Welche leichte, aber warme Winterjacke für Herren (2022)? 8 Kriterien und 6 Empfehlungen

Beste leichte aber warme Winterjacke Herren im Test

Eine gute, leichte, aber gleichzeitig warme Winterjacke für Herren macht eine gute Figur und isoliert bestens, wenn der sperrige Parka noch im Schrank bleibt. Da manche Isolationsjacken kritische Bewertungen erhalten, scheint es Unterschiede zu geben: Checken Sie anhand nachfolgender 8 Kriterien die praktischen Eigenschaften Ihres Favoriten ab.

Kein Wunder, dass sie einen Trend ausgelöst hat: Die leichte aber warme Winterjacke für Herren überzeugt durch außergewöhnliche Isolation und dünnes Material in Daunenjacken-Optik. Sie haben die Wahl zwischen veganer Kunstfaserfüllung für den nasskalten Alltag oder Daunenfüllung für klirrend kalte Sonnentage.

Beste leichte, aber warme Winterjacke für Herren

1. The North Face Thermoball Eco Hoodie

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The North Face hat den ultraleichten Hoody mit innovativer Thermoball Eco Isolierung ausgestattet. Unzählige winzige Cluster aus recyceltem Polyester wärmen auch bei Nässe und behalten ihr Volumen. Das Obermaterial ist dank DWR-Imprägnierung dauerhaft wasserabweisend ausgerüstet.

Die feste Kapuze mit teilweise elastischer Einfassung, integrierte Bündchen und ein Cinch-Chord im Saum sorgen für anliegenden Sitz, eine RV-Innentasche und zwei RV-Einschubtaschen bieten Stauraum.

Tipp: Die Jacke lässt sich in ihrer eigenen Außentasche kompakt verstauen.

Pro

+ Hochwertige Verarbeitung
+ Leicht und warm
+ Füllung aus recyceltem Material

Contra

– Schwerer als die erste Generation
– Weiter unsportlicher Schnitt in der Taille
– Fällt allgemein kleiner aus als die Vorgänger

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2. Arc’teryx Atom

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Der Atom Lt Hoody bietet solo oder als Midlayer getragen Wärmeleistung und Wetterschutz im Alltag und bei sportlicher Aktivität. Sie ist aus winddichtem Tyono 20 Nylon Obermaterial gefertigt, atmungsaktive Stretch-Einsätze an den Seiten erhöhen die Bewegungsfreiheit.

60 g/m² starke Coreloft Compact Isolation, ein hoher Stehkragen, elastische Bündchen und die einstellbare StormHood Kapuze wärmen zuverlässig bei kaltem Klima. Seitliche Taschen und eine Innentasche nehmen EDCs auf.

Die wasserabweisend DWR-imprägnierte Jacke trägt das Bluesign-Zertifikat für nachhaltige Herstellung (dazu später mehr).

Pro

+ Figurbetont durch seitliche Stretch-Einsätze
+ Ideal für Outdoor-Sport und Klettern
+ Wärmt bei Nässe

Contra

– Sehr kleine Einschubtaschen
– Kapuze ohne Tunnelzug

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3. Puma Care Of

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Die Puma Steppjacke punktet mit Aussehen und Haptik einer Daunenjacke, jedoch ist sie gegen Feuchtigkeit unempfindlich, da Obermaterial und die warme Füllung aus Kunstfaser bestehen. Das Design mit großzügigen Armausschnitten erhält viel Lob, da sie viel Bewegungsfreiheit bieten und die übrige Passform gut gelungen ist.

Zwei Außentaschen lassen sich mit Reißverschluss sichern. Besonders groß sind die Innentaschen gestaltet, deren Stauraum bis zum Saum reicht.

Tipp: Die Jacke kann zwar normal gewaschen werden, doch erst im Trockner bildet die Füllung das volle Volumen aus.

Pro

+ Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
+ Saubere Verarbeitung
+ Extra weite Armausschnitte

Contra

– Futter von Innen- und Außentasche liegen aufeinander, sodass sich beide Inhalte an einer Stelle sammeln
– Ohne Trockner verklumpt die Füllung
– Das glänzende Material zieht Fettflecke an

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4. Marmot Featherless

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Ultraleichte 255 g bringt die schicke Marmot Featherless Hybrid-Jacke auf die Waage.

