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Bester Fahrradsattel für Senioren (2020) – 10 Faktoren für Aktivität & Unabhängigkeit

bester fahrradsattel für senioren test

Mit den Jahren verändert sich der Körper und damit wandeln sich die Ansprüche von Senioren an einen Fahrradsattel. In reifem Alter benötigt der aktive Radler ein sicheres Gefühl beim Fahren sowie großen Komfort, den ein ergonomisches Konzept bietet.

Diese Fahrradsattel sind bei Senioren beliebt:

 GrößeGewichtPolsterungPreis

DAWAY C99

22 x 28 cm902 gFeinschaumANSEHEN

Büchel City/Grande Medicus

22 x 26 x 11 cm695 gSchaumstoff, GepolstertANSEHEN

Contec „Cruiser Comfort“

27,5 x 26,5 x 14 cm860 gPU-Schaum Hi-DensityANSEHEN

Der beste Fahrradsattel für Senioren

1. DAWAY C99 Fahrradsattel – Für Damen und Herren

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„Auf gehts“ – mit dieser Namensgebung hat der Hersteller Daway voll ins Schwarze getroffen:

  • Der außergewöhnliche Fahrradsattel hebt sich mit einem unübersehbaren LED Rücklicht von den Mitbewerbern ab. Es beherrscht mehrere Leuchtmodi und strahlt so auffällig, dass es eine echte Alternative zur herkömmlichen Beleuchtung bietet.
  • Senioren schätzen es, auf dem rutschfest strukturierten PVC-Bezug fest im Sattel zu sitzen.
  • Eine Doppelfederung und feinporige Schaumfüllung schont Hüfte und Rücken, sodass längere Ausflüge nicht zu anstrengend werden.
  • Die ergonomische Aussparung sorgt automatisch für die ideale Sitzposition bei Damen und Herren.

Pro

+ Mehr Sichtbarkeit durch LED Rücklicht
+ Stabilisierende Polsterung bei Fahrmanövern
+ Qualitative Verarbeitung

Contra

– Für Herrenräder höheres Beinheben beim Aufsteigen nötig
– Nur das Rücklicht ist wasserdicht
– Für empfindliche Fahrer zu straff gepolstert

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2. Büchel City/Grande Medicus für Damen Fahrradsattel mit Kloben

Büchel Damen Fahrradsattel für Senioren

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Der Büchel Citta Grande Medicus spricht aktive Senioren an, die oft auf dem Hollandrad oder einem Tourenrad unterwegs sind. Unter Mitarbeit eines renommierten Mediziners entwickelt, besitzt der Sattel drei Komfortzonen, die angenehmes Sitzen gewährleisten:

  • Die Balance Zone unterstützt sicheres Anfahren und ermöglicht entspanntes kontrolliertes Lenken
  • Die Dynamik Zone mit flexibler Aussparung in der Sattelmitte setzt die Balance sowie Fahrsicherheit bei geänderter Beckenkippung um
  • Die Sitzzone am Heck erlaubt direkten Kontakt mit dem Fahrrad durch feste Elastomer Federung und eine straffe Polsterung mit eingelagerten Gelkissen bietet dynamische Gewichtsanpassung bei unebener Strecke

Der elegant geschwungene Sattel macht sich auch sehr gut auf einem E-Bike und letztendlich rundet die gute Belüftung den Fahrkomfort ab.

Pro

+ Ergonomische Sitzbereiche
+ Rutschfestes Design
+ Langzeitig komfortables Fahren

Contra

– Die Mittelnaht löste sich vereinzelt
– Kunststoff Sattelhalterung wetzt sich ab
– Nicht wasserfest

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3. Contec Tourensattel „Cruiser Comfort“

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Der Contec Cruiser Comfort überzeugt durch seine besondere Größe, die ein Drittel mehr Sitzfläche als der durchschnittliche Tourensattel bietet.

Der Tourensattel gleicht einer unübertroffen bequemen Maßanfertigung:

  • Allein durch einwirkende Körperwärme gleicht sich der High-Density PU Polsterschaum exakt der Anatomie an.
  • Daneben bügeln stabile Zug- und Druckfedern jede Unebenheit aus.
  • Druckschmerzen und Hitzestau lässt die ergonomische Öffnung in der abgesenkten Sattelmitte gar nicht erst aufkommen.

Nach einer gewissen Einfahrzeit hat sich die persönliche Sattelform ausgebildet. Senioren mit kräftigem Körperbau erwartet somit ein möglicherweise lange vermisstes, komfortables Fahrerlebnis.

Hinweis: Fahrräder mit einer Kerzen Sattelstütze benötigen zur Montage des Sattels einen anderen Kloben als der mitgelieferte.

