

Der Akku darf nur in einem Frachtflugzeug transportiert werden, wenn er vom Bike getrennt und entsprechend deklariert ist. Eine weitere Auflage ist die kurzschlusssichere Verpackung.

Schaden Fahrten bei Frost dem Akku?

Ein Akku verliert bei Temperaturen unter -10 Grad Kapazität, aber auch, wenn das Bike über Winter in einem ungeheizten Kellerraum steht.

Nehmen Sie den Akku ab und lagern ihn in der warmen Wohnung.

Während der Fahrt empfiehlt es sich, einen Isolator zu benutzen. Bei längerem Parken im Freien sollten Sie den Akku abnehmen und während der Arbeitszeit in Ihrem Spind aufbewahren.

Wieviel Kälte der Akku verträgt, entnehmen Sie der Bedienungsanleitung. Hochwertige Fabrikate sind weniger empfindlich gegen frostige Umgebung.

Das MTB-Akku beim Pkw-Transport

Fahren Sie mit dem E-MTB auf dem Anhänger, sollten Sie den Akku möglichst vom Fahrrad entfernen und die Anschlüsse am Bike mit Neoprenüberzügen abdecken.

Praktisch ist eine Transporttasche für den Akku, womit sie ihn in den Fahrgastraum aufbewahren können. Legen Sie ihn nicht auf die Hutablage, wo sich die Zellen in direkter Sonneneinstrahlung erhitzen könnten.

Spielt die Außentemperatur beim Aufladen eine Rolle?

Die optimale Betriebstemperatur liegt zwischen 10° und 40° Celsius.

  • Zu viel Kälte verringern die Lebenserwartung des Akkus immens,
  • bei zu heißem Wetter droht eine Überhitzung.

Ein modernes E-Bike besitzt daher immer öfter ein sogenanntes intelligentes Ladegerät, das bei Erreichen entsprechender Temperaturlimits eine Schutzschaltung auslöst.

Darf ein anderes Ladegerät benutzt werden?

In E-Biker-Gruppen auf mehrtägigen Touren ist es üblich, aus Gewichtsersparnis nur ein Ladegerät mitzunehmen, das verschiedene Teilnehmer unterwegs benutzen.

Dies ist machbar, wenn der Hersteller bestimmte Kombinationen mit Ladestationen von Drittanbietern freigegeben hat. Wer zu wem passt, sollte aus der Betriebsanleitung ersichtlich sein.

5. Ein E-Bike Herren MTB gebraucht kaufen

Bereits weit über zehn Jahren herrscht beim Rad fahren elektrischer Rückenwind. Damit ist auch die Auswahl gebrauchter E-MTBs für Herren rasant angewachsen.

Gehen Sie die Suche systematisch an und grenzen Sie zuerst die Art MTB ein, für welches Sie sich interessieren. Auch das Preislimit oder bestimmte Ausstattung, wie eine Rücktrittbremse, kann ein Kriterium sein.

Ganz gleich, wo Sie ein interessantes Bike entdeckt haben, führen Sie einen persönlichen Herren E-Bike MTB Test inklusive Probefahrt mithilfe unserer Checkliste für 2. Hand E-Mountainbikes durch.

Der Motor

Manchmal wurden gebrauchte MTBs per Hardware (Dongle) auf höhere Geschwindigkeit getrimmt und das Tuning zum Verkauf wieder rückgängig gemacht. Der Motor speichert über seine gesamte Betriebszeit die Betriebsparameter in der Point-Cloud-Auswertung, die der Hersteller abrufen kann.

Damit erlischt die Garantie.

Hören Sie genau hin, ob der Motor laut läuft oder mahlende Geräusche abgibt. Wenn ja, Finger weg. Nehmen Sie die Motorblende ab und prüfen die Kontakte auf Salzkorrosion.

Funktionieren die Unterstützungsstufen einwandfrei?

Der Akku

Mit einem Diagnose-Tool kann ein Fachhändler die Ladezyklen auslesen. Nach 500 Aufladungen verbleiben einem Lithium-Ionen-Akku noch 60 – 70 % Kapazität. Sind Schäden am Gehäuse zu erkennen?

Allgemeiner Verschleiß

  • Wann wurden Kette und Ritzel zuletzt ausgetauscht?
  • Lassen Sie sich Wartungsnachweise für Federgabel und Stoßdämpfer zeigen
  • Wann wurde die Bremsflüssigkeit gewechselt? Auch hier gibt das Checkheft Aufschluss. Wie dick sind die Scheiben, stellen die Kolben ordnungsgemäß zurück?
  • Sind Risse in den Reifenwänden sichtbar und wie schaut das Profil aus? Gibt es Felgendurchschläge und ist die Speichenspannung in Ordnung?
  • Prüfen Sie, ob die Dämpfer und Hinterbaulagerung Spiel aufweist.
  • Weist der Rahmen Dellen oder Risse auf?

Fazit

Das Herren E-Bike Mountainbike hat längst sein früheres Image als motorisiertes Rentner-Fahrzeug abgelegt.

 Rahmen MaterialEnergieversorgungSchaltwerkMotorGewichtGeschwindigkeitmax. ReichweiteBelastbarkeitPreis

Fischer EM 1862.1

Aluminium48 V Li-Ion AkkuShimano 1 x 9 Gang557 Wh Bafang 45 Nm 26 kg25 km/h160 km135 kgANSEHEN

NCM Prague+

Aluminium36V 14Ah, 504WhShimano 24 GangBafang Heckmotor25 kg25 km/h40 - 100 km120 kg

ANSEHEN

Ancheer AN-EB002 W

Aluminium36V 8Ah 250 WhShimano 21 Gang250 W bürstenlos>25 kg25 km/h25 - 50 km150 kgANSEHEN

Bunao E-Klapprad

Aluminium36V 8 Ah Li-Ion AkkuShimano 7 Gang36V * 250W bürstenlosk.A.40 km/hk.A.200 kgANSEHEN

Ancheer AN-EB001

Aluminium36V 8Ah Li-Ion AkkuShimano 21 Gang 250 W bürstenlos23 kg25 - 30 km/h25 - 50 km150 kgANSEHEN

Jugendliche Trailfahrer haben den Spaß am Fahren genauso gesteigert wie mäßige Radler, die auch einmal eingefahrene Pfade verlassen wollen.

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