  • Marmot setzt im oberen Bereich der Athletic Fit-Passform synthetische 3M Thinsulate Featherless Isolierung aus recyceltem Material ein, die bei ausdauerndem Outdoor-Sport Auskühlen verhindert.
  • Das geschmeidige Polyamid-Obermaterial lässt Regen abperlen.
  • Das darunter platzierte DriClime Lining transportiert zügig Feuchtigkeit von innen ab.

Elastische Bündchen, mit Kordel einstellbarer Saum und der Stehkragen halten Körperwärme fest. Eine der zwei RV-Einschubtaschen dient als Packbeutel.

Pro

+ Hohe Atmungsaktivität und Wärmeleistung
+ Kombiniertes High-End Material
+ Isolierung aus 75 % recycelten Kunstfasern

Contra

– Ohne Aufhänger-Schlaufe
– Sehr lange Ärmel
– Wenig haltbarer Reißverschluss

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5. Arc’teryx Cerium

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Der 350 g leichte Arc’teryx Cerium LT Hoody ist der stylishe Begleiter für kaltes trockenes Wetter oder ergänzt als Midlayer den Lagen-Look bei Minusgraden. Die Daunenfüllung mit 850 cuin Bauschkraft, kombiniert mit strategisch platzierter synthetischer Coreloft-Isolierung, optimiert die Wärmeleistung.

Falls es trotz guter Atmungsaktivität zu warm wird, lässt sich die Jacke in ihrer eigenen RV-Innentasche verstauen, die als Packbeutel fungiert. DWR-imprägnierte Arato-10-Nylon-Shell bildet das strapazierfähige, wind- und wasserabweisende Außenmaterial, die Kapuze mit hohem Stehkragen sowie Elastik-Bündchen komplettieren den Tragekomfort.

Pro

+ Packbeutel in der Innentasche integriert
+ Sehr kleines Packmaß
+ Ein idealer Midlayer

Contra

– Enger Schnitt betont den kleinsten Bauchansatz
– Fein gezahnter Reißverschluss lässt sich schwierig einfädeln
– Verliert Daunen

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6. Jack Wolfskin Jwp Down

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Die klein komprimierbare, leichte, aber warme Jack Wolfskin Daunenjacke aus der Pack and Go! Reihe für Herren wiegt nur 310 g und ist damit das ideale Outfit zum Mitnehmen im mitgelieferten Packbeutel und zum Unterziehen als Midlayer unter einer Hardshell.

Ihre wärmende Füllung aus 90 /10 Entendaune mit 700 cuin Bauschkraft ist RDS-zertifiziert.

Winddichtes StormLock-Obermaterial mit PFC-freier Imprägnierung schützt vor leichtem Regen und erhöht die Wärmeleistung entscheidend. Gleichzeitig ist die ultraleichte Jacke atmungsaktiv, mit Stehkragen, Elastikbündchen und zwei RV- Seitentaschen ausgestattet. Reflektierende JW-Logos an Brust und Oberarm peppen das minimalistische Design auf.

Pro

+ Mit Reflektoren bestückt
+ PFC-freie Ausstattung
+ Inklusive Packbeutel

Contra

– Hoher Preis
– Ungeklärte Herkunft der Daunen
– Ohne Kapuze

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Eine leichte aber warme Winterjacke für Herren – 8 Kriterien entscheiden im Test

Eine leichte, aber warme Winterjacke kaufen - 8 Kriterien entscheiden im Test

Das auffälligste Kennzeichen der neuen Winterjacken ist ihr augenscheinlich dünnes Material. Im Gegensatz zu schweren Wollstoffen wärmen Hightech-Fasern mit geringem Gewicht und neuen Technologien bei Minusgraden, doch erst mit richtiger Verarbeitung nutzen Hersteller das weitreichende Potenzial innovativer Outdoor-Jacken.

1. Gute Wärmeleistung

Ultraleichte Isolationsjacken zeichnen sich durch geringes Volumen aus, das kalte Umgebung mit Füllungen aus Kunstfaser oder Daunen zur Nebensache degradiert. Die Textilindustrie bringt immer leistungsfähigere Funktionstextilien hervor, die Naturfasern längst überrundet haben und Daunen schon sehr nahekommen.