Pro

+ Besonders große Sitzfläche
+ Keine Beschwerden bei intensiver Nutzung
+ Attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

– Eventuell ist Hilfe beim Einstellen nötig
– Angepasste Form bildet sich zurück
– Kloben für Kerzenstütze muss separat gekauft werden

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Die besten Fahrradsattel für Senioren erfüllen folgende 10 Kriterien

1. Aufrechte Sitzposition

Senioren bevorzugen die erhobene Sitzposition mit geradem Rücken und ein gemäßigtes Fahrtempo. Daher eignen sich besonders gut breite Modelle mit zuverlässiger Federung, da das Gewicht auf dem Sattel lastet.

Auch Herrschaften mit Rückenleiden oder Arthrose können ihr Leben durch schmerzfreies Radeln auf einem City Bike im nahen Umkreis wieder unabhängig gestalten.


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2. Ergonomische Form

Herren mit Prostata Problemen fahren beschwerdefrei auf einem Sattel mit durchgehend langer Aussparung, Damensattel weisen eine kürzere Nase sowie eine dreieckige oder runde Öffnung im vorderen Bereich auf.

Eine an die Beckenform angepasste Sattelform verlagert das Gewicht von den spezifischen Druckpunkten auf das Gesäß. Bei Bandscheibenvorfall empfiehlt sich zur Entlastung ebenfalls ein Stufensattel.

3. Polsterung

Kurzstrecken auf dem City Bike erlauben eine komfortable Polsterung aus feinporigem Schaumstoff. Je aktiver Senioren Rad fahren, umso fester sollte der Sattel sein.

Dünne Polsterung erhöht die Stabilität des Beckens und verhindert Einschlafen und die Schmerzursache für Schmerzen, das Einsinken der Sitzbeinhöcker in die Satteldecke. Ideale Voraussetzungen für komfortables Fahren ohne Polsterung erfüllt beispielsweise ein Brooks Ledersattel.

4. Breite nach Maß

Eine passende Sattelbreite garantiert optimalen Sitzkomfort. Da Sattelmodelle in zahlreichen Breiten angeboten werden, können Sie den Sitzknochenabstand selbst ermitteln, um die richtige Wahl zu treffen.

SQlab, ein führender Hersteller für ergonomische Fahrradsattel, unterscheidet nicht nach Herren- und Damenmodellen.

Entscheidend für schmerzfreies Radeln bei “steifem Rücken” ist ein ausreichend breiter Sattel, worauf die Sitzknochen aufliegen.

5. Federung

Senioren mit Bandscheibenverschleiß suchen Sitzkomfort durch zuverlässige Federung. Im Gegensatz zu einem Schaumpolster dämpft die Federung den kompletten Sattel.

  • Klassische Stahlfedern am Heck oder integrierte Federelemente erfüllen diesen Zweck, Elastomere bringen Spiralfedern zum Schweigen. Klassische Sattel besitzen sogar eine Federung unter der Sattelnase, wodurch erstklassiger Fahrkomfort entsteht.
  • Sattel ohne Federung lassen sich bequem durch eine automatische Sattelstütze oder einen voll gefederten Fahrradrahmen nutzen.

Senioren kommt es sicherlich nicht auf einen ultraleichten Sattel an, sondern auf bequemes Sitzen.

Ein voll gefederter traditioneller Ledersattel mit einer Sattelhalterung aus Stahl wiegt daher weit über ein Kilogramm.

6. Nahtlose Verarbeitung

Senioren mit empfindlicher Haut, die zu Wundreiben neigt, sollten Ausschau nach einer nahtlosen Satteldecke halten. Vor allem Nähte an den Sattelseiten sorgen selbst durch Hosenbeine für Unbehagen, ganz gleich, ob sie verschweißt oder gesteppt sind.

Allerdings kann auch eine Straßenhose durch ihre Nähte Scheuerstellen verursachen. Ein vorhandener genähter Sattel lässt sich einfach mit einem gepolsterten Überzug “entschärfen”.

Nähte sind zudem potenzielle Schwachstellen, die die Lebensdauer des Sattels verkürzen. Unter Belastung können Nähte an Lochsatteln aufreißen oder verschleißen. Zudem dringt hier Feuchtigkeit in das Innere, was unterwegs ziemlich unangenehm ist.

7. Kunststoff oder Leder Satteldecke?

Eine Satteldecke besteht aus Kunststoff oder Echtleder. Zeitgemäße Modelle besitzen einen Plastikkern, der wenig Gewicht mitbringt und die Belastungen beim Fahren gut mitmacht. Über der Polsterung liegt eine robuste Kunstlederdecke.

  • Eine rutschfest strukturierte Oberfläche verleiht Senioren das Gefühl, ihr Rad gut zu beherrschen. Synthetisches Material ist widerstandsfähig gegen Nässe und pflegeleicht.
  • Leder bietet Atmungsaktivität im Sommer und isoliert Kälte im Winter. Obwohl die Oberfläche glatt erscheint, ist Leder aufgrund seines Feuchtigkeitsgehalts absolut rutschfest auf Stoff und nackten Beinen.

