Notstromaggregat für ein Einfamilienhaus – 8 Tipps für Sicherheit + Komfort

Welches Notstromaggregat eignet sich für ein Einfamilienhaus

Sie planen ein Notstromaggregat für das Einfamilienhaus anzuschaffen? Beim letzten Mal haben Sie im Dunkeln nach der Taschenlampe gesucht und die Kühltruhe ist abgetaut.

Wenn Heizung, Licht und das Home Office ausfallen, ist guter Rat im wahrsten Sinne des Wortes teuer. Lesen Sie im Ratgeber, auf welche Kriterien es ankommt.

Was kostet ein Notstromaggregat für ein Einfamilienhaus?

Der Kaufpreis richtet sich nach Leistung und Betriebsart. Die Spanne reicht von einigen Hundert Euro bis weit über 4000 Euro für leistungsstarke Markengeräte. Dazu kommen gegebenenfalls die Einbaukosten und die Einrichtung des Stellplatzes.

  • Zuerst sollten Sie die benötigte Leistung des zukünftigen Aggregats festlegen.
  • Gehen Sie durch Ihr Haus, legen eine Liste mit allen Verbrauchern an und addieren die Wattzahlen.
  • Damit haben Sie den ersten Anhaltspunkt zur Dimensionierung des Aggregats.

Den Einbau sollten Sie einem Fachbetrieb überlassen, da hinsichtlich der Einspeisung ins Hausnetz sowie Schutzmaßnahmen (elektrischer Schlag) Vorschriften zu beachten sind (1).

Ein Notstromaggregat für ein Einfamilienhaus kaufen – 8 Anforderungen

Für den Notfall können Sie die Verbraucher einbeziehen, die unbedingt benötigt werden.

1. Diesel oder Benzin?

Ein Dieselaggregat kostet mehr als ein Benzinaggregat, doch dafür auf Dauer ist es wesentlich langlebiger, wartungsarm und sparsamer im Verbrauch.

Benzinaggregate dürfen nicht in Gebäuden betrieben werden!

Zur stationären Stromversorgung kommen daher Dieselaggregate infrage. Ein kleiner Stromerzeuger mit 5 kW Leistung versorgt zumindest die Heizungspumpe und die Beleuchtung.

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Wenn allerdings große Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine, Kühltruhe oder der Küchenherd funktionieren sollen, sollten Sie zur Installation einen Fachbetrieb beauftragen. Ein kleines Benzinaggregat mit kurzer Laufzeit macht Sinn beim häufigen mobilen Einsatz.

2. Gas Notstromaggregat für ein Einfamilienhaus

Diese Aggregate können sehr kostengünstig mit LPG (Flüssiggas) oder Erdgas betrieben werden. Die rückstandsfreie Verbrennung hinterlässt keine Emissionen und der Vergaser verharzt nicht nach längerer Standzeit.

Gasaggregate verfügen meist über einen FI-Schalter, einen Standardanschluss zum Anschluss an den Hausanschluss oder eine Gasflasche sowie eine computergesteuerte Notstromautomatik. Nachschub an Flaschengas erhalten Sie immer, während die Tankstellen wegen des Stromausfalls außer Betrieb sind.

3. Wie viel Leistung?

Für die Versorgung des Einfamilienhauses sollten Sie sich für ein Aggregat mit mindestens 4500 Watt Leistung entscheiden. Damit gehen Sie sicher, alle wichtigen Verbraucher mit Strom zu versorgen. Planen Sie auch eine Reserve für erhöhten Strombedarf außer der Reihe ein.

4. Notstromaggregat Einfamilienhaus – Das richtige Tankvolumen

Heutzutage ist kaum mit langen Stromausfällen zu rechnen. Mit einem 15-Liter-Tank läuft das Dieselaggregat je nach Belastung bis zu 8 Stunden.

5. 230V oder 400V?

Falls Sie gewerbliche Maschinen oder einen Elektroherd an einem roten “Starkstrom”-Anschluss betreiben, ist ein Aggregat mit 230 / 400 Volt die richtige Wahl.

Nur ein Aggregat mit Phasenkontrolle oder Phasenausgleich darf in einen 400V-Stromkreislauf einspeisen, da ansonsten empfindliche Verbraucher wie der PC oder das Fernsehgerät beschädigt werden können.

6. USV Technologie

Bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung überbrückt eine zwischengeschaltete Batterie die Zeit zwischen dem Stromausfall und Einsetzen des Aggregats. Dies ist wichtig, wenn elektronische Geräte oder medizinische Versorgung angeschlossen sind.

7. Betriebsgeräusche

Ein voll verkapseltes Aggregat erzeugt deutlich leisere Betriebsgeräusche und es verschmutzt nicht so leicht. Dies ist wichtig, wenn der Standort im Keller ist. Hier ist für ausreichende Zu- und Abfuhr von Frischluft zu sorgen.

8. Elektrostarter

Ein Zugseil erfordert viel Kraft, im Gegensatz zum elektrischen Start per Knopfdruck. So haben auch Frauen und ältere Menschen kein Problem mit dem Anlassen im Notfall.

Fazit

Ein stationäres Diesel Notstromaggregat für das Einfamilienhaus macht Sinn, denn es bewahrt vor persönlichem Verlust und Schaden. Was auch passieren mag, das sichere Gefühl ist mit autarker Energieversorgung auf Ihrer Seite.

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