  • Daunenfüllung: Herrschen Minustemperaturen, erzeugen Gänsedaunen aufgrund ihrer Größe die beste Isolierung, gefolgt von kleineren Entendaunen. Die Wärmeleistung einer Daunenjacke hängt auch mit dem Federanteil zusammen, der zwischen 5 % und 20 % liegt. Sein Zweck ist es, das Volumen zu stabilisieren, da Daunen keine Kiele besitzen. Feuchtigkeit verklumpt Daunen, die damit auch nicht mehr wärmen. Inzwischen gibt es wasserabweisend imprägnierte Daunen, die mehr Widerstandskraft bei Regen versprechen. Je mehr Bauschkraft (cuin) und Füllmenge, desto besser isoliert die Jacke.
  • Kunstfaserfüllung: Mikrofasern, feiner als ein Seidenfaden oder Spinnweben, erzielen fast die Eigenschaften natürlicher Daunen. In den Jacken stecken Vlies, Flocken oder 3D-Fasern, die Hersteller mit Markennamen wie PrimaLoft, ThermoBalls oder Polartec versehen. Pflegeleichte Kunstfaser-Füllungen isolieren auch in feuchtem Zustand und sind deutlich einfacher zu waschen und trocknen als Daunen. Synthetische Fasern sind minimal steifer und haben geringfügig größeres Packmaß, doch dafür trocknen sie schnell, bieten hohe Atmungsaktivität und sind bei jeder Wetterlage tragbar.

Lesenswert: Eine Daunenjacke richtig waschen – So geht´s ohne Risiko

2. Winddichtes Obermaterial

Sonnige Tage im Winter laden ein, an der frischen Luft Vitamin D zu tanken. Sind Sie ständigem Wind ausgesetzt, wird Ihnen schnell kalt:

Der Windchill-Faktor lässt die gefühlte Temperatur niedriger erscheinen – genau diese Wetterlage neutralisiert winddichtes ultraleichtes Funktionsmaterial mit Membran und Isolationsfüllung.

Außenmaterial aus Ripstop-Nylon verwenden Hersteller in verschiedenen Stärken, die mit dem Buchstaben D (für die Maßeinheit Denier) gekennzeichnet sind. So wird feines Gewebe äußerst strapazierfähig im täglichen Gebrauch.

Achten Sie hinsichtlich der Winddichtigkeit auf Markennamen wie ‘StormLock’, die gleichzeitig Atmungsaktivität bieten.

Ebenso wichtig ist die detaillierte Verarbeitung mit doppelter Windschutzleiste am Frontreißverschluss, hohem Stehkragen und verschließbaren Taschen.

3. Anliegendes Design

Luft ist das beste Isolations-Medium. Das Wärmepolster bildet sich aber nur in einem bestimmten Volumen, das weder zu groß noch zu klein sein darf.

Eine leichte, aber warme Winterjacke für Herren ist daher anliegend geschnitten, aber so, dass sie noch mit einem Pullover darunter genügend Bewegungsfreiheit lässt.

Darüber hinaus müssen alle offenen Ränder an Saum, Ärmeln und Stehkragen geschlossen werden, was mit Elastikbündchen, Klettstreifen oder Tunnelzug gelingt.

Tipp: Falls eine Kapuze fehlt, isoliert ein dünner Schal um den Hals effektiv, da Wärmeenergie immer in Richtung Kälte zieht.

4. Die Kapuze

Winterjacken ohne Kapuze sitzen als Midlayer schön glatt unter einer Hardshell, doch dann brauchen Sie Schal und Mütze, um den Wärmeverlust einzuschränken:

Körperwärme entweicht hauptsächlich über den Kopf.

Erst eine gut sitzende Kapuze an der Isolationsjacke macht deren Namen alle Ehre. Am Hinterkopf und um das Gesicht anpassbares Volumen bildet ein Wärmepolster. Ein Tunnelzug hält die Kapuze fester an Ort und Stelle als eine Elastik-Einfassung, sodass bei Kopfbewegungen das Gesichtsfeld voll erhalten bleibt.

Einen guten Kompromiss bietet eine Jacke mit abnehmbarer Kapuze.

5. Wasserdichte Ausstattung

Die meisten Isolationsjacken halten leichtem Regen mit einer wasserabweisenden Imprägnierung stand.

Wasserdichte Winterjacken empfehlen sich für tägliche Radfahrten und ausdauernden Sport wie Klettern oder Wandern, da sie auch atmungsaktiv sind.

