Shimano Steps Akku Reset – Schnellhilfe für Neulinge

Shimano Steps Akku Reset

Nachlassende Kapazität bedeutet nicht immer Altersschwäche: Ein Shimano Steps Akku Reset korrigiert Grenzwerte, die sich mit der Zeit verschoben haben. Auch andere Fehler kann das Zurücksetzen beseitigen, sodass Sie danach Ihr E-Bike wieder wie gewohnt fahren können.

Ein guter Zeitpunkt für ein Shimano Steps E8000 Reset oder E6000 Reset ist im Frühjahr zu Beginn der neuen Saison. Auch wenn bisher alles einwandfrei funktioniert, beugt das Zurücksetzen Systemfehlern vor, die typischerweise im ungünstigsten Augenblick auftreten.

Die Reichweite Ihres Shimano Steps E-Bikes lässt nach? Prüfen Sie die Kapazität

Falls Sie mit dem Shimano E-Bike zur Arbeit pendeln und die Akkuleistung für dieselbe Strecke immer knapper wird, wird jede Fahrt zur Stress-Partie. Wenn Sie bereits die Batterie an der Arbeitsstelle nachladen, wird es höchste Zeit, die Kapazität zu prüfen.

Schauen Sie zuerst auf das Etikett am Akku. Die Stromwerte betragen beispielsweise 36V und 11,6 Ah. Messen Sie mit einem Multimeter Volt und Amperestunden an dem voll geladenen Akku. Falls die Werte niedriger sind, fehlt Kapazität. Berücksichtigen Sie auch das Alter, da pro Jahr die Speichermenge etwa 2 % nachlässt, was ein normaler Vorgang ist.

Vor dem Shimano Steps Akku Reset: Kalibrieren

Das Batterie-Management-System steuert die elektrischen Vorgänge im Akku. Es unterliegt einem Memory-Effekt, wodurch sich Fehler einschleichen und die Reichweite beeinträchtigen.

Im Akku verschieben sich die Grenzwerte der Kapazität für ‘leer’ und ‘voll’.

Die Elektronik erkennt die restliche Kapazität nicht mehr, die tatsächlich vorhanden ist, doch von der Nutzung ausgeschlossen ist.

Das BMS korrespondiert mit dem Display, das aufgrund der eingehenden (falschen) Werte die Motorunterstützung einstellt.

Shimano empfiehlt, bei spätestens 20 % Restladung den Akku nachzuladen. Wenn Sie dies immer beachten, tritt eine Art Gewöhnungseffekt ein. Das BMS setzt den neuen Grenzwert für ‘leer’ auf ein engeres Limit: Kalibrieren synchronisiert den Datenfluss neu.

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Shimano Steps Akku Reset durchführen

Das Verfahren können Sie bei einem E6000 oder E8000 Antrieb anwenden. Zwecks Kalibrieren ist zwei Mal komplettes Leeren und Aufladen des Akkus notwendig, um die Elektronik auf das Zurücksetzen vorzubereiten. Entweder fahren Sie, bis sich die Motorunterstützung abschaltet oder leeren den Akku ohne zu fahren.

Drücken Sie den Akkuknopf rund 20 Sekunden dauerhaft, um den RAM-Arbeitsspeicher der Akku-Elektronik zu löschen. Dieser Vorgang bereinigt fehlerhafte Einträge in der Software.

Setzen Sie anschließend den Akku in das E-Bike ein, damit sich das System synchronisiert. Jetzt sollten die korrekten Daten im Display erscheinen.

Shimano Steps E-Bike Akku
ANSEHEN*

Welche Shimano Steps E-Bike Probleme kann ein Akku Reset lösen?

Die meisten Ausfälle am E-Bike verursacht der Akku. Störungen treten häufig nicht aufgrund mangelnder Qualität auf, sondern durch Bedienungsfehler, wie falsches Laden oder Einlagern über die Winterpause. Ein Reset kann in vielen Fällen die normale Leistung wiederherstellen.

  • Der Akku entleert sich zu schnell. Shimano Akkus haben laut Hersteller eine Lebensdauer von mindestens 1000 vollständigen Ladezyklen. Leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus unterliegen keinem Memory-Effekt, doch sie altern.
  • Ladeprobleme: Zu lange Ladedauer, kein Laden, kein vollständiges Laden. Ein Reset kann die fehlerhafte Software reparieren. Führen Sie auch eine Kreuzprobe mit einem anderen Ladegerät durch, um dort einen möglichen Defekt zu lokalisieren.
  • Elektrische Unregelmäßigkeiten. Blinkende LEDs 1 + 5 oder 5 x Blinken der Einzel-LED. Shimano Akkus besitzen entweder fünf LEDs oder eine einzelne LED. Bei fünf LEDs weist das Blink-Schema auf eine Fehlerursache beim Laden oder während des Betriebs hin. Ein einzelner Indikator blinkt in bestimmter Anzahl. (Alle Shimano LED Blinkcodes hier)
  • Anzeige von Fehlermeldungen im Display, die mit dem Akku in Zusammenhang stehen, kann ein Reset beseitigen. E020, E024 – Kommunikationsproblem zwischen Akku und System, das E-Bike lässt sich nicht einschalten. E021, E022 – der Akku entspricht nicht den Systemstandards, obwohl es die originale Komponente ist. E023 – elektrischer Fehler im Akku, das System startet nicht.
  • Der Akku lässt sich nicht mehr voll laden: Das ist ein Hinweis auf nicht nutzbare Kapazitäten durch falsche BMS-Werte.
  • Der Akku ist voll geladen, doch beim Start zeigt das Display nicht die volle Anzahl der Ladebalken an oder es erkennt den Akku als leer und stellt die Motorunterstützung ab.
  • Das Display zeigt einen leeren Ladezustand an, doch der Motor unterstützt weiterhin. Das System sollte neu synchronisiert werden.
  • Nach langer Inaktivität während der Winterpause versetzt eine Kalibrierung die Kapazität wieder in ihren optimalen Zustand. Einmal jährliches Reset gehört zur Akkupflege hinzu.

Falls der Akku zu heiß wird, aufgeblähte Beulen bildet oder Beschädigungen aufweist, sollten Sie auf das Reset verzichten und sich an den Händler wenden. Bei diesen Auffälligkeiten scheint der Akku defekt zu sein.

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