Das Naturmaterial erfordert regelmäßige Pflege, um seine Geschmeidigkeit zu erhalten. Dafür passt sich die Satteldecke der Anatomie seines Fahrers perfekt an, wodurch mit der Zeit unübertroffene Bequemlichkeit entsteht.

  • Senioren, die ihre tägliche Runde drehen und das Rad im Freien abstellen, fahren wettertechnisch besser mit einem Kunststoffsattel.
  • Wertorientierte Radler, die bereit sind, einen Sattel zu fetten und nachzuspannen, werden sich für die Leder Version entscheiden. Heiße Sonne und Regen sind allerdings Gift für das Leder, der Sattel kann seine Form einbüßen.

Was nicht unerwähnt bleiben sollte:

Teure Ledersattel werden gestohlen.

Besitzer sollten sich unbedingt um eine Sicherung kümmern, da die Versicherung für entwendete Fahrrad Anbauteile nicht aufkommt.

8. Der richtige Fahrradsattel für Senioren mit Übergewicht

Ein durchschnittlicher Sattel weist eine Belastbarkeit bis 100 Kilogramm auf. Sitzt nun eine Person mit 125 kg Körpergewicht darauf, wird der Sattel Unterbau spürbar, da sich die Polsterung zu stark komprimiert. Der Sitzkomfort ist nicht mehr gegeben.

Bei Gel Pads passiert das Gleiche:

  • Die Flüssigkeit der Kissen wird zur Seite verdrängt, der Sattel erscheint hart.
  • Falls Spiralfedern vorhanden sind, können auch diese zusammengeschoben ihrer Aufgabe nicht mehr nachkommen.

Achten Sie daher auf die maximale Belastung, die bei einem XXL-Sattel von 100 kg bis zu 170 kg ausgewiesen ist.

Sitzkomfort entsteht auch durch die vergrößerte Sitzfläche, die den hohen Druck besser verteilt. Der Einsinktiefe wirkt eine dicke Schicht aus festem Memory Foam entgegen.

Große Unannehmlichkeiten entstehen korpulenten Menschen durch den durchdrückenden Rahmen innerhalb des Sattels.

Dieses Problem ist auch gelöst:

Einige Anbieter, wie BBB oder WTB führen Sattel mit abgerundeten Kanten an der Rückseite.

Ohne diesen Druckpunkt zu spüren, motiviert bequemes Sitzen zum Radeln, dass als Breitensport viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Selbst eine schnittig genommene Bodenwelle führt nicht mehr zu Bruch.

Auf hohe Belastung ausgelegte Sattel besitzen ein Gestell aus bruchfestem Titan oder Chrom-Molybdän-Stahl. Spiralfedern sind aus dickerem Stahl gefertigt, wodurch extreme Spannkraft entsteht.

Bei Senioren löst Knochenabbau Verschleißerscheinungen wie Arthrose, Osteoporose oder Bandscheibenschäden aus.

Auch diesen schmerzgeplagten Menschen ermöglicht ein extra starker Sattel, durch das Radeln wieder ein Stück Unabhängigkeit wiederzuerlangen.

Falls alle bisherigen Sattelmodelle nicht akzeptabel sind, bringt ein druckentlastendes Konzept mit zwei Sitzschalen den erhofften Sitzkomfort.

9. Ein Sattel gegen Hüftbeschwerden

Rentner mit künstlichem Hüftgelenk brauchen sich nicht mehr zu fürchten, aufs Rad zu steigen. Der Hersteller SQlab entwickelte das Active-System, wobei der Fahrradsattel eine sogenannte Beckenwippe ausführt.

Seitliches Absenken der Sitzfläche bildet beim Pedalieren die natürliche Gehbewegung nach, was speziell bei Hüfterkrankungen günstig erscheint. So können Ehepaare wieder entspannt gemeinsame Touren unternehmen.

10. Die richtige Montage

Der beste Sattel nützt nichts, wenn die Einstellung nicht stimmt. Fahrradgeschäfte bieten kompetente Beratung an, was die Auswahl des Modells und die individuelle Anpassung des Sattels betrifft. Falls Sie Ihren Fahrradsattel selbst einstellen möchten, finden Sie hier eine Auswahl nützlicher Artikel:

Fazit

Der beste Fahrradsattel für Senioren bringt ein bisschen mehr von dem mit, was einen Alltagssattel ausmacht. Hochwertige Polsterung, angemessene Breite und ergonomische Anpassung bessern körperlichen Einschränkungen. So tragen Ausflüge mit Gleichgesinnten effektiv zur sozialen Integration bei.

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