Wenn Sie auf eine wasserfeste Outdoor-Jacke angewiesen sind, achten Sie auf konkrete Angaben zur Wassersäule. Hier wird geprüftes Material verwendet, das Sie an Werten wie 10.000 mm Wassersäule erkennen. Zusätzlich sollten die Nähte an stark belasteten Stellen wie Schultern und Ärmel versiegelt sein.

6. Taschen

Die leichte, aber warme Winterjacke für Herren besitzt gewöhnlich Einschubtaschen, die entweder in der Seitennaht integriert sind oder sich weiter vorn befinden.

Tipp: Achten Sie auf Reißverschlüsse, die gegen das Eindringen von Kälte und Feuchtigkeit durch die Taschen schützen.

Fleecefutter bildet die Wärmezone für die Hände.

Mindestens eine Innentasche sollte vorhanden sein, die das Handy durch Körperwärme vor schnellem Entladen bewahrt. Der Zugriff auf Seiten- und Brusttaschen sollte trotz Rucksackgurten immer möglich sein.

7. Die Länge

Eine taillenkurze Isolationsjacke lässt bei geringer körperlicher Bewegung Beine und Gesäß auskühlen, sodass sich diese Passform aufgrund uneingeschränkter Bewegungsfreiheit für den sportlichen Einsatz empfiehlt.

Im Sitzen und beim Radfahren rutscht das Rückenteil hoch, was schnell erkältete Nieren nach sich zieht.

Ideal für den Alltag ist daher ein hüftlanger Schnitt.

Leichte, aber warme Winterjacken für Herren mit verlängertem Rückenteil kombinieren Style und Zweckmäßigkeit.

8. Nachhaltigkeit und Ethik

Gewachsenes Umweltbewusstsein und Aufklärung über die Praktiken der Tierfarmen haben die großen Outdoor-Marken zum Handeln bewogen.

  • Es entstand das Bluesign-Zertifikat für Produkte, die auf Ressourcen schonender Herstellung basieren, während unbedenkliche DWR-Imprägnierungen giftige PFC-Verbindungen abgelöst haben.
  • Die Entwicklung neuer Technologien ermöglicht die Wiederverwendung von Plastik zur Produktion feinster Kunstfasern und Isolations-Materialien, die leichten Winterjacken hohe Robustheit und Wärmeleistung verleihen.
  • Ebenso rückt die Herkunft von Pelz und Daunen in den Fokus der Öffentlichkeit. Eine Reihe von Herstellern und Handelsketten haben Echtpelz aus ihren Kollektionen verbannt. Findige Geschäftemacher, deklarieren Echtpelz als Kunstfaser, da die Produktion billiger ist. Diesen Trick durchschauen bewusste Kunden leicht. Bei zertifizierten Daunen und Wolle gehen Sie sicher, dass Tierleid ausgeschlossen ist.

Ultraleichte Winterjacken für Herren – Welches Material ist das Richtige?

Daunenjacken und Kunstfaserjacken haben beide ihre Berechtigung. Entscheiden Sie sich anhand der Eigenschaften für ein Modell, dass dem zukünftigen Einsatzzweck optimal entspricht.

Daunenjacke

Daunenjacken bieten unübertroffen weichen und wärmenden Tragekomfort. Die Empfindlichkeit gegen Nässe treten Einwasch-Imprägnierungen entgegen, die Sie selbst in der Waschmaschine durchführen können.

Pro

+ Das Verhältnis von Wärmeleistung zu Gewicht ist unübertroffen
+ Hohe Bauschkraft und klein komprimierbar
+ Ultraleicht zwischen 250 g und 350 g

Contra

– Aufwendige Pflege und lange Trockenzeit
– Verlieren durch Feuchtigkeit Volumen und Wärmeleistung
– Ethische Bedenken über die Herkunft der Daunen

Kunstfaserjacke

Synthetisches Material ist keinesfalls minderwertiger, ganz im Gegenteil: Es kann dehnbar produziert werden, es ist atmungsaktiv, winddicht und mit Membran sogar wasserdicht. Ultraleichte Füllungen sind warm, nachhaltig unkompliziert in der Pflege.

Pro

+ Wärmt auch bei Nässe und erhält das Volumen
+ Einfache Maschinenwäsche
+ Oftmals umweltfreundliche Herstellung aus Recycling Material

Contra

– Größeres Packmaß als Daunen
– Die gleiche Wärmeleistung benötigt mehr Volumen
– Nicht ganz so